Aus Verzweiflung: „Wir machen auf“ in Österreich Wirtin öffnete – Polizei-Großeinsatz

Eine aufmüpfige Gastronomin hat in der Altstadt der österreichischen Stadt Linz am Montag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. „Das Badcafé öffnete um 16 Uhr seine Pforten – Corona hin oder her!“, schreibt die in Wien erscheinende „Kronen-Zeitung“:  „Zunächst konnte die Polizei bis auf die Aufnahme der Daten der anwesenden Gäste keine weiteren Maßnahmen setzen. Das Lokal hatte stundenlang offen.“ Die Ordnungskräfte waren zwar schon nach 25 Minuten anwesend, hatten aber zunächst keine rechtliche Handhabe einzuschreiten. Es waren fast so viele Beamte anwesend wie die 37 Gäste. Nach Kontrollen durften diese zunächst weiter im Lokal bleiben.

Es dauerte gestrichene vier Stunden, bis der örtliche Bürgermeister Klaus Luger gegen 20 Uhr in seiner Funktion als Bezirkshauptmann ein Betretungsverbot verhängte. Erst dann konnte der gastronomische Betrieb geräumt werden. Laut dem österreichischen Blatt wurden 37 Gäste angezeigt, Sie müssen nun mit Strafen bis zu jeweils 1.450 Euro rechnen. Die Hausherrin muss mit bis zu 30.000 Euro Strafe rechnen. „In Summe stellte die Polizei 96 Anzeigen aus“, schreibt die Kronen-Zeitung. Wie das mit den „37 angezeigten Gästen“ in Vereinbarung zu bringen ist, erklärt das Blatt nicht.

Die Wirtin Alexandra Pervulesko (51) hatte die Öffnung ihres Lokals bereits vorab angekündigt. Sie brachte vor dem „Badcafé ein Plakat mit folgender Aufschrift an: „Als Mama werde ich gezwungen die Verordnungen zu umgehen … ich kann mein Kind nicht mehr versorgen.“ Offenbar aus Angst, von den Medien in eine bestimmte Ecke getrieben zu werden, schrieb sie dazu, sie bitte „jeden radikal Denkenden rechts/links“, ihr Café „nicht zu betreten.“ Sie sei nie radikal gewesen, müsse „einfach überleben“, so die Aufschrift laut „Kronen-Zeitung“.

Via Anschlag an der Tür bat Pervulesko auch darum, die Abstandsregeln einzuhalten. Die Reporter berichten allerdings, dass die Mehrzahl der Besucher sich nicht daran hielt. Die allermeisten hielten keinen Abstand und „trugen keine Maske – und es wurde auch konsumiert“, schreibt die „Kronen-Zeitung“. Mit Maske wäre ein „Konsum“ auch schwer vorstellbar, zumindest wenn es um Ess- und/oder Trinkbares geht.

Bürgermeister Luger kritisierte das Verhalten der Wirtin als „unverantwortlich und unsolidarisch“. Was man leicht tun kann, wenn man ein garantiertes Gehalt bekommt, für das der Steuerzahler aufkommen muss. Auch in Deutschland gibt es im Rahmen der Aktion „Wir machen auf“ Pläne, Geschäfte und Gastronomie-Betriebe zu öffnen. Ursprünglich war das für 11. Januar geplant. Organisator Macit Uzbay ist einer von zehntausenden Einzelhändlern in Deutschland, die durch den Lockdown kurz vor der Insolvenz stehen. „Die Eröffnung meines Geschäfts ist alternativlos“, sagte der Inhaber eines Kosmetikstudios in Krefeld reitschuster.de.

Er und seine Mitstreiter wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie seine Existenz und die Zehntausender anderer Einzelhändler vor seinen Augen zugrunde geht. Deshalb rief er die Aktion „Wir machen auf“ ins Leben, deren Telegram-Kanal innerhalb kürzester Zeit von fast 60.000 Personen abonniert wurde. Die geplante Eröffnung am 11. Januar  verschob Uzbay: „Wir geben der Regierung nun eine Woche Zeit, die Evidenz für die Maßnahmen darzulegen und sofort für die nötige finanzielle Unterstützung zu sorgen. Sollte das nicht passieren, werden wir am 18. Januar öffnen.“

Tatsächlich spricht vieles dafür, dass zahlreiche Händler und Gastronomen wie die Wirtin in Linz immer weniger zu verlieren haben und sich deshalb gegen die Vorschriften auflehnen. So werden etwa die Entschädigungszahlungen stockend ausgezahlt. Eine neue wissenschaftliche Studie aus Stanford, die in den großen deutschen Medien totgeschwiegen wird, kommt zu dem Schluss, dass der Lockdown keinen Nutzen bringt, sondern im Gegenteil zusätzliche Gefahren für die Risikogruppe. Vor diesem Hintergrund verstehen viele Menschen nicht, warum ihre Existenz vernichtet wird.

