Merkels Erzfeind kandidiert für die CDU für den Bundestag Ex-Verfassungsschutz-Chef Maaßen will als Direktkandidat antreten

Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle

Ein echter Paukenschlag aus dem beschaulichen Erfurt: Der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, soll im Wahlkreis des gerade zurückgetretenen Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann am 26. September für die CDU als Direktkandidat antreten. Hauptmann war erst vor Tagen zurückgetreten, weil er sich im Rahmen der Corona-Pandemie an dubiosen Geschäften mit Schutzmasken bereichert haben soll. “Tichy’s Einblick” meldete eben, dass Maaßen seine Bereitschaft zu kandidieren erklärt habe.

Hans-Georg Maaßen, der Mitglied der WerteUnion, der konservativen Basisbewegung in CDU und CSU ist, gehört zu den schärfsten Kritikern der Amtsführung und Politik der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU sei in den Merkel-Jahren zu viele Kompromisse eingegangen und habe christdemokratische Positionen aufgegeben. Wörtlich: “Ich bin der Partei damals nicht beigetreten, damit Millionen Asylsuchende nach Deutschland kommen und es eine Asylpolitik ohne Obergrenze gibt.” Bei der Parteibasis erntete Maaßen dafür viel Zustimmung, nicht wenige forderten, er solle sich an die Spitze einer neuen politischen Partei setzen. Doch das lehnte der Jurist konsequent ab, so verlockend manche Idee auch hätte sein können.

Maaßen war in der Öffentlichkeit stets präsent und wurde immer wieder für höchste Ämter ins Gespräch gebracht – meistens wohl gegen seinen eigenen Willen. So wurde er im Zusammenhang mit der Besetzung des sächsischen Innenministeriums ebenso genannt wie in der Regierungskrise vergangenes Jahr in Thüringen, als Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich von der FDP auf Anordnung der Kanzlerin per Telefonanruf aus Südafrika zum Abschuss freigegeben wurde. Auch damals gab es manche, die von einer bürgerlichen Mehrheit aus CDU, FDP und AfD träumten, mit Maaßen als Ministerpräsident an der Spitze. Auch das lehnte er ab.

Im vergangenen September erlebte der konservative CDU-Mann in Erfurt einen umjubelten Auftritt beim alljährlichen Treffen der bürgerlichen Schwarmintelligenz, das inzwischen als wichtigstes parteiübergreifendes Treffen der bürgerlichen Szene in Deutschland gilt.

Nun zieht Hans-Georg Maaßen (58) vom Niederrhein doch noch einmal in eine große politische Schlacht. Und wird damit das politische Deutschland womöglich kräftig aufmischen…

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
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Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs. Dieser Beitrag ist auch auf seinem Blog „Denken erwünscht“ erschienen.

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Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

„Im vergangenen September erlebte der konservative CDU-Mann in Erfurt einen umjubelten Auftritt beim alljährlichen Treffen der bürgerlichen Schwarmintelligenz, das inzwischen als wichtigstes parteiübergreifendes Treffen der bürgerlichen Szene in Deutschland gilt.“

Konservative oder wenn ich böse wäre Cuckservative, die meisten von ihnen CDU – Mitglieder, klopfen sich bei diesem Treffen, welches niemand außerhalb des eigenen Kreises mitbekommt, gegenseitig auf die Schulter und jammern über den Zustand ihrer Partei. Dann distanziert man sich noch artig von der bösen AfD , derweil die Parteiführerin der CDU vollendete Fakten schafft und das Land wieder ein Stück bunter, querer und dümmlicher macht…
Ich halte Maaßen für ein reines Feigenblatt, bewirken kann er als Einzelkämpfer im Bundestag politisch NICHTS, aber er wird bei den nächsten beiden Wahlen der AfD evt. ein paar Prozentpunkte abnehmen, weil sich doch ein paar Menschen wieder an der Nase herumführen lassen werden…

Johnny Guitar
Antwort an  Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

Treffende Feststellung! Am Ende geht es vermutlich zu Lasten der AfD.

Claudia
4 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Maaßen,

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Ihre Entscheidung ist zum Thema CDU seit langem die erste gute Nachricht in dieser
16-jährigen politischen Wüste.

S. Andersson
4 Monate zuvor

Wenn Herr Maaßen die Unterstüzung vom Volk haben will, dann muss der ganz sicher einiges an Wahlversprechen raus hauen UND dann auch halten. Grundsätzlich macht er auf mich erst mal einen Sympatischen Eindruck …. das bedeutet aber auch nicht viel.
Die Liste dafür ist inzwischen sehr lang. Auch müßte er dafür sorgen das glaubwürdige Menschen eingesetzt werden. Ich denke seine größte Aufgabe wäre es dafür zu Sorgen das die Menschen wieder anfangen an Politik zu glauben. Leider habe ich den Verdacht das es so nicht kommen wird …. es geht ja um DIE Partei die uns, mit allen Mittätern, gerade zeigt was ein Menschenleben, eine Existenz, Kinder, die Wirtschaft wert sind—->nichts. Es gibt nichts gutes – ausser man tut es!

John.Kelsh
4 Monate zuvor

Auf dem richtigen Weg. Aber einer allein wird das Ruder nicht herumreißen können. Da müssen wir alle mithelfen.

pepilo
Antwort an  John.Kelsh
4 Monate zuvor

Für die Flöten in den Blockparteien mache ich keinenFinger krumm.

Gernot Artus
4 Monate zuvor

Tut mir leid für Maaßen, aber dieser charakterlose Haufen, der sich ‚CDU‘ schimpft, bekommt von mir, solange ich lebe, keine Stimme mehr – basta!

Balthasar Rosenthal
4 Monate zuvor

Ich kann nicht genug betonen, wie sehr ich Herr Maaßen schätze. Die Diffamierungen gegen ihn, die Hetze gegen ihn, sind an ihm abgeprallt.
Ich habe doch etwas erstaunt das bisweilen kindische Hyperventilieren der Linken auf Twitter verfolgt.
Amüsant aber auch beunruhigend, wie man jemand wie Maaßen als rechtsradikal oder faschsitisch bezeichnen kann, lässt mich am gesunden Verstand manches hyperventilierenden Twitteres u.a. auch von SPD und sogar CDU Mitgliedern zweifeln.
Sicher, Maaßen nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht Kontroversen direkt aus, aber deshalb soll er ein Faschist sein?
Ich dachte immer „Linke“ wären gegen Hetze?
Solche Verteufelungen finde ich dann doch befremdlich, erinnern mich in ihrem blinden Eifer, ihrem fanatischen Gebahren, beinahe an die Zeit der Hexenverbrennungen oder schlimmeres.

Als gemäßigter Liberaler würde es mich allerdings sehr freuen, wenn Maaßen in den BT einzieht.
Von meiner Stelle, viel Glück Herr Maaßen.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Balthasar Rosenthal
Gerd Wirtz
Antwort an  Balthasar Rosenthal
4 Monate zuvor

Wieso? Wir hier sind doch auch alle Nazis, Reichsbürger, Covidioten etc…

Stefan
Antwort an  Balthasar Rosenthal
4 Monate zuvor

Danke- und so schätze ich Herrn Maaßen auch ein.Ich habe mir hier fast alle Kommentare durchgelesen und schüttele nur noch den Kopf. Natürlich kann ein Hr. Maaßen als gemäßigter Mensch auch innerhalb der CDU noch etwas bewirken.Der Großteil der CDU-Mitglieder, wie sie wir bisher kennen, wird nach Merkel entweder das Weite suchen ( da zu nah an ihrem Rockzipfel), ein anderer Teil wird man den Wendehals nicht abnehmen( siehe weiland Krenz)und ein Teil wird sich dann zu einer möglichen Korrektur(Reform) der Partei aufraffen- und diese dürften sich möglicherweise um einen Herrn Maaßen scharen. Herr Maaßen ist und bleibt ein gewissenhafter und staatsloyaler Politiker mit tiefen Einblicken in die inneren Strukturen der deutschen Politik.Er ist damit an gleicher Stelle, wie ein W: Putin als Ex-KGB Offizier und heutiger Führer seines Landes.
Ich traue ihm auch zu, daß es mit ihm oder unter ihm zu erforderlichen „Bündnissen“ auch mit der AfD, den Freien Wählern etc. kommen kann.Er ist intelligent genug, zu wissen, daß auch nach Merkel es keine Partei mehr geben wird, die mit einer absoluten Mehrheit das runtergewirtschaftete Land regieren kann. Gleichzeitig besteht also auch für die AfD die realere Chance an einem Neuaufbau mitwirken zu können.
Es bedarf immer bei so einer brenzligen Situation des Mitwirkens von besonnenen Bürgern auch in den traditionellen Parteien- auf diese wird man zurückgreifen müssen- man erinnere sich an z.B.Modrow und andere Bezirksfürsten in der Ehemaligen.
Warum schreien hier alle immer gleich zum Wechsel in die AfD, wenn mal einige wie z.B. Palmer oder eben Maaßen oder Luthe( Berlin)und Sarrazin mal ihre richtigen Gedanken artikulieren- sie tun doch gut daran, als Stachel im Fleisch ihrer Parteien deren erforderlichen Wandel mitzubetreiben.

