US-Wahlkampf: Ist „Sleepy Joe“ längst dement? Hätte bei einem Sieg Bidens bald seine sehr linke "Vize" das Sagen?

Ein Gastbeitrag von Dr. Manfred Schwarz

Spätestens jetzt ist der Wahlkampf in den USA voll entbrannt. Nun hat Donald Trump einen Schlag dicht an der Gürtellinie seines Kontrahenten gelandet. Der 74-jährige Trump witzelte über mehrfache Schönheitsoperationen, die sich sein Gegenspieler Joe Biden geleistet haben soll.

„Ich meine, ehrlich gesagt, warum zum Teufel hat er das ganze Geld für plastische Chirurgie ausgegeben, wenn er es vertuschen will?“, sinnierte Trump listig am Mikrofon – bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pittsburgh (Bundesstaat Pennsylvania) vor einigen Hundert seiner Anhänger, „die vor Vergnügen johlten“.

Offensichtlich spielte der Präsident auch darauf an, dass sein 77-jähriger Herausforderer in der Öffentlichkeit fast stets eine Maske trägt und seine politischen Statements ganz überwiegend im Keller seines Hauses vor bestellten TV-Teams abgibt. Weit ab von den Menschen, die er als potentielle Wähler ansprechen will. Dass Biden dabei stets vom Teleprompter abliest – und dies meist auch noch auffallend langsam –, wird selbst von seiner Partei, der Democratic Party, nicht mehr bestritten.

Bidens Sprecher schweigt

Die New York Post hat Trumps Angriffe flugs überprüft. Die Zeitung bat das Pressebüro Bidens um eine Stellungnahme. Doch das Büro Biden reagierte nicht. Ein Dementi sieht natürlich anders aus.

Bei der New Yorker Boulevardzeitung heißt es jetzt, Experten hätten Bidens „volles Haar und seine glatte Stirn“ mit medizinischen Eingriffen erklärt. Ein Fachmann habe der Tageszeitung mitgeteilt, „dass Biden offenbar unter anderem eine Straffung der Augenbrauen und der Augenlider erhalten habe, einschließlich Botox-Injektionen“.

Erst ein Plagiat – dann folgt ein Schlaganfall

Joe Biden hat als Jugendlicher oft gestottert. Später allerdings entwickelte er sich zu einem begabten Redner. 1987 wollte Biden sogar Präsident der USA werden. Sein Versuch scheiterte – auch wegen eines Plagiats. „Der große Rückschlag kam, als die New York Times Biden dabei erwischte, Teile einer Wahlkampfrede abgekupfert zu haben“.

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Peinlich blamiert stieg Biden aus dem Präsidentschafts-Rennen aus. Kurz darauf erlitt er einen Schlaganfall, für sieben Monate zog sich der Politiker aus der Politik zurück. Anschließend hieß es offiziell, Biden sei wieder topfit.

Heute haben immer mehr Beobachter den Eindruck, Joe Biden sei längst nicht mehr vollständig im Besitz seiner geistigen Kräfte. Von Demenz ist nunmehr die Rede. Trump greift diese Behauptungen zwar nicht direkt in seinen Wahlkampfreden auf, aber oft tituliert er seinen Gegner mit kaum verhohlener Verachtung nur mit „Sleepy Joe“.

In manchen Medienberichten heißt es seit einiger Zeit, Joe Biden leiste sich „bei öffentlichen Auftritten und Fernsehdebatten (…) peinliche Verhaspler, Patzer und Aussetzer. „Mal verwechselt er Orte, mal seine Frau mit seiner Schwester“. Mal wusste er nicht mehr, um welches Amt er sich jetzt bewirbt („Ich bin demokratischer Bewerber für den US-Senat“). Jüngst behauptete er – laut einer Bild-Meldung – in einer Fernsehaufnahme, er gehöre bereits „seit 180 Jahren“ dem Senat an. „Ein anderes Mal schätzte er bei einem öffentlichen Auftritt, dass ‚200 Millionen Amerikaner sterben, bis ich diese Rede beendet habe‘“.

Kritiker spotten, Biden könne oftmals „nicht einmal simple Gedanken in Worte fassen und Sätze zu Ende bringen.“  Und Biden suche oft krampfhaft nach zentralen Begriffen, die selbst in der täglichen Umgangssprache oft gebraucht werden.

New York Post spricht von kognitiven Beeinträchtigungen

„Die Wahrheit ist, dass jeder, der Biden aus der Nähe gesehen hat, weiß, dass er eine Art kognitive Beeinträchtigung hat.“  Der Wahlkämpfer „scheint oft verwirrt zu sein“, schreibt die New York Times. Im März habe er in Texas einen wichtigen Begriff der Unabhängigkeitserklärung mitten im Satz vergessen und das Wort „Gott“ ersetzt durch „das Ding“.

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Auf Englisch liest sich das so bei der New York Post: „On Monday, in Texas, he forgot the words of the Declaration of Independence mid-sentence, substituting ‚the thing‘ for God. ‚We hold these truths to be self-evident,‘ he began. ‚All men and women created by the [pause, consternation, hands waving] go, you know, you know, the thing‘.“

Diese kaum noch zu übersehenden Behinderungen Joe Bidens können auch mit dem früheren Schlaganfall zusammen hängen. Allerdings behaupten die Pressesprecher Joe Bidens immer wieder, ihr Chef sei kerngesund. Doch mit der Wahrheit nehmen es die Bidens oft nicht so genau.