Sehen Sie hier mein aktuelles Video zur Ankündigung eines „totalen Lockdowns“, trotz einer Studie, die dessen Nutzen widerlegt.



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Bild: Rido/Shutterstock (Symbolbild)
Text: br 

 

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Lutz Engelhardt
6 Monate zuvor

Tja, Österreich ist nicht besser als Deutschland. Wie war das doch noch 1938, oder war es 1937?: Heim ins Reich.

Alex Chara
6 Monate zuvor

.. es war einmal in Österreich…

Der Censor
6 Monate zuvor

Diese mutige Frau hat den Anfang gemacht, weil sie keinen Ausweg mehr wusste und nichts mehr zu verlieren hatte. Worauf also warten die unzähligen anderen gleich betroffenen Gastwirte, Geschäftsinhaber usw? Es ist doch überall dasselbe: die Regierungen versprechen großmäulig und medienwirksam Finanzhilfen, die dann einfach nicht oder extrem verspätet gezahlt werden, während den Menschen der Boden unter den Füßen weg gezogen wird. So was hätte man sich in der zivilisierten, westlichen Welt mit ihren „Werten“ (haha) nicht träumen lassen! Die Politik zerstört mutwillig und zielgerichtet ihre eigenen Leistungsträger. Wer hier noch die Hände im Schoß liegen lässt und auf Wunder von oben wartet, dem ist nicht zu helfen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Naomi
6 Monate zuvor

Gegen eine Spende für das Bussgeld bin ich entschieden, das spielt nur dem Willkürsystem in die Hände.

Aber ein Spendenkonto für ihren Lebensunterhalt fände ich gut-und das mit viel öffentlichem Tam-Tam.

Vielleicht wird sich die “ Politik“ so ihrer Peinlichkeit und Menschenwürde verachtenden Ansagen und Strafen bewusst

Alex Chara
6 Monate zuvor

…und wer jetzt immer noch glaubt wir kommen friedlich aus dem Scheiß wieder raus … die totalitären Züge zeigen ihre hässliche Fratze jeden Tag mehr… und ja,  ich bin gerne unsolidarisch.. es ist mir schlicht egal ob über 80 jährige früher oder später sterben, dann ist das halt so, that`s life !!!

Es ist mir aber verdammt nochmal nicht egal, wenn Hunderttausende,  von kleinen Systemkriechern, wie diesem Linzer Bügermeister, um ihre Existenz gebracht werden, wenn unsere Kinder von kinderlosen Schwachmaten eingesperrt werden und um ihre schöne Jugend / Kindheit gebracht werden, weil Psychopaten das so wollen… um angeblich die Totgeweihten zu schützen … er reicht !!!

Der Censor
Antwort an  Alex Chara
6 Monate zuvor

Gut gebrüllt, Alex. Mir reichts auch, und ich habe heute einen Tag, da kann ich gar nicht sagen, wie fuchsteufelswütend mich die ganze Situation macht. Es reicht wirklich!

Alex Chara
Antwort an  Der Censor
6 Monate zuvor

Danke Censor, habe das ganze in einem meiner seltenen Emotionsanflüge geschrieben, aber anscheinend geht es nicht nur mir so, unbescholtente Bürger werden kriminalisiert ,durch von Soziopathen willkürlich erlassene Gesetze wegen einer Grippe !!!

Bernard
Antwort an  Alex Chara
6 Monate zuvor

Nun, die Polizei wird schon DURCHGREIFEN. Denn die gehorchen alle denen da oben.

Ian C.
6 Monate zuvor

Kann man für das Bußgeld der Frau irgendwo spenden? Bin sofort dabei.

Ian C.
Antwort an  Ian C.
6 Monate zuvor

Das ist übrigens die Internetseite der Frau, leider ohne Mailadresse oder Kontaktfeld.

Frau C.
Antwort an  Ian C.
6 Monate zuvor

Halte ich für kontraproduktiv, auch wenn es sehr nett gemeint ist. Wenn die Dame nichts hat, müssen sie und ihr Kind vom Staat versorgt werden. Die Strafzahlung läuft ebenso ins Leere. Jeder gespendete Cent dagegen wird doch sofort einkassiert und hilft nur der Gegenseite.

TS
Antwort an  Frau C.
6 Monate zuvor

Juristische Unterstützung dürfte eher sinnvoll sein. Zumal davon auszugehen ist daß hier wg. Präzedenzfall und Abschreckung versucht werden dürfte sämtliche Einsprüche schnell abzukanzeln.

hermann sattler
Antwort an  Ian C.
6 Monate zuvor

ianc.wenn sich diese faktisch vergewaltigte arme frau sofort einen versierten anwalt nimmt ist diese horrorstory noch lange nicht beendet–da sie mittellos ist, bekommt sie PROZESSKOSTENBEIHILFE und kann somit ihr recht einklagen/widerklagen–spätestens in der 2.instanz werden diese folterknechte und ihre Stasi-erfüllunggehilfen den schwanz einziehen um keinen präzedenzfall zuzulassen. die alpenprawda wird dann selbstverständlich NICHT berichten

tom stahl
6 Monate zuvor

So führt man im Name von Billy Boy und der Pharma Industrie erfolgreich Krieg gegen seine eigenen Bürger.  Und die machen ja wie wir Dank der Umfrage die hier vor kurzem erschien war, ja mehrheitlich mit Begeisterung mit.

