So dreist lügen ARD & ZDF über Leipzig Chefredakteur fordert faktisch ein Demo-Verbot

Gäbe es für Agitation und Propaganda eine nach oben offene Richterskala wie für Erdbeben, dann wären ARD und ZDF heute sicher auf fünf oder sechs Punkte gekommen. Ich bin normalerweise sehr vorsichtig mit solchen Urteilen. Aber als jemand, der in Leipzig die Demos vor Ort erlebt und dokumentiert hat, tut man sich schwer, kühl zu bleiben und freundliche Worte zu wählen, wenn man im Fernsehen eine Pervertierung dessen sieht, was dort geschah. Umso mehr, wenn man das auch noch zwangsweise bezahlen muss.

Propaganda Duden

Ganz vorne an der Propaganda-Front wie immer so oft Rainald Becker. Der Mann, der etwas DDR-Charme versprüht, ist Chefredakteur der ARD. Ein älterer grauer Herr mit griesgrämigem Gesichtsausdruck, der agiert wie ein Regierungssprecher. Im Mai sagte er: Der Status quo ante, also zurück zur alten Normalität, ist vielen Wirrköpfen, die sich im Netz (…) tummeln, nachgerade ein Herzensanliegen. All diesen Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt: Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher. Madonna, Robert de Niro und rund 200 andere Künstler und Wissenschaftler fordern zurecht, nach der Corona-Krise Lebensstil, Konsumverhalten und Wirtschaft grundlegend zu ändern. Diese weltweite Pandemie muss zu etwas Neuem führen.“ (anzusehen hier). 

Der Medienkritiker Stefan Schulz schrieb über Becker: „Der ARD-Chefredakteur Rainald Becker bejubelt das Regierungshandeln regelmäßig auf eine Weise, die sogar Regierungssprecher Steffen Seibert peinlich wäre.“ So wünschte sich der öffentlich-rechtliche Journalist auf dem Bildschirm etwa kaum verhohlen einen grünen Kanzler.

Jetzt kommentierte Becker vor Millionen Zuschauern in den Tagesthemen die Leipziger Demo auf eine Weise, die man nur mit Fremdschämen quittieren kann. „Dass das Oberverwaltungsgericht Bautzen Tausenden Corona-Kritikern in der Leipziger Innenstadt erlaubt hat, ihren Zorn auszuleben, ist nicht nur unverständlich, es ist skandalös.“ Was für eine dreiste Lüge! Wo bitte haben Tausende Zorn ausgelebt? Ich habe sechs Stunden von der Kundgebung gestreamt, Zorn gab es nur in einer Szene durch Provokateure und von Gegendemonstranten. Ansonsten war die Atmosphäre friedlich und freundlich (anzusehen hier). Weiter sagt Becker: „Dabei geht es nicht um das Demonstrations- und Versammlungsrecht, es geht vielmehr um Massenaufläufe, bei denen mit Ansage auf Abstand und Maske gepfiffen wird.“ Auch das stimmt nicht. Hätte Becker sich die Mühe gemacht, Videoaufnahmen anzusehen, hätte er sich überzeugen können, wie die Veranstalter oft und vehement zur Einhaltung der Abstände aufgerufen haben. Was die Masken angeht – hat Becker kontrolliert, wie viele Anwesende ein Attest hatten? Die Polizei hat es nicht …

Weiter macht Becker mit Diffamierung: „Klar, in einer Demokratie haben auch Kinds- und Querköpfe das Recht, für die merkwürdigsten Inhalte zu demonstrieren.“ Dann fordert der ARD-Chefredakteur faktisch ein Demo-Verbot: „Aber muss das auch in pandemischen Zeiten erlaubt werden? Und warum nicht auf dem freien Feld, sondern in Innenstädten?“ Also faktisch der Wunsch, Unzufriedene mit ihrem Protest dorthin zu verbannen, wo sie niemand sieht. Weiter führt Becker aus: „Extreme Kontaktbeschränkungen einerseits, genehmigte Großdemonstrationen andererseits, das bringen viele Menschen nicht mehr zusammen.“ Demonstrationen werden in Deutschland – wie in Demokratien üblich – noch ohne Genehmigung angemeldet, Herr Becker! Oder leben Sie gedanklich schon in einem autoritären Staat?

