„Es brodelt seit langem in den konservativen Milieus“ Eine Momentaufnahme nach der Merz-Niederlage

Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle

Viele, die am Samstag auf Friedrich Merz gesetzt haben, stehen auf dem Sprung. Etwas Neues beginnen, sich neu formieren, das tradierte Parteiensystem aufbrechen. Wieder einmal, wo es doch bisher seit 1949 nur zwei Mal gelungen ist, eine neu gegründete politische Kraft im System zu etablieren.

Aber wie geht das praktisch?

Ja, es gibt auch in der WerteUnion immer noch Stimmen, die zum Durchhalten aufrufen. Dazu, Armin Laschet erst einmal eine Chance zu geben, weil er wenigstens “ganz sicher” nicht so ist und handelt wie Angela Merkel. Im Fernsehen hat der bekannte TV-Journalist Claus Strunz einen Kiesel ins Wasser geworfen, als er heute vorschlug, Friedrich Merz solle in die FDP eintreten. Das wurde von Christian Lindner prompt abgelehnt, obwohl jeder weiß, dass so ein Wirtschaftsmann und brillanter Redner den schläfrigen Laden mächtig aufpimpen könnte. Allerdings würde das augenblicklich die Frage aufwerfen, warum eigentlich Christian Lindner dann FDP-Chef bleiben sollte. Oder wie Heide Simonis von der SPD es einst formulierte: “Und was wird aus mir?”

Politik ist ein ausgeklügeltes Geschäft mit Ecken und Kanten, mit Emotionen ebenso wie mit kaltem Kalkül. Einfache Lösungen gibt es dabei nur selten. Aber bleiben wir einen Moment bei der FDP, von der kaum einer ernsthaft beantworten kann, warum es sie noch gibt. Eine liberale Kraft täte Deutschland gut, aber eine liberale Kraft müsste auch als solche öffentlich wahrnehmbar sein, zum Beispiel in einer Corona-Krise. Außer ab und an mal eine, nun ja, … nette Bundestagsrede von Lindner findet sich da kaum etwas.

Die AfD hat sich nach einem kurzen Absturz in der Gunst ihrer Wähler um sieben Prozent jetzt wieder bei zehn Prozent stabilisiert. Da brennt bis September nichts mehr an. Aber die Partei ist unattraktiv für bürgerliche Wähler aus Union und FDP, weil sie es trotz durchaus ernsthafter Bemühungen und Fortschritte nicht schafft, sich vom übelriechenden rechtsextremen Rand zu lösen. Nun droht die Komplettüberwachung durch den Inlandsgeheimdienst, der Bestrebungen gegen die freiheitliche und demokratische Grundordnung vermutet. Und man kann heutzutage nicht ausschließen, dass auch politisches Ränkespiel dahintersteckt. Wenn man aber mal Einblick in Chatgruppen des angeblich aufgelösten “Flügels” nehmen kann, wird einem schlecht. Da können Jörg Meuthen und seine deutlich gemäßigte Mehrheit im Bundesvorstand machen, was sie wollen. Genauso, wie einst die Grünen erst mitspielen durften am Tisch, wo die Entscheidungen fallen, so wird niemand mit einer AfD kooperieren, in der immer noch ein Teil der Mitglieder auf die Rückkehr von Andreas Kalbitz aus einem vorübergehenden Zeltlager hofft.

Dann gibt es noch kleine wehrhafte Dörfer, die, den Galliern gleich, den übermächtigen Römern des politischen und medialen Establishments zu trotzen wagen. Die LKR, zum Beispiel, deren Name “Liberal-Konservative Reformer” eher wie eine Kurzgeschichte anmutet denn wie ein attraktiver Parteiname. Aber die frühere Partei von Bernd Lucke, die sich Ende 2018 nach der krachend verlorenen Europawahl eigentlich auflösen wollte, bekommt jetzt unter Luckes Nachfolger Jürgen Joost (Neumünster) wieder deutlich Boden unter die Füße. Zwei Abgeordnete des Deutschen Bundestages und zwei Landtagsabgeordnete aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein – früher AfD – haben sich der bürgerlich-konservativen Partei mit ihren knapp 800 Mitgliedern angeschlossen. Weitere werden noch vor der Bundestagswahl dazustoßen, hört man aus den Reihen der LKR, die im September auch antreten wird.

