Aachen: Wie Medien den Leser manipulieren Illegaler verursacht tödlichen Unfall

Ein Gastbeitrag von Dr. Manfred Schwarz

Bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist ein 37-Jähriger auf eine Autobahn in der Nähe von Aachen gelaufen – und von einem Opel Corsa überfahren worden. Der Mann wurde tödlich verletzt. Das teilte die Polizeipressestelle Köln mit. Über die schlimmen Hintergründe dieses Ereignisses war bei der Polizei allerdings kaum etwas zu lesen. Und bei fast allen Medien auch nicht.

Der „Spiegel“ schrieb dazu: Der Vorfall habe sich „bei der Kontrolle eines mit drei Menschen besetzten Fahrzeugs auf einem Rastplatz“ ereignet. Nach Angaben der Polizei habe der 37-Jährige, den die deutsche Polizei schon mit Handschellen gefesselt hatte, plötzlich zu Fuß die Flucht ergriffen, „rannte über die A44 und überkletterte die Mittelleitplanke“.

Auf der Gegenfahrbahn sei „er von dem Auto eines 23-Jährigen erfasst worden, der gemeinsam mit seiner 21-jährigen schwangeren Partnerin und der gemeinsamen dreijährigen Tochter unterwegs war“. „Die Insassen des Autos“, so das Hamburger „Nachrichtenmagazin“, „blieben unverletzt, wurden allerdings vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht“.

Sehr ähnlich berichteten beispielsweise auch die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) und die „Mitteldeutsche Zeitung“ („MZ“). Doch diese Medien schrieben – wenn überhaupt – nur die halbe Wahrheit.

Was 'Spiegel', 'SZ' und 'MZ' verschweigen

Diese Medien beschreiben zwar ausführlich den Tod des Unfallverursachers (in der „SZ“ heißt es eher mitleidsvoll: Der Mann sei „seinen Verletzungen erlegen“), unterschlagen aber drei wesentliche Fakten:

Der Festgenommene ist ein Algerier; er hatte sich bereits im Polizeiwagen befunden, von wo aus er seltsamerweise flüchten konnte.

Bei dem 37-Jährigen, der aus Frankreich in die Bundesrepublik gereist war und der den Tod des noch nicht geborenen Babys verursacht hat, handelt es sich offensichtlich um einen abgelehnten „Asylbewerber“, der, wie es im Behördendeutsch oft heißt, weder für Frankreich noch für die Bundesrepublik „einen gültigen Aufenthaltstitel“ besaß.

Eine junge Mutter hat bei dem Geschehen ihr ungeborenes Kind verloren.

Erst auf Nachfrage erklärte der Polizeisprecher gegenüber der „Bild-Zeitung“, dass bei dem toten Mann 200 Gramm Haschisch gefunden worden seien. „Zudem habe der Mann einen nicht mehr gültigen Aufenthaltstitel aus Frankreich besessen“ („Bild“). Deswegen hat der Mann flüchten wollen.

Auf Deutsch: „Der Mann“ ist ein illegaler „Flüchtling“, der in die Bundesrepublik gefahren war und den die französischen Behörden längst hätten abschieben müssen. Auch in Deutschland hätte sich der „Zugewanderte“ gar nicht aufhalten dürfen. Vom Rauschgift und dem wahrscheinlich schwerkriminellen Hintergrund ganz zu schweigen.

Eine hochschwangere Frau verliert ihr Baby

Aber es kommt noch viel schlimmer. In dem Opel Corsa saß eine ganze Familie: der Fahrer (23), seine hochschwangere Beifahrerin (21) und eine Tochter (3). Das Tragische: Die junge Frau ist nach dem Zusammenprall ins Krankenhaus gekommen und hat dort ihr ungeborenes Baby verloren.

Durch das Versagen von Politik und Behörden in Frankreich und in Deutschland hat ein „Asylbewerber“, dessen Gesuch abgelehnt worden ist, den Tod eines menschlichen Lebewesens verursacht. Die betroffenen jungen Eltern und ihre derzeit dreijährige Tochter werden diesen fürchterlichen Schicksalsschlag nie überwinden können.

Auch die „Aachener Zeitung“ und der Kölner „Express“ brachten Artikel zu den tragischen Ereignissen bei Aachen. Sie erwähnten zwar, dass das ungeborene Kind zu Tode gekommen ist, ließen aber ebenfalls die Tatsache unter den Tisch fallen, dass ein illegaler „Schutzsuchender“, der vermutlich ein Schwerkrimineller ist, den Tod verursacht hat.

Politik, Behörden und Medien vertuschen unangenehme Wahrheiten

Es ist nicht bekannt, dass sich verantwortliche Beamte aus Ausländerbehörden oder Politiker zu diesem schlimmen Geschehen geäußert hätten. Mindestens ebenso schlimm ist es jedoch, dass „Leitmedien“ wie der „Spiegel“ und Regionalmedien wie die „Aachener Zeitung“ oder der „Express“ nur die halbe Wahrheit verbreiten. Diese Art von Berichterstattung hat weniger mit „Journalismus“ als mit arger Manipulation zu tun.

Dass auch die Polizei-Dienststellen in vorauseilendem Gehorsam tagtäglich versuchen, zumindest zunächst die Tatsachen unerwähnt zu lassen, die ein schlechtes Licht auf die „Flüchtlinge“ werfen, resultiert aus den politischen Vorgaben, die im jeweilig zuständigen Innenministerium formuliert werden.

Der deutsche „Michel“ soll möglichst nichts Negatives über die angeblichen „Flüchtlinge“ erfahren, die millionenfach aus aller Welt nach Deutschland kommen, um sich hier mehrheitlich zeitlich unbegrenzt am hiesigen Sozialstaat zu bedienen, der weltweit als der attraktivste gilt.

Dass der Steuerzahler auf Dauer Millionen von ausländischen Sozialhilfe-Empfängern versorgen muss, die illegal hier leben, wird medial behandelt wie ein Staatsgeheimnis.

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Dr. Manfred Schwarz (Politologe): Zivillehrer an der Hamburger Landespolizeischule, dann etliche Jahre Berufsschullehrer und Dozent in der staatlichen Lehrerfortbildung (Bereich: Politik); jeweils acht Jahre Medienreferent in der Hamburger Senatsverwaltung und (nebenamtlich) Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes BDR (verantwortlich für die bundesweite Medienarbeit / Herausgeber einer Internet-Radsportzeitung). CDU-Mitglied, sechs Jahre Mitglied des Hamburger CDU-Landesvorstands. Heute Autor für verschiedene Internetportale mit den Schwerpunkt-Themen Politik und Medien.

Bild: franz12/Shutterstock
Text: Gast

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