Dem linken Zeitgeist untertan US-Journalisten: Wie besessen davon, Trump zu attackieren

Ein Gastbeitrag von Dr. Manfred Schwarz

Kaum ein Bürger in Deutschland weiß, dass die Medien in den USA fast durchgehend von linksliberalen und grünlinken Journalisten beherrscht werden. Hierzulande gehen auch die meisten Journalisten davon aus, Massenmedien wie die vermeintlich liberalen „New York Times“, die „Washington Times“ oder die „CNN“ seien vorbildlich in ihrer journalistischen Arbeit. Die Gutgläubigen glauben, dass diese Medien sich einem objektivem Journalismus verpflichtet fühlen. Leider weit gefehlt.

Ob Rundfunk, Fernsehen, Print oder Internet: Die große Mehrheit der Journalisten nicht nur in den politischen Ressorts fühlt sich engagiert dem linken Zeitgeist verpflichtet. Der jetzige Todfeind heißt Donald Trump, den es mit allen Mitteln – ob legal oder auch illegal – zu bekämpfen gilt. Die sehr wenigen eher konservativ oder liberal ausgerichteten US-Medien spielen insgesamt mittlerweile eine untergeordnete Rolle.

Die „Tagesschau“ berichtete vor kurzem, Trump werfe „regelmäßig (…) US-Medien vor, sie würden Biden nicht so hart anfassen wie ihn“. Nun ja. Die „Junge Freiheit“ („JF“) stellt dazu trocken fest, es müsse doch jeder, der Zuschauer des US-Fernsehens ist, wissen, dass „diese Darstellung“ Trumps in Wirklichkeit noch reichlich „untertrieben“ sei.

CNN-Journalist kennt die Antifa angeblich gar nicht

Ein aufschlussreiches Beispiel ist der „CNN“-Korrespondent Josh Campbell, der sich zur USA-Antifa, die Donald Trump verbieten lassen will, höhnisch so äußerte: „Noch habe ich keine Schattengangs von Antifa-Kommandos angetroffen.“ Damit leugnet er – ähnlich wie Joe Biden – sogar die Existenz der in etlichen US-Bundesstaaten brutal gewalttätigen linken Antifa-Gruppierungen, die in etlichen amerikanischen Städten stadtviertelweise immer wieder geschlagen, geplündert und gebrandschatzt haben.

Kein wirklich kritisches Wort Campbells zu den oftmals gewaltbereiten „Black-Lives-Matter“-Bewegungen, die im Zuge ihrer „Cancel Culture“-Aktivitäten das vernichten wollen, was nicht zu ihrer linksextremen Ideologie passt.

Die New York Times nennt Trump einen Rassisten

Die einst so vorbildliche „New York Times“ („NYT“) macht es sich einfach. Sie sieht in Trump „die größte Bedrohung der amerikanischen Demokratie seit dem Zweiten Weltkrieg“. Er sei „ein rassistischer Demagoge“. Belege wurden für diese drastischen Vorwürfe nicht vorgelegt. In Deutschland werden solche Anschuldigungen blind in den Medien nachgeplappert.

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Die „NYT“ hat lange eine völlig schiefe Berichterstattung über angebliche enge illegale Beziehungen zwischen Trump und führenden Politikern in Russland veröffentlicht. Heute weiß man, dass die Artikel zumindest im Kern nicht ausreichend belegt waren.

Trump hat deswegen der „NYT“ empfohlen, die ihr einst verliehenen „Pulitzer-Preise“ schleunigst zurückzugeben. Ob dieser ironischen Empfehlung druckten die „NYT“ und andere Medien tief empörte Stellungnahmen.

Schon bei den Präsidentschaftswahlen 2016 hatte die „NYT“ die Demokratin und ehemalige Außenministerin Hillary Clinton unterstützt. Heute behauptet die Zeitung, Präsident Trump habe „unser demokratisches System im Grunde kaputt gemacht“. Starker Tobak. Beweise dazu fehlen.

Schriftsteller darf Trump in den Medien ein „Monster“ nennen

Der „Playboy“-Reporter Brian J. Karem wird sogar im deutschen „Tagesspiegel“ mit den folgenden Worten über Donald Trump zitiert: „Ich habe schon verurteilte Killer mit mehr Empathie interviewt.“ Der Reporter formuliert die blanke Lüge, Trump setze sich „für den Bürgerkrieg ein“.