MERKEL

In Thüringen wagt sich die neue Gruppierung “Bürger für Thüringen” ins Getümmel zur Landtagswahl. Spitzenkandidatin ist die erfolgreiche Unternehmerin Dr. Ute Bergner aus Jena. Sie kennt das politische Geschäft und ist absolut seriös. Auch wenn sie keine klassische Konservative ist, bietet sie den Wählern im Freistaat, die der CDU nicht mehr vertrauen und auch den nationalromantischen Höcke-Fans zu Recht nicht trauen, einen Ausweg an.

Wohin das alles führt, weiß heute keiner. Es gibt so viele Spielzüge, so viele Stimmungen, die jetzt nicht vorhersehbar sind. Klar ist: die Basisbewegung WerteUnion in CDU und CSU könnte eine Schlüsselrolle bei der Aufstellung einer neuen politischen Kraft spielen. Könnte, wenn sie denn wollte, was aber nicht klar ist. Hinzu kommt, dass aktuell jemand die Machtfrage stellt und im Frühjahr den Bundesvorsitzenden Alexander Mitsch als Kandidat für den Vorsitz herausfordert. Viele der zwei Dutzend Mini-Parteien in Deutschland sind vor dem aktuellen Lockdown zu Sondierungsgesprächen zusammengekommen, um abzuchecken, ob es eine Zusammenarbeit geben könnte. Querdenker sind dabei, “Die Basis”, “Deutsche Mitte”, Zentrum und so weiter.

Es brodelt seit langem in den konservativen Milieus Deutschlands, seit gestern gibt es kein Halten mehr. Heute hatte ich gut 150 Leser zu einer Videokonferenz. Zwei Stunden wurde intensiv diskutiert, wurden Gedanken unsortiert in den Raum geworfen. Es waren einfache Bürger dabei, aber auch Mitglieder verschiedener Parteien. Es war gut, aber erst ein Anfang. Demnächst soll es weitergehen, digital oder hoffentlich auch physisch. Spätestens am ersten Maiwochenende bei der 6. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz.

Die CDU ist verloren, schallt es heute durch den Wald. Nur: Nicht einmal das ist sicher. Ein Bundeskanzler Armin Laschet, der durchsetzt, dass ein paar Tausend abgelehnte Asylbewerber in den Flieger gebracht und in ihre Heimatländer abgeschoben werden, der sich demonstrativ in Karnevalskostüm und beim Schützenfest zeigt und dann auch noch eine Kerze im Aachener Dom publikumswirksam vor Fotografen entzündet, der ist ruck-zuck bei 45 Prozent. Das ist die politische Realität in Deutschland, und die ist sehr, sehr traurig.



Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs. Dieser Beitrag ist auch auf seinem Blog „Denken erwünscht“ erschienen.

 


Bild: Freedomz/Shutterstock
Text: gast


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Erich P. H.
1 Monat zuvor

„Über der Sahara lacht die Sonne, über die wohl kaum noch zu überbietende Dummheit der großen Mehrheit des deutschen Volkes lacht die ganze Welt!“  

Weckruf

Ich appelliere an die vielen klugen Köpfe in unserem Deutschland, die viel bewirken können:

Verlassen Sie Ihre Deckung und zeigen Sie Mut und Charakterstärke. Überwinden Sie Ihre Zurückhaltung auch gegenüber unbelehrbaren Bekannten und Freunden. Zeigen Sie, dass es noch Patrioten in diesem – wie ich es beurteile – von der Bundeskanzlerin Merkel und ihren willigen Handlangern heruntergewirtschafteten Land gibt. Denken Sie an Ihre Kinder und Enkelkinder, die alles auslöffeln müssen, was diese – in meinen Augen – unsägliche Person bereits angerichtet hat und vermutlich noch während ihrer Amtszeit anrichten wird.

