8.58 Uhr: Youtube hebt meine Zensur-Sperre auf. 13.44 Uhr: Youtube sperrt wieder Google-Tochter schlägt Volten und entscheidet willkürlich

Youtube dreht offenbar frei. Nachdem heute morgen um 8.58 Uhr die Sperre meines Kontos wegen des Interviews mit dem Antigen-Impfstoff-Erfinder Prof. Stöcker aufgehoben und das Video sowie mein Kanal wieder freigeschaltet wurde, kam keine fünf Stunden später eine erneute Zensur und erneute Sperrung – wieder wegen des gleichen Videos – und erneut die Androhung der Löschung meines Kanals.

Nachricht von 8.58 Uhr, 4.10.21
Nachricht von 13.44 Uhr, 4.10.21

Das zeigt: Youtube ist entweder völlig überfordert und die rechte Hand dort weiß nicht, was die linke tut. Oder aber: Das Unternehmen, das zum Internet-Giganten Google gehört, schikaniert methodisch und setzt auf „Zersetzung“ – eine Methode, in der die Stasi sehr weit fortgeschritten war. Oder einfach auf Zermürbung: Der Weltkonzern raubt einem Einzelkämpfer Ressourcen, Zeit, Nerven und Geld. 

Schon einmal wurde im April dieses Jahres ein Video von mir erst gesperrt, dann wieder freigeschaltet, und dann erneut wieder zensiert.

Besonders absurd diesmal: Nachdem ich bereits am Freitag eine einwöchige Sperre erhielt und drei Tage davon „absitzen“ musste, geht die Frist wieder neu los.

Das ist Willkür pur.

Wäre Youtube kein Monopolist und hätte ich nicht eine Verpflichtung meinen 331.000 Abonnenten gegenüber – ich würde mit diesem Unternehmen nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen.

Regierungssprecher Steffen Seibert wich meiner Frage nach der Zensur auf der Bundespressekonferenz erneut aus. Er betont stets, die Regierung habe damit nichts zu tun. Und das, obwohl seine Chefin Angela Merkel vom Facebook-Gründer Marc Zuckerberg in einem Gespräch die Löschung von unerwünschten Äußerungen forderte. (Die Unterhaltung war bei einer Veranstaltung über ein offenes Mikrophon im Saal hörbar.)

Als Treppenwitz hier noch einmal mein Video, in dem ich mich heute Morgen noch über die Freischaltung freute. Nun kann ich erneut nicht aus der Bundespressekonferenz berichten – wo ich die Youtube-Zensur heute erneut ansprach und Merkels Sprecher Steffen Seibert erneut auswich.

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Bild: Shutterstock/Sergei Elagin
Text: br

 
 

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