Nach Meinungsterror an Schule: Massive Täter-Opfer-Umkehr Öffentlich-Rechtliche berichten wie aus dem Handbuch von KGB und Stasi

Es sind Nachrichten, die jedem nicht abgestumpften und nicht durch die rot-grüne Propaganda manipulierten Menschen den Puls in die Höhe treiben: Eine 16-jährige Schülerin wurde am Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten mitten im Unterricht von drei Polizisten abgeführt wegen eines Internet-Posts (siehe hier).

Insofern konnte man sich die Frage stellen: Wie gehen die großen Medien und die Behörden damit um? In einem Rechtsstaat würde gegen den Direktor und die Entscheidungsträger bei der Polizei ermittelt, und die Medien würden sich empören über so einen Auswuchs an totalitärem Denken und Vorgehen.

Nicht so in unserem Linksstaat.

Nachdem Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) gestern das Verhalten der Polizei gerechtfertigt hat, war klar, wohin die Reise bei Polizei und Medien gehen würde.

Und tatsächlich. Heute schickt mir eine treue Leserin einen Link zu einem Artikel des gebührenfinanzierten „Norddeutschen Rundfunks“ (NDR), den sie wie folgt kommentierte: „Staatsschutz ermittelt zum Schlumpf-Clip. Nicht gegen die Polizisten oder den Schuldirektor. Sondern gegen Kritiker. Bei der Täter-Opfer-Umkehr arbeiten Staatsschutz und Staatsfunk perfekt zusammen und sammeln neue „rechte Straftaten“ für die Statistik.  Auslöser, dachte ich, war, dass ein Mädchen aus dem Unterricht geholt wurde mit 3 Polizisten, die auf dem Flur warteten (man stelle sich das im Büro bei sich selbst vor), weil der Direktor wegen eines nicht strafbaren Posts die Polizei rief, um das Mädchen (exemplarisch?) wegen ‚falscher‘ Meinung und ‚falscher‘ Wahlpräferenz bloßzustellen. Auch ‚Meine Oma ist ’ne Umweltsau‘ vom WDR war damals dann eine böse rechte Kampagne“.

Und genau so stellt es jetzt der NDR dar. Überschrift des Artikels: „Hetzkampagne gegen Gymnasium in Ribnitz-Damgarten“. In der Tat eine phänomenale Täter-Opfer-Umkehr – die aber leider heute Standard ist in unseren Medien. Man denke nur an die angeblichen „Hetzjagden“ von Chemnitz – wo völlig in den Hintergrund gespielt wurde, was der Auslöser war – ein brutaler Angriff, bei dem Männer mit Migrationshintergrund durch Messerstiche einen Mann tödlich und zwei weitere schwer verletzten.

Um die Infamität der Propaganda zu verdeutlichen, bringe ich Ihnen jetzt hier die ersten beiden Absätze aus dem NDR-Artikel – die zeigen, wie massiv die Leser hier durch den GEZ-Journalisten Stefan Ludmann in die Irre geführt werden:

„Das Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten ist offenbar sch von Drohanrufen und Schmäh-E-Mails. Auslöser ist eine Kampagne rechtspopulistischer Medien und von AfD-Politikern, die der Schulleitung und dem Schulleiter Stasi-Methoden vorwerfen.

Die Drohungen und Schmähungen beschäftigen inzwischen die Polizei. Sie fordert auf ihren Social-Media-Kanälen dazu auf, Persönlichkeitsrechte zu beachten. Der Aufruf zu Straftaten werde ebenso verfolgt wie Beleidigungen. Nach Angaben des Bildungsministeriums ist der Staatsschutz eingeschaltet. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg spricht auf X von Hetze gegen die Schule.“

Nicht die eigentliche (Un-)Tat wird also zum Thema gemacht, sondern dass manche Leute als Reaktion darauf überzogen reagiert haben. Das ist in etwa so, wie wenn man nach einem Überfall nicht diesen in den Mittelpunkt stellen würde, sondern den Umstand, dass einige Leute den Täter beschimpft haben.

Der NDR-Artikel ist ein Lügen-Machwerk der übelsten Sorte. Ein weiteres Beispiel – dort steht: „Zuvor hatten rechtspopulistische Medien wie das Portal „Nius“ des ehemaligen Bild-Chefs Julian Reichelt einen Vorfall an dem Gymnasium skandalisiert. Sie unterstellten der Polizei, eine Schülerin wegen eines angeblich AfD-freundlichen Posts in den sozialen Medien, der einen blauen Schlumpf zeige, aus dem Unterricht geholt zu haben.

Es war nicht Reichelts von einem Milliardär finanziertes Portal, das den Skandal aufdeckte – sondern die „Junge Freiheit“. Aber die verschweigt der NDR wohl lieber. Außerdem handelte es sich nicht um eine „Unterstellung“, sondern die Polizei gab selbst zu, dass die Schülerin wegen eines Posts aus dem Unterricht geholt hat.

Der Kern des Skandals wird hier also in einem Nebensatz negiert. So betreibt man keine direkte Lüge – sondern eine indirekte, die auch nicht justitiabel ist. Wie aus dem Handbuch von KGB und Stasi.

 

Es geht mit den gleichen Tricks weiter. Da steht dann etwa: „Die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch behauptete, Anzeige gegen den Schulleiter gestellt zu haben.“ Wieder eine Manipulation. Von Storch hat die Anzeige erstattet und auch eine Kopie veröffentlicht. Bei jedem rot-grünen Politiker, der Anzeige erstattet, hätte man nicht so eine Formulierung gewählt, die Misstrauen weckt („behauptete“), sondern ganz neutral geschrieben: „hat Anzeige erstattet“.

Sofort wird dann von einer „Kampagne“ gesprochen: „Zielscheibe der Diffamierungskampagene ist vor allem der Schulleiter, der im Netz bedroht und beschimpft wird.“ (Rechtschreibfehler aus dem Original übernommen – offenbar wurde da mit Schaum vor dem Mund geschrieben).

Sodann heißt es: „Die Polizei widerspricht der Darstellung vehement. Sie habe von der Schulleitung Hinweise auf möglicherweise staatsschutz-relevante Inhalte bekommen. Das Mädchen sei von den Beamten nicht aus dem Unterricht geholt worden, sondern vom Schulleiter. Es habe zusammen mit ihm und der Schülerin ein gemeinsames Aufklärungsgespräch „mit präventivem Charakter“ gegeben. Von den Mitschülern seien die Beamten nicht wahrgenommen worden. Letztlich habe es keinen Anfangsverdacht gegeben.“

Vergleichen Sie das mit den Aussagen, die die Mutter der Schülerin gegenüber der „Jungen Freiheit“ gemacht hat: „Meine Tochter erzählte mir später, daß die drei Polizisten plötzlich im Raum standen und sie abholten. Das ist das, was mich so unfaßbar wütend gemacht hat.“ Die Mutter schilderte der Zeitung weiter, dass ihre Tochter von den Beamten eskortiert wurde: „Als ob sie eine Verbrecherin sei. Durch die ganze Schule hindurch. Da sind über 500 Schüler drauf. Es ist unglaublich. Und dann ging es das ganze Schulgebäude hindurch zum Lehrerzimmer.“

Schulleiter Jan-Dirk Zimmermann wollte die Fragen der Zeitung nicht beantworten. Jetzt wird der Vorwurf der Einseitigkeit erhoben. Wie soll man den Standpunkt einer Seite darlegen, wenn die sich weigert zu reden?

Einige große Medien berichteten zwar über den Vorfall, sind damit aber in der Minderheit. Eine Suche bei „Google News“ ergibt, dass die große Mehrheit der Mainstream-Medien die Causa schlichtweg totschweigt. Der NDR wiederum – wenn „Google News“ sich nicht irrt – hat über den Vorfall selbst nicht neutral berichtet, sondern bringt nur den hier erwähnten Beitrag unter umgekehrten Vorzeichen mit Täter-Opfer-Umkehr.

Stellen Sie sich mal vor, wie es umgekehrt gewesen wäre – wenn eine Schülerin wegen rot-grüner Posts so behandelt worden wäre (ich weiß, das ist realistisch schlicht nicht vorstellbar in unserem Linksstaat).

Ich wehre mich bis heute immer noch gegen die Bezeichnung der großen Medien als „Lügenpresse“. Mir fällt das mit jedem Tag schwerer.

Die Kollegen haben sich derart selbst überhöht und sind derart ihrer eigenen Propaganda von der „Gefahr von rechts“ erlegen, dass sie selbst minimalste journalistische Grundsätze über Bord geworfen haben und sich als „Widerstandskämpfer“ sehen. Was an Absurdität nicht zu überbieten ist – da sie genau denen gleichen, deren geistige Erben sie zu bekämpfen wähnen: Sie kämpfen stramm und mit unfairen Mitteln im Gleichschritt mit der Regierung gegen deren Kritiker. Und sie sind so verblendet, dass sie sich nicht hinterfragen und sich für die „Guten“ halten.

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