Wer, wie Frau Merkel, die Deutschlandfahne nicht ertragen kann und beim Abspielen der deutschen Nationalhymne das große Zittern kriegt, meint es mit dem deutschen Volk nicht gut, und ihr geleisteter Amtseid ist für sie offensichtlich nur Makulatur. Sie ist nach meiner Wahrnehmung eine innerlich von Hass auf alles Deutsche zerfressene Person, die es nicht ertragen kann, dass ihre DDR sang- und klanglos untergegangen ist. Für mich ist sie die Totengräberin Deutschlands.

Verbinden Sie sich mit den bisher wenigen mutigen deutschen Landsleuten, die sich unter Inkaufnahme von beruflichen und persönlichen Nachteilen gegen diesen Verrat von Politkern am eigenen Volk stemmen und an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Zeigen Sie Furchtlosigkeit und stellen Sie sich an die Spitze einer Bewegung, die entschlossen gegen die verhängnisvolle Politik Merkels und ihrer – wie ich sie beurteile – hündischen Mitläufer vorgeht, bevor unser einst so schönes und erfolgreiches Land endgültig ruiniert ist.

Und was macht der Mittelstand?

Die fleißigen Arbeitnehmer, die tüchtigen Handwerker, die mutigen Unternehmer, die wichtigen Freiberufler malochen und malochen und halten diesen – nach meiner Meinung – von Merkel und ihren willfährigen Handlangern fast bis auf „Dritte-Welt-Niveau“ heruntergewirtschafteten Staat noch am Laufen. Mit ihrem Fleiß und ihren Innovationen sorgen sie dafür, dass die Steuereinnahmen sprudeln, damit die Politdarsteller finanziell bestens versorgt sind, eine große Anzahl von Faulpelzen sich weiter in ihren sozialen Hängematten ausruhen kann und insbesondere die üppige Vollversorgung für die Eindringlinge aus fremden Kulturen nicht angetastet wird.

Der Mittelstand, der Motor der Wirtschaft, lässt nun auch noch den „Corona-Wahnsinn“  über sich ergehen, obwohl Zehntausende bereits ihre Existenz verloren haben oder noch verlieren werden. Weshalb lassen sich die Mittelständler das gefallen? Weshalb ist kein Aufschrei zu hören? Weshalb wird nicht vereint energisch und nachhaltig protestiert?

Ist es der Bundeskanzlerin Merkel – wie ich es sehe – unter Mithilfe der links/rot/grünen „Weltverbesserer“ und Unterstützung des „Staatsfernsehens“ des „Staatsrundfunks“ und der gleichgeschalteten „Qualitäts-Medien“ tatsächlich gelungen, die Deutschen zu einem Volk von Deppen zu machen?

Vermutlich muss unser Land erst total am Boden liegen und der Doofmichel vor leeren Tellern sitzen, bevor er aufwacht.

 

 

Richard Feldmann
Antwort an  Erich P. H.
1 Monat zuvor

100 %ige Zustimmung. Aber dafür braucht es keine weitere Splitterpartei. Es würde genügen, die Partei(en) die sich für ein freiheitliches Deutschland einsetzen zu unterstützen.

Exilierter Rheinländer
1 Monat zuvor

Das Problem der Konservativen aller Jahrzehnte und aller Couleur war, ist und wird es immer bleiben, daß sie sich ständig und gegen jeden distanzieren. Man ist nicht in der Lage, für ein gemeinsames Ziel die kleineren und größeren Diskrepanzen hintanzustellen. Das gilt für die Kirche Gottes ebenso wie für die Politik. Und deswegen sieht es auch in Kirche und Welt so aus. Das schlagfertige „Kollektiv“ steht immer links!