Ich hoffe wenn das alles hier hoffentlich irgendwann mal beendet wird, das die Verantwortlichen mit ihrem Privatvermögen bis auf den letzten Cent dafür Haftbar gemacht werden und Menschen wie diese verzweifelte Wirtin damit entschädigt werden.

Die Frau sollte einen Heldenorden bekommen für Ihren Mut und keine Geldstrafe! Bin echt richtig sauer zwischenzeitlich!

Bernard
Antwort an  tom stahl
6 Monate zuvor

Ja, besonders die jungen Menschen (Millenials) machen mit Begeisterung mit.

xandru
Antwort an  Bernard
6 Monate zuvor

@Bernard – Dreimal im Jahrhundert macht die Jugend begeistert mit, zuletzt 1968. Das scheint ein Naturgesetz zu sein, denn so lange hält die Erinnerung. Diesmal heißt das Motto freilich: Ruinen schaffen ohne Waffen.

TS
Antwort an  xandru
6 Monate zuvor

Früher gab es halt alle 30 bis 50 Jahre einen Krieg. Da sind diese Idioten mehrzählig über die Klinge gesprungen, heute dürfen sie sich in ihrer intellektuellen Inzucht weiteren Nachwuchs heranzüchten

Der Censor
Antwort an  tom stahl
6 Monate zuvor

Ich hoffe nicht, dass das „irgendwann mal“ beendet wird, sondern höchst bald. Ich habe vorhin erst daheim am Tisch gesagt: Ich will es noch erleben, dass alle Verantwortlichen vor ein Tribunal gestellt werden, wo alles aufgearbeitet wird und entsprechend strenge Strafen verhängt werden, und zwar wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

John
6 Monate zuvor

INJUSTICE FOR ALL !
Oder über auf Parkbank sitzen, Essen gehen und ander Verbrechen. Wenn sowieso alles Verboten ist, bedeutet das ja, dass egal was ich mache,  ich immer bestraft werde! Also ist jede Verordnung und jedes Gesetz uninteressant geworden, so einfach ist das! Das wird sowas von nach hinten losgehen! Es gibt auch überhaupt keine Rechtsicherheit mehr, wenn größenwahnsinnige „triftige Gründe“ für Handeln verlangen und überhaupt nicht festlegen was so ein triftiger Grund sein soll. Ob wohl nicht verhungern und draufgehen beim „gerettet werden“ ein triftiger Grund ist? Vielleicht sterbe ich ja lieber an Corona als an Merkel? Oder wie wärs mit Option C Überhaupt nicht und ihr könnt uns alle mal!

Ana D.
Antwort an  John
6 Monate zuvor

Diese Gesetze und Verordnungen sind so oder so verfassungswidrig, wie immer wieder dargelegt, und deswegen widerrechtlich. Zudem müssen alle Gesetze, Verordnungen und Maßnahmen hinreichend begründet werden und das Gebot der Verhältnismäßigkeit beachten. Nichts davon trifft zu, also sind sie ungültig. Zudem sollten sie von einer Regierung erlassen werden, die sich ihrem Amtseid verpflichtet fühlt, und auch dementsprechend handelt, nämlich dem Wohl des deutschen Volkes zu dienen. Es wird mit jedem Tag offensichtlicher, dass diese Regierung alles tut, um das Volk zu schädigen, zu ruinieren und zu vernichten.  Muss also irgendein Deutscher verfassungswidrigen, hanebüchenen Gesetzen und Anordnungen folge leisten, die von Kriminellen erlassen wurden mit dem Ziel, ihn zu vernichten? NEIN !!

Bernard
6 Monate zuvor

Bürgermeister Luger handelt „unverantwortlich und unsolidarisch“, indem er eine Mutter zu Untätigkeit zwingt, während ihr Kind Hunger hat. Wann gab es das? Richtig, z.B. unter STALIN in der Ukraine.

Onkel Dapte
Antwort an  Bernard
6 Monate zuvor

Ist der Holodomor geplant? Ich denke ja. Meine Argumente: Man will die Landwirtschaft „reformieren“. Kein Dünger, kein Pflanzenschutz. Der Lockdown macht viele arbeitslos und unproduktiv. Ein Crash wird kommen, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich. Die Produktion wird weiter fallen. Ein Bürgerkrieg droht. Wenn jetzt noch vergleichsweise wenige Landwirte an Corona oder der Impfung sterben, ist der Holodomor perfekt.

