Larry Flynt und die Perversion der Heuchelei Der Tod des "Hustler"-Gründers – und seine Symbolik

Von Matthias Heitmann

Ich bin ehrlich. Ich erfuhr von der Existenz von Harry Flynt erst an seinem gestrigen Todestag. Ich hörte, dass er der Gründer des „Hustler“ war und sein Leben dem Kampf gegen Prüderie und Zensur und für Pornografie und Meinungsfreiheit verschrieben hatte. Der „Hustler“ war mir ein Begriff, aber selbst wenn Millionen von Männern dasselbe behaupten: Ich hatte tatsächlich noch nie eine Ausgabe in der Hand.

Während „Playboy“ und „Penthouse“ in Hochglanz versuchten, Sex und nackte Haut als Gesprächsthema in die feineren Kreise der Gesellschaft hineinzutragen, versuchte Flynt gar nicht erst, sich über die moralische Gürtellinie hinaus zu etablieren. Der „Hustler“ stand seit jeher für ungeschminkte Pornografie, für Titten, Fotzen und Schwänze in eindeutigen Posen, für manche zu drastisch, zu obszön und widerwärtig, ein Hassobjekt des Feminismus, schmuddelig und dreckig, verunglimpfend, pervers, gotteslästerlich – gibt es noch andere böse Worte, die ich vergessen habe?

Ja, die gibt es, doch für die war Flynt nicht zu haben: Stets stritt er gegen Rassismus und gegen Homophobie, und er legte sich, wo er nur konnte, mit zensurwilligen Obrigkeiten an. Wie viel Zeit er vor Gerichten verbrachte, ist unklar. Noch mehr Zeit indes verbrachte Flynt aber im Rollstuhl, seit 1978 ein Fanatiker, dem die erotische Darstellung von schwarzer auf weißer Haut übel aufstieß, auf ihn schoss.

Flynts „perverser“ Lust an Provokation und Konfrontation tat dies keinen Abbruch. Und auch nicht seinem Engagement für die Freiheit und gegen die tatsächlichen Perversitäten der Wirklichkeit. So versuchte er, den Mann, der ihn in den Rollstuhl geschossen hatte, vor der Todesstrafe zu bewahren – was zu einer der für ihn wohl schmerzhaftesten Niederlagen wurde, die er vor Gerichten erlebte.

Einem Christen, der ihm sagte, dass Sex schmutzig sei, soll er einmal gesagt haben. „Ja genau, wenn man es richtig macht!“. Wahrscheinlich gäbe es noch viel mehr derartige Anekdoten über den Mann zu erzählen. Doch dies ist kein Nachruf. Ich hatte bis gestern von Flynt nie gehört, daher wäre es anmaßend, so etwas auch nur zu versuchen. Mein Interesse galt eher der Berichterstattung über den Tod Flynts und den Nachrufen in den deutschen Medien.

Und ich war überrascht darüber, wie stark Flynts Eintreten für die Meinungsfreiheit betont wurde. Natürlich verbietet es sich, im Rahmen eines Nachrufs schlecht über einen Verstorbenen zu reden. Das mag ein Grund dafür gewesen sein. Zwar traute sich der Spiegel, Flynt einen „Drecksack“ zu nennen, aber immerhin einen „anständigen Drecksack“, „Ausbeuter einerseits, ein Ritter der Meinungsfreiheit andererseits“.

So gut gemeint das ungeschriebene Gesetz, nicht schlecht über Tote zu reden, auch sein mag – im Falle Flynts wirkt das Ganze dann doch arg verlogen. Die Nachrufe stauben geradezu von frisch gefressener Kreide. Die Heuchelei wird dann besonders deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass dieselben Medien heute moralisch Amok laufen, wenn irgendwo Gendersternchen fehlen, T-Shirt-Träger rutschen, pseudo-pornografische Fotos gezeigt werden oder Menschen Worte benutzen, die mit F beginnen. Es ist atemberaubend, wie erfolgreich die Schere im Kopf wirkt.

Zeit seines Lebens soll sich Flynt politisch liberalen Kräften nahe gefühlt haben. Mit Donald Trump verband ihn inniger Hass. Gleichwohl stellt sich die Frage, wie das amerikanische liberale Establishment einen „perversen Schmutzhändler“, wie sich Flynt selbst bezeichnete, tatsächlich ertragen konnte. Und es stellt sich die Frage, ob Flynt dessen bodenlose Prüderie und zutiefst zensorische politische Korrektheit wirklich ertragen konnte.

Was mir nach der Lektüre einiger Nachrufe in deutschen Medien noch übler aufstieß als der Kreidestaub, war die Art und Weise, in der gewissermaßen zeitgleich mit Flynt auch die Meinungsfreiheit aus dem Leben verabschiedet wurde. Das zutiefst prüde Kokettieren mit Flynts Perversionen bei gleichzeitiger Beschneidung der Meinungsfreiheit erzeugte bei mir jedenfalls einen größeren Würgereiz als alles, was dieser Mann jemals gesagt und publiziert haben kann. Auch wenn es in unserer modernen Medienlandschaft nur ungern zur Kenntnis genommen wird: Meinungsfreiheit – und daraus resultierend auch die Pressefreiheit – gilt eben nicht nur für staatstragende hochintellektuelle Publikationen, sondern auch für Schmuddel- und Revolverblättchen.

Denn das ist das eigentlich Zentrale und auch Schöne an der Meinungsfreiheit: Sie interessiert sich einen Scheißdreck für Inhalte, egal, wie obszön und pervers man diese zu bestimmten Zeiten auch finden mag. Ich muss Larry Flynt weder analysieren noch persönliches Interesse an ihm oder seiner ach so schwierigen Kindheit heucheln, noch jemals einen „Hustler“ in Händen gehalten haben, um es gut zu finden, dass er immer das Recht auf Meinungsfreiheit verteidigt hat. Ich muss ihn als Person nicht mögen. Das genau ist die Bedeutung von Toleranz.

Ich kann nicht etwas tolerieren, das ich mag. Ich kann nur tolerieren, was ich ablehne. Insofern ist meine Ablehnung von etwas die Voraussetzung dafür, dass ich es tolerieren kann. Toleranz kann daher durchaus weh tun, aber sie führt eben auch dazu, dass ich lerne, mit der Wirklichkeit umzugehen, so wie sie ist. Wer im Umgang mit Meinungen und Ideen Grenzen der Toleranz einfordert, begrenzt damit nur sich selbst in seiner Wahrnehmung der Realität. Ich kann das Recht verteidigen, Meinungen und Standpunkte zu äußern, und dennoch diese Äußerungen inhaltlich bekämpfen – eigentlich kann ich nur dann Äußerungen inhaltlich bekämpfen, wenn ich sie nicht zensiere. Und so verhindere ich, dass Toleranz zur Gleichgültigkeit verkommt.

Meinungsfreiheit existiert erst dann, wenn sie für Äußerungen und Darstellungen gilt, die ich ablehne. Deswegen muss ich auch nicht Partei ergreifen für diejenigen, deren Recht auf Meinungsfreiheit ich verteidige. „Je suis Larry“? Keineswegs! Das hätte Flynt auch gar nicht gewollt. Er hatte die Bedeutung von Meinungsfreiheit tatsächlich verstanden und die höchsten US-Gerichte immer wieder dazu gebracht, ihm hier Recht zu geben. Danke dafür, Herr Flynt. Und wenn es einen Ort gibt, an dem Sie jetzt sind, dann wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie dreckig und versaut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

© Thomas Kießling, www.lichtrichtung.de

Matthias Heitmann (Jahrgang 1971) ist freier Journalist, Buchautor und Kabarettist. Von ihm sind u.a. erschienen: „Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“ (2015), „Zeitgeisterjagd spezial: Essays gegen enges Denken“ (2017) und „Schöne Aussichten. Die Welt anders sehen“ (2019). Zudem geistert er als „Zeitgeisterjäger FreiHeitmann“ mit eigenen Soloprogrammen über Kleinkunst- und Kabarettbühnen. Seine Website findet sich unter www.zeitgeisterjagd.de. Sein Podcast „FreiHeitmanns Befreiungsschlag“ erscheint regelmäßig auf www.reitschuster.de.

 

Bild: Ringo Chiu/Shutterstock
Text: Gast

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Prizela
14 Tage zuvor

Sehr guter Artikel, ein Plädoyer für Toleranz. In Sachen Toleranz gibt es in der Bevölkerung, vor allem aber in den Medien und der Politik, riesigen Nachholbedarf.

Jürgen
15 Tage zuvor

Mir ist vor vielen Jahren eine US-Ausgabe des „Hustler“ in die Hände gefallen. Von gutem Geschmack meilenweit entfernt, dafür aber bester Anschauungsunterricht fùr einen pubertierenden Jungen. Und erst die schrägen Cartoons. Beispiel: Die Leiche eines Mannes liegt quer über einem Gleis im Bahnhof. Arme und Beine liegen abgetrennt daneben. Etwas entfernt davon hält der Stationsvorsteher den ebenfalls abgetrennten Kopf des Mannes einem Schild entgegen mit der Aufschrift „Don’t cross tracks“ und zeigt zusätzlich mit seinem Finger auf das Schild.

Gottfried Paschke
13 Tage zuvor

Ein Beitrag mit einem obszönen und der Gossensprache entstammenden Vokabular, wie das in Matthias Heitmanns Artikel der Fall ist, hat auf einer Webseite, die seriösen und gehaltvollen Journalismus bieten will, nichts verloren. Wer kritisch über einen Pornographen zu schreiben gedenkt, sollte sich nicht auf dessen Niveau begeben. Nicht einmal partiell.

Heitmanns schräger Nachruf legt dem Verstorbenen eine kulturelle Bedeutung bei, die diesem objektiv nicht zukommt. Flynt war, nach allem, was über ihn bekannt ist, eine defizitäre Persönlichkeit, ein schlimmer geistiger und moralischer Umweltverschmutzer, ein Installateur der Kultur des Todes. In wie vielen Seelen hat dieser Mann schwere oder gar irreparable Schäden angerichtet, wie viele pornosüchtig gemacht? Wie viele kaputte Menschen pflastern seinen Weg? Ungleich besser, als einen Nachruf zu verfassen, wäre es, für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten. Er dürfte es bitter nötig haben.

Nicht zu folgen vermag ich auch Heitmanns Freiheits- und Toleranzverständnis. Er behauptet, Flynt „hatte die Bedeutung von Meinungsfreiheit tatsächlich verstanden“. Wirklich? Zweifellos hat er die Meinungsfreiheit mißbraucht, und maßgebliche Teile der Gesellschaft haben diesen Mißbrauch zugelassen oder sogar befördert. Pornographie mißbraucht die menschliche Sexualität. Sie ist eine Form zynischer Ausbeutung und Erniedrigung der Person. Sie bedient sich der Freiheit und bewirkt ihre Zerstörung, zuerst die des einzelnen und dann die der Gemeinschaft. Man sehe sich nur einmal die Studien zum Phänomen der Pornosucht an, spreche mit Betroffenen, Therapeuten, Pädagogen und Seelsorgern, betrachte sich genauer unsere nahezu durchpornographisierten Gesellschaften. Für diese Zustände sind Leute wie Flynt in erheblichem Maße verantwortlich.

Pornographie ist eine Ausprägung des Bösen. Zu dessen Wesen gehört der Drang zur Zerstörung alles Guten. Wer also im Namen von Freiheit und Toleranz Pornographie produziert, verbreitet oder an ihrer Freigabe mitwirkt, ebnet den Weg hinein in Unfreiheit und Intoleranz, den Weg in die Versklavung, den Weg in den Abgrund.

Ein Nachruf, der einer Person wie Flynt gerecht werden will, muß die vorstehend genannten Aspekte zur Sprache bringen. Heitmann bleibt da sprachlos.

my name
15 Tage zuvor

Das Gesetz der Natur, sich im besten Alter zu reproduzieren, genügt in sogenannten Zivilisationgesellschaften nicht mehr. Mann/Frau frönen vermehrt einem hedonistischem Egoismus mit Negativerscheinungen für eigene Nachfahren. Ist eventuell besser, überschiessende Sexualität zu sublimieren. Tatsache ist, dass vorhandener Testosteronüberschuss bei Männern viel Blödsinn auf Erden verursachte. Auch ist der Anspruch, Frauen über alle Maßen mit Eifersucht und Besitzherrschen zu gängeln, die Ursache vieler Tragödien. Eigentlich sind Männer/Frauen heutzutage mehr polygam, die vom Staat geförderte Zweisamkeit ist eh nur ein gemischt wirtschaftliches Unternehmen. Das Paar wird mit ein paar staatlichen Vergünstigungen in Konsum- und Kreditfallen gelockt. PS: Aus dem Arabischen Raum soll das Sprichwort stammen: „Ist das Haus fertig, stirbt der Mann.“ Was für ein Leben! Es ist immer besser, unabhängig zu sein: Grosshirn zu Kleinhirn verhält sich wie der Reiter zum Pferd.

Der Herr K.
Antwort an  my name
15 Tage zuvor

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Eifersucht und Besitzherrschen nicht unbedingt typisch maskuline Eigenschaften sind. Die gefühlte Notwendigkeit, mittels derartiger Verhaltensweisen die eigenen Komplexe zu kompensieren, ist geschlechterübergreifend…

my name
Antwort an  Der Herr K.
15 Tage zuvor

@Der Herr K. – Ja, danke für die weiterführende Ergänzung. (Irgendwie verrennt man sich beim Schreiben, wenn versucht wird, zuviel in Kurzform reinzudrücken)

Christoph Müller
15 Tage zuvor

Toleranz ist für mich eigentlich ein negativ besetzter Begriff. Zu diesem Begriff gehört nämlich auch, dass man in einer Machtposition ist und damit in der Lage gegen eine Meinung, Haltung, Lebensweise etc. vorzugehen, wenn man dann eben nicht mehr tolerant sein möchte. Die Juden konnten beispielsweise deshalb gegenüber Christen keineswegs tolerant sein, vielmehr mussten sie darauf hoffen, dass die Christen ihrer Umgebung ihnen gegenüber Toleranz zeigten. Das änderte sich aber von Zeit zu Zeit. Ich möchte deshalb auf keinen Fall, dass  ich meine Meinung nur deshalb frei äußern kann, weil Mächtigere sie zeitweise tolerieren.

Der Herr K.
15 Tage zuvor

Der Begriff „Toleranz“ wird oft missverstanden und missbräuchlich verwendet.

Toranz bedeutet z.B. in Technik und Wissenschaft, dass sie sich stets auf einen definierten Soll-Wert bezieht, und die Grenzen der maximal zulässigen Abweichung hiervon festlegt.

Um also „tolerant“ sein zu können, braucht man erst einmal seine eigene Position – klar, gefestigt, faktisch unterlegt, frei von jeglichem Opportunismus. Nur wer seine eigenen, festen Werte hat, kann wirklich tolerant sein. Und gerade hier befinden sich viele Leute, die sich als tolerant ausgeben, in der Bringschuld…

 

Der Herr K.
Antwort an  Der Herr K.
15 Tage zuvor

…wieder mal „sorry“ für meine Tippfehler. Man soll halt nicht denken UND schreiben! 😉

G. Ruchowski
Antwort an  Der Herr K.
15 Tage zuvor

Das Wort Toleranz kommt vom lateinischen tolerare, was soviel bedeutet wie ertragen, aushalten, erdulden. Was ich begrüße und bejahe, das muss ich weder ertragen noch erdulden. Wer sich selbst für tolerant hält, für den ist der Probierstein seiner guten Meinung über sich selbst das, was er ablehnt.

Semenchkare
15 Tage zuvor

Guter Artikel.

Seine Biografie wurde schon mal verfilmt.
Larry Flynt – Die nackte Wahrheit
https://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Flynt_%E2%80%93_Die_nackte_Wahrheit

Er lief glaube ich, mal auf Arte oder 3Sat und ich habe ihn gesehen. Bemerkenswert. Schlusssequenz: Larry sitzt im Rollstuhl und gewinnt einen wichtigen Prozess.

 

inken
Antwort an  Semenchkare
13 Tage zuvor

@Semenchkare: Ja, guter Artikel und mich erstaunte schon, dass der Autor Larry Flynt nicht kannte. Wenn man den „Playboy“ kennt, stolpert man eigentlich automatisch über den „Hustler“. Bin nur wenige Jahre älter als der Autor und brachte schon immer gern den „Hustler“ ins Krankenhaus mit, was auch immer Reaktionen auslöste…meist Gelächter, manchmal Ablehnung, der Rest ist unbekannte Privatsache. Bei aller Lobhudelei sollte man allerdings im Kopf behalten, dass Sex im offiziell gegenseitigen ‚Einvernehmen‘ nicht immer freiwillig ist „Money makes the world go around“. Man kann also Larry Flynt durchaus kritisch sehen. Ich bin eine Frau und mag Larry Flynt; der „Hustler“ inspiriert(e) mich nie, doch Männer funktionieren nun mal anders und das sollen sie auch *wink*.  Der von Ihnen empfohlene Film mit Woody Harrelson ist super *click* und den findet man leicht zum Streamen über eine Suchmaschine. Ruhen Sie sanft, Mr. Flynt…wir treffen uns vielleicht hinter der Regenbogenbrücke. ♥

Ate
15 Tage zuvor

Sexualität in all seinen Formen und Ausprägungen ist Teil des Lebens nicht nur beim Menschen. Solange freiwilliger Konsens  besteht und keiner einen  Schaden davon hat, ist das immer eine Angelegenheit, die andere eigentlich garnichts angeht.  Wer war denn wohl der Erfinder der Prüderie, ja, wer wohl schon zu allen Zeiten?

 

Hollie
Antwort an  Ate
15 Tage zuvor

Allerdings wird bei diesem „Konsens“ mehreres nicht bedacht: wer fragt den potentiell entstehenden Menschen nach seinem Konsens? Es ist widernatürlich und unmöglich, Sex von Lebensweitergabe trennen zu wollen (so wie auch Zero-Covid widernatürlich und unmöglich ist).  Abtreibung ist ein gewaltiger Schaden, die häufigste Todesursache der Welt (über 70 Mio weltweit jährlich; interessiert aber auch z.Z. die angeblichen Lebensretter nicht die Bohne). Weiter sind stabile Ehen und Familien, frei von Untreue und Ehebruch, eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile, freie Gesellschaft (war da nicht was mit Kommunisten und Zerstörung der Familie mittels ungezügeltem Sex? Vereinzelte lassen sich besser einschüchtern und kontrollieren, s. Corona). Und ist Pornographie, das Zur-Schau-stellen, nicht gerade das Gegenteil einer intimen Angelegenheit, die andere nix angeht?

Semenchkare
Antwort an  Ate
15 Tage zuvor

Und sie tun es vehementer den je, egal mit welchem Symbol auf ihrem „heiligen“ Buch!

my name
15 Tage zuvor

Dass solche Blätter eine männliche Klientel haben, ist deren überschiessender Fantasie und Unbefriedigkeit geschuldet. Der konditionierte Zivilisationsmann ist eine arme Sau – er ist verdammt in  einer Welt zu leben, wo Anreiz bei gleichzeitiger Verhinderung die Prämisse ist. Das Flint ein erfolgreiches Geschäftsmodell an den Mann brachte, ist das eine, dass er ein Rebell für offenen Diskurs war, eine sympathische und wichtige Begleiterscheinung. Man müsste doch mal den alten Mann im Vatikan befragen 🙂

my name
15 Tage zuvor

Glopke`s Portrait hängt im Kanzleramt…Okay. Jetzt aber mal ganz schnell dasgleiche für Larry Flint im BPK-Raum. An der Wand, direkt hinter Seibert. Dieser hat nichts dagegen einzuwenden, schließlich tauschten Dr.Martin Schäfer und er schon mal gutgelaunt schlüpfrige Vermutungen über Thilo Jung und seinen rosa Hoodie aus, diese Ferkel. So viel Offenheit hätte ich den beiden gar nicht zugetraut. Wer weiß schon, welche Vermutungen über Merkel oder vdL in sexy Börlin die Runde machen – frag den Wowereit. Oder solche von Dr.Martin Schäfer in seiner neuen Heimat Südafrika. PS: die NSA hat vertrauliche Bemerkungen wohlerzogener PolitikerInnen gesammelt. Geleakt vom Gotteslästerer Larry  vielleicht? :):)