Karl-Heinz Stock
1 Monat zuvor

Eine Lösung wäre ein Bündnis der Mitte. Ansätze gibt es genug. Peter Weber, Boris Reitschuster, Dr. Fuellmich, Querdenker, wie sie alle heißen, haben gebündelt mittlerweile eine Reichweite, die jenseits der Akzeptanz einer FDP liegen. Die Anfänge der Fünf-Sterne-Bewegung wären ein Modell.

Unser Problem ist, nach meiner Meinung, ein ganz einfaches. Wir haben zu viele Nichtleister, Berlin hat z. B. einen Anteil der Bevölkerung, die Transferleistungen bezieht, von 50%. Wir haben einfach zu wenig Nettozahler und zu viele Menschen, die sich abgekoppelt haben.

Dass den Rentnern und den Nichtleistern natürlich die Maßnahmen am mehr oder weniger dicken Hintern glatt vorbei gehen, solange die Rente oder die Stütze kommt, ist einleuchtend. den Menschen mangelt es an Weitsicht und vielen Jüngeren auch an Bildung, um kritisch zu hinterfragen. Daher wäre der am stärksten betroffene Mittelstand gefragt, aber auch dort sind die Nachdenklichen sofort in der Nazi- und Quedenkerecke oder einfach egal.

Parallelen zeigen sich hier zur Weimarer Republik auf, bei deren Ende auch der Mittelstand versagt und sich der Entwicklung des Nationalsozialismus entgegen gestellt hat. Man sollte sich erinnern, dass Hitler nie eine parlamantarische Mehrheit, also Legitimation hatte und nur durch Duldung des Mittelstandes und dessen vertretende Parteien an die Macht gelant ist. Er hat sie auch, entgegen der Merkelschen denke, weitgehend in Ruhe gelassen. Sein Infektionsschutz… sorry Ermächtigungsgesetz war der Knackpunkt. Heute passiert der Wandel leiser, subtiler, aber nicht minder gefährlich. Wer heute noch denkt, der Staat rettet ihn, wacht in einer anderen Welt auf.

Es gibt mittlerweise zehntausende Unternehmen, die vor dem Aus stehen, erkennen aber nicht, dass sie gemeinsam nicht zu schlagen sind. So könnte man z. B. mit 1000 Lastwagen alle Verkehrswege stilllegen. Mal schauen, was dann passieren würde. Genauso kann die Staatsmacht bei 50.000 Geschäften, die aufmachen, weit über ihre Möglichkeiten belastet würde. Und den Prozessen sollte jeder locker entgegensehen können, wir sind längst über 20 Abs. 4 GG hinaus. Ebenso jenseits der roten Linie der Verhältnismäßigkeit. Wer sich nicht wehrt, macht sich mitschuldig, wie damals halt.

 

Nordlicht
1 Monat zuvor

Die Konservativen in der CDU hatten in der 2. Legislaturperiode Merkels ihre Chance; sie haben sie versemmelt und auch danach sich von der Dame im Nasenring übern Tisch ziehen lassen (- um einmal die Metaphern zu mischen).

Wer seine 5 Sinne beisammen hat, wird weder der FDP noch der CDU die Wahrnehmung konservativer, geschweige denn nationaler (= für unser Volk nützlicher) Interessen zutrauen.

Da die AfD eine Enttäuschung ist, zudem frühestens in 8 Jahren als Junior-Partner zur Machtbeschaffung genügend desinfiziert sein dürfte, diese innerlich auf Dauer-Spaltung gepolte und äusserlich nach „Bitte-beim Machtzirkus-mitmachen-dürfen“ bettelnde Partei jedoch nie über 25% kommen wird, wird jegliche herkömmliche demokratische Option verwehrt sein.

Wie haben es die GRÜNEN geschafft, aus der Schmuddlekinder-Ecke auf die Ebene der Kanzler-Würdigkeit aufzusteigen? Mit dem ausserparlamentarischem Marsch durch die Institutionen (- wichtig: Medien), mit gezielten Provokationen der Etablierten und mit Basisarbeit.

Ans Werk, Konservative!!! In 20 Jahren könnte es soweit sein.