Bridgeman
4 Monate zuvor

Bundeskanzler wird, wer transatlantisch genug ist. Es gibt/ gab keine freien Wahlen in diesem Land. Immer hat/hatte die VSA die Finger in den Wahlurnen. Und dieses Jahr machen wir es den Amis durch Brief– und Digitalwahlen auch noch richtig leicht.

indiansummer
Antwort an  Bridgeman
4 Monate zuvor

seit dem USA-Betrug denke ich auch, freie Wahlen wird es nicht geben und deshalb „weiter so“

Wolfgang D
4 Monate zuvor

…Ansonsten sehe ich die CDU als eine verlorene Partei an und teile keineswegs deren Politik. Und doch: Maaßen wäre für mich der einzige scharfe Denker und Gegner von Merkel, der selbst von mir eine Stimme bekäme. Er hat mich aus seinem Exil heraus in zahlreichen Reportagen ( Ich denke da z.B. an den Film „der Stachel“ Ihres Kollegen Langemann überzeugt. Das Land verdient wieder einen Kanzler aus der Mitte. Sogar wenn er aus der CDU käme.

m.eich
4 Monate zuvor

Maaßen, könnte ich mir vorstellen ist einer ,der das Zeug hat, diese ganze Arschkriecherbande aufzumischen.Ruhig,sachlich und kompetent.

Indigoartshop
Antwort an  m.eich
4 Monate zuvor

Wenn Sachlichkeit und Kompetenz in der Politik eine Rolle spielten, wären wir nicht da, wo wir heute sind.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Indigoartshop
opa-krempel
Antwort an  m.eich
4 Monate zuvor

Nein. Der hat die gesame Maschinerie gegen sich. Er wird sabotiert und untergegangen. (In diesem Fall ein transitives Verb)

Gerd Wirtz
Antwort an  opa-krempel
4 Monate zuvor

Der hat jede Menge in der CDU hinter sich, die dann wagen würden aufzumucken!

Tabascoman
Antwort an  Gerd Wirtz
4 Monate zuvor

In der CDU hätte man – so es diese Menge gibt – schon lange aufmucken MÜSSEN.
Aber es ist ein Naturgesetz: Wer in einer Partei ist, läßt denken, läuft mit.
Selber denken und Parteimitglied sein, ist in den meisten Fällen ein Widerspruch in sich

altersblond
4 Monate zuvor

Wenn sein CDU-Ortsverein ihn in einer Versammlung zum Direktkandidaten wählt, die Unterlagen vollständig beim zuständigen Wahlamt gelandet sind, diese geprüft und bestätigt wurden, er somit offiziell Direktkandidat wurde, dann glaube ich an die Kandidatur von Maaßen. Bis dahin fließt aber noch viel Wasser die Spree herunter.

Arthur Dent
4 Monate zuvor

Ich schätze Herrn Maaßen sehr, nur halte ich den Glauben an einen Richtungswechsel der Union für eine Träumerei. Dazu müssten die meisten Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und Delegierten abgesägt werden. Nahezu alle haben Merkels Kurs mitgetragen. Auf Wendehälse kann man keine erfolgreiche Politik aufbauen. Nur mit einer Revolution durch die Basis kann sich die Union ehrlich machen und zu alter Macht zurückfinden, aber nicht mit ein paar wenigen neuen Gesichtern.

dietmar walter
Antwort an  Arthur Dent
4 Monate zuvor

Ich bin mir sicher das, sollte Dr. Maaßen Kanzlerkandidat werden, die jetzigen „Merkeltreuen“ komplett auf seine Seite wechseln.! Natürlich muß er sich dann nach und nach von den Speichelleckern trennen, die sich durch die „Merkellobhudelei“ besonders hervor getan haben.

Fritz Wunderlich
Antwort an  Arthur Dent
4 Monate zuvor

Welche Basis? Die sind doch bei allen Schwenks der Frau Merkel mitmarschiert, einschhließlich der Werteunion. Keiner kündigte der CDU die Nibelungentreue. Die Funktionäre landauf und ab warfen bedenkenlos alle Werte über Bord, die Merkel auf dem Weg zur Macht im Munde trug und im Amte dann entsorgte.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Fritz Wunderlich
Indigoartshop
4 Monate zuvor

Also, ich weiß ja nicht. Hat er das Zeug, den Augiasstall zu räumen? Hierzu braucht es eine kraftvolle, entschlossene, charismatische (ergo autoritäre) Persönlichkeit. Und das alles verkörpert Maaßen nicht. Er ist ein stiller Typ, zu still für meinen Geschmack. So wie er mit Dreck beworfen wurde, hätte er ganz anders auftreten müssen. Aber das kann sich ja noch ändern. Hoffen wir’s. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

indiansummer
Antwort an  Indigoartshop
4 Monate zuvor

vielleicht hat er nur „auf seine Zeit“ gewartet um zurück zu schlagen? Ich hoffe nur er nimmt den Bodo-Anhängern Stimmen weg und es wäre dann eine echte Koalition mit blau möglich. Das wäre ein Zeichen in die richtige Richtung. Vielleicht wird ja die K-Frage nun bei der CDU neu gestellt?

dietmar walter
Antwort an  Indigoartshop
4 Monate zuvor

Hätte Herr Maaßen nach dem Rausschmiss durch die FDJ Frau den Lauten gemacht, wäre er von den System-Medien ebenso zerstört worden wie jeder andere „Ungehorsame“. Da er sich ruhig verhalten und in Ruhe auf seine Chance gewartet hat, die er nun mit seiner Kandidatur zeigt, ist er genau der Richtige. Eine Behörde wie der Verfassungsschutz kann nur von jemanden mit Eiern geleitet werden. Ausnahme ist, er wird von der Gottkanzlerin als Merkelhöriger und nützlicher…..§$§&%“? auf diesen Posten gehoben, damit die Königin zukünftig Kritiklos ihre übelen Entscheidungen durchsetzen kann.

Uwe
4 Monate zuvor

Die beste Nachricht seit langem.
Aus voller Überzeugung wünsche Ich Herrn Maaßen viel Glück und viel Erfolg

Alexander Schilling
Antwort an  Uwe
4 Monate zuvor

… für einen konservativen Neuanfang in der CDU: dem ich mich an dieser Stelle von ganzem Herzen anschließen möchte!

herbert binder
4 Monate zuvor

Für diese Gruseltruppe und Resterampe will unser Mann kandidieren – allen Ernstes? I ward narrisch. Der bisherige „Verweigerer“ Maaßen hätte wohl besser auch hier standhaft bleiben sollen – m.E. kann er nur verlieren. Selbst die größten „Stars“ stehen mit einem solchen Geschwader im Rücken auf verlorenem Posten – wie in der Mathematik: was mit Null multipliziert wird, bleibt nun mal nur Null. Apropos Werteunion. Nettes Etikettchen, aber so richtig was anfangen mit diesem Begriff konnte ich nie, nie wirklich. Das ist für mich eher ein kleines Pflästerchen auf eine klaffende Wunde. So, mir ist jetzt etwas wohler, auch wenn ich vielleicht den Bogen ein wenig überspannt haben könnte – oder gerade deshalb.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von herbert binder
Bella Vo.
Antwort an  herbert binder
4 Monate zuvor

Ich finde es sehr gut, dass jemand (Maaßen) sich gegen Merkel stellt und sich als Kandidat der cdu fürs nächste Bundestagsparlament zur Verfügung stellt. Wie bekannt, betrachtet Merkel Herrn Maaßen als ihren Feind. Ich freue mich, dass der Merkelsche Blutdruck aktuell zu steigen scheint. 🙂

herbert binder
Antwort an  Bella Vo.
4 Monate zuvor

Als großer Kämpfer hat sich in meinen Augen der verdienstvolle und von mir durchaus geschätzte Herr Maaßen bisher eigentlich noch nicht gezeigt. Und, ehrlich gesagt, in dieser Hinsicht erwarte ich von ihm auch so gut wie nichts. Mir hat er etwas zuviel von einer Sphinx: irgendwie rätselhaft und undurchschaubar. Insofern ist es für mich etwas unverständlich, warum er für so viele zu einer Projektionsfläche ihrer politischen Hoffnungen und Sehnsüchte geworden ist. Es könnte natürlich sein, daß Herr Maaßen – ganz Stratege – langfristig denkt, und im richtigen Moment „zuschlägt“ – aber das ist bloße Spekulation. Außerdem, wer sollte ihm folgen? Vielleicht einige, aber damit kann man nichts „reißen“, der viel größere Rest ist so stark merkelkontaminiert, vulgo: -verseucht, die kann man vergessen. Dennoch, es wäre natürlich wunderschön, wenn ich mit meiner so bescheidenen „Diagnose“ unrecht hätte, und der von uns allen so sehnlichst erwartete und gewünschte Umschwung stattfände – allein, mir fehlt der Glaube.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von herbert binder
dietmar walter
Antwort an  herbert binder
4 Monate zuvor

