„Keine Grenzen“-Wahn: Eine Selbstentlarvung Wie sich eine linke Aktivistin mit einem radikalen Tweet selbst ein Bein stellt

„Jeder Mensch hat das Recht, zu kommen, zu bleiben, und selbst zu entscheiden, wo er Zuhause ist.“

Als ich bei Twitter auf diesen Tweet stieß, dachte ich zuerst, das muss Satire sein. Mit ein paar Mausklicks konnte ich mich dann aber überzeugen, dass es ernst gemeint ist. Emily Laquer, von der diese Aussage stammt, ist eine – etwas verbissen dreinblickende – deutsch-amerikanische Aktivistin, Mitglied der interventionistischen Linken und laut Verfassungsschutz linksextrem. Zumindest wenn man einer großen Online-Enzyklopädie traut, die selbst von Aktivisten geprägt wird. Ob Atomkraft, Klima oder Migration: Laquer hat offenbar das Protestieren zu ihrem Beruf und zu ihrer Berufung gemacht.

Den Tweet von Laquer könnte man als Einzelmeinung abtun – hätten ihn nicht mehr als 1.500 Twitter-Nutzer mit einem „Like“ geadelt.

Laquer

Zuerst wollte ich einfach diesen kurzen Antwort-Tweet schreiben: „Gilt das dann auch für die Wohnung von Ihnen und denen, die Ihren Tweet geliked haben? Darf da auch jeder rein und selbst entscheiden, wie lange er bleibt und ob Ihr Zuhause sein Zuhause ist?“ 

Ich habe mich dann entschieden, dass es sinnvoller ist, einen kurzen Text auf meiner Seite zu machen. Weil der Tweet und die breite Zustimmung so symptomatisch ist für das absurde, linksextreme Denken, das heute in Deutschland salonfähig geworden ist, ja schick. Wie lebensfremd es ist, fällt dabei in der Blase offenbar kaum noch jemand auf. Und in den Echokammern wird fleißig applaudiert.

Absurde Parolen

Dabei reicht eine durchschnittliche Intelligenz, um zu verstehen, wie unsinnig und populistisch solche rotgrünen Parolen sind. Sie dienen in erster Linie der kostenfreien moralischen Selbstüberhöhung derjenigen, die sie grölen. Angesichts einer Weltbevölkerung von mehr als acht Milliarden Menschen, von denen rund 800 Millionen in extremer Armut leben und ein Vielfaches ebenfalls sehr arm, ist die Forderung, jeder solle nach Deutschland können, nicht mehr und nicht weniger als Irrsinn.

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“, warnte einst der Publizist Peter Scholl-Latour. Im immer infantileren polit-medialen Komplex sind mit dieser Aussage viele offenbar bereits intellektuell überfordert. Wir haben es mit massiver Verblödung zu tun – dem Nicht-Erkennen von einfachen logischen Zusammenhängen in Folge ideologischer Verblendung. Das Phänomen erinnert an religiösen Fanatismus. Vielleicht kommt daher die Sympathie vieler ideologischer Glaubenskrieger zu religiös motivierten Glaubenskriegern.

Irrsinnige Forderungen hat es zu jeder Zeit gegeben. Solange eine Gesellschaft sie mit ihrem Konsens als solche erkennt, kann man damit umgehen. Das Erschreckende an Deutschland und vielen anderen westlichen Staaten 2023 ist, dass der Irrsinn nicht einmal mehr als solcher benannt werden darf. Wer es dennoch tut, wird als „Nazi“ diffamiert. Wobei Denkweisen und Verhaltensmuster der echten „Nazis“, die sich wohlgemerkt als nationale Sozialisten (!) sahen – in vielem auf ähnliche Wurzeln zurückgeht wie die von denen, die heute ihre Gegner als „Nazis“ entmenschlichen wollen.

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Bild: G20-Demobündnis/CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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