Es gibt in Deutschland ein Waschmittel, das jeden Fleck entfernt. Es heißt „rechtsextrem“. Man trägt es auf jede Kritik auf, die stört, und schon muss man sich mit ihrem Inhalt nicht mehr beschäftigen. Die „Bild“ hat gerade vorgeführt, wie das geht. Am Beispiel eines Mannes, den viele in Politik und Medien im Januar als Bundespräsidenten sehen wollen: Hape Kerkeling. Und seines Großvaters.
Zur Erinnerung: Die „Münsterland Zeitung“ hat Ende August berichtet, dass Hermann Kerkeling, den sein Enkel in Buchenwald als Mann ehrte, der „die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt“ habe, 1933 auch wegen Bandendiebstahls verurteilt wurde. Zeitgenössische Berichte nannten ihn einen „berüchtigten Einbrecher“ und Anführer einer Bande, die es auf Stallungen und Tiere abgesehen hatte. Laut der Zeitung blieben ihre mehrfachen Anfragen an Kerkeling unbeantwortet. Ich habe hier darüber geschrieben.
Wer hat das recherchiert? Kein rechter Blog, kein anonymer Telegram-Kanal. Eine Lokalredakteurin aus Legden im Münsterland. Eine bürgerliche Regionalzeitung, deren Text so vorsichtig formuliert ist, dass man ihn in jedem Ethikseminar vorlesen könnte: Dort wird ausdrücklich betont, dass die neuen Funde nichts daran ändern, dass Hermann Kerkeling von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Beides stehe nebeneinander.
Wie aus einer Lokalzeitung ein Netzgerücht wird
Das reicht der „Bild“ aber nicht. Sie will es schwarz-weiß. Und bringt eine große Geschichte: „Die Akte Opa Kerkeling“, zwei Autoren, großes Versprechen: „Bild“ rekonstruiere „die Fakten“. Und gleich zu Beginn der erste Taschenspielertrick. Die Diebstahlvorwürfe würden jetzt „ein Thema, oft in den sozialen Medien“.
Die „Münsterland Zeitung“ kommt im ganzen Text nicht vor. Kein Wort. Die Quelle der Geschichte wird einfach wegradiert. Aus einer Zeitungsrecherche wird Social-Media-Geraune. Ein Hütchenspieler-Trick. Und die Voraussetzung für alles, was folgt.
Denn am Ende des Textes darf Christoph Heubner sprechen, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees. Als einzige Stimme von außen, ohne Gegenrede. Er nennt die Kritik an Kerkeling eine „infame und schäbige Attacke, die zum Himmel stinkt“. Kerkelings Haltung sei „den Rechtsextremen in Deutschland sauer aufgestoßen“, und deshalb versuchten „sie“ jetzt, den Großvater zu denunzieren.
Wer ist „sie“? Die Lokalredakteurin aus Legden? Die Arolsen Archives, die in ihrer eigenen Darstellung schreiben, Hermann Kerkeling sei im Oktober 1933 nicht nur wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt worden, sondern „unter anderem auch“ wegen Einbruch und Diebstahl? Die Arolsen Archives werden vom Auswärtigen Amt finanziert. Ist jetzt das Auswärtige Amt rechtsextrem?
Solche Fragen stellt die „Bild“ nicht. Sie muss sie auch nicht stellen, denn sie hat vorher dafür gesorgt, dass der Leser gar nicht erfährt, wer die Geschichte ausgegraben hat. So funktioniert die Methode: Erst die Quelle löschen, dann den Rechtsextremismus-Vorwurf in die Lücke kippen. Fertig ist die Reinwaschung.
Vom Viehdieb zum Hühnerdieb
Bemerkenswert ist auch, wie der Großvater im Lauf des Textes schrumpft. Anfangs referiert „Bild“ noch den Vorwurf, Kerkeling sei „auch ein Viehdieb“ gewesen. Am Ende fragt das Blatt, ob es eine Rolle spiele, ob der Opa „u. a. ein Hühnerdieb war“.
Die damaligen Berichte, die die „Münsterland Zeitung“ zitiert, sprechen von einem „erheblich vorbestraften Arbeiter“, der an allen 17 Diebstählen seiner Gruppe beteiligt gewesen sein soll. Von einsamen Höfen, die nachts heimgesucht wurden. Von Tieren, die auf der Weide getötet und ausgenommen wurden. Aus dem Bandenchef wird bei „Bild“ im schlimmsten Fall – wenn überhaupt – ein Hühnerdieb. Das ist keine Rekonstruktion. Das ist Weichzeichner.
Die Frage, die „Bild“ nicht stellt
Und dann das Kunststück des Textes. „Bild“ liefert selbst den Beweis für den eigentlichen Vorwurf und merkt es nicht. Oder will es nicht merken.
Kerkeling, schreibt „Bild“, habe die Diebstahlvorwürfe in seinem Buch „Gebt mir etwas Zeit“ selbst thematisiert. Laut „Bild“ ging es dort unter anderem um gestohlene Wurst und Papier.
Das heißt: Kerkeling kannte die Vorwürfe. Und dann stellte er sich in Buchenwald hin, beschwor den Großvater als Mann der Wahrheit und mahnte: „Lassen Sie nicht zu, dass das Schweigen wieder die Oberhand gewinnt.“ Im Thüringer Landtag, wo er Ende September ausdrücklich „als Nachfahre eines Opfers des Nationalsozialismus“ für ein AfD-Verbot warb, kamen die Diebstahlsvorwürfe nach allen vorliegenden Berichten ebenfalls nicht vor. Da lag die Recherche der „Münsterland Zeitung“ schon einen Monat auf dem Tisch.
Genau darum ging es von Anfang an. Nicht darum, ob der Großvater ein Heiliger war, sondern darum, dass der Enkel ihn als moralisches Argument benutzt und dabei die Hälfte der Akte weglässt. Die Frage drängt sich auf: Warum erzählt ein Mann, der die Akte kennt, in Buchenwald nur die Hälfte? Diese Frage lässt die „Bild“ unter den Tisch fallen und baut stattdessen Pappkameraden auf, auf die sie dann schießt. Ein Muster, das man von den sogenannten Faktenfindern kennt. Heraus kommt ein Text, der genau das weglässt, worum es geht: die Weglassung.
Kerkeling, zitiert „Bild“, beklage das „bleierne Schweigen“ seines Großvaters über die dunkle Zeit. Die mehrfachen Anfragen der „Münsterland Zeitung“ an ihn blieben nach deren Angaben unbeantwortet. Bleiern, könnte man sagen.
Glaubwürdig, wenn es passt
Gegenüber „Bild“ hat Kerkeling dann doch etwas gesagt, über sein Büro: Dass die gleichgeschaltete Presse der Nazis aus politischen Gegnern eine gefährliche Verbrecherbande gemacht habe, „liegt doch auf der Hand“.
Liegt es? Natürlich hatten die Nazis ein Motiv, politische Gegner zu Kriminellen zu stempeln. Ausgeschlossen ist das nicht. Nur spricht Kerkelings Büro über die Presse. Über die Akten spricht es nicht. Dass die Staatsanwaltschaft Bochum gegen ihn und fünf weitere Männer wegen schweren Diebstahls ermittelte, steht in „Bild“ selbst. Das ist kein Artikel im „Völkischen Beobachter“, das ist ein Justizvorgang. Die damaligen Berichte nennen zudem Vorstrafen und Taten schon aus dem Jahr 1932, und die Arolsen Archives führen Einbruch und Diebstahl als Teil der Verurteilung. Wer all das für Erfindung hält, müsste es wenigstens begründen. Ein Hinweis auf die „gleichgeschaltete Presse“ ist keine Begründung, sondern eine Abkürzung. „Bild“ gräbt die Ermittlungsakte selbst aus und nimmt die Abkürzung trotzdem gern mit.
Kann es sein, dass die Nazis einem Kommunisten Straftaten angedichtet haben? Möglich ist das. Es kann aber auch sein, dass ein Mann Kommunist und Verfolgter war und trotzdem gestohlen hat. Ein seriöser Text würde beide Möglichkeiten nebeneinanderstellen. „Bild“ entscheidet sich für eine, lässt das Auschwitz-Komitee das Urteil sprechen und erklärt jeden, der die andere für möglich hält, zum Rechtsextremen.
Was in keiner Rede vorkommt
Dazu kommt ein Befund, der in Kerkelings Reden ebenso fehlt wie bei „Bild“. In den Elendsvierteln der Weltwirtschaftskrise war die Grenze zwischen kommunistischem Milieu und Kleinkriminalität oft fließend. Die Historikerin Eve Rosenhaft hat beschrieben, wie KPD und Jugendbanden in den Arbeitervierteln dasselbe Milieu teilten und wie die Partei das Image der Gesetzlosen nicht nur hinnahm, sondern pflegte. Laut „Bild“ war Hermann Kerkeling arbeitsloser Bergmann, seit 1932 in der KPD und „Unterkassierer“ einer Parteigruppe. Und gegen dieselben Männer wurde wegen Diebstahls ermittelt. Ob in Scherlebeck eine Parteizelle nebenbei auf Beutezug ging oder ob die Nazis eine Parteizelle kriminalisierten, weiß heute niemand sicher. Wer aber das eine von vornherein ausschließt, betreibt Geschichtspolitik, keine Geschichtsschreibung.
Und noch etwas fehlt: Die KPD war nicht die Partei der Demokratie, als die sie im heutigen Gedenken erscheint. Sie wollte, so ihr Programm von 1930, die „Diktatur des Proletariats“ in einem „Sowjetdeutschland“. Die SPD beschimpfte sie als „Sozialfaschisten“. 1931 unterstützte sie nach einer Intervention Stalins gemeinsam mit NSDAP und Stahlhelm den Volksentscheid zum Sturz der SPD-geführten preußischen Regierung. Beim Berliner Verkehrsstreik 1932 standen der Kommunist Walter Ulbricht und Joseph Goebbels gemeinsam auf der Rednertribüne. Nazis und Kommunisten waren Todfeinde, und sie schaukelten sich gegenseitig hoch. Die parlamentarische Demokratie lehnten beide ab. Die meisten Historiker zählen die KPD deshalb zu den Totengräbern der Weimarer Republik.
Das ändert nichts daran, dass Hermann Kerkeling Unrecht erlitt. Wer Kommunist war, wurde verfolgt, gefoltert, eingesperrt, und das bleibt ein Verbrechen. Wer aber einen KPD-Mann als moralischen Kronzeugen für die Verteidigung der Demokratie aufbietet und mit ihm im Landtag für das Verbot einer Partei wirbt, sollte wenigstens erwähnen, wofür dessen Partei damals stand. Laut der Urteilsbegründung, aus der „Bild“ zitiert, rief die „Rote Welle“ zum „bewaffneten Aufstand und Generalstreik“ auf. Auch das ist ein NS-Dokument und mit Vorsicht zu lesen. Zur Programmatik der Partei passt es allerdings. In Buchenwald hieß das: Er habe „die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt“.
Springer ehrt, „Bild“ verteidigt
Und jetzt das Detail, das dem Ganzen die Krone aufsetzt. Kerkelings Buchenwald-Rede, in der so wichtige Details einfach unter den Tisch fielen, wurde preisgekrönt. Die Springer-Medien „Welt“, „Politico“ und „Business Insider“ nahmen den Komiker in ihre „Power List“ auf und verliehen ihm ihren Sonderpreis für Zivilcourage, ausdrücklich für diese Rede. Die Laudatio hielt Bildungsministerin Karin Prien von der CDU. Sie pries den Großvater als „einfachen Mann, aber mit Haltung“.
