Kommt bald das digitale Zentralbankgeld? Ernst Wolff im Gespräch mit Milena Preradovic

Ein Gastbeitrag von Milena Preradovic

Was bringt uns 2022? Viele gehen mit Optimismus in dieses neue Jahr, hoffen auf die Wiederkehr der Normalität. Wirtschaftsjournalist und Buchautor Ernst Wolff gehört nicht zu ihnen. Er ist überzeugt, dass die Krise anhält, ebenso wie die Zerstörung der Wirtschaft und vor allem des Mittelstandes. Verantwortlich macht er die neue Elite der digitalen Tec-Konzerne und der unfassbar mächtigen Vermögensverwalter wie Blackrock und Vanguard. Sie sind inzwischen an fast allen Großfirmen und Medienhäusern weltweit beteiligt und diktierten sowohl wirtschaftliche als auch publizistische Entscheidungen.

Die Billionen-Verwalter hätten ein großes Interesse, das marode Finanzsystem zu erneuern und ihre Pfründe zu bewahren, so der Finanz-Experte.

Wolff ist überzeugt, dass die Einführung des digitalen Zentralbankgeldes bevorsteht. Ein Mensch, ein Code, ein Konto. Komplett kontrollierbar durch die Zentralbanken und das dahinterstehende Kapital. Er sieht auch große Gefahren in einem Transhumanismus, der Zusammenführung von Mensch und künstlicher Intelligenz. „Da haben wir Menschen als emotionale Wesen keine Chance“, sagte er bei PUNKT.PRERADOVIC.

Das ganze Interview über die Träume der Tec-Industrie, die fortschreitende Entmündigung der Menschen und die seltsame Rolle Chinas im geplanten Umbruch gibt’s hier.

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Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Der Beitrag ist zuerst auf dem Blog PUNKT.PRERADOVIC erschienen. PUNKT.PRERADOVIC greift aktuelle, heiße und kontroverse Themen auf. Milena Preradovic diskutiert mit meinungsstarken Koryphäen – provokant und informativ.

Bild: Screenshot Interview Punkt.Preradovic
Text: Gast

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