„Hunde dürfen mit rein, Ungeimpfte müssen draußen bleiben!“ Die ganz alltägliche Diskriminierung

Heute erreichte mich diese Zuschrift. Sie hat mich so bewegt, dass ich mich spontan entschloss, sie abzudrucken:

Hunde dürfen mit rein, Ungeimpfte müssen draußen bleiben!

Seit etwa 17 Jahren begleite ich meinen Sohn nahezu bei jedem seiner Fußballspiele quasi als sein bester Fan, so wie das bei Vätern wahrscheinlich oft üblich ist. Gestern, am 1. Advent, wurde mir tatsächlich zum Kreisliga A Spiel meines Sohnes zwischen Rumelner TV (Duisburg) und dem FC Neukirchen-Vluyn der Zugang verwehrt. Menschen aus dem Verein, die ich seit Jahren kenne – Freunde wäre wohl zu viel gesagt – kontrollierten am Eingang die 2G-Regel und wiesen mich als `nur Gesunden ́ mit den Worten „So sind die Regeln“ ab. Als Ausgesperrter habe ich mir dann das Spiel aus der 2. Reihe hinter einem Gitterzaun ansehen müssen. Einen Vorteil hatte dies schon, ich war nicht alleine. Ein Anhänger der gegnerischen Mannschaft war ebenfalls ausgesperrt, weil er bislang nur einmal geimpft war („jetzt zu hoher Druck aufgrund seines Jobs“). So lernt man nette Menschen sehr schnell kennen!

Was ist nur mit diesem Land passiert? Haben Politiker und Medien es geschafft, die Gehirne der Menschen komplett zu vernebeln? Könnte es vielleicht sein, dass die gefeierte 2G-Regel nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist? Trotz Aussperrung der Ungeimpften aus dem öffentlichen Leben sind bislang jedenfalls die Infektionszahlen nicht gefallen. Und könnte es vielleicht sogar sein, dass 2G-Veranstaltungen wie der Karneval in Köln, volle Fußballstadien und 2G-Partys nicht eher die Treiber der Pandemie sind?

Als Ungeimpfter komme ich inzwischen mit der Ausgrenzung und Diffamierung klar, da ich schon seit mehr als anderthalb Jahren beschimpft werde („bildungsfern“, „dumme Menschen“, „gefährlicher Sozialschädling“ u.s.w.). Mit meinem Gewissen im Reinen kann ich auch immer noch gut schlafen, auch wenn meine Sorge um unser aller Zukunft und vor allem um die Zukunft unserer Kinder unendlich groß ist. Ich frage mich nur, ob Ihr 2Gs nicht merkt, was Ihr hier mitmacht und wie sehr Ihr euch von der Politik missbrauchen lasst. Hatten wir gerade in Deutschland nicht schon einmal eine Zeit, wo man Menschen aus der Gesellschaft ausgegrenzt hat? Auch damals war es am Ende keiner gewesen oder man hatte ja nur Befehle zu befolgen. „So sind die Regeln“. Es gäbe allerdings auch die Möglichkeit, nein zu sagen, nein ich mache da nicht mit! Wie weit wollt ihr noch gehen? Wohin soll uns das alles führen?

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht…!

Zum Schluss noch eine Ergänzung: Mich erreichen auch viele Briefe und Kommentare von geimpften Lesern, die sich massiv gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Ungeimpften aussprechen. Die Versuche, beide Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, verfangen bei vielen Menschen Gott sei Dank nicht. Zum Sinn und Unsinn von 2G empfehle ich Ihnen mein Interview mit dem Epidemiologen und früheren Gesundheitsamtschef Dr. med. Friedrich Pürner. Sein Fazit: „Hier werden Menschen gebrandmarkt. Man schiebt ihnen eine Schuld zu, die sie überhaupt nicht zu tragen haben. Weil man einen Sündenbock braucht. Weil die Impfung eben nicht hält, was versprochen wurde.“ Weiter führt der Mediziner aus: „Im Übrigen hat 2G nur den Sinn, dass mehr Druck auf die Ungeimpften ausgeübt werden soll, damit sie sich dann endlich impfen lassen. Das halte ich für verkehrt, denn wir gehen gerade auf eine völlige Impfpflicht zu. Auch die halte ich für absolut unmoralisch und unethisch, weil es für mich keinen fachlichen Grund, keinen wirklichen fachlichen Grund gibt, eine Impfpflicht einzuführen.“

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Bild: Shutterstock
Text: br

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