Hunter Biden steht mit Werten und Gesetzen auf Kriegsfuß

2014 hat die US-Army den zweiten Sohn Joe Bidens – er heißt Hunter – als Reservisten unehrenhaft entlassen, weil er einen Kokain-Test nicht bestand. Es muss wohl einiges vorgefallen sein. Denn die damalige Regierung unter Barack Hussein Obama und Joe Biden sah sich offenbar nicht in der Lage, die Affäre unter den Teppich zu kehren.

Derselbe Sohn wurde wenig später beschuldigt, sich in der Ukraine – als dort noch der als korrupt geltende Wiktor Janukowytsch an der Macht war – als Vorständler des ukrainischen Gas-Produzenten Burisma Holdings Ltd. auf kriminelle Weise bereichert zu haben. Es ging um Millionen Dollar.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde Joe Biden vorgeworfen, er habe als damaliger Vizepräsident der USA versucht, die zu dieser Zeit Russland-freundliche autoritäre Regierung der Ukraine dahin gehend zu beeinflussen, Ermittlungen der dortigen Generalstaatsanwaltschaft gegen seinen Sohn einzustellen.

Nur das bürgerliche Feigenblatt der linken Democratic Party?

Der mediale Mainstream in den USA ist meist tunlichst bemüht, die peinlichen Entgleisungen der Bidens zu verschweigen. Denn Joe Biden muss aus Sicht der amerikanischen Medienwelt unbedingt der nächste US-Präsident werden. Und die nächste Vizepräsidentin soll Kamala Harris heißen – eine der radikalsten und linksten Senatorinnen der USA.

Es wird sogar gemunkelt, dass führende Kräfte in der Demokratischen Partei im Falle, dass Biden bei den Präsidentschaftswahlen obsiegen sollte, einen ganz besonderen Plan haben. Demzufolge könnte die Parteiführung Biden schon nach einigen Monaten der Amtszeit auffordern, aus gesundheitlichen Gründen als Präsident zurückzutreten.

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Dann wäre der Weg frei für Kamala Harris, die schon jetzt überaus selbstbewusst neben dem Spitzenkandidaten auftritt und die bereits verräterisch von der zukünftigen „Administration Harris und Biden“ gesprochen hat – so, als spiele Biden bereits vor den Wahlen nur die zweite Geige im offiziellen Führungsduo.

„Linke Haltung“: US-Medien fahren unablässig Kampagnen gegen Trump

Um jeden Preis soll Donald Trump als Präsident gekippt werden, der – zum Ärger aller linken Kräfte in den Vereinigten Staaten – als überzeugter Konservativer gilt, der sich frech-verwegen über fast alle Grundsätze der linken „Political Correctness“, der „Black Lives Matter“ und der „Cancel Culture“ hinwegsetzt.

Wer das in den USA tut, wird zum Todfeind der linken Politiker und Medien sowie der linksextremistischen Aktivisten aus der amerikanischen Antifa-Szene, die mittlerweile besonders in von Bürgermeistern der Democratic Party regierten Städten ganze Stadtviertel mit roher Gewalt in rechtsfreie Räume verwandeln.

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Medien wie die New York Times, die Washington Post oder CNN gelten in Europa als „liberal“. Tatsächlich steuern sie einen ähnlich linken Kurs wie hierzulande die Süddeutsche Zeitung, die Taz, die Zeit oder ARD und ZDF.

Deshalb versucht der jetzige Präsident der USA regelmäßig, die Bürger direkt per Twitter zu erreichen. Wichtige Informationen will er selbst in die Öffentlichkeit transportieren, weil er meint, die dominierenden, links positionierten Medien in den USA scheuten eine unparteiische Berichterstattung wie der Teufel das Weihwasser.

Wer wird die Wahlen gewinnen?

Das Nachrichtenportal Achgut.de hat diese extreme Einseitigkeit nahezu aller Medien treffend beschrieben: „Seit Trump 2015 die Rolltreppe im Trump-Tower herunterfuhr und seine Kandidatur bekanntgab, wachen die Journalisten jeden Morgen auf mit der Erkenntnis: ‚Der Mann hat etwas falsch gemacht. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, was‘.“ Voller Sarkasmus heißt es weiter: „Würde Trump übers Wasser laufen, man würde ihm vorwerfen, nicht schwimmen zu können.“

Wird Donald Trump auf Grund der flächendeckenden Medienkampagnen gegen ihn die kommenden Wahlen verlieren? Der Wahlforscher Wolfram Wolfmeier, der die Ergebnisse der letzten US-Präsidentschaftswahlen – im Unterschied zu praktisch allen anderen amerikanischen Wahlforschungsinstituten – ziemlich exakt richtig voraus gesagt hat, machte jüngst in einem längeren Video-Interview mit Orit Arefa deutlich, dass nach seinen Berechnungen wiederum mit einem Sieg des jetzigen Präsidenten zu rechnen sei.

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Dr. Manfred Schwarz (Politologe): Zivillehrer an der Hamburger Landespolizeischule, dann etliche Jahre Berufsschullehrer und Dozent in der staatlichen Lehrerfortbildung (Bereich: Politik); jeweils acht Jahre Medienreferent in der Hamburger  Senatsverwaltung und (nebenamtlich) Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes BDR (verantwortlich für die bundesweite Medienarbeit / Herausgeber einer Internet-Radsportzeitung). CDU-Mitglied, sechs Jahre Mitglied des Hamburger CDU-Landesvorstands. Heute Autor für verschiedene Internetportale mit den Schwerpunkt-Themen Politik und Medien.

 

 


Bild: Nicoleta Ionescu/Shutterstock
Text: Gast


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