Luisa Neubauer will Pipeline „in die Luft jagen“ Schlechter „Scherz“, den die großen Medien verschweigen

Stellen Sie sich für einen Moment vor, jemand aus dem Umfeld der AfD würde sich öffentlich darüber Gedanken machen, eine Windkraft-Anlage in die Luft zu sprengen. Und das dann kurz darauf als „Scherz“ verkaufen. Können Sie sich vorstellen, wie die Reaktion in unseren „Handlungsmedien“ wäre? Die würden sicher deutlich schneller rotieren als die meisten Windräder bei Flaute.

Luisa Neubauer, das Gesicht von „Fridays for Future“, hat auf Instagram eine Szene veröffentlicht, in der sie Folgendes sagt: „Und natürlich denken wir darüber nach, wie wir die Pipeline in die Luft jagen können.“ Die Möchtegern-Ikone der Klimabewegung und ihr Mitstreiter lachen. Aufgezeichnet wurde der Streifen in Kopenhagen, wo die junge Frau aus wohlhabendem Hause gegen den Bau der East African Crude Oil Pipe Line (EACOP) protestierte.

Neubauer sprach Englisch und die Zweideutigkeit der Sprache lassen ihr ein Schlupfloch. Sie verwendete den Ausdruck „to blow up“. Mit sehr viel Wohlwollen könnte man nun sagen, sie habe damit eben nur „verhindern“ gemeint. Aber selbst dann wäre es noch ein Wortspiel, das gefährlich ist in Zeiten, in denen sich Teile der Klimabewegung massiv radikalisiert haben und auch vor Gewalt etwa in Form von Sitzblockaden nicht zurückschrecken.

Was, wenn sich jemand aus dem Zielpublikum durch solche Aussagen radikalisiert oder eine bereits vorhandene Radikalisierung noch verschärft wird? Was, wenn morgen nach der Gewalt durch Blockaden die nächste Stufe der Eskalationsspirale gezündet wird?

„Als eine der Leitfiguren des Klima-Extremismus solche Ideen Richtung radikales Publikum herauszuposaunen, ist angesichts der real stattfindenden Attacken auf den Alltag eine Einladung“, schreibt TE: „Neubauer macht den Böhmermann: Das, was man denkt, wird ausgesprochen, dann als Satire getarnt, um unangreifbar zu sein – obwohl man eigentlich meint, was man sagt. Der Ton ist schroffer geworden, seitdem die Corona-Krise das Rampenlicht gestohlen und die Demonstrationen erschwert hat.“

Weiter schreibt das Portal: „Neubauer und Greta Thunberg sind nicht mehr so präsent wie früher. Klare Ansagen müssen her. Der Spiegel ließ den Klimaextremisten Andreas Malm gewähren, der die Reichweite des Hamburger Magazins für einen Gewaltaufruf im Namen seiner Ideologie nutzte. Da passt auch Neubauers saloppe Idee ganz in den Zeitgeist.“

Besonders pikant an Neubauers Aussage: Die Pipeline soll Öl vom Indischen Ozean nach Uganda pumpen, in eines der ärmsten Länder der Welt, wo die Menschen im Gegensatz zu Neubauer wissen, was Hunger ist. Das Pipeline-Projekt soll 15.000 Menschen Arbeit und damit auch Brot bringen; wenn es dereinst fertig gestellt ist, sollen immer noch 1.000 bis 2.000 Menschen rund um die Pipeline arbeiten.

Für die Menschen in der Region geht es ums Überleben. Darum, satt zu werden. Neubauer geht es, so zumindest glaubt sie selbst, darum, die Welt zu retten. Und sie fühlt die Wahrheit auf ihrer Seite. „Der Erhalt des Klimas wiegt größer als die Entwicklung der Region. Es ist eine neue Form des Kolonialismus, die den Afrikanern dieses Mal vorschreiben will, wie diese ihre Energieprobleme zu lösen haben“, schreibt TE treffend:  „Und zuletzt: Wer sich darüber aufregt, wenn der Bundeskanzler die Klimabewegung in Zusammenhang mit totalitären Erscheinungen stellt, und sich als Opfer von Nazi-Vergleichen stilisiert, sollte nicht in der Öffentlichkeit über Terrorakte herumflachsen.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer, dass das Schweigen der meisten großen Medien zu Neubauers Fauxpas mehr sagt als tausende Zeilen.

David
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Bild: Oğuz Yılmaz, cropped C.Suthorn, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Text: br

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