Dem amerikanischen Schriftsteller Paul Auster wird in den führenden US-Medien erlaubt, Trump gar nicht mehr beim Namen zu nennen – und dafür von „dem Monster“ zu sprechen. Monster? Muss man die töten? Würde „das Monster“ an der Macht bleiben, begänne, so Auster, eine „autoritäre Herrschaft in einem Land, in dem dann niemand mehr die Möglichkeit hat, wählen zu gehen“.

Auster ist Mitbegründer eine „Anti-Trump-Initiative“: Mehr als 1.100 Schriftsteller, Drehbuchautoren, Essayisten und Songtexter aus den ganzen USA haben sich der Bewegung angeschlossen, der immer wieder in führenden Medien breit Gelegenheit gegeben wird, mit radikalen Statements Front zu machen gegen die Wiederwahl Donald Trumps. Selbst diesseits des Atlantiks – in der „Tagessschau“ – ist Auster ausführlich zu Wort gekommen, die immer wieder engagiert bestrebt ist, die Feinde Trumps vor die Kamera zu bekommen.

Zahlreiche Medien – wie das Magazin „Atlantic“ – haben ganz freche Wahlempfehlungen für Joe Biden abgegeben. Das Wochenmagazin „Time“ etwa hat es fertig gebracht, auf seinem Cover seinen Namen zu ersetzen durch das Wort: „Vote!“ (“Wählt!“). Was damit gemeint ist, wird dadurch deutlich, dass darunter ein maskiertes Gesicht mit – rot – gefärbtem Haar abgedruckt ist. Offenbar „ein Aufruf an die Antifa“ („JF“).

„Washington Post“: Biden ist „zutiefst einfühlsam“

Die „Washington Post“ hat Donald Trump mehrfach heftig dafür kritisiert, dass Trump seinem Vorgänger Barrack Hussein Obama – völlig berechtigt – vorgeworfen hatte, nachlässig mit „radikalen Islamisten“ umgegangen zu sein. Daraufhin hat Trump der Zeitung die Akkreditierung für seine Wahlkampfveranstaltungen entzogen. Ein medialer Sturm der Entrüstung folgte. Obwohl jeder Spitzenkandidat das Recht hat, darüber zu entscheiden, wer seine Veranstaltungen als Journalist offiziell begleitet.

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Das Editorial Board der „Washington Post“ sprach sich offen für Biden und seine linksradikale Vizekandidatin Kamala Harris aus. Die Autoren beleidigten Trump als den „schlechtesten Präsidenten der Neuzeit“ und als einen „Zyniker“. Im Gegensatz zu „Trumps Narzissmus“ sei Biden „zutiefst einfühlsam“. Was ist nur aus der „Washington Post“ geworden?

US-Journalisten sind „besessen“ von ihrem Kampf gegen Trump

Vor ein paar Jahren schon, 2017, hatte „Focus“ über die USA berichtet, „viele Journalisten sind mittlerweile geradezu besessen von Trump“. Das Magazin meinte damit, die Journaille kämpfe geradezu fanatisch gegen den Präsidenten.

2020 berichtete „Focus“ erneut über den politischen Journalismus in den USA. Dieses Mal unter den vielsagenden Schlagzeilen: „‘Zyniker, Showman, Narzisst‘: Immer mehr US-Medien rufen zur Trump-Abwahl auf.“ Tatsächlich lassen sich dafür viele Beispiele finden. Ob der „Focus“ das gut oder schlecht findet, wird nicht klar.

mvgDie als renommiert geltende Wissenschaftszeitschrift „Nature“ etwa wirft Trump in einem Leitartikel vor, er sei verantwortlich für einen „katastrophalen“ Umgang mit der „Corona-Pandemie“. Keine Zeile darüber, dass die maßgeblichen Teile der Corona-Politik in den US-Bundesstaaten entschieden werden, wo zu etwa 50 Prozent die Demokraten die Mehrheit haben.

Das „New England Journal of Medicine“ warnte plump vor dem „Tod von tausenden weiteren Amerikanern, wenn die jetzige amerikanische Führung unterstützt werde und ihre Posten behalte.

Auch das Magazin „New Yorker“ stellt sich offen auf die Seite Bidens. „Es wäre bereits eine Erleichterung, einen Präsidenten zu haben, der das Amt nicht als kolossale Gaunerei missbraucht“, hieß es dort tatsächlich in einem Meinungsbeitrag.

Konservative Medien gibt es kaum noch

Eher konservative Medien kann man in den USA kaum noch finden. Ausnahmen bilden auf nationale Ebene der TV-Sender „Fox“ oder die Boulevardzeitung „New York Post“. Zu nennen ist hier noch „Breitbart News Network“-TV.

Angesichts des medialen, hasserfüllten Krieges nahezu aller US-Medien gegen Donald Trump würde es fast an ein Wunder grenzen, wenn es ihm gelänge, noch einmal die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Aber manchmal geschehen auch heute noch Wunder.


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Dr. Manfred Schwarz (Politologe): Zivillehrer an der Hamburger Landespolizeischule, dann etliche Jahre Berufsschullehrer und Dozent in der staatlichen Lehrerfortbildung (Bereich: Politik); jeweils acht Jahre Medienreferent in der Hamburger  Senatsverwaltung und (nebenamtlich) Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes BDR (verantwortlich für die bundesweite Medienarbeit / Herausgeber einer Internet-Radsportzeitung). CDU-Mitglied, sechs Jahre Mitglied des Hamburger CDU-Landesvorstands. Heute Autor für verschiedene Internetportale mit den Schwerpunkt-Themen Politik und Medien.

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Bild: Alex Gakos/Alexandros Michailidis/Shutterstock
Text: Gast


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Karl Heinz Siber
9 Monate zuvor

Als ich einmal eine Folge der Tucker Carlson Show verlinkt habe, schlug mir von Seiten meiner liberalen amerikanischen Freunde ein regelrechter Shitstorm entgegen. Sie hassen Carlson und würden sich nie seine Sendung anschauen, schon weil sie auf FOX läuft. Es ist erschreckend, wie verfeindet und unversöhnlich sich die politischen Lager in den USA gegenüberstehen. Dass die Demokratische Partei an der Spitze völlig korrupt ist. wollen die bürgerlichen Liberalen einfach nicht sehen. Und Obama ist ihnen heilig. Ein TV-Tipp: Was richtig gut tun, ist die Sendung „rising“ mit Krystal Ball und Saagar Enjeti. Das ist integerer und klarsichtiger Journalismus, wie man sich ihn wünscht. Gibts täglich neu auf YouTube.

PK
9 Monate zuvor

Wer ein bisschen hiter die Fassade der Demokraten schauen will, sollte sich Tucker Carlsons Buch „Ship of fools“ gönnen. Zwar bekommen darin auch die Republikaner ihr Fett ab, aber vor allem bei der Heuchelei des demokratischen Establishments (die Clintons, Obama etc.) bleibt einem die Spucke weg, weil der Kontrast zur selbstinszenierten Political Correctness so groß ist. Trump arbeitet sich – allerdings ziemlich ungeschickt – daran ab, diese Heuchelei zu entlarven, davor wird er vom Juste Milieu gehasst, wie sollte es auch anders sein.  Trumps Vorhaben ist daher auch nicht einfach, denn im pseudo-linken Dunstkreis der demokratischen Polit- und Medienelite bleibt man unter sich, die Sorgen des Bürgers auf der Straße fechten einen nicht an, gerne lässt man Drohnen oder Soldaten zum Töten um die Welt schicken, die Interessen der Arbeiter im eigenen Land zählen wenig gegenüber denen der Großkonzerne. Zur Beruhigung des eigenen Gewissens macht man sich stattdessen medienwirksam für die Rechte von Randgruppen stark, die einem sonst nie über den Weg laufen und herzlich egal sind. Unter dem Siegel des Antirassismus empfiehlt man „Rassentrennung “ an den Hochschulen und beschuldigt Trump der Spaltung der Gesellschaft….

Biden mag aufgrund seiner Biographie anders gestrickt sein als viele seiner Parteigenossen, aber man sollte auf seine Peer Group, Unterstützer und Wahlklientel schauen und zwar genau. Wer dann immer noch vorbehaltlos für ihn die Werbetrommel rührt, verhält sich verantwortungslos.

Werner
Antwort an  PK
9 Monate zuvor

@ PK.

sehr guter Artikel. Mit ihren letzten Satz, sagt doch alles über Mr. Biden & Co.

aus und dies sehr trefflich.  Gruß

 

Stef
9 Monate zuvor

Dies ist zwar ein Gastbeitrag, aber Herr Reitschuster schreibt ja selbst gerne, dass es die Aufgabe der Medien ist, die Regierung zu kritisieren bzw. Missstände aufzudecken. Insofern denke ich, dass es die richtige Position der Medien ist, sich offen und eindeutig gegen einen Präsidenten zu positionieren, der ständig lügt, entscheidende Fakten als Fakenews abtut, sagt, dass er bei einer Niederlage die Wahl nicht anerkennen will und entscheidend zur Spaltung der USA beigetragen hat. Herr Trump ist in gewissem Maβe ein Feind der Demokratie und ich sehe es geradezu als die Pflicht der Medien ist, sich dem entgegenzustellen. Daher nun abzuleiten dass die Medien einem ‘linken Zeitgeist untertan’ seien, sind wohl die falschen Schlussfolgerungen. Ein dickes Lob an die US Medien, die den Mut haben einen fürchterlichen Präsidenten anzugreifen. Man würde sich diesen Mut und mehr Regierungskritik durchaus auch bei deutschen Medien wünschen. Oder, Herr Reitschuster?

altersblond
Antwort an  Stef
9 Monate zuvor

Wo gibt es das Zeug das Sie sich offenbar einwerfen? Übernimmt das Ihre Krankenkasse oder müssen Sie das selbst zahlen? Ich möchte auch mal so völlig realitätslos durchs Leben laufen, 10 bis 20 Minuten, nur um mal zu sehen obs wehtut.          Ich kann nur hoffen, dass Trump heute gewinnt. Es macht dann nämlich keinen Sinn weitere 4 Jahre gegen ihn zu stänkern, denn er kann dann nicht mehr wiedergewählt werden. Ausser die USA befinden sich im Kriegszustand mit irgendwem, Russland oder China wird da immer gerne genannt, dann könnte er auch länger regieren.             8 Jahre ohne neuen Krieg, hat es die USA überhaupt schon mal solange ausgehalten? Ich habe keine Lust nachzuschauen, aber ich glaube das ist Rekord.

Rainer Rösch
9 Monate zuvor

Auch ich habe eine Weile gebraucht, um zu begreifen was Trump mit Fake News meint. Seit März diesen Jahres wegen Corona weiß ich was er damit meint. Die FAZ hatte ich alsbald gekündigt. Lieber Herr Reitschuster, Ihre Berichterstattung ist großartig und offen für alle Seiten. Vielen Dank.

Silverager
Antwort an  Rainer Rösch
9 Monate zuvor

Das Absurdeste ist, dass sich die Sozialisten in den USA „Demokraten“ nennen. Genau so absurd wie der ostdeutsche Kommunismus sich „Deutsche Demokratische Republik“ nannte.

Nordlicht
9 Monate zuvor

Medien, Postars und Schrifsteller wie Auster werden Trump auch die kommenden vier Jahre über mit Hass überschütten. Wäre Trump kein so guter Fighter (- dem das möglicherweise sogar Spass macht), dann würde ich ihm nicht verübeln, wenn er den Job hinwerfen würde. Aber er ist eben kein Weichei.

Hätte Merz nur einen Bruchteil von diesem Engagement, wäre Merkel, die ja nur noch ein Schatten ihrer Präsenz zB 2008 bringt, schon abgelöst.

Felix Diller
9 Monate zuvor

Auf Trumps Wahlkampfveranstaltungen kriegen die „corrupt fake media“ auch jedesmal ihr Fett weg und gehören mit zu seinem Programm.                                                                                                  Trump treibt die Mainstream-Presse vor sich her und sie springt über all die Stöckchen, die er ihr hinhält – und sie merkt es nicht einmal.

Karl Heinz Siber
9 Monate zuvor

Der Autor beschreibt zwar die fanatische Anti-Trump-Haltung und Rhetorik der US-Vorzeigemedien zutreffend, erliegt aber einem politischen Missverständnis, wenn er glaubt, diese Medien seien linksliberal oder linksgrün orientiert. Wie linke US-Journalisten wie Krystal Ball oder Matt Taibi immer wieder aufzeigen, beschränkt sich das „Linkssein“ dieser Medien auf identitäts- und umweltpolitisches Posieren: Man tritt ein für Gendergerechtigkeit, Frauenrechte, Black Lives Matter und Fridays for Future und betreibt selbstgefälliges virtue signalling, aber in der Wirtschafts-, Rüstungs- und Außenpolitik ist man stramm auf imperialem Kurs: WaPo, NYT, CNN und MSNBC haben noch jeden Krieg der USA (oder auch Aktionen wie zuletzt die Ermordung von Soleimani) und die aggressive Handels- und Sanktionspolitik des Imperiums zum Zwecke der Beseitigung unliebsamer Regierungen nicht nur mitgetragen, sondern propagandistisch vorbereitet und bejubelt. Diese Medien sind fest in Konzernhand und letzten Endes Sprachrohre der Wall Street und der Geheimdienste. (Grade geht übrigens das Gerücht um, Bezos wolle CNN kaufen.) Das verträgt sich offenbar gut mit einem gewissen linksliberalen und grünen Firnis und entspricht dem Selbstverständnis der (noch) einigermaßen gut situierten Mittelschicht in den Speckgürteln der Großstädte („suburban liberals“). Für einen Ed Snowden und einen Julian Assange interessieren sich diese Leute überhaupt nicht, die lassen sie achselzuckend über die Klinge springen. Obama ist der Inbegriff dieser gutbürgerlichen Pseudo-Liberalität. Wer in den USA wirklich links (oder meinetwegen linksgrün) ist, hat für die genannten Leitmedien, ebenso wie für Leute wie die Clintons und Obamas, nur Verachtung übrig, weil diese Politiker es immer noch schaffen, nach außen zu projizieren, sie seien links und progressiv, während sie in Wirklichkeit eine Politik für die Konzerne machen (und von den Konzernen dafür reich entlohnt werden).  Bei wirklich linken US-Amerikanern genießt Trump durchaus gewisse Sympathien, weil er ein unberechenbarer Querschläger ist. Gerade ist eine hochinteressante Doku herausgekommen, die man sich unbedingt anschauen sollte, wenn man sich für die wirkliche Geschichte der unorthodoxen Präsidentschaft Trumps interessiert: „The Plot Against the President“ (was man als „Staatsstreich gegen den Präsidenten“ eindeutschen könnte) https://www.youtube.com/watch?v=NcT9HH1opYI&t=1s

Karl Heinz Siber
Antwort an  Karl Heinz Siber
9 Monate zuvor
Mike W
9 Monate zuvor

Hallo

ich glaube das das die Covidzahlen( Tote) auch in den USA sehr geframt sind.https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_der_Vereinigten_Staaten
wenn man auf der Seite die täglichen Toten ausrechnet kommt man auf ca. 7671 Im Jahr2018 auf der Seite https://countrymeters.info/de/United_States_of_America_(USA) sind es Täglich im Jahr 2020 7515 Tote.
250.000 Coronaopfer währen täglich über 800 da würden die Amis bei ca. 8400 liegen müssen, also da stimmt irgendwas nicht!!!!

Mike W
Antwort an  Mike W
9 Monate zuvor

Achse der Rest ist nachvollziehbar!
Danke dafür!

GerdF
9 Monate zuvor

Passend zu obigem Bericht, ein Interview der CBS-Reporterin Lesley Stahl, welche den US-Präsidenten interviewt hat. Nachstehend der Link zu einer kommentierten Version des ungeschnittenen Videos (mit deutscher Online-Übersetzung). Von dem ca. 40 Minuten dauernden Interview wurden schließlich knapp 15 Minuten gesendet. Das Interview bestätigt im gesamten Verlauf die in obigem Bericht getätigten Aussagen!

https://www.youtube.com/watch?v=1vmSa1gldnI

Leah
Antwort an  GerdF
9 Monate zuvor

Ja genau so läuft das.  RTL berichtet ab jetzt bis morgen früh (!!!) über die US-Wahl. Schon allein das lässt einen das Blut in den Adern gefrieren. Vor allem,  wer da alles zu Wort kommen darf,  um seine verbale Inkontinenz g e g e n Trump auszuschütten.  Wer nicht mitmacht,  dessen Integrität wird infrage gestellt. Da peitscht einen doch nur noch der Ekel.

Smilla
9 Monate zuvor

Linkssein als Symptom vom Stockholm- Syndrom…wobei links sein, eher ein Fetisch ist,  ein Bessermensch, vollkommen narzisstisch andere abwertend und moralisierend, anderen Hürden aufzuerlegen, die niemand meistern kann, erst Recht nicht sie selbst…sehr widerliche Spezies, das dauererleuchtete Gutmenschengefasel und Bessermenschentum…leider hab ich mit solchen Menschen die schlechtesten Erfahrungen gemacht…dass die sich auf Trump stürzen, soll wohl von ihrem Geheuchelten Heiligenschein ablenken…Wer immer nur auf andere herabschaut, wird blind bei Seinesgleichen…zu dem Thema hat Maaz sich bereits mehrfach geäussert…das Mitläufersyndrom. Linke Politik durch linke Medien. Die Hauptwaffe: so hohe moralische Ansprüche stellen, dass sie offensichtlich nie erfüllbar sind, so ist man sicher, dass es immer nur Verlierer geben wird. Ekelhaftes und bösartiges Verhalten.

Henry
Antwort an  Smilla
9 Monate zuvor

Smilla, ich geniesse ihre Wortkraft. Genial. Leider wird das wohl nur von diesem Auditorium verstanden und gewürdigt. Sie beschreiben es so treffend: moralisch die Latte so hoch legen – für die anderen natürlich – das die niemals herankommen. Können. Super System! Und vor allem: die gutmenschlichen Forderungen (Mehr von Allem für alle) werden ja angenommen wie Worte des Messias. Ist ja gerecht, weil für alle. Was aber hat diese politische „links draussen“ jemals selbst zu den geforderten Werten beigetragen? Natürlich zu denen, die Wohlstand ausmachen, nicht zu den ideologischen. Ich erlebe Forderungsdiskussionen regelmässig bei Familienfeiern. Daher tut es gut, Sie und andere hier zu lesen.
Viele Grüße, Henry

Smilla
Antwort an  Henry
9 Monate zuvor

…ich habe auch hohe Ideale, nur trage ich sie nicht nach aussen, indem ich sie anderen predige. Dieses ständige predigen und nichts dafür tun, stösst mächtig auf und geht zumindest mir mächtig auf den Keks. Viel schlimmer jedoch, wo bleibt die Solidarität mit Deutschen Armen oder Minderheiten, mit Harz4ern oder den Vieljobbern, wenn man für Toleranz gegenüber Fremden wirbt, die hier nie arbeiteten und auch noch morden…das geht doch nicht unter einen Hut. Die Reichen Linken können sich so eine Doppelmoral anscheinend leisten und ohne Kapitalismus können sie offenbar auch nicht leben….

L. Bridges
9 Monate zuvor

Ich kann die Medienschelte in Deutschland verstehen, weil die Öffentlich Rechtlichen ungeniert in unsere Taschen greifen und wir uns nicht (wirkungsvoll) dagegen wehren können. Aber, was soll das Gejammer über einseitige Berichterstattung in den USA? Offensichtlich gibt es einen Markt dafür und viele Menschen bezahlen freiwillig diese Propaganda. Private Medien sind keinesfalls zur objektiven Berichterstattung verpflichtet, sie schreiben, was die Herausgeber und Chefredakteure sehen wollen. Und: Niemand ist in den USA verpflichtet, New York Times, CNN und sonst noch was zu alimentieren. Wem’s nicht passt, kann kündigen oder zu FOX wechseln. Kann mir mal jemand erklären: Wo ist das Problem?