Herr Maaßen hat seinen Job als Präsident des Verfassungsschutz ja nicht ohne Grund verloren bzw. ist von der Gottkanzlerin „Gegangen“ worden. Das ist schon Grund genug, Herrn Maaßen schon deshalb Respekt entgegen zu bringen und zu hoffen, dass er die CDU wieder zu dem macht, was sie einmal war. Man muß sich nur mal das Wahlprogramm der CDU von 2002 ansehen, da würde jeder vermuten, dass es das aktuelle Programm der AfD ist.! (ist im Netz immer noch aufrufbar.!)

herbert binder
Antwort an  dietmar walter
4 Monate zuvor

In all den Interviews mit Herrn Maaßen, die ich mir gegönnt habe, ist mir immer ein intelligenter und kluger Mann begegegnet, der jedes Wort sowohl richtig zu wählen als auch genau zu plazieren weiß – für mich mehr ein korrekter Beamter, als ein „Kämpfer“ (was das jetzt auch immer heißt). Seine Karten hält er verdeckt, keiner von uns kennt seine Ambitionen, seine „wahren“ Absichten – weshalb auch m.E. bestimmte Erwartungshaltungen einfach überzogen sind, zumindest aber verfrüht. Ich bezweifle sehr – lasse mich jedoch gerne positiv überraschen – ob ausgerechnet er der richtige Mann ist, den Augiasstall auszumisten. Oder ob so einer – um einen kleinen Ausflug in die Filmbranche zu machen – der richtige Mann ist, den „Pale Rider“ zu geben [Clint Eastwood in seinem gleichnamigen Film; eine Homage an „Shane“]. Aber genau darauf käme es doch heute an – denke ich.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von herbert binder
Tom
Antwort an  Bella Vo.
4 Monate zuvor

Sorry , aber es ist naiv anzunehmen , er würde in dieser von Merkel geprägten Arschkriecherpartei irgend etwas bewirken . Sie werden ihn medial und auch politisch steinigen . Sollen etwa wegen Maaßen jetzt alle kritischen Stimmen diese Partei wählen ?
Merkel würde das gefallen . Für mich eine Blendgranate .

dietmar walter
Antwort an  Tom
4 Monate zuvor

Ich bin mir sicher, dass die Wahl von Herrn Maaßen der Merkel MEHR als nur EINEN Zitteranfall bescheren würde. Ich hingegen würde eine Party mit Freibier organisieren.!

Tom
Antwort an  dietmar walter
4 Monate zuvor

Prost !

Miramar
Antwort an  herbert binder
4 Monate zuvor

Was er tut ist taktisch sehr klug. Man kann natürlich sagen, möge er sich lieber in einer anderen/neuen Partei engagieren. Aber das würde die politischen Verhältnisse zusätzlich fragmentieren und damit kurzfristig das Risiko einer grün-sozen Regierung erhöhen, weil der Deutsche Durchschnittsmichel sowieso wenig blickt und deshalb nur etablierte Partei wählt.
Eigentlich müssten wir alle in die CDU eintreten und Druck machen dass dieser Merkelfilz verschwindet. Diese Infiltration ist zumindest was die islam Verbände bei der CDU hinbekommen haben. Ergebnis sieht man. Das heisst wenn wir uns etwas zurückholen wollen, sollten wir bei der CDU anfangen. Das geht am einfachsten und hat die grösste Wirkung.

Gerd Wirtz
Antwort an  Miramar
4 Monate zuvor

Sehr richtig! Danke!

Tom
Antwort an  Miramar
4 Monate zuvor

Sehe ich nicht so . Würde er für die größte deutsche Oppositionspartei als Kanzlerkandidat kandidieren , das würde
die Debatte fördern . Grün bekäme dann Zulauf , aber auch die Opposition .

herbert binder
Antwort an  Miramar
4 Monate zuvor

Ein Königreich – mindestens – dem, der die einzig richtige Lösung kennt. Jede Idee, jeder Vorschlag ist m.E. wichtig, wenn auch nicht mehr als ein Gedankenexperiment. Ich glaube inzwischen – und da bin ich wenig hoffnungsfroh – daß für unsere (aber auch weltweite) gordisch verknotete Situation nur noch Hilfe von außen kommen kann. Rumms, und das war’s dann. Dinos, wir kommen.

Tabascoman
Antwort an  Miramar
4 Monate zuvor

In die CDU eintreten? Da besorgen sie sich lieber ein Ticket für die nächste Fahrt der Titanic – nachdem sie mit dem Eisberg Merkel kollidierte.

Johnny Guitar
Antwort an  herbert binder
4 Monate zuvor

Keinersfalls den Bogen überspannt. Treffender Kommentar!

bhe
4 Monate zuvor

Außer dass er Rotrotgrün ein paar Stimmen abschöpfen würde, kann ich keinen Vorteil erkennen. Man sollte sich am Parteiprogramm und nicht an Personen festmachen. Er würde alle, die für die Kastration der Grundrechte und Versklavung der deutschen Bevölkerung gestimmt haben, einer Amnestie gleich, vor der gerechten Strafe bewahren, so meine Befürchtung.

Josef Fischer
Antwort an  bhe
4 Monate zuvor

Er würde von GRR keine einzige Stimme abschöpfen, da gibt es keine Konservativen. Das ginge einzig und allein auf Kosten der AfD.

Gerd Wirtz
Antwort an  Josef Fischer
4 Monate zuvor

Es gibt auch jede Menge Nicht -(CDU) Wähler, die zurückkämen.

bhe
Antwort an  Gerd Wirtz
4 Monate zuvor

Ich kenne Menschen, die keinesfalls GRR wiederwählen würden und dass der AfD Wählerstimmen flöten gehen, glaube ich auch nicht. Meuthen kann sich ja mit Maaßen vereinen, das täte der AfD gut.

Frank Mayerl
4 Monate zuvor

‚Maaßen for Bundeskanzler‘. Solch einen Mann müßten wir an die Spitze unseres Landes jetzt im September bekommen, dann kämen wir politisch wieder in die richtige Richtung. Aber Merkel wird alles daran setzen, ihm das politische Leben so schwer wie möglich zu machen. Das wird zwar etwas schwierig für sie, da sie ja nicht mehr kandidiert, aber sie wird all ihre Connections einsetzen um ihm – wo auch immer – zu schaden. Diese Frau ist gefährlich! Ich hoffe, dass Herr Maaßen trotzdem genügend Unterstützung innerhalb der CDU bekommt. Da ist ja immerhin noch die Werteunion. Bundesinnenminister wäre letztendlich auch eine gutes Amt für ihn. Dann hätte er als Untergebenen seinen Nachfolger Haldenwang. Außerdem müßte er sich das Direktmandat locker leicht holen können. Alles Gute, Herr Maaßen.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Frank Mayerl
Barbara Blume
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Stimme Ihnen zu ! Seit ich ihn vor Monaten mal bei Lanz erlebt habe und kürzlich noch einmal ein Interview mit ihm gesehen habe, ist das für mich der einzige (indirekt) wählbare Kanzlerkandidat.

Gerd Wirtz
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Es wäre auf jeden Fall ein Schritt weg vom Sozialismus. Ich wünsche ihm auf jeden Fall Erfolg! Ob diese Partei jedoch in absehbarer Zeit den ekelhaften Merkelismus verlieren wird, bleibt abzuwarten. Auch wenn IM Erika nicht mehr Kanzlerdarstellerin sein sollte, hält die noch viele Strippen in der Hand.

Ruud Jarstein
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Wie lange war Maßens Amtszeit? Was hat er in dieser Amtszeit bewirkt? Hat er in dieser Zeit die Feinde des Volkes beobachten lassen? Also Grüne, Gender – Logo, ProAsyl, Teile der SPD….? Mir ist davon nichts bekannt…

Babs66
Antwort an  Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

Warum kandidiert Herr Maßen nicht für die AfD? Die AfD verfolgt die gleichen Ziele zu denen Herr Maßen steht!
Mit der Spaltung der CDU in eine zusätzliche Werte-Union ist keinem gedient. Wir brauchen eine Gegenpartei zu den Altparteien. Er ist sonst nur ein Trojanisches Pferd, nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“.
Herr Maßen treten Sie in die AfD ein, hier liegt Ihre Heimat.
Übrigens, alles was nicht dem MSM entspricht ist sowieso Nazi (das zählt auch für ein Herr Maßen), Dann bin ich lieber ein Nazi als ich jemals wieder CDU oder andere Altparteien wählen würde.

H. Heinz
Antwort an  Babs66
4 Monate zuvor

Wie soll Herr Maaßen in der AfD etwas bewirken können, wenn selbst die gesamte AfD nichts bewirken kann? Er wäre innerhalb kürzester Zeit von den MSM niedergeschrien. Ich sehe ihn eher in der CDU als Wegbereiter und Unterstützer einer innerparteilichen Opposition dies es gibt, die allerdings zu schwach/feige ist (Werteunion, Mittelstandsunion), deren Führungsleute wie z.B. Mitsch nicht die Ei… in der Hose hatten, fraktionsübergreifende Entscheidungen/Abstimmungen herbeizuführen z.b. mit der AfD. Natürlich für die CDU/CSU Abgeordneten riskant, aber wem sind die letztendlich verantwortlich?

Emilie Jungen
Antwort an  Babs66
4 Monate zuvor

Sie haben vollkommen Recht.

Lothar
Antwort an  Babs66
4 Monate zuvor

M.E. sollte die gesamte Werteunion aus der CDU austreten. Schauen Sie den Bosbach an. Nur kritisieren, aber keine Konsequenzen. Ich frage mich, ob Maaßen nicht nur Stimmen von der AFD abziehen will oder soll. Er hätte doch auch im Westen gegen eine CDU Kandidaten antreten und kandidieren können. Auch hätte er sich konsequenter gegen Merkel und die CDU äußern können, die CDU zu einem Misstrauensantrag stimulieren können. Jetzt ist es zu spät. Ich glaube diesen Schlappschw… nichts mehr. Die CDU ist für mich sowieso gestorben. Im Ländle hat Stroble wahrscheinlich die Seele der CDU verkauft um eine Koalition mit den Grünen wieder eingehen zu können. Viere Jahre wieder Mandat und die Pension ist sicher. Danach….

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Lothar
dietmar walter
Antwort an  Lothar
4 Monate zuvor

Maaßen ist doch von Merkel als VS Präsident abgesetzt worden WEIL er gegen sie gearbeitet und ihr Paroli geboten hat.! Er stand aber seinerzeit alleine da und nun könnte durch die „Werteunion“ und weitere Abtrünnige des Merkelclans Bewegung in die Sache kommen, also mal abwarten. Ich wünsche ihm jedenfalls viel Erfolg.!

Josef Fischer
Antwort an  Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

Ruud, sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich weiß auch nicht, was ich mit Maaßen anfangen soll. Er wird hier als der große Heilsbringer gefeiert, obwohl er noch nie etwas gegen das Unrechtsregime getan hat. Immer noch ein Teil der verlausten CDU. Wer sagt, daß er Kanzler wird? Wird er nämlich nicht!

Johnny Guitar
Antwort an  Josef Fischer
4 Monate zuvor

Die Wahlen in BW und Rh-Pf. haben gerade gezeigt wie die Chancen der AfD stehen. Sie kann froh sein, wenn sie ihr Ergebnis der letzten BT-Wahl wieder erreicht. Deutschland steht vor der Alternative politischer Pest oder Cholera. Der Weg in den Abgrund wird in jedem Fall fortgesetzt. H.-G. Maaßen wird in diesem verkommenen Verein CDU nichts ändern.

dietmar walter
Antwort an  Josef Fischer
4 Monate zuvor

wenn Herr Maaßen nichts gegen dieses wie Sie schreiben „Unrechtsregime“ getan hätte, wäre er immer noch in Amt und Würden und wäre nicht von Merkel „gegangen“ worden. Ausschliesslich seine Charakterstärke und sein mutiges Handeln, hat ihn den Job gekostet und das verlangt m.M. nach höchste Anerkennung und deshalb ist genau ER der richtige Kandidat für die CDU.! Ich erwarte natürlich auch, dass dann eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen wird.

S.L.
Antwort an  Josef Fischer
4 Monate zuvor

Er hat immerhin Merkel widersprochen, in dem er sagte, dass es in Chemnitz keine Hetzjagden gab (jedenfalls nicht auf Merkels Beweisfoto). Das war dann allerdings sein knockout.

Manuela
Antwort an  Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

Die CDU muss sich erst einmal von innen heraus erneuern.Sich durch gute Opposiotionsarbeit wieder beweisen. Die CDU ist zur Zeit keine Regierungspartei mehr,genau wie alle jetzt Etablierten. Die müssen alle in die Opposition. Damit sie sich mit ihrer Rolle, in dieser unheiligen Allianz intern auseinandersetzen können. Es ist traurig, daß sich das deutsche Volk nicht bewegt und neue Wege beschreiten will.
Wie die Menschen aus dem Osten nach der Wende, statt das Ganze im eigenen Saft schmoren zu lassen. Beitritt, DMark und Errungenschaften, welche die DDR durchaus hatte, leicht und eilfertig aufgegeben, weil keine politische Idee vorhanden war. Nur Kapitalismus oder Sozialismus. Die Zeiten sind vorbei, die Fratze, welche uns die Ultrareichen jetzt zeigen, ist purer Klassenkampf. Wir brauchen neue Wege. Auch wegen der massiven Umweltzerstörung. Unter dem Mäntelchen des Umweltgedankens jetzt den Transhumanismus als Möglichkeit zu betrachen, damit Reiche immer reicher werden und Arme soviel wie möglich weg. Das kann doch nicht erstrebenswert sein. Die grüne Frau Bearbock ist von Schwab ausgesucht, um uns zu knechten.

