Attacke auf das Brandenburger Tor: „Widerliche Aktion von Demokratiefeinden“… ...2016 bei rechten Aktivisten. Nicht so 2023 bei Klima-Extremisten

„Nach Aktion der ‘Identitären Bewegung‘: Senat will Brandenburger Tor besser schützen“ – solche und ähnliche Überschriften waren 2016 in den deutschen Medien zu lesen – die hyperventilierten, weil Aktivisten der rechten Gruppe das Wahrzeichen der Hauptstadt angeblich „besetzt“ hatten. In Wirklichkeit war die Aktion nicht so dramatisch, wie die Wortwahl der großen Blätter zu suggerieren versuchte – einige Mitglieder der „Identitären“ waren auf das Tor geklettert und hatten dort ein Banner enthüllt.

Der Tagesspiegel schrieb damals: „Umgehend werde dazu die Senatskulturverwaltung das Gespräch mit der landeseigenen Immobilienmanagement-Gesellschaft BIM suchen, die das Bauwerk betreut, kündigte Vize-Senatssprecher Bernhard Schodrowski an. Der Vorfall solle rekonstruiert werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass es eine Lücke bei den Aufsichts- und Sicherheitsmaßnahmen gibt, wird diese selbstverständlich geschlossen.“

Wie üblich in Berlin folgten den großen Ankündigungen ganz offensichtlich keine Taten. Denn nun konnten die Klimaextremisten das Berliner Wahrzeichen offenbar ungestört attackieren. Sie besprühten seine Pfeiler mit Farbe. Anders als die Identitären hinterließen sie damit bleibende Spuren und richteten erheblichen Sachschaden an.

Berlins damaliger Regierender Bürgermeister Michael Müller von der SPD hatte 2016 die zeitweilige Besetzung scharf verurteilt. „Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht“. Weiter sagte der Sozialdemokrat: „Diese Aktivisten wollen ein anderes Land, sie zielen auf unsere Freiheit“.

„Die Berlinerinnen und Berliner werden nicht zulassen, dass das Brandenburger Tor als Symbol der Ausgrenzung missbraucht wird.“ Müller dankte der Polizei, die „dem Spuk“ auf dem Tor als „Wahrzeichen der Freiheit“ schnell ein Ende bereitet habe. Auch Innensenator Frank von der CDU äußerte sich ähnlich: „Es ist widerwärtig, dass Rechte versuchen, das weltweit bekannte Wahrzeichen Berlins zu beschmutzen“.

2023 fallen die Reaktionen sehr viel verhaltener aus. Dass die Klima-Extremisten unser System stürzen wollen, wird in den mir bekannten Reaktionen nicht erwähnt – obwohl Insider genau das berichten. Stattdessen wird betont, dass die Extremisten hehre Ziele hätten – aber nur eben die Methoden nicht so gut seien.

2023 verurteilte Berlins neuer Bürgermeister Kai Wegner die Aktion im Vergleich dazu eher zurückhaltend. „Diejenigen, die es mit dem Klimaschutz ernst meinen, müssen sich von diesen Aktionen und dieser Gruppierung distanzieren“, forderte der CDU-Politiker. Von den üblichen Verdächtigen im polit-medialen Komplex waren allerdings kaum solche Distanzierungen zu hören.

Auch Nancy Faeser (SPD), der beim „Kampf gegen Rechts“ kaum etwas laut genug sein kann, blieb eher zurückhaltend in ihrer Beurteilung: Sie sprach von „einer sinnlosen und verwerflichen Aktion, die strafrechtlich konsequent geahndet werden muss.“ Und sodann machte Faeser klar, dass ihre sanfte Kritik nur der Methode gelte, sie die Ziele der Extremisten aber im Grundsatz teile: „Im Gegenteil: Solche Aktionen schaden dem gesellschaftlichen Rückhalt massiv, den der Klimaschutz braucht.“

Unter Beschuss – aber umso wichtiger ist Ihre Unterstützung!  

„Verschwörungsideologe“, „Nazi“ oder „rechter Hetzer“: Als kritischer Journalist muss man sich heute ständig mit Schmutz bewerfen lassen. Besonders aktive dabei: die öffentlich-rechtlichen Sender. Der ARD-Chef-Faktenfinder Gensing verklagte mich schon 2019, der Böhmermann-Sender ZDF verleumdete mich erst kürzlich als „Verbreiter von Verschwörungserzählungen“ – ohne einen einzigen Beleg zu benennen, und in einem Beitrag voller Lügen. Springer-Journalist Garbor Steingardt verleumdete mich im „Focus“, für den ich 16 Jahre lang arbeitete, als „Mitglied einer Armee von Zinn­soldaten“ und einer „medialen Kampf­maschine“ der AfD. Auf Initiative des „Westdeutschen Rundfunks“ wurde ich sogar zur Fahndung ausgeschrieben. Wehrt man sich juristisch, bleibt man auf den Kosten in der Regel selbst sitzen. Umso wichtiger ist Ihre Unterstützung. Auch moralisch. Sie spornt an, weiter zu machen, und nicht aufzugeben. Ich danke Ihnen ganz herzlich dafür, dass Sie mir mit Ihrem Beitrag meine Arbeit ermöglichen – ohne Zwangsgebühren und Steuergelder.
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