Sodann greift der Chef-Framer noch tiefer in die Diffamierungskiste: „Denn schon bei nur mittelmäßig entwickelter Vorstellungskraft ist klar, dass sich diese Melange aus Wutbürgern, Corona-Kritikern, Rechtsextremen oder einfach nur Mitläufern einen feuchten Husten um Hygiene-Vorschriften schert.“ Da fehlt mir die Kraft, so etwas noch zu kommentieren. Frei nach Tucholsky: So tief kann ich nicht schießen. Und weiter: „Mit Querdenken hat das nichts mehr zu tun. Was also folgt aus Leipzig? Die Gerichte müssen noch sorgfältiger abwägen, was sie genehmigen.“ Nochmal, Herr Becker: Wir leben in einer Demokratie. Demonstrationen werden nicht genehmigt, sondern angemeldet.

Zum Abschluss fordert Becker: „Gefragt ist jetzt die Politik. Das Versammlungsrecht unter Pandemie-Bedingungen muss dringend geregelt werden. Um es klar zu sagen: Es muss Schluss sein mit dieser Art von genehmigten Super-Spreading-Events.“ Was für eine dreiste Manipulation! Bislang gibt es keinerlei Beleg dafür, dass Demonstrationen in freier Luft Super-Spreading-Events sind. In Weißrussland werden sie von der Bundesregierung ausdrücklich gelobt – gerade erst am Montag von Merkel-Sprecher Steffen Seibert, der auf meine Frage, wie es dann da mit den Masken stehe, gereizt und ausweichend reagierte. Auch bei den „richtigen“ Demos in Polen und Siegesfeiern in den USA kümmert Becker & Co. die Maskenpflicht nicht. Der Berliner Senat musste zudem bestätigen, dass nach den Großdemos ohne Einhaltung der Hygiene-Regeln in Berlin kein Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen war (siehe hier).

In der gleichen Liga wie die Tagesthemen spielte auch das ZDF-Morgenmagazin (und andere Sendungen vielleicht auch, aber mehr konnte ich mir nicht antun). Der Bericht im Mittagsmagazin wirkte wie aus dem Propaganda-Lehrbuch (anzusehen hier ab Minute 11:00). Die Anmoderation: „Nach dem Chaos und den Ausschreitungen am Samstag bei Protesten von Corona-Leugnern und Rechtsextremen fordert Sachsens Linke den Rücktritt von CDU-Landesinnenminister Wöller. Tausende hatten ohne Maske demonstriert und das, während deutschlandweit die Infektionszahlen steigen.“ Wie dreist! Kritiker der Corona-Maßnahmen als Leugner des Virus zu bezeichnen, ist schlicht Lüge. Ja Hetze. Und was für eine geschichtliche Ironie, dass die umbenannte SED den Rücktritt eines Ministers fordert, weil der eine Demonstration in Leipzig nicht niederknüppeln ließ. Weiter hieß es in dem Beitrag des ZDF: „Stundenlang, dicht an dicht, stehen die Corona-Leugner zusammen“. Schon wieder das Diffamierungswort.

„40 Angriffe gegen Journalisten wurden gemeldet, die Corona-Leugner radikalisieren sich immer stärker und immer schneller“, hieß es weiter. Woher stammt die Zahl? Woher kommt die Behauptung von der „Radikalisierung“? Sodann wird ein gewisser Alexander Häusler als Experte präsentiert, der wirkt, als ob er einen Kater hätte, und Kronzeuge für die Radikalisierung sein soll: „Man kann feststellen, dass diese Bewegung eine starke Radikalisierung nach rechts vorgenommen hat!“ Häