Wegen Corona-Regeln – Polizei jagt 17-Jährigen Unglaubliche Szenen in Hamburg

Während Drogendealer etwa im Görlitzer Park in Berlin nichts von der Polizei zu befürchten haben, müssen Jugendliche in Hamburg auf der Hut sein vor den Ordnungshütern. Im konkreten Fall nicht wegen Drogen, sondern wegen Umarmung und Abklatschen von Freunden und dem Nicht-Tragen einer Maske. Das war der Grund, warum Polizeibeamte im feinen Hamburger Elbvorort Othmarschen einen 17-Jährigen kontrollierten. Als der die Nerven verlor und wegrannte, „schleudert ein Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn über den Rasen des Jenischparks, rammt fast die eigenen laufenden Kollegen und nimmt dann mit schneller Fahrt die Verfolgung des Jugendlichen auf“, wie die „Bild“ berichtet: „Die Beamten zu Fuß sprinten sofort hinterher. Der Wagen kommt dem Flüchtigen gefährlich nahe! Dann rast das Fahrzeug durch eine Kuhle, wird am Unterboden beschädigt.“ Der junge Mann schlägt einen Haken, rennt ins Unterholz. Erst nach einer Weile können ihn die Beamten ergreifen.

Bilder, die im Netz kursieren, zeigen, wie gefährlich nahe der Polizeiwagen dabei dem 17-Jährigen kam.

„Immer wieder melden Anwohner der Polizei trinkende und grölende junge Leute in dem Park“, schreibt die Bild: „Regelmäßig sind die Beamten deshalb dort und auch auf anderen beliebten Grünflächen in der Stadt unterwegs.“ Den jungen Mann erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro.

Die Polizei bauscht den Corona-Verstoß in dem Park nun auf, als handle es sich um Kriminalität: „Die Polizei ist dort regelmäßig mit Schwerpunkteinsätzen tätig, da sich insbesondere Jugendliche und junge Heranwachsende an diesem Ausflugsort zu partyartigen Treffen zusammenfinden, dabei zum Teil massiv Alkohol konsumieren, laute Musik hören und gegen geltende Corona-Regeln verstoßen und Sachbeschädigungen begehen.“

Und das in Hamburg, das wie viele große Städte für eine kaum kontrollierte Drogenszene bekannt ist und wo Polizisten berichten, dass sie bei bestimmten Tatverdächtigen und Straftaten zu maximaler Zurückhaltung aufgefordert werden. Macht man stattdessen jetzt „Schwerpunkteinsätze“ bei feiernden Jugendlichen, denen Alternativen für die Freizeitgestaltung durch den Lockdown fehlen?

Kaum bekannt ist, dass es kürzlich auch in Stuttgart zu einem ähnlichen Vorfall kam. „Mit gezogenen Waffen: Polizisten verfolgen 17-Jährigen bei nächtlicher Corona-Kontrolle“, titelte „BW24“. Ein 17-Jähriger war dort kurz nach 22 Uhr noch auf der Straße, also während der Ausgangssperre. In dem Bericht heißt es: „Als die Polizei Stuttgart den Jugendlichen nahe des Olgaecks erblickte, eskalierte die Situation – wie ein Video im Netz dokumentiert. Der Streifenwagen rast die Olgastraße hoch in Richtung Charlottenplatz. Mit gezogener Waffe rennen zwei Polizisten dem jungen Mann hinterher. ‘Bleib stehen! Ich krieg dich!‘, brüllt ein Beamter. ‘Auf den Boden!‘“

Ob Einsätze gegen Skat-Spieler und rodelnde Kinder, Auflösung eines Kindergeburtstags, das Vertreiben von Spaziergängern von einem eingefrorenen See via Hubschrauber oder das Kontrollieren, ob Passanten beim Kaffeetrinken oder Apfelessen zu lange die Masken abnehmen: Die Geschwindigkeit und Intensität, mit denen aktuell viele Polizeibeamte aufgrund der Vorgaben von oben den Kredit verspielen, der die Polizei in Deutschland bisher immer auszeichnete, ist abenteuerlich und sehr gefährlich für unsere Gesellschaft. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf den atemberaubenden Insider-Bericht eines Polizisten verwiesen, der exklusiv für meine Seite erzählte, wie Beamte von der Polizeiführung regelrecht scharf gemacht werden in Sachen Corona und wie massiv hier die Maßstäbe verrutscht sind (siehe hier).

PS: Der Vollständigkeit halber hier die Reaktion der Polizei im Internet:

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!


Bild: Christian Horz/Shutterstock (Symbolbild).
Text: br


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