Hans
Antwort an  Ruud Jarstein
4 Monate zuvor

Trollig drollig

caesar
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Für eine Partei zu kandidieren ,die grüne Regierungspolitik betreibt wird seine Glaubwürdigkeit nicht gerade verbessern.

Tom
Antwort an  caesar
4 Monate zuvor

Genau ! Er wird nicht der Held sein , der diese Blockpartei aufmischt . Wofür die CDU steht , sieht man aktuell . Maaßen sitzt dann im Bundestag und bekommt ab und zu Redezeit . Letztlich kann suggeriert werden , es gäbe Leben in der toten CDU.

Zuletzt bearbeitet 4 Monate zuvor von Tom
Tom
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Maaßen ist ohne Zweifel ein Mann , der in den Bundestag gehört . Alle anderen Idealisierungen sehe ich skeptisch . Und „aufmischen“ wird er bei dieser „Fraktion “
gar nichts.

Andreas
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Kann Ihnen nur Recht geben. Angela Merkel ist die Fortsetzung der DDR mit anderen Mitteln.

Phantombürger
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Olle Maaaaßen !?
Willer jetzt Putin nach eifern – als Ex-Geheimdienstchef Politikchef werden !?!?
Na willkommen im Club dann – würde ich mal sagen !

Harald Gmelch
Antwort an  Frank Mayerl
4 Monate zuvor

Ich finde die Kanditatur von Hr. Maaßen ebenfalls sehr erfreulich. Mir erscheint Hr. Maaßen noch als einer der wenigen Politiker in unserem Land mit Rückgrat. Habe ihn damals auch bei Lanz gesehen. War eine der wenigen Sendungen, wo ich nicht sofort weitergezappt habe. Fand ihn toll, wie er trotz der aus meiner Sicht offensichtlichen ablehnenden Haltung ihm gegenüber, nicht von seiner Meinung abgewichen ist.

Leider befürchte ich aber wie Sie, dass sich erhebliche Widerstände jetzt erst auftun werden. Viele, die am Stuhl unserer Bundeskanzlerin hätten sägen können oder deren Status hätten gefährden können, sind (wieder) aus dem politischen Rampenlicht versschwunden. Auch Hr Kemmerich war nur für kurze Zeit Ministerpräsident, obwohl er nicht einmal der selben Partei angehört. Aus diesem Grund befürchte ich, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Und das wird dann sicher nicht von Hr. Maaßen ausgehen.

Harlekin
4 Monate zuvor

…aufmischen? Klingt gut!

RUDI
4 Monate zuvor

Ich finde das ist eine Super Sache, der Mann würde das sinkende Schiff vielleicht doch noch in den Hafen bringen !

WFBECK
Antwort an  RUDI
4 Monate zuvor

Zuvor muss die Staatspresse beseitigt werden. Ansonsten geht die Volksverdummung und Umerziehung weiter. Leider brauchen wir dazu einen radikalen Aufstand der Anständigen.

dietmar walter
Antwort an  WFBECK
4 Monate zuvor

Völlig Richtig.! Das wäre dann die nächste dringend anzugehende Baustelle.! Es muß dafür gesorgt werden, dass absolut KEINE Partei auch nur EINE Person in einem der öfftl. rechtl. Sender sitzen hat, dann gibt es auch wieder neutralen Journalismus.! Natürlich muß dem Links/Grünen Übergewicht in den Sendern ebenfalls entgegen gewirkt werden. Wer von den Mitarbeitern als Parteiisch erkannt wird und das im jeweiligen Sender einfliessen lässt, muß natürlich sofort seinen Hut nehmen, Burow zum Beispiel.!

FZW
Antwort an  dietmar walter
4 Monate zuvor

@dietmar: „…muß natürlich sofort seinen Hut nehmen“ – dann fällt das Programm aber wegen Personalmangel aus 😉

dietmar walter
Antwort an  FZW
4 Monate zuvor

Für das wichtigste kann gesorgt werden, 90% der Sendeformate, dritte Programme, Wiederholungs und „Umerziehungssender“ müssen natürlich weg,! Ausserdem könnten mit dem eingesparten Gehalt von Burow, Fünf gute und neutrale Leute bezahlt werden.! Dann sollte ein Gesetz verabschiedet werden welches besagt, dass für jeden Politiker der sich erdreistet politischen Einfluss auf die Sendeanstalt (EINE reicht ja auch völlig aus.!) nehmen zu wollen, die Prügelstrafe aktiviert wurde.

Felix
4 Monate zuvor

Sehr gut! Jemand der die CDU zumindest ein kleines Stück weg vom linken Kurs in die Mitte zurück rücken kann. Äußerst begrüßenswert!

MaZe
4 Monate zuvor

Wäre spannend!