Brunzmichel
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

Es werden massenhaft Existenzen zerstört werden. Im Gegenzug werden sich die Finanzmärkte – oder bspw. – chinesische Investoren die verbliebenen Vermögenswerte für einen vergleichsweise geringen Betrag aneignen, um sich so neue Wachstums- und Gewinnmöglichkeiten zu erschließen. Globel Player mit langem Lockdown-Atem werden die Lücken füllen, die die zerstörten mittelständischen Unternehmen hinterlassen. Die verarmte Masse wird in vermögensloser Konsumsklaverei gehalten.

Brunzmichel
Antwort an  Brunzmichel
6 Monate zuvor

Freilich macht auch der Staat immense Neuschulden, um die Folgen der unnötigen wie zerstörerischen Lockdown-Politik abzufedern. Und der Staat muss sich am Markt refinanzieren. Da warten die Anleger schon, um die von der EZB ausgeschütteten Geldmassen gewinnbringend anlegen zu können. Dann haben die Finanzmärkte als Gläubiger den Staat vollends im Sack und diktieren die Politik, soziale und rechtliche Standards. Der Bürger geht anschaffen, um die Kohle zu erwirtschaften, damit die Herren „Investoren“ ihren Profit ausgezahlt bekommen. Und wenn nicht genug reinkommt, werden die Zügel durch ihre Statthalter in den Schaltzentralen der Macht angezogen. Und mit der Drohung mit der ach so fürchterlichen Klimakrise bringt man die Bürger dazu, den Gürtel freiwillig noch enger zu schnallen. Das ist nicht mehr als Merkels gute, alte „marktkonforme Demokratie“ in Vollendung. Über die EURO-Krise, die Flüchtlings-Krise über die Corona-Krise bis hin zur Klimakrise geht es letztlich nur um den Ausverkauf des Staates und Wohlstandsverteilung von unten und der Mitte nach ganz oben. Ihr denkt, es gehe um Klima oder Eure Gesundheit? Es geht um Geld und Macht und Macht und Geld. Das älteste Motiv überhaupt…

Sebastian
Antwort an  Bernard
6 Monate zuvor

Dazu Filmtipp: „Holodomor“ – Bittere Ernte.  Natürlich nicht zu vergessen „Farm der Tiere“ und „1984“, von George Orwell.  Gibts jeweils als Buch und Film. Auch sehenswert: „Der Herr vom anderen Stern“, Film mit Heinz Rühmann. Der Kanzler im Film hat irgendwie Ähnlichkeit mit M.Södi.
 

 

TS
Antwort an  Sebastian
6 Monate zuvor

Fahrenheit 451 und Brazil nicht vergessen.

Onkel Dapte
6 Monate zuvor

Bravo für diese mutige Frau! Es klingt schon etwas seltsam, jemanden mutig zu nennen, der sein kleines Geschäft öffnet. Aber die Zeiten sind nicht normal. Ich wünsche mir nun viele Nachahmer. Auch kann es nicht angehen, alle mit frisch gedrucktem Geld ruhig zu stellen, denn das macht es nur noch schlimmer, wenn es auch die Nutznießer nicht gleich erkennen. Erfahrungsgemäß sind die österreichischen Behörden auch außerordentlich geschäftstüchtig, wenn es um das Kassieren von Bußgeldern geht. Ob da wirklich eine Tasse Kaffee Tausend Euro kosten wird? Es wird höchste Zeit, diesem ganzen Unsinn ein Ende zu bereiten, bevor er uns ein Ende beschert. Übrigens wurde die arme Frau vorher auch von einer gewaltaffinen Sondereinheit verhaftet wie eine Terroristin und dabei verletzt . Sie hat Anzeige erstattet, diese „Polizisten“ haben ebenfalls Anzeige erstattet wegen tätlichen Angriffs. Österreich (und Deutschland) mutiert zu Weißrussland. Erst einholen und dann überholen, so sieht es aus.

Bernard
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

Das es schlimmer wird ist gewollt. So will man die Menschen dazu bringen, nach dem „Great Reset“ zu rufen.

TS
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

In WeißRussland bekommt man aktuell aber nicht mit solchen Scheinargumenten einfach so das Geschäft zugemacht. Wir sind schon weiter in der Diktatur als viele es sich hier eingestehen wollen.

MSCHLESTEIN
6 Monate zuvor
Vorschlag: Alle machen auf (unter Beachtung Abstands- und Hygieneregeln).
Dann kann weder Polizei noch Staat etwas machen. Die können dann zwar 30 Millionen Strafgelder verhängen … aber wenn die keiner zahlt können sie ebenfalls nichts tun. Dazu gibt es nicht genug Platz in den Gefängnissen um Millionen rebellische Bürger wegzusperren. Da müssten sie schon wieder Dachau aufmachen.
altersblond
Antwort an  MSCHLESTEIN
6 Monate zuvor

@MSCHLESTEIN …… Das KZ Dachau wäre dann vielleicht für die Kommune Dachau ausreichend – und was machen wir mit dem restlichen Deutschland? Einfach überdachen und eine geschlossene Anstalt draus machen – diese Idee wurde schon geboren und ist leider nicht von mir.

HT
6 Monate zuvor

Und was ist mit der Not dieser Frau? Ist doch schön, sich einfach zurückzulehnen und auf die Einhaltung von Regeln zu pochen. Irgendwas läuft einfach falsch. Aber wer ja so richtig vom Staat versorgt ist und sein Gehalt weiter einstreicht, der kann sich aufs hohe Pferd setzen – und sich noch gan zrechtschaffen vorkommen.

Merkt ihr den Punkt?

Ana D.
Antwort an  HT
6 Monate zuvor

Das Schlimme: die werden nicht vom „Staat“ versorgt, sondern vom Steuerzahler. Diese Cafebetreiberin und andere hart arbeitende Menschen müssen für diese Parasiten mit arbeiten. Und denen ein fetteres Einkommen und ein bequemeres Leben ermöglichen, als sie selbst es haben. Und statt dafür dankbar zu sein, tun diese Maden im Speck dann auch noch alles, ihren Arbeitssklaven das Leben schwer zu machen.

AnMerker
6 Monate zuvor

Zum letzten Satz des Artikels: die Betroffenen sollen einfach mal The Great Reset lesen, dann verstehen sie es.

Achim
6 Monate zuvor

Niemand hat etwas gegen einen, auch totalen Lockdown, WENN unstreitig belegt(!) wäre, dass diese Maßnahme eine tatsächliche signifikante Reduktion der „Zahlen“ in definiertem Zeitraum nachweislich brächte UND der zur Bestimmung der „Zahlen“ herangezogene PCR-Test mit veröffentlichtem und nachweislich geeignetem Ct-Wert (nach wissenschaftlichem Standard, von mehreren internationalen Meinungen übereinstimmend erhoben) verwendet würde.

Dann allerdings gäbe es wohl auch keine Pandemie mehr, – und damit wäre der Lockdown von jetzt auf gleich ad absurdum geführt, ebenso die Zwangs-)Notwendigkeit eines Impfstoffes -, allenfalls eine Grippe, wie, bis auf 2020(!),  jedes Jahr mit den üblichen Grippe-Toten, mal mehr, mal weniger, wie jedes Jahr.

Onkel Dapte
Antwort an  Achim
6 Monate zuvor

Ich hätte auch dann was dagegen, wenn die Todeszahlen, derzeit auf über 1000 pro Tag hochgelogen, stimmen würden. Einen totalen Lockdown, wie Sie schreiben, hat es noch nie in der Geschichte der Menschheit gegeben, und es ist nicht erkennbar, daß er jemals notwendig werden würde. Nicht einmal Ebola wäre ein ausreichender Grund. Und solange ein hochinfektiöses Virus nicht die Tödlichkeit von Ebola hat, sage ich nein!

Achim
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

Korrekt – deshalb ist ein TOTALER Lockdown ohnehin unsinnig, weil kein wie auch immer gearteter Lockdown etwas bringt. Die Erwähnung dessen war lediglich ebenso auf die Spitze getrieben zu verstehen, wie die, wie Sie schreiben, 1.000 Tote pro Tag.

Ebenso unsinnig ist die Änderung des Impf“schutz“gesetzes, die nunmehr erlaubt, bei jeder x-beliebigen Grippe-Variante einen Lockdown an den anderen zu reihen.

Manchmal muss man provozieren, um eben diese Unsinnigkeit deutlicher zu machen. Denn offenbar sind noch lange nicht alle dieser Meinung, dass den Bürgern hier nicht nur ein X für ein U vorgemacht wird, sondern neben Existenzen auch noch das Grundgesetz demontiert wird. Und all das, ohne wirkungsvolle Gegenwehr.

Ana D.
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

Bei der Pest gab’s wohl totalen Lockdown in dem Sinne, dass die Leute sich nicht mehr aus dem Haus getraut haben, Tür und Fenster mit Brettern zugenagelt haben, und sich das Essen durch eine kleine Luke herein reichen ließen (so beschrieb es Samuel Pepys in seinem Tagebuch). Was hat’s gebracht? Kaum etwas, weil sie nicht wussten, dass der Tod schon in der eigenen Matratze oder im Pelzmantel saß. Oder per Ratte aus dem Keller kam.    Fazit: Ohne Wissen um Ursache einer Krankheit keine Heilung ! Das gilt für dieses Virus, wenn es denn wirklich existiert, als auch für zukünftige Pandemien. Vielleicht gibt’s ja wirklich mal eine Pandemie, bei der massenweise Leute sterben, und die Regierung behauptet, dass sie durch Ansteckung verbreitet wird. Aber ob das dann wirklich stimmt ? Krankheitserreger können auch per Flugzeug ausgebracht, durch Impfungen erst richtig „scharf“ gemacht, oder durch 5G simuliert werden.

Alex Chara
Antwort an  Achim
6 Monate zuvor

doch ich … lieber ein kurzes schönes Leben , als ein langes Qualvolles

Steve Row
Antwort an  Alex Chara
6 Monate zuvor

Ich sage es mal so: Sofern durch Computersteuerung etc gewährleistet ist, dass ich Strom und fließend Wasser habe, das ganze rechtzeitig genug angekündigt wäre, damit die Läden nicht sofort ausverkauft wären und anschließend 2 Wochen nationale Komplettisolation diesen Spuk ein für alle mal beenden würden, ohne Impfung etc – könnte ich das vielleicht mit tragen. Aber wehe, wehe, wehe irgendwer spricht hinterher noch von irgendwelchen „Maßnahmen“. Nur : Es wäre ja 0.0 Vertrauen vorhanden, dass das ganze nach zwei Wochen endet.

Unser aktueller Lockdown wurde ja im Oktober auch als „Einwöchiger, strikt befristeter Wellenbrecherlockdown“ angekündigt. Von daher .. widerrufe ich meine eingangs für möglich gehaltene Zustimmung mangels Vertrauen in die Entscheidungsträger.

Andre H.
Antwort an  Achim
6 Monate zuvor

Doch ich! Bei einer schweren Seuche sicher nicht, aber bei der Pest bliebe ich auch freiwillig zuhause. So ein richtig gutes Verhältnis zu Freiheit und Grundrechten haben Sie wohl nicht Achim. Sie verhalten sich mit Ihrer Aussage wie ein Opportunist der diese Werte gerne für sich hernimmt solange sie Ihren Zwecken und Absichten dienlich sind. Danach enden sie (die Werte) wie ein ausgesetztes Haustier.

opa-krempel
6 Monate zuvor

Jetzt gibt es nur eins, wenn die Sache … schadlos für die Teilnehmer wäre zu wenig … zur Einkehr von Vernunft führen soll. Solange die paar Läden Alleingänge machen müssen, werden sie plattgemacht. Das müßte nun wirklich in Massen wiederholt werden. Wobei allerdings, um die Angreifbarkeit zu reduzieren, trotzdem soviele ‚Sicherheitsmaßnahmen‘ wie möglich ergriffen werden sollten. Werden alle Schutzmaßnahmen (Abstand, Maske, …) ignoriert, läuft die Sache sich umgehend tot und die Inhaber wie die Kunden zahlen an Mutter Staat ihr Bußgeld. … und Söder grinst.

 

Chris
Antwort an  opa-krempel
6 Monate zuvor

Die Dame hat bloß nichts mehr. Greifen Sie ml einer nackten Frau in die Tasche.

Chris
6 Monate zuvor

Respekt vor dieser mutigen Frau und ihren Gästen!!!

STella
6 Monate zuvor

Gab es nicht in Österreich auch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes, dass die Maßnahmen verfassungswidrig sind?

Chris
Antwort an  STella
6 Monate zuvor

Nach der alten Verordnung. Es gibt aber in der Zwischenzeit eine neue  …

Facherfahrener
Antwort an  Chris
6 Monate zuvor

Chris,  haben sie sich die likes selbst gegeben, oder schreiben hier doch so viele Unwissende.  Verordnung? Das Verfassungsorgan ist das  höchste gesetzgeberische Istitution!!  Und wenn das VerfG Verordnungen diesbezüglich für gesetzwidrig erklärt hat, dann ist es so!!!!!!!!

Übrigens für Österreich wurden solche Verordnungen im Dezember 2020 rechtsverbindlich aufgehoben!!                                                      BETRETUNGSVERBOTE hat das VerfG ausdrücklich für rechtswidrig erklärt!!!                                                                           Dieser Bürgermeister hat Amtsmissbrauch begangen!!!!  Gehört auf die Anklagebank!!!!                                                        Übrigens Betretungsverbote auch in Deutschland sind nicht nur rechtswidrig.  Der Bürgermeister in D begeht sogar  Amtsanmaßung – hier ist dieser nur ein Verwaltungsangestellter!!!                                                                                  

Wenn ich in Kommentaren Mitleid oder Spendenaufrufe lese – statt sich wie auch im Artikel geschrieben auf mangelnde Rechtsgrundlage hingewiesen wird – ja dann wird mir von soooooo viel Dummheit schlecht!!!!

Norbert Brausse
Antwort an  STella
6 Monate zuvor

Das Virus lässt nicht nicht ausrotten. Wir müssen lernen, vernünftig mit ihm zu leben.

Der Censor
Antwort an  Norbert Brausse
6 Monate zuvor

So ist es mit allen Viren. Die Natur lebt schon immer mit ihnen. Nur im modernen 21. Jh, will man uns auf einmal einreden, nur Impfungen, Masken  und Lockdowns können uns vor einem Massensterben schützen. Das ist Angstmache wie im 14. Jahrhundert vor dem Fegefeuer. Dagegen konnte man sich wenigstens „nur“ mit Ablass frei kaufen. Aber das Prinzip ist das gleiche. Schlimm, dass es genauso wie im Mittelalter bei den Massen funtkioniert. Ich dachte, wir hätten inzwischen eine Aufklärung gehabt.

Steve Row
Antwort an  Der Censor
6 Monate zuvor

Aufklärung …. gehen wir mal zurück ins Jahr 1784. Es ist der schiere Spahnsinn, wie aktuell Kants Text im Jahr 2021 wirkt.

Immanuel Kant – Was ist Aufklärung

1. Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen.

2. Sapere aude! (Wage es, weise zu sein!) – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. Die Maxime, jederzeit selbst zu denken, ist die Aufklärung.

3. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben – und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.

4. Es ist für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar so lieb gewonnen, und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ.

5. Durch eine Revolution wird vielleicht schon ein Abfall von persönlichem Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zu Stande kommen; sondern neue Vorurteile werden, eben sowohl als die alten, zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens werden.

6. Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen. Nun aber von allen Seiten höre ich nur rufen: Der Offizier: Exerziert! Der Finanzrat: Bezahlt! Der Geistliche: Gehorcht!

7. Ich verstehe aber unter dem öffentlichen Gebrauche seiner eigenen Vernunft denjenigen, den jemand als Gelehrter von ihr vor dem ganzen Publikum der Leserwelt macht. Den Privatgebrauch nenne ich denjenigen, der er in einem gewissen ihm anvertrauten bürgerlichen Posten, oder Amte, von seiner Vernunft machen darf.

8. Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung.

 

Nur den allerletzten Satz könnte man vielleicht streichen.

Reinhard
Antwort an  Norbert Brausse
6 Monate zuvor

So wie wir auch gelernt haben, mit dem Grippevirus zu leben – und beide sind gleich (un)gefährlich

Georg
6 Monate zuvor

Wir haben eine Viruserkrankung mit einer „Infection Fatality Rate“ gem. WHO von 0,14 %, ähnlich wie die Grippe. Wir wollen dieses Virus ausrotten und zerstören dafür Gesellschaft und Wirtschaft. Das ist so, wie wenn jemand ein Wespennest in seinem Haus vernichten möchte und dafür das Haus abbrennt.

opa-krempel
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

@Georg : „ausrotten“ dürfte unrealistisch sein. Die Herdenimmunität (ohne Zwangsimpfung) ist meiner Ansicht nach das anzustrebende Ziel.

Dieses und weitere Viren werden die Menschheit künftig begleiten. Zumindest solange die Globalisierung alle Barrieren überwindbar macht. So wie die Varoa-Milben unsere Bienenvölker seit Jahren begleiten. Mit (by the way) deutlich größerem Schaden, wenn man die Opfer pro Volk und Zeit betrachtet. Mal sehen wieviel Kritik ich für diesen Vergleich ernte.

Altwessi
Antwort an  opa-krempel
6 Monate zuvor

Gar keinen Daumen runter.

Onkel Dapte
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

So ist es nicht ganz. Das Haus soll abgebrannt werden. Das Wespennest ist nur der Vorwand.

Jens
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

So sieht´s aus, Onkel Dapte. Alles andere ergibt keinen Sinn.

SOLIDARITÄT mit denen, die es zuerst und am härtesten trifft!

opa-krempel
Antwort an  Onkel Dapte
6 Monate zuvor

@Onkel Dapte : Ich frage mich, warum dieses ganze links-grüne Volk da mitmacht – diese Bessermenschen. Erhoffen die sich alle einen auskömmlichen Posten in dem neu errichteten irdischen Himmelreich? Die werden sich schwer umgucken, wo ihre Stellung sein wird im Reich der Musks, Gates, Bezos und ähnlicher Figuren.

Wie kann man nur so grauenhaft dumm sein … ?

 

Eispickel
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

Die Analogie liest sich wie der blanke Wahnsinn, trifft aber den Nagel auf den Kopf. Wir sägen an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Hier ein wichtiger Link mit Fragen und Antworten zum Artikelthema von den Klagepaten. Für viele dürfte dennoch angesichts der Bußgeldhöhen die rechtlichen Erfolgsaussichten beim Vorgehen gehen selbige eine wichtige Rolle spielen.

Heidi
Antwort an  Eispickel
6 Monate zuvor

Das Haus soll vollständig niederbrennen – so ist es…

Hier ein Hammer- Artikel von KenFM, der zwar sehr lang ist, aber wohl den Weg aufzeigt, der für uns vorgesehen ist… Quellen dazu gibt es reichlich.

https://kenfm.de/die-macht-konformitaetsdruck-zu-erzeugen/

Klaus
Antwort an  Georg
6 Monate zuvor

Sind Wespen nicht „geschützt“?

Steve Row
6 Monate zuvor

[Sarkasmus]Wenn die Frau mit einer Waffe in der Hand eine Bank oder mehrere Tankstellen überfallen hätte, hätte das die Polizei weitaus weniger interessiert und sie hätte ausreichend Geld erhalten.[/Sarkasmus]

Oder ist das doch schon Zynismus? Ich finde, hier verschwimmt die Grenze.

StefanH
Antwort an  Steve Row
6 Monate zuvor

Und wäre sie danach erwischt worden gäbe es jetzt Kost und Logie gratis. Bei älteren Japanern übrigens inzwischen ein recht beliebtes Modell: Sozialkontakte plus Betreuung plus Pflege plus Essen plus nettes Zimmerchen kostenlos, wenn man nur ordentlich im Supermarkt klaut …

u.h.te.
Antwort an  Steve Row
6 Monate zuvor

Anstatt „Auf_machen“ ,so bisschen frei nach Asterix & Obelix, vor einer Strafvollzugsanstalt oder Polizei H.Q. einen „Ordnungs_beamten“ genau so beschlagen wie A.&O,dann verlangen:“ kann ich rein ?“  Schon hat der Winter seine Kälte verloren und 3x Futter am Tag. Vielleicht gibts ja da auch schneller die Spahn_Impf_bulle, wenn es der unkritische Bürger es will. Aber bitte beachten auch Contergan wurde mal als DAS Mittel der Wahl als ungefährlich beurteilt; der Rest nach Jahr und Tag ist Geschichte.

Johannes Schumann
Antwort an  Steve Row
6 Monate zuvor

Sie bekäme später sogar noch Unterstützung von der „Roten Hilfe“.

Klaus Harjes
Antwort an  Steve Row
6 Monate zuvor

Ich habe über 40 Jahre meinen Dienst bei der Polizei so verstanden, dass 90% der rechtschaffenen Bürger vor den 10% der Unbelehrbaren geschützt werden musste. Manchmal war es schwer zu ertragen, wenn ein „Ausrutscher“ der 90% mit unangemessener Härte bestraft  und die 10% mit nicht enden wollender Nachsicht behandelt wurden. Jetzt wird aber zur Jagd auf die 90% geblasen, unerbittlich wie es scheint. Sie sind durch ihr bloße Existenz zur Gefahr geworden und die Polizei an vorderster Front! Nicht nur in Cafes, Kinderschlitten auf Rodelhängen sicherstellen, Schneemänner planieren, auf Schlittschuhen Bürger nachstellen,  drangsalieren, wo immer nur möglich. Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordern komplette Demonstrationsverbote! Eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz! Ich habe einen Eid auf das Grundgesetz geschworen, Artikel mit „Ewigkeitsgarantie“, mit einfacher Mehrheit durch ein Gesetz zum Infektionsschutz wegradiert. Sechs Semester „Staats- und Verfassungsrecht“ und alles für die Katz! Ich schäme mich!

Gabriele
Antwort an  Klaus Harjes
6 Monate zuvor

In dieser so furchtbar unmenschlichen Zeit tut es so gut, daß Sie das schreiben, als Polizist.

Brigitte R.
Antwort an  Klaus Harjes
6 Monate zuvor

Es gibt doch noch Polizisten mit Rückrad und gesundem Menschenverstand. Danke für ihren Kommentar.

Dagmar E. A.
Antwort an  Klaus Harjes
6 Monate zuvor

Vielen Dank, lieber Klaus Harjes, für Ihre klaren und aufrichtigen Worte! Es gibt absolut keinen Grund, dass Sie sich schämen müssten. Solche BürgerInnen in Uniform wie Sie braucht unser Land. Was sag ich- braucht die Welt. Und zwar dringendst.

Chris
Antwort an  Klaus Harjes
6 Monate zuvor

Danke , für Ihre Sicht der Dinge! Bis jetzt, 55 Jahre lang war für mich der  Polizist/ die Polizei der „Freund und Helfer“ und ich hatte Vertrauen, daß alles mit Recht geschieht wie sie vorgehen. Jetzt bekomme ich langsam Angst, auch im Blick auf die Zukunft.

Chris V.
Antwort an  Klaus Harjes
6 Monate zuvor

Herr Harjes,

es tut gut, Ihre Worte zu lesen! Bisher in meinem 55- jährigem Leben habe ich die Polizisten/ Polizei als „Freund und Helfer“ wahrgenommen und darauf vertraut, daß diese nach Recht und Ordnung im landläufigen Sinne und zu unseren Gunsten handeln. Seit einiger Zeit bekomme ich Zweifel und Angst, auch im Hinblick auf die Zukunft…

Chris
6 Monate zuvor

Respekt vor dieser mutigen Frau und den mutigen Gästen.

Artemisia
Antwort an  Chris
6 Monate zuvor

Das ist der Mut der Verzweiflung und diesem Fall werden immer mehr folgen. Die Frage ist nämlich nicht mehr, ob man den Lockdown weiter mittragen WILL oder nicht. Das Frage ist ganz einfach: Wie lange kann sich das jeder Einzelne finanziell noch leisten? Wer seinen Hintern im Warmen hat, weil sein sicherer Arbeitsplatz von Steuergeldern finanziert wird, kann sich moralische Empörung natürlich leisten. Aber: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.