52 Prozent vertrauen den Öffentlich-Rechtlichen Exklusive Umfrage bringt ganz andere Resultate als die vom WDR

 

Die Öffentlich-Rechtlichen bejubeln sich selbst: „Die größte Glaubwürdigkeit schreiben 81 Prozent (plus 3 Prozentpunkte) der Befragten erneut öffentlich-rechtlichen Radiosendern zu. Die Informationen in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern schätzen 79 Prozent (plus 5) als glaubwürdig ein“, vermeldete der WDR Mitte Oktober unter Berufung auf eine selbst bei Infratest dimap in Auftrag gegebene Meinungsumfrage. Weiter heißt es da: „Im Vergleich zu den Vorgängerstudien ist das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erneut gestiegen: 70 Prozent der Befragten gaben an, großes oder sehr großes Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu haben – drei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.“ Unzählige andere Medien übernahmen die Jubelmeldung. Die genauen Fragen und Antworten sind hier in dieser ARD-Präsentation zu finden. Insgesamt befragte Infratest-Dimap für die Umfrage 1001 Menschen, ausschließlich per Telefon

Ich habe eine repräsentative Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut INSA in Auftrag gegeben, um die Angaben der ARD-Anstalt zu hinterfragen. Das Institut befragte repräsentativ 2.074 Frauen und Männer, sowohl per Telefon als auch online, wo ja gerade jüngere Menschen besser zu erreichen  sind. Das Ergebnis weicht deutlich von den Ergebnissen der WDR-Umfrage ab. Nicht 70, sondern 52 Prozent der Befragten glauben, dass die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien glaubwürdig ist. 29 Prozent halten die Berichterstattung der Sender für unglaubwürdig.

 

Anhand der Ergebnisse der Umfrage kann man gut aufzeigen, wie mit solchen Resultaten Framing betrieben werden kann. Ein gebührenfinanzierter Sender würde aus ihnen wohl die Überschrift machen: „Mehrheit der Deutschen vertraut den Öffentlich-Rechtlichen“. Deren Kritiker könnten es genau umgekehrt machen: „Nur noch knappe Mehrheit der Deutschen vertraut den Öffentlich-Rechtlichen“. Dies hätte insbesondere darin seine Begründung, dass die Sender selbst ja von 70 Prozent sprechen, die ihnen vertrauen, es nach einer Umfrage mit doppelt so vielen Befragten aber 18 Prozentpunkte weniger sind. Ich dachte zuerst an folgende Überschrift, die ich neutral fand: „29 Prozent haben kein Vertrauen mehr in die Öffentlich-Rechtlichen“. Aber ich verwarf sie. Denn hier wird der eilige Leser den Schluss ziehen, 71 Prozent hätten Vertrauen. Und das wäre grob irreführend. Zunächst hatte ich erwogen, statt „29 Prozent“ zu schreiben „ein knappes Drittel“. Aber da 29 Prozent von einem Viertel genauso weit entfernt ist wie von einem Drittel, ist jede entsprechende Festlegung „Framing.“ Im konkreten Fall habe ich allen Versuchungen zum Trotz auf eine Wertung verzichtet und nenne einfach die Zahl in der Überschrift.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Ein System, das jeder mitfinanzieren muss, hat sich ganz anderen Ansprüchen zu stellen als ein privates Medium. Und wenn nur noch 52 Prozent der Menschen in unserem Land Vertrauen haben in dieses System, wiegt das sehr schwer und sollte den Verantwortlichen sehr zu denken geben. Interessant ist auch die Aufschlüsselung der Umfrage-Ergebnisse. Befragte aus dem Westen Deutschlands halten die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien häufiger für glaubwürdig als Befragte aus dem Osten Deutschlands (54 zu 43 %). Entsprechend halten Befragte aus dem Osten die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien häufiger für unglaubwürdig als Befragte aus dem Westen Deutschlands (36 zu 28 %). Dies hat möglicherweise mit der Erfahrung aus einer Diktatur und einer dort angeeigneten grundsätzlichen Skepsis bzw. kritischeren Herangehensweise gegenüber Medien zu tun.