Hans-Georg Wolf
1 Monat zuvor

Als wir 1989 in der ehemaligen DDR (Herr Stamer, es waren in Leipzig nicht 25.000 sondern 250.000 Menschen) gab es neben der Reisefreiheit, vor allem die Forderungen nach Pressefreiheit und Wahlfreiheit. Wenn ich mir nach 30 Jahren die Sendungen in der ARD, ZDF anschaue, genauso wie die Artikel in vielen Tageszeitungen, dann sollte man dafür wieder auf die Straße gehen. Wahlfreiheit in Ordnung, nur wen soll man wählen? Gegenwärtig sind doch alle Politiker austauschbar. (Ausnahme AfD-nur diese Damen und Herren können noch kein Land führen) Die gegenwärtige Politikerelite denkt doch nur an ihre eigen Karriere und versucht Lobbyisten zu bedienen. Die Zeit wäre wirklich reif für eine Partei, deren Mitglieder das machen, weshalb sie gewählt wurden – dem Volke dienen. ich glaube, das Volk wäre bereit, solche Menschen zu wählen, nur wo sind sie?

Diana
1 Monat zuvor

Alles gut und zutreffend, was Herr Kelle da beschreibt. Solange diesen Erkenntnissen jedoch keine Taten folgen und nicht z. B. die Werte Union geschlossen zur LKR wechselt bzw. mit dieser und weiteren konservativen Neu-Parteien eine neue Union bildet, wird sich nichts ändern.

Solange Herr Kelle und seine Werte-Union-Kollegen es jedoch bei schlauen Artikeln lassen und an der CDU wie an einem permanent fremdgehenden Ehepartner festhalten, sehe ich da keine Perspektive für Deutschlands Konservative.

Pepe0812
1 Monat zuvor

Bitte, Herr Kelle, beantworten Sie mir folgende Fragen:
Was, bzw. wen meinen Sie konkret mit: „sich vom übelriechenden rechtsextremen Rand zu lösen“?

Was hat die „Werteunion“ (Umfallerunion) unternommen, um diese Wahnsinnige zu bremsen bzw. die Interessen derer zu wahren, die die CDU gewählt haben, was? Ganz konkret bitte.

Ich bin sehr gespannt, ob da überhaupt eine Antwort kommt, da ich vielen sehr deutlichen Kommentaren hier zustimme.

Torsten_S
Antwort an  Pepe0812
1 Monat zuvor

Ich versuch mal eine Erklärung. Das war einfach der übliche Kotau vor dem Regime, man hat gefälligst auf die bösen Rechten einzudreschen.
Wenn der rechtsextreme Rand übel riecht, dann müsste diese linksgrüne Truppe von CSU bis Linke nach ätzender Jauche stinken. Ich jedenfalls kann mir auch für den rechtsextremsten Rand nicht vorstellen, dass über das wachsweiche Infektionsschutz-(Ermächtigungs-) Gesetz alle unveräußerlichen Grundrechte kassiert werden, dass das ganze Volk mit Fakezahlen in Panik versetzt wird, dass man durch die „Maßnahmen“ über tausende von Leichen geht inkl. Kinderleichen, dass Deutschland vorsätzlich an die Wand gefahren wird, usw…

Richard Feldmann
Antwort an  Torsten_S
1 Monat zuvor

Merkel, auch IM Erika genannt, hat wohl von ihren Vorgesetzten seinerzeit den Auftrag erhalten, aus Gesamtdeutschland schnellstmöglich eine DDR 2.0 zu formen. Auf diesem Weg ist sie schon ein ganz gutes Stück vorangekommen. Sollten ihre Stasi-Oberen der Meinung sein, dass das Werk noch nicht vollbracht ist, wird sie wohl noch eine Legislaturperiode dranhängen. Leider haben die „Väter des Grundgesetzes“ ja wohl nicht damit gerechnet, dass jemand einmal so an seinem Sessel kleben würde. Ich plädiere schon lange für eine Gesetzesänderung, die die Amtszeiten der Kanzler in Deutschland auf zwei Legislaturperioden begrenzt.

