US-Studie: Angst ist der zweitwichtigste Faktor für Todesfälle durch Corona Psychischer Stress macht anfälliger für Infektionen

Von Christian Euler

Haben Menschen Angst, sind sie eher bereit, Freiheiten gegen das Versprechen aufzugeben, ihre Regierung werde sich besonders sorgsam um ihr Wohl kümmern. „Eine systematische Angsterzeugung durch eine massenmediale Propagierung tatsächlicher oder vermeintlicher Gefahren kann sehr nützlich sein, um die eigentlichen Probleme und Ziele zu verdecken“, brachte es der Psychologe Rainer Mausfeld, der sich u.a. mit Methoden und Techniken der Angsterzeugung beschäftigt, gegenüber den Deutschen Wirtschaftsnachrichten auf den Punkt.

Die Bundesregierung nutzte dies bereits, um die Panik unter der Bevölkerung anzuheizen. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, schrieben die Verfasser eines internen Papiers für das Innenministerium. Dessen Empfehlung lautete, den Deutschen Corona-Angst zu machen.

Zu den Vorschlägen zählte nicht zuletzt, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, hieß es. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Stress und Angst gehen mit epigenetischen Veränderungen einher

Eine Studie der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control und Prevention (CDC) vom 1. Juli 2021 bringt schwere Corona-Erkrankungen bei Erwachsenen mit medizinischen Grunderkrankungen in Verbindung und identifiziert deren zurechenbares Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung. Das Ergebnis: Die stärksten Risikofaktoren für den Corona-Tod waren Adipositas sowie Angst- und angstbezogene Störungen.

Stress und Angst gehen mit epigenetischen Veränderungen einher, die nicht nur das Gehirn, sondern auch das Immunsystem beeinflussen. Das berichteten Forscher des Helmholtz Zentrums München und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie im September 2017. Bei Personen, die unter Angstsymptomen litten, stellten die Wissenschaftler eine Zunahme der DNA-Methylierung des Gens ASB1 um fast 50 Prozent fest. Das ASB1-Gen kann die Bildung von Zellen in verschiedenen Geweben, einschließlich Blut und Gehirn, anstoßen. Dies bedeutet, dass dieses Gen nicht nur im Nervensystem, sondern auch im Immunsystem eine wichtige Rolle spielt. Ein geschwächtes Immunsystem wiederum macht anfällig für Infektionen.

Noch schwerwiegender sind die psychologischen und sozialen Auswirkungen der Coronakrise. „Sie sind allgegenwärtig, und es besteht das Potenzial für einen langanhaltenden Einfluss auf die psychische Gesundheit“, heißt es in einem Ende Juni dieses Jahres bei Wiley erschienenen wissenschaftlichen Fachbeitrag. In einer repräsentativen Stichprobe suchten die drei Autoren während des dritten Lockdowns in Großbritannien im Februar dieses Jahres weitere Belege für die Validierung des Covid-19-Angstsyndroms.

»Die Maske mit ständiger Angst verbunden, Leben zu gefährden«

Mehrere Korrelationsanalysen zeigten, dass die Werte für Neurotizismus, gesundheitsbezogene Ängste, Covid-19-Angst und das Covid-19-Angstsyndrom positiv und signifikant mit den Werten für allgemeine Angst und Depression verknüpft waren. Verstärkt werden die Angstzustände offenbar noch dadurch, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit auf alles gelenkt wird, was mit Covid oder Corona zu tun hat. Genau dazu trugen in besonderem Maße die Medien bei.

„Nach wie vor orientiert sich das Vorgehen der Regierung nicht an wissenschaftlicher Evidenz und verursacht durch stets neue, nicht nachvollziehbare aber auch nicht umsetzbare Vorgaben Verwirrung und Angst“, sagte Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene, Mikrobiologie und Infektiologie im Oktober auf einer Pressekonferenz in Wien.

Christian Schubert, Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck, sieht nicht zuletzt in der auch jetzt trotz niedriger Inzidenzen noch immer allgegenwärtigen Maskenpflicht ein Instrument zur Erzeugung von Ängsten. „Das verpflichtende Tragen von Atemschutzmasken in der Schule steht symbolisch für die Gefahr einer tödlichen Virusinfektion. Daher ist die MNS mit ständiger Angst, sein eigenes Leben zu gefährden, verbunden, wie auch das der anderen.“

Schuberts Fazit: „Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert zu werden, sie können später an schweren Folgeerkrankungen erkranken.“

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Dipl.-Volkswirt Christian Euler widmet sich seit 1998 intensiv dem Finanz- und Wirtschaftsjournalismus. Nach Stationen bei Börse Online in München und als Korrespondent beim „Focus“ in Frankfurt schreibt er seit 2006 als Investment Writer und freier Autor u.a. für die „Welt“-Gruppe, Cash und den Wiener Börsen-Kurier.
Bild: Deliris/Shutterstock
Text: ce
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