Ebenfalls sehr interessant: Der Anteil der Befragten, welche die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien als glaubwürdig erachten, steigt mit steigendem Haushaltseinkommen. So geben Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro zu 43 Prozent an, dass sie diese als glaubwürdig erachten (36 % unglaubwürdig), Befragte ab einem Haushaltseinkommen ab 1.000 Euro halten die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien mehrheitlich für glaubwürdig (zwischen 52 und 66 %). Hier wäre die These zu prüfen, dass Menschen mit geringen Bezügen ihre Lebenswirklichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen weniger wiederfinden als solche mit höheren.

Befragte ohne Migrationshintergrund halten die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien mehrheitlich für glaubwürdig (54 %) und lediglich etwas über einem Viertel (28 %) dieser Befragten erachten die Berichterstattung als unglaubwürdig. Unter den Befragten mit Migrationshintergrund ist dieses Verhältnis gespalten: lediglich eine knappe relative Mehrheit von 40 Prozent bewertet die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien als glaubwürdig, während 37 Prozent dieser Befragten diese als unglaubwürdig bewerten.

Als einzige Befragtengruppe halten AfD-Wähler die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien mehrheitlich für unglaubwürdig (77 %). Bei den Wählern anderer Parteien ist das Vertrauen bei FDP-Anhängern am geringsten und bei Anhängern der Grünen am größten.

Fazit: Wenn nur noch jeder zweite Deutsche angibt, Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien zu haben, sollte das für diese Anlass sein, ihre eigenen Jubel-Umfragen in den Keller zu legen und sich ernsthaft Gedanken zu machen, wie sie wieder mehr Vertrauen der Menschen gewinnen können. Für ein gebührenfinanziertes System, bei dem jeder bezahlen muss, sind 52 Prozent ein Armutszeugnis.

Diese Umfrage haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Ihrer Unterstützung ermöglicht. Sie haben damit mitgeholfen, das Framing der Öffentlich-Rechtlichen zu entlarven. Möglich ist dieses Gegenhalten gegen die Meinungs-Monokultur und das betreute Informieren in den großen Medien nur mit Ihrer Unterstützung! Für dieses Wochenende habe ich drei Fragen Zum Thema Corona in Auftrag gegeben. Die Antworten werde ich zu Beginn nächster Woche veröffentlichen. Helfen Sie mit, setzen Sie einen Akzent gegen das Framing: direkt hier via Paypal oder Überweisung (IBAN DE92 1001 1001 2629 8468 32, N26 Berlin). Verwendungszweck: Meinung ohne Framing.


Bild: Snitpicker/Shutterstock
Text: red


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Steffen Rascher
4 Monate zuvor

Ich denke an die für den 7.11. 2020 angemeldete Corona-Kundgebung in Leipzig. Darin steckt erhebliches Furchtpotenzial und es wäre für die eher von Angst gesteuerte Frau Merkel nicht untypisch, diese Demo mit der Coronnakeule zu verhindern. So hat sie sich schon vor dem Trumpbesuch in den Staaten weggeduckt und hofft nun bestimmt, das er bald Geschichte wird. Aus Angst würde sie noch ganz andere Sachen machen.

„Peter Prinzip“ nennt man das wohl. Auf Deutsch, sie ist überfordert, deshalb zittert sie wie so mancher Mächtige, der am Ende seiner „besseren“ Tage einen Tremor bekam.

Oliver König
4 Monate zuvor

Am letzten Samstag habe ich mir mal wieder die Aktuelle Kamera um 20 Uhr angeschaut im Ersten angeschaut – und wurde prompt wieder bestätigt, wie dort manipuliert wird – aber so etwas von durchschaubar: Zunächst als Einstimmung die üblichen Horrorzahlen der „Infizierten“, danach der bildliche „Beweis“ mit einem Beitrag aus einer überforderten Klinik: jedoch nicht aus Deutschland passend zu den Zahlen, sondern aus Charlerois/Belgien. Billiger geht’s nimmer: Warum keine deutsche Klinik, wenn schon die Situation bei uns zu eskalieren droht? Die Antwort kann sich jeder denken… Also für mich passend zu den berühmten „Särgen von Bergamo“

hier ein passendes Video des Schweizer Friedenforschers Daniele Ganser https://www.danieleganser.ch/videos/dr-daniele-ganser-corona-und-die-medien-duesseldorf-11-september-2020/

Am Montag habe ich als angestellter Redakteur einer lokalen Wochenzeitung bei unserem Landratsamt in Emmendingen angerufen und habe mich nach den Covid-19-Zahlen im hiesigen Kreiskrankenhaus erkundigt. Zunächst die Antwort, dass diese Frage noch kein Journalist gestellt hätte (was ich mir gut vorstellen kann) und dann kam die Antwort: drei Patienten war der Stand am 26.10.2020, keiner davon musste lt. Pressestelle beatmet werden. Bis drei Tage zuvor, also 23.10., war noch kein einziger Patient im Krankenhaus. Dennoch wurden im ganzen Landkreis schon während dieser Tage eine Veranstaltung nach der anderen abgesagt – wegen der immer steigenden „Infizierten“-Zahlen, unglaublich. Die gleiche Anfrage beim Nachbarlandkreis Ortenau wurde mir nicht beantwortet. Keine Antwort, ist auch eine Antwort….

Als ich am Donnerstag von der öffentlich gewordenen Testpanne in Augsburg gelesen habe,  (von 60 positiven Tests ergab eine Nachtestung bekanntlich 58 negative) musste eigentlich klar sein, dass man diesen PCR-Test nicht mehr akzeptieren kann. Doch selbst das beeindruckt keinen Regierungspolitiker. Wer diesem Test noch ernsthaft glaubt, dem könnte man sicher auch ein W-Lan-Kabel verkaufen…

Boris, mach weiter so, bringe Seibert & Co. bei den Bundespressekonferenzen weiter ins Schwitzen, einfach herrlich. Noch eine kurze Frage: Gibt es auch einen kritischen Radiosender, der ähnlich kritisch agiert wie der Reitschuster?

Dietmar Walther
4 Monate zuvor

Diese Dunja Hayali hat sogar mal geschafft, dass sie angeblich aktuelle Videos aus Syrien welche die Brutalität von Assad zeigen sollten kommentierte und sich später heraus stellte, dass es sich bei diesen Einspielern um 6 Jahre alte Videos aus dem Irak handelte.! Ich habe weder von einer Reaktion noch einer Richtigstellung des öfftl. rechtlichen Senders gehört, hatte ich natürlich auch nicht erwartet.! Sogar die angebliche Zustimmung von über 50% der Bürger gegenüber der öfftl. rechtl. Medien, halte ich für abenteuerlich, da die Gehaltszahlung für einen Intendanten mit fast 400.000,00 € pro Jahr,  jeden arbeitenden und steuerzahlenden Bürger fassungslos werden lässt.

Ausserdem scheinen die „über 8 Milliarden €uro“ pro Jahr den öfftl. rechtl. nicht zu genügen, da sie ja permanent die Erhöhung der Gebühren fordern.

Sollen sie sich doch von denen bezahlen lassen für die sie arbeiten, dann könnte die komplette Rechnung an die Politiker der Regierung und an das Kanzleramt geschickt werden.