Wanda
1 Monat zuvor

Es brodelt?

Wo denn? Bei CDU und FDp sehe ich nur rückgratlose Weicheier, die es nicht wagen, gegen die Parteispitzen aufzustehen. Seit mindestens 10 Jahren rückt die CDU immer weiter nach links mit ordentlichem grünen Lack und was kommt von der brodelnden Masse? Nichts. Selbst die CDU Wähler gehören in diese Kategorie, sie sind doch verantwortlich dafür, was wir jetzt haben.

Die AFD ist sicherlich keine Wollmilchsau, aber die beste und einzige Alternative. Extrem ist da nur etwas für Leute zu erkennen, die sich das von linken Medien erzählen lassen. Chatprotokolle? Wo haben Sie das denn her? Briefgeheimnisse gelten wohl auch nicht mehr, davon ab, das jeder Linke Medienschaffende, jeder Antifamitläufer und jeder Grünenunterstützer eibe viel realere Gefahr für unser Land darstellt.

So, das musste raus!

Johnny Guitar
Antwort an  Wanda
1 Monat zuvor

Und genau so ist das auch!

Alex Chara
1 Monat zuvor

Herr Kelle , soll das Wahlwerbung für eine abgehalfterte Partei sein, die mit Demokrtie genauso viel am Hut hat wie die SED…. IHRE Partei hat fertig , genauso wie damals die Democrazia Cristiana ,,, Merkel hat mit ihrer unsäglichen Politik den Weg für den Sozialismus in Deutschland geebnet …. auch Ihr Verhalten, dass Sie zu keinem der Kommentare hier in irgend einer Form Stellung beziehen, zeigt wieder einmal mehr die arrogante Abgehobenheit, die für die CDU seit Jahren typisch ist… schade dass sich meine Vorurteile immer wieder bestätigen…. bleiben sie gerne in Ihrer Blase, aber bitte verschonen sie uns hier bei RT mit ihrer CDU Werbung

Gottfried Solwig
1 Monat zuvor

Die Hoffnungen die an Merz verknüpft waren, habe ich nie verstanden. Nach dem Motto lieber Merz, die anderen sind schlimmer? Eine CDU welche die Aufnahme der Aussiedler seit 22 behindert und das in Zeiten totaler Migration, die hat nichts auf die politische Bühne der Bundesrepublik verloren. Das Gleiche gilt für die FDP. Hans Dietrich-Genscher hat 1990 bei seinem Besuch in Siebenbürgen erklärt, die deutschen Minderheiten brauchen sich jetzt nach der wende nicht zu fürchten, die Bundesrepublik würde ihnen in Zukunft den Weg zur Aussiedlung versperren. Helmut Kohl hat sich wie keine anderer Politiker für die Aufnahme der Aussiedler als Landsleute und Teil des ganzen eingesetzt. Aus Historischer sich nur schwer erträglich, mit der Deutschen Einheit fing man an die Aussiedleraufnahme abzuschaffen, welche ab 1998 vollzogen wurde. Seitdem kamen nur noch vereinzelt Russen als Spätaussiedler. Außerdem haben wir bereits eine neue konservative Partei, die AfD. Diese Partei hat als einzige in den letzten 22 Jahren zumindest oberflächlich auf die Situation der Aussiedler hingewiesen, letztendlich aber, waren es auch nur Floskeln, weil man sie als Wählerpotential betrachtet hat. In die AfD sind nur Leute eingestiegen die in der CSU oder anderen Parteien in den letzten Reihen standen und so plötzlich als Kandidaten in der ersten Reihen auftreten durften. Oder sogenannte Reichsbürger die davon Träumen das Schlesien wieder Teil der Bundesrepublik wird. Es ist letztendlich egal welche Partei gegründet wird, die Bundesrepublik ist am Ende der Zeit angekommen. Und die wird täglich ein Stück weit demontiert. Wer die eigene Minderheit wie keine anderer Staat auf der Welt behandelt der schafft sich selber ab.