Eugen Richter
9 Monate zuvor

Das erinnert mich an die Situation zwischen 1930 und 1938. Man arrangierte sich wohlwollend mit dem Reichskanzler und seiner brauen Ideologie. Diese war zu jedem Zeitpunkt noch nicht vom Holocaust überschattet. Sozialismus und Antisemitismus waren absolut en vogue und die Unterschiede zwischen Stalin, Hitler und Mussolini waren eher marginal und nie fundamentaler Art. Der einzige, der wirklich warnte, war Churchill und er unterschied sich deutlich von der Politik des Premier Chamberlain, der Sympathien für Hitler/Sozialismus hegte. Auch Hoover und Roosevelt kann man nun wirklich nicht als Freunde des Kapitalismus bezeichnen. Für amerikanische Verhältnisse waren sie, hart gesagt, Sozialisten, bzw. deren Politik war sozialistisch gefärbt. Und die NYT war schon zu jener Zeit sehr links eingestellt. Die Lobeshymnen zu Stalins Politik aus den 1930/40ern kann man bestimmt heute noch in den Archiven finden.

pk
9 Monate zuvor

Was mich zudem wundert, ist die Tatsache, dass die (angeblichen?) lukrativen Verwicklungen von Joe Bidens Sohn Hunter Biden in Ukraine-Geschäfte (im korruptionsverdächtigen Gaskonzern Burisma) nach dem Putsch gegen Janukowytsch vergleichsweise wenig Medienecho finden, zumal dies die Frage nach der Beteiligung der US-Administration an diesem Putsch wieder aufwerfen würde. Joe Biden soll als Ukraine-Beauftragter von Obama hier Druck auf die Ukraine ausgeübt haben, Trumps Versuche, die Sache untersuchen zu lassen, zu blockieren. Auch die angebliche Erpressung von Joe Biden über gehackte E-Mails und kompromittierende chinesische Videos seines drogenabhängigen Sohnes durch die KP Chinas wird auf recht kleiner Flamme gekocht. Diese ganze von Giuliani angefachte Geschichte mit dem angeblich vergessenen Computer Hunter Bidens ist ziemlich bizarr. Allerdings werden diese Anschuldigungen auch von chin. Dissidenten angeführt, um die KP Chinas und ihre Machenschaften anzugreifen, wobei die KP-Kritiker natürlich wiederum Trumps harten Kurs gegen die korrupte KP begrüßen.  Wie man es dreht und wendet, das Ausland wählt irgendwie mit….die Deutschen werden allerdings nicht gefragt.

Felizitas
9 Monate zuvor

Jeder kann zu Präsident Trump stehen , wie er mag. Was ich abscheulich finde, ist die Art und Weise wie über und von ihm gesprochen wird. Es fehlt jeglicher Anstand. Was haben sich andere Länder in diesen Wahlkampf einzumischen? Nun wird klar: es scheint als würde sich die halbe Welt den Links-Grünen verpflichtet fühlen….egal ob Zeitungen oder TV b.z.w. Radio.

Die Zeiten einer Fakten gestützten Nachricht findet man nur noch bei ganz bestimmten Anbietern. Gott sei Dank gibt es sie noch!

 

Leah
Antwort an  Felizitas
9 Monate zuvor

Hallo Feli, ganz genau. Diese Einmischung ist unerhört. Und dann noch mit dieser widerlichen Vehemenz. Die Bundesregierung erhebt für sich den Anspruch,  dass sich niemand in derer innerpolitischen Angelegenheiten einzumischen habe. Wenn es dagegen um andere Länder geht,  hat sie keinerlei Skrupel. Und das sich alle an diesem Trump-Bashing beteiligen und in dasselbe Horn tuten,  beweist die Agenda,  der sie alle folgen.

Marc
9 Monate zuvor

Nun dann haben die Amis das gleiche Vergnügen mit der Presse wie Wir in Deutschland.

Jasmin
Antwort an  Marc
9 Monate zuvor

Linke stehen für no border, no nation und one world. Aus diesem Grund werden alle, die sich für die eigene Nation/Bürger einsetzen und einen gesunden Patriotismus pflegen, von den Medien gehasst und nieder geschrieben. Das gilt für Nord-Amerika, Kanada und Europa gleichermaßen. Die Kulturmarxisten haben sich, in den USA hat Theodor W.Adorno den Grundstein dafür gelegt, über Jahre und fast unbemerkt in der gesamten westlichen Welt verteilt.

Jasmin
Antwort an  Jasmin
9 Monate zuvor

Jetzt hab ich doch glatt den falschen Gründer genannt. Es war nicht Adorno, sondern Herbert Marcuse.