Andreas
4 Monate zuvor

Ich schaue seit 6 Monaten kein Fernsehen mehr. Null, null! Nicht einmal Serien auf Amazon! In dieser Zeit habe ich über 17 Sachbücher gelesen, fühle mich wohl und bin in meiner Mitte. In meinem Umfeld stelle ich Fragen: Wie funktioniert der PCR-Test? Kann dieser Infektionen feststellen? (Nein) Wie viele Menschen sterben in Deutschland in einer Woche? (16.000) Wie viele sind in der letzten Grippesaison gestorben? (545 laut RKI) Etc. Das schafft Verwirrung im Kopf meines Gegenübers und wir kommen ins Gespräch…

PK
Antwort an  Andreas
4 Monate zuvor

Das ist der Knackpunkt, Fernsehbilder schaffen Angst und setzen sich im Unterbewussten fest, rationaler Diskurs und nüchterne Analyse haben es dann schwer. Ich frage mich, ob man an den Einstellungen eines Menschen zum Corona-Virus bzw. den sog. Maßnahmen dagegen seine Fernsehgewohnheiten ablesen kann….

André
4 Monate zuvor

77% AFD unglaubwürdig /177% Summe alle Parteien unglaubwürdig = 0,435

0,435 x 29,1% Gesamtunglaubwürdig = 12,61%

Bundestagswahl 2017: AFD 12,6%

Zufall oder schlaue INSA Forscher?

Steffen Rascher
Antwort an  André
4 Monate zuvor

Wann stimmt etwas, wann nicht, oder anders gesagt, „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht.“
Man nennt es auch „GLAUBWÜRDIGKEIT“ um das es hier geht.
Und wer eine Anleitung zum Framen herausgibt, der hat genau da die Axt angesetzt.

Es nutzen dann die richtige Aussagen auch nichts mehr.

 

Dagmar Hansen
4 Monate zuvor

Als ehemalige Schülerin, die in ihrer Gymnasiallaufbahn beinahe durchgängig die Mathematiknote „Mangelhaft“ auf ihrem Zeugnis zu verzeichnen hatte, finde ich diese 52% erschreckend. Gefühlt, jedoch, geradezu entspannt-lässig im Vergleich zu den, ähem, sagen wir, doch enorm relativierten Zahlen der etwas anderen Meinungsumfrage… Waren es tatsächlich 70%, die den ÖR ihr Vertrauen aussprachen? Na ja, Schwamm drüber. Da ich nicht mehr zur Schule gehe, darf ich auf dern Basis von der von Herrn Reitschuster in Auftrag gegebenen Umfrage (DANKE!) großzügig rechnen: Wenn 52% der Bevölkerung der Berichterstattung der ÖR vertrauen, bedeutet das. dass 52% der Bevölkerung der Berichterstattung der ÖR vertrauen, was „Corona“ angeht. Da die ÖR zu gefühlt 98, 134% ausschließlich über „Corona“ Panikbulletins verbreiten, schließe ich daraus, dass 52% aller Deutschen diese irrwitzigen, das Gemeinwohl auf allen Ebenen extrem schädigenden „Eindämmungsmaßnahmen zum neuartigen Virusblabla“ ebenfalls befürworten. Nach meiner Interpretation von Adam Riese bedeutet das, dass 52% Prozent der Bevölkerung heuer bereit sind, ohne jedwede medizinisch-wissenschaftlich fundierte Grundlage einen 2. Lockdown mitzutragen. Einen ganzen, langen Monat lang, mit der aus der Erfahrung der letzten 8 Monate geborenen, realistischen Aussicht auf noch mehr Repressionen im Dezember. Wohl wissend um all die katastrophalen Auswirkungen solcher „Maßnahmen“? Auf sozialer, gesundheitlicher, wirtschaftlicher Ebene? Zum Beispiel? Nö. Natürlich nicht. Weil die ÖR darüber nicht informieren. Und das finde ich nicht mehr nur erschreckend. Es bricht mir das Herz.

Achim von Oberstaufen
4 Monate zuvor

Ich war im Oktober 2020 beim Rechtsanwalt, weil ich gegen die Zahlungsaufforderungen der GEZ Widerspruch eingelegt hatte. Den letzten Widerspruch hatte die GEZ als unbegründet zurückgewiesen und mich aufgefordert, Klage bei Gericht einzureichen. Daher mußte ich zum RA, weil es jetzt um zwei Schriftstücke – einmal GEZ und einmal Gericht ging.
In den Briefkasten des Rechtsanwalts hatte ich zwei Wochen vorher die Unterlagen eingeworfen, damit er sich vor dem Beratungstermin ein Urteil bilden kann. Außerdem hatte ich noch zwei Dateien per Email geschickt, von denen ich dachte, dass sie wichtig sind.
Als ich beim RA eintraf, fragte der mich zu Beginn, ob ich ihm etwas Schriftliches mitgebracht hätte. Ich machte ihn darauf aufmerksam, das eine Mappe schon seit zwei Wochen in der Kanzlei liegen müßte. Also ging das große Suchen los. Das fing ja gut an. Mein RA hatte keinen einzigen Blick in meine Unterlagen geworfen. Ich erklärte ihm, dass ich die GEZ Zwangsgebühr verweigert habe, weil ich AfD Wähler bin und pausenlos von den Öffentlich-Rechtlichen Anstalten als Rassist beleidigt werde. Er wollte den Verwaltungsakt sehen. Erst kapierte ich nichts und mußte zweimal nachfragen. Dann verstand ich, dass er die Rechnung mit den beigefügten Überweisungsträgern sehen wollte, gegen die ich Einspruch eingelegt hatte. Es folgte ein 30 minütiger Monolog, den ich versuche zusammenzufassen: bei einem Prozess befassen sich die Richter mit zwei Fragen: habe ich in der Wohnung im Berechnungszeitraum gewohnt und wurde die Rechnung rechtmäßig erstellt. Es gibt Fälle, da werden Rechnungen unrechtmäßig für Zeiträume erstellt, die schon längst verjährt sind. Dagegen kann man mit Erfolg klagen. Alles andere interessiert die Richter nicht. Ob ich die Zahlungen mit meinem Gewissen nach GG Artikel 4 Abs. 1 nicht vereinbaren kann, oder Art 1 GG tangiert wird, interessiert nicht. Ich hatte sogar Unterlagen dabei, das die Sendeanstalten die GEZ Gebühren zweckentfremden. Mein RA wieß mich darauf hin, dass die GEZ Gebühren an die Meldepflicht der Ordnungsämter geknüpft ist. Wer sich beim Einwohnermeldeamt abmeldet und eine ausländische Adresse angibt, ist für die GEZ Zentrale gestorben. Die Abmeldebestätigung kann man der GEZ Zentrale zur Absicherung schicken. Bei wem der Personalausweis abläuft, sollte ihn sicherheitshalber vorher verlängern. Verstöße gegen die Meldepflicht werden derzeit mit ca. 1000,- geahndet.

Hanna
Antwort an  Achim von Oberstaufen
4 Monate zuvor

Kann man denn in diesem Land so einfach ohne Meldeadresse existieren? Die braucht man doch für irgendwas. Steuer etc. Krankenversicherung. Ich kann mir nicht vorstellen dass diese Organe nicht mit den Ortsämtern korrespondieren.

Achim von Oberstaufen
Antwort an  Hanna
4 Monate zuvor

Sie können eine Person ernennen, die berechtigt ist, in Ihrem Namen die Post entgegen zu nehmen.  Es gibt auch Büroservice-Firmen, die Ihre Post entgegennehmen und verwalten.

GB
4 Monate zuvor

Wenn man bedenkt, dass die Antworten zu „Umfragen“ von „Meinungsforschungsinstituten“ häufig frei erfunden sind, ist auch klar, dass genau das Resultat herauskommt, das gewünscht ist. ich kenne ein solches Insitut und es ist klar, dass dort entsprechend gefälscht wird. Man könnte solche Umfragen für das Geld sonst gar nicht durchführen. also wird frei erfunden. Nicht schön. Daher sind solche „Umfragen“ immer mit größter Vorsicht zu genießen.

A. Melnikova
Antwort an  GB
4 Monate zuvor

Stimmt. Wer selbst mal dort gearbeitet hat, weiß das. Ist schwer, die nötigen Leute zusammen zu kriegen, und oft geht die Fragerei dann im Freundeskreis los oder wird gleich ganz fiktiv erledigt… Das gilt aber für alle Umfragen und nicht nur für die von der ARD in Auftrag gegebenen.

Steffen Rascher
Antwort an  GB
4 Monate zuvor

Das haben mir junge Leute auch mal erzählt, das man sich auf dem Campus trifft und Befragung spielt. So bessert man sich das Stipendium auf und verbreitet seine eigenen Ansichten. Das Gefühl „Gutes“ getan zu haben, kommt noch obendrauf.

Holger Kammel
4 Monate zuvor

52% halten die Öffentlich_Unrechtlichen für glaubwürdig??

Habe ich was verpasst? Gibt es irgendwo rosa Pillen oder Haschisch für umme? Vielleicht mit der Verpflichtung, diese auch gewissenhaft täglich zu nehmen?  So naiv kann man doch gar nicht sein, diesen Propagandamüll für glaubwürdig zu halten.

Wobei der Unterhaltungsteil natürlich eine besondere Würdigung verdient. Zu den tollen Musiksendungen kann ich nur sagen, daß ich meine Geschwister darum gebeten habe, mich zu erschießen, wenn ich anfange, volkstümliche Musik zu hören. Ich denke, dafür gehen die straffrei aus.

Besonders spannend finde ich ja aktuelle Tatorte und ähnliche Krimi’s. Wie aufregend, bis sich herausstellt, daß der zwischenzeitlich unter Verdacht stehende nette Drogendealer/Autodieb/Zuhälter mit migrantischen Hintergrund unschuldig und obendrein gutherzig und rechtschaffen und als Täter der schuftige deutsche Mittelschichtvater oder -sohn entlarvt ist. Oder das weite Feld der „Starke Frauen“-Filme mit den circa 3 zugrundeliegenden Plots, die in immer neuen Variationen wiederaufgeführt werden. Unglaublich spannend und unvorhersehbar. Und da gab es mal Leute, die sich über Hedwig Courths-Mahler aufgeregt haben. Das Ganze veredelt mit den außerordentlichen schauspielerischen Leistungen vieler populärer Akteure, die am besten mit dem Begriff „Arbeiter- und Bauern-Theater“ beschrieben sind. Nichts gegen Arbeiter und Bauern, die verstehen im Normalfall ihren Job. Die vorletzten Nazis haben wenigstens etwas von gutgemachter Propaganda verstanden. Selbst die Schinken aus der Stalinzeit waren künstlerisch wertvoller und glaubhafter.

DIETMAR LOEHR
4 Monate zuvor

Hallo Herr Werner Björn, genau diesen Schwachmaten bietet der ÖR ja eine Plattform und

unterlässt jegliche Prüfung.

Wie sonst kann es sein, dass jeder absolute Blödsinn von Grünen und Linken gesendet und

nicht hinterfragt wird.

Im Gegenzug alles was von der AFD kommt und auch noch durch ungeschönte Fakten zu

mindestens oftmals belegt wird, gleich in die rechte Ecke geschoben oder erst gar nicht

gesendet wird ?

Diese Tatsache könnte auch jeder noch so regierungstreue Hardliner schon mal gemerkt

haben.

Gert Friederichs
Antwort an  DIETMAR LOEHR
4 Monate zuvor

@D. Loehr: „Diese Tatsache könnte auch jeder noch so regierungstreue Hardliner schon mal gemerkt haben.“
Ich bin 81, habe 4 Söhne, 3 von denen sind nicht regierungstreu, aber perfekt in der Abwehr jeglicher politisch inkorrekter Anbiederungen.
Da kommt nichts an! Dicke Trossen helfen da gar nicht, aber selbst die kleinste Fangleine schnappen die nur äußerst selten. Ist halt so, aber mal sehen, was die dann im Griff der NWO so sagen.