Bürgerin klagt: „Ich vertraue Ihnen heute nicht mehr, Herr Schäuble.“ Bundestagspräsident muss sich scharfe Kritik an Corona-Maßnahmen anhören

Von Alexander Wallasch

Auch in der Breisgauhalle in Herbolzheim ist Wahlkampf. Mit dem CDU-Veteranen Wolfgang Schäuble ist sogar hoher Besuch angesagt, um den örtlichen CDU-Bewerber zu unterstützen. So weit, so üblich in diesen Tagen.

Aber dann meldet sich in der Fragerunde eine örtliche Physiotherapeutin zu den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu Wort. Und man lässt sie ausreden, vielleicht auch aus Anstand, weil sie auch von ihrem Freund erzählt, der zwei Tage nach der Impfung verstarb. Drastische Beispiele wählt die Frau, vergleicht die Impfungen mit Contergan, einem Mittel, das sie nach Selbstbekunden auch fast verkrüppelt hätte, wenn ihre Mutter nicht auf ihr Bauchgefühl gehört und das Medikament abgesetzt hätte. Aber lesen Sie bitte selbst:

Guten Abend, Dr. Schäuble. Ich bin Physiotherapeutin und vor 30 Jahren, knapp 30 Jahren, war ich Kinder-Physiotherapeutin im Klinikum Freiburg, damals, wo sie im Oktober eingeliefert worden sind. Ich bin damals in die Kirche gegangen und habe für Sie gebetet, weil es mich unheimlich mitgenommen hat.
Ich habe Sie immer als einen ehrlichen und vertrauensvollen Menschen erlebt. So hatte ich das Gefühl. Ich habe Ihnen vertraut. Ich vertraue Ihnen heute nicht mehr, Herr Schäuble. Es tut mir unglaublich leid, was mit diesem Land passiert. Ich war stolz, in diesem Land Unternehmerin zu sein. Hier wird eine Impfpropaganda gefahren auf die übelste Weise. Mein Freund ist nach 2 Tagen nach der Impfung gestorben. Wir haben Gürtelrose, wir haben Herzinfarkte, wir haben viele Probleme. Die Kliniken waren nie am Ende ihrer Kapazitäten. Es wurden 6.000 Intensivbetten abgebaut, 20 Krankenhäuser geschlossen und Sie wissen, was ich meine: Das Ganze ist nicht in Ordnung, was hier läuft und das, was mit den Kindern gemacht werden soll.
Und meine Mutter hatte damals Contergan genommen. Nach ein paar Tagen hat ihr Bauchgefühl gesagt: „Ich lasse es weg.“ Hätte sie es weiter genommen, hätte ich heute keine Arme. Und wissen wir, was dieser Impfstoff mit unseren Kindern macht? Es ist ein neuartiger Impfstoff, wir haben noch keine Untersuchungen. Wer sich dumm und dämlich verdient, ist die Pharmaindustrie, an Tests und an allem Möglichen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Herr Dr. Schäuble. Ich habe damals für Sie gebetet und ich bete heute dafür, weil Sie laden alle in der Regierung große Schuld auf sich. Schönen Abend.

Die Antwort von Wolfgang Schäuble hat der Regionalreporter dankenswerterweise auch gleich mit festgehalten:

Schäuble hätte sachlich geantwortet mit dem Hinweis darauf, dass, wenn die Wahrscheinlichkeit, schwer an Corona zu erkranken, größer sei, als die Gefahr durch eine Impfung, ohne dabei einzelne Schicksale auszublenden, dann spreche die Vernunft dafür, sich impfen zu lassen. Und Schäuble hätte ausdrücklich betont, dass dieses die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen sei und aus seiner Aussage kein Hinweis auf eine Impfpflicht abzuleiten sei.

PS: Zuvor, so berichtet uns der Reporter der Badischen-Zeitung, der auf der Veranstaltung anwesend war, hätte sich Wolfgang Schäuble für das Impfen von Kindern ausgesprochen. Der Bundestagspräsident habe erklärt, er hätte Impfen auch für seine Enkel empfohlen. Daraufhin rief besagte Frau in etwa aus dem Publikum (ca. 150 Zuhörer), sie könne diese „Scheiß-Impfpropaganda“ nicht mehr hören. Als Ordner eingreifen wollten, hätte Schäuble interveniert und ihr das Mikrofon quasi angeboten. Der Redakteur erwähnte noch, ein Kollege meinte sich zu erinnern, dass die Frau wohl auch im Zusammenhang mit der „Querdenkerszene“ bekannt wäre.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

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Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann) schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“. Dieser Artikel erschien zuerst auf seiner Seite  alexander-wallasch.de

Bild: Twitter Screenshot I Tweet EdRebell
Text: wal

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