Rot-grüne Blase statt Bestseller – Ideologie frisst Umsatz und Arbeitsplätze Hugendubel: Wie der Buchhandel sich selbst abschafft

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Es sollte ein nostalgischer Besuch in der Berliner Buchhandlung werden, bei der ich oft mit meinen beiden Töchtern Kinderbücher stöberte – und auch kaufte:. Hugendubel in der Wilmersdorfer Straße. Bücher, Regale, Leseatmosphäre. Stattdessen: ein Schock. Nicht nur, weil die Spielecke verschwunden.

Bis auf eine Ausnahme – Peter Hahnes „Warum macht Ihr uns kaputt“ als Feigenblatt, den man vielleicht einfach aus Irrtum noch für einen getreuen ZDF-Mann hält – Kein einziges der vielen kritischen Bücher, die ich kenne. Kein Titel außer Hahne, der auch nur ansatzweise außerhalb des rot-grünen Mainstreams liegt. Dafür alles, was politisch genehm ist. Die üblichen Verdächtigen. Die üblichen Narrative. Sauber sortiert, ordentlich präsentiert.

Und die Spiegel-Bestsellerliste? Abgehängt. Denn sonst müsste man ja auch Bücher reinstellen, die dort auftauchen, obwohl sie nicht ins Weltbild passen. Denn selbst der „Spiegel“ kann trotz aller Tricks – dazu mehr im Video – die Realität nicht mehr so weit zurechtbiegen, dass nur noch politisch korrekte Bücher auf seine Liste kommen.

Was ich in diesem Hugendubel gesehen habe, ist kein Zufall. Es ist Methode. Eine Branche, die vorgibt, dem Buch zu dienen, hat sich entschieden, stattdessen der Gesinnung zu dienen. Das Bildungsbürgertum in seiner reinsten, hybridsten Form: Wir entscheiden, was der Pöbel liest. Wir kuratieren die Wirklichkeit. Wir wissen, was gut für euch ist.

Ideologie frisst Selbsterhaltungstrieb

Dabei sägen sie an dem Ast, auf dem sie sitzen. Filialen schließen, Umsätze brechen ein, der stationäre Buchhandel stirbt, Mitarbeiter müssen um ihre Jobs fürchten, werden arbeitslos – und was ist die Antwort darauf? Mehr Ideologie. In einem Land, das zwei Diktaturen hinter sich hat, in dem es zweimal verheerende Folgen hatte, dass eine Elite glaubte, nur ihre Meinung zähle.

Künftige Historiker werden sich wundern. Ich wundere mich nicht mehr.

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Bilder: Boris Reitschuster

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