Zu Springer gehört auch „Bild“. Ein Konzern zeichnet eine Rede für ihre Zivilcourage aus, und das Flaggschiff desselben Hauses erklärt die Kritik an genau dieser Rede zur rechtsextremen Attacke, ohne die Frage nach der Weglassung auch nur zu stellen. Man muss niemandem einen Plan unterstellen, um das bemerkenswert zu finden. Es reicht, die beiden Vorgänge nebeneinanderzulegen.
Die Preise reißen ohnehin nicht ab. Der Aachener Karnevalsverein verleiht Kerkeling 2027 den „Orden wider den tierischen Ernst“, ausdrücklich auch für seinen angeblichen Beitrag zu einer offenen, demokratischen Gesellschaft. Und gerade meldet der „Deutschlandfunk“ die nächste Ehrung, diesmal für das Lebenswerk: den Passauer „Menschen-in-Europa-Award“. Ausgezeichnet wird längst nicht mehr der Komiker. Ausgezeichnet wird die Haltung. Wer Stimmung gegen die AfD macht, wird belohnt.
Zwei Tage später: Der Spiegel legt nach
Wer all das für einen Ausrutscher hielt, wurde zwei Tage nach „Bild“ eines Besseren belehrt. Am 13. Oktober erschien im „Spiegel“ ein langes Gespräch mit Kerkeling. Auch dort kommt der Großvater vor, und zwar so: Das NS-Regime habe Menschen verfolgt „und wollte das auch noch angemessen aussehen lassen“, halten die beiden Interviewerinnen fest. Der Großvater sei als jemand „dargestellt“ worden, „der im großen Stil stahl“, und das, „obwohl er klar ein politisch Verfolgter war“.
Das ist keine Frage. Das ist die Antwort, die man dem Gesprächspartner gleich mitliefert. Ob die Diebstähle erfunden waren, wird nicht gefragt, sondern vorausgesetzt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum, die Recherche der „Münsterland Zeitung“, die Darstellung der Arolsen Archives: kein Wort. Und die eine Frage, um die es geht, warum Kerkeling in Buchenwald nichts davon erwähnte, stellt auch der „Spiegel“ nicht.
Kerkeling darf stattdessen sagen: „Ich erlebe, dass man meinen Großvater nun erneut in Misskredit bringen will, um mir zu schaden.“ Wer seine Familiengeschichte zur Grundlage politischer Auftritte macht, empfindet Nachfragen dazu offenbar als Angriff.
Im selben Gespräch beklagt Kerkeling Hass und Lynchfantasien im Netz. Das ist widerwärtig und durch nichts zu rechtfertigen. Derselbe Mann sagt über die Wähler einer Partei, für die Millionen Bürger stimmen: „Wer will, dass die Löwen in die Arena kommen, der will auch Blut sehen.“ Auch das gehört zur Wahrheit über die moralische Instanz, die da gerade gebaut wird.
Freie Bahn nach Bellevue?
Warum das alles mehr ist als eine Prominentengeschichte? Weil es nicht um einen Komiker geht, sondern um einen möglichen Bundespräsidenten. Mehr als 150.000 Menschen haben eine Petition unterschrieben, die Kerkeling ins Schloss Bellevue bringen soll. Am 30. Januar wählt die Bundesversammlung. Ob er antreten würde? Ohne die CDU gehe es nicht, sagt Kerkeling im „Spiegel“, und die werde jemanden nach ihrer Vorstellung küren. Die Interviewerinnen halten fest: „Das ist kein Dementi.“ Darauf Kerkeling: Es werde nicht dazu kommen. Sollte die Frage aber ernsthaft an ihn herangetragen werden, sei er eine Antwort schuldig. Ein Nein klingt anders.
Ein Bundespräsident hat keine Armee und kein Haushaltsrecht. Seine einzige Macht ist das Wort, und das Wort lebt von Glaubwürdigkeit. Gerade deshalb wiegt die Frage, wie vollständig Kerkeling die Geschichte erzählt, auf die er seine moralische Autorität stützt, bei ihm schwerer als bei jedem anderen Prominenten. Und gerade deshalb fällt auf, wann und wie zwei Leitmedien diese Frage beiseiteräumen: dreieinhalb Monate vor der Wahl, im Fall von „Bild“ mit einem Preis aus demselben Konzern im Rücken. Ob das jemand so wollte, kann ich nicht wissen. Die Wirkung ist dieselbe: Ein Hindernis auf dem Weg nach Bellevue wird weggeräumt, bevor jemand darüber stolpert.
1991 fuhr Kerkeling als Königin Beatrix verkleidet vor dem Schloss Bellevue vor, und das Protokoll fiel zunächst darauf herein. Im „Spiegel“ erinnert er selbst an den Coup. Diesmal bräuchte er keine Verkleidung. Diesmal reicht es, dass niemand genauer hinsieht.
Das Prinzip dahinter
Der Fall ist klein. Das Muster ist groß. Ein beliebter Prominenter, der im „Kampf gegen rechts“ die richtigen Sätze liefert und für ein AfD-Verbot wirbt, gerät durch eine sorgfältige Lokalrecherche in Erklärungsnot. Und zwei große Medien tun nicht, was Journalismus tun müsste: nachfragen, abwägen, den Widerspruch benennen. Sie tun, was Pressestellen tun: Sie entlasten.
Dafür braucht es nur ein Wort, und das Wort heißt „rechtsextrem“. Es muss nicht stimmen. Es muss nur fallen. Wer es ausspricht, muss nicht erklären, warum eine Regionalredakteurin aus dem Münsterland, das Arolsen-Archiv und eine Staatsanwaltschaft von 1933 zur rechtsextremen Verschwörung gehören sollen. Das Etikett genügt, und der Inhalt ist erledigt.
„BILD Dir Deine Meinung“, hieß es einmal. Heute liefert das Blatt die Meinung gleich mit. Und den Rechtsextremen, den man dafür braucht, notfalls auch.
PS: Nach meinem ersten Text über die Akte seines Großvaters erreichte mich ein Schreiben von Kerkelings Anwalt. Darin wurde ich aufgefordert, binnen zwei Werktagen den Link auf eine archivierte Fassung des Artikels der „Münsterland Zeitung“ aus meinem Text zu entfernen. Das Schreiben ließ zudem durchblicken, dass man sich auch ein Vorgehen gegen meinen Text selbst offenhält. So jedenfalls lese ich es. Ob auch die Zeitung selbst Post bekommen hat, weiß ich nicht. Ihr Artikel steht jedenfalls weiter online. Änderungen konnte ich nicht feststellen. Im „Spiegel“-Gespräch rät Kerkeling übrigens jedem: „Sage Deine Meinung und sage sie offen und stehe zu dieser Demokratie, solange Du es noch kannst.“ Und er beklagt, Trump habe „Komikern den Mund verboten“.
Dass Prominente ihre Anwälte gegen unabhängige Journalisten in Stellung bringen, ist keine Seltenheit. Jedes dieser Schreiben kostet Zeit, Nerven und oft auch Geld, und nicht selten zielt es genau darauf ab: dass man es sich beim nächsten Mal zweimal überlegt. Oder schweigt. Ich gebe zu: Als ich den Brief las, kam er bei mir genau so an. Bewirkt hat er das Gegenteil: Gerade weil ich mich nicht einschüchtern lassen will, habe ich diesen zweiten Text geschrieben, statt das Thema stillschweigend abzuhaken. Dass ich mir diesen Luxus leisten kann, verdanke ich Ihnen, Ihrer Unterstützung. Damit das so bleibt, brauche ich Sie auch weiterhin. Jeder Beitrag zeigt: Einschüchterung funktioniert nicht. Unterstützen Sie jetzt kritischen Journalismus, auch gegen juristische Angriffe. Hier steht, wie es geht! Danke von Herzen!
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Bild: Symbolbild/KI/Gemini
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