Leiter von Bundeswehr-Institut warnt vor Alltagsmasken "Können direkte Ansteckung zum Nachbarn begünstigen"

Gestern war es für viele noch eine Verschwörungstheorie, jetzt bestätigt es der Leiter des Institutes für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr in München, Christian J. Kähler: Alltagsmasken können in bestimmten Situationen „sogar schädlich wirken, wenn Menschen dicht, also nur mit um die 50 Zentimeter Abstand nebeneinander säßen.“ Dies ist etwa in Schulen oder im öffentlichen Nahverkehr oft der Fall. „Alltagsmasken“ könnten „die Atemluft direkt zum Nachbarn“ umleiten, warnt Kähler im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel: „Und der atmet die Luft dann auch seitlich durch die Lücken seiner Maske ein.“ So könnte „die Mund-Nasen-Bedeckung eine direkte Ansteckung zum Nachbarn begünstigen.“ Zudem böten solche Mund-Nasen-Bedeckungen keinen Schutz dagegen, dass sich die Raumluft mit virenbelasteten Aerosolen anreichere, wie das Blatt den Experten zitiert.

Aus den genannten Gründen hält Kähler nicht viel davon, in Klassenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Pflicht zu machen. Sein Fazit zu den Alltagsmasken laut Tagesspiegel: „Sie sind aus meiner Sicht eigentlich nur draußen wirklich nützlich, in geschlossenen Räumen aber nicht.“  Nicht einmal das Lüften banne die Gefahr, seinen Nachbarn anzustecken, wenn man mit einem Mund-Nasen-Schutz nebeneinandersitze.

Seitlich durch die Lücken

Auch eine doppelte Stoffschicht bringe bei Alltagsmasken keinen besseren Schutz, so der Leiter des Instituts: „Nein, das ist nicht wesentlich.“ Doppelte Schichten seien zwar möglicherweise in der Lage, größere Schleimpartikel durch Niesen oder Husten besser zurückzuhalten, als einfache Stofflagen. Aber diese Partikel seien gar nicht das Problem, weil sie ohnehin bereits nach kurzer Distanz zu Boden sinken würden. Das Problem seien „die lange schwebenden Aerosole“, die „seitlich durch die Lücken herausströmen“, wie das Blatt den Fachmann zitiert. Ganz anders sei das bei den FFP2- und FFP3-Masken, die aber im Alltag relativ selten im Einsatz sind. Wenn diese richtig, also lückenlos am Gesicht sitzen, tritt die Atemluft nur durch das Filtergewebe in die Umgebungsluft: „Die Aerosole bleiben im Filter hängen.“

Stoff- und OP-Masken dagegen seien nicht in der Lage, Aerosole aus der Atemluft zu filtern. Sie würden diese nur umleiten. Deshalb sei zwar eine direkte Ansteckung durch sie von Angesicht zu Angesicht nicht möglich. Dafür nehme die Atemluft (und mit ihr die Erreger) aber andere Wege, weil sie eben nicht dicht an der Gesichtshaut anliegen. „Die ausgeatmete Luft mit den möglicherweise virenbelasteten Aerosolen geht den Weg des geringsten Widerstandes, tritt also durch die Lücken am Maskenrand an Nase, Wangen und Kinn aus“, zitiert der Tagesspiegel den Experten. Zuvor waren bereits bei einer Laborprüfung für das Schweizer Fernsehen sieben von acht Stoffmasken durchgefallen (siehe hier).

Fast zeitgleich mit der Warnung des Bundeswehr-Experten vermeldet der Tagesspiegel: „Berlin verschärft die Corona-Regeln für alle weiterführenden Schulen. Ab dem kommenden Mittwoch, 18. November, gilt an allen weiterführenden und beruflichen Schulen eine vollständige Maskenpflicht. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das gesamte weitere Personal müssen dann im gesamten Gebäude und auch auf dem Schulhof einen Mundschutz tragen.“

‘Evident rechtswidrig‘

„Wenn nun auch der Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik zu dem Ergebnis gelangt, dass die vom Berliner Senat seit Monaten exzessiv ‘verordneten‘ Masken eine Ansteckungsgefahr nicht allgemein senken, sondern in den meisten aktuellen Situationen sogar erhöhen, sollte das doch wirklich dem letzten rot-rot-grünen Apparatschik zu denken geben“ – so kommentierte der Berliner Abgeordnete Marcel Luthe die Äußerungen des Experten: „Maßnahmen, die eine Infektionsgefahr nicht senken, sondern sogar – ob in Schulen, Streifenwagen oder im öffentlichen Personennahverkehr – vielmehr erhöhen, sind nicht verhältnismäßig, sondern evident rechtswidrig.“

Die Forderung des Politikers, der im Oktober aus der FDP ausgetreten und seither parteilos ist: „Statt noch mehr dieses hysterischen Unsinns braucht es eine ruhige, nüchterne Analyse, welche Regelungen sinnvoll sein könnten und welche es offensichtlich nicht sind. Wie ich schon im April gesagt habe: Fraglich ist nicht, ob es Viren gibt, sondern ob der Senat das Richtige tut. Dass übrigens FFP3-Masken mit Ventil ‘zum Schutz anderer‘ zulässig sein sollen, zeigt die Widersinnigkeit, denn die Atemluft nebst Inhalt wird ja über das Ventil ungefiltert in die Umwelt abgegeben. Ein Fremdschutz ist also nicht gegeben – und den angeblichen ‘Selbstschutz‘ kann der Staat seinen Bürgern nicht vorschreiben.“



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Bild: Lucigerma/Shutterstock
Text: red
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