Grimeton
9 Monate zuvor

Die Stanford University hat eine Studie wonach die Trump Wahlkampfveranstaltungen zu 30.000 Neuinfektionen und 700 Toten geführt haben. Fällt einem nichts mehr dazu ein.

Reinhard Westphal
9 Monate zuvor

Unfassbar, was für ein ideologischer Irrsinn sich hier entwickelt hat. Wie kann es sein, dass ein ganzes Land sich so verändert hat: früher eher konservativ geprägt mit klaren Wertvorstellungen, die unveränderbar schienen und den Erfolg der USA symbolisierten, lese ich heute voller Entsetzen diesen Artikel hier von Dr. Schwarz. Die linksversifften Medien sind die Pest des 21.Jahrhunderts und werden gleichermaßen Tote verursachen, wenn sie nicht gestoppt werden können. Ein Wunder, sollte Donald Trump die Wiederwahl gelingen! Die Hoffnung stirbt zum Schluß!

Leah
Antwort an  Reinhard Westphal
9 Monate zuvor

Herr Westphal, Sie bringen es auf den Punkt. Derart geballte Verachtungen durch die Medien – so wie es Herr Dr. M. Schwarz hier für uns veranschaulicht hat – sind wirklich schwer erträglich und lassen einen ohnmächtig zurück. Sind derartige Beleidigungen nicht schon strafrechtliche Tatbestände? Obama hat Trump gerade erst als „zweitklassigen Diktator“ bezeichnet. Gerade Obama täte gut daran, einfach seinen Mund zu halten.

Max Media
9 Monate zuvor

Das Gute für Amerika: Die aufrechten Amerikaner gewinnen heute so oder so.

a) Entweder wird Donald Trump wiedergewählt (was ich glaube).

b) Oder Donald Trump wird nicht wiedergewählt (was ich nicht glaube).

 

Warum ist b) auch gut? Ich denke, wenn er verliert, wird er sich auf Medienarbeit konzentrieren

und selbst ein neues Medienimperium aufbauen. Ein konservatives. Das wäre ein großer

Schritt für Amerika. Und ich hoooooffe zutiefst, es bekommt auch einen deutschen Ableger.

Tobi
Antwort an  Max Media
9 Monate zuvor

Max, diesen Optimismus teile ich nicht ganz. Klar wäre auch Trump mein Favorit, aber er würde das Zusammenbrechen der USA nur um ein paar Jahre verlangsamen. Ähnlich wie bei uns und teilweise noch drastisch schlimmer haben die Linken dort gehaust und alles unterlaufen. Gerichte, Medien, Universitäten, … alles verseucht. Und durch das schwierige föderale System der USA hat es jeder Präsident schwer bzw. ist es ihm fast unmöglich, durchgreifende Änderungen auf den Weg zu bringen. Man schaue sich nur die Städte an, die von den Democrats regiert werden. Verschuldet, versifft, trostlos. Wenn man in großen Metropolen die Prachtstraßen verlässt, nur noch Kacke, Kotze und Junkienadeln. (Ähnlichkeit mit bestimmten deutschen Städten rein zufällig …) Dort könnte auch ein Trump nichts ändern, nur wenn es um die nationale Sicherheit ginge. So gesehen wird das Sterben der USA mit Trump nur verlangsamt. Mit Sleepy Joe oder der Kommunistin Harris gehts schneller.

Leah
9 Monate zuvor

Jeder hat das Recht, sich gegen derartig brutale Anfeindungen zur Wehr zur setzen, erst recht, wenn man sogar auf Social-Media Kanälen abgewürgt wird. Hier findet eine zutiefst gnadenlose und widerliche Hetz-sowie Schmutzkampagne gegen Trump statt, an der sich unsere Medien in unverschämter Anmaßung beteiligen. Selbstverständlich tut Trump dann, was zu tun ist: Sich gegen seine neoliberalen Gegner wehren. Und natürlich darf er dabei dann auch mal laut werden und gegen seine Hater poltern.

Sebastian
9 Monate zuvor

Also ich muss sagen die Bildanalyse der JF besticht schon extrem.

Eine Frau mit roten Haar, blau-weißem Halstuch über das Gesicht gezogen und Sternen auf der Weste? Das erinnert mich doch an irgendetwas ….

Ah, ganz klar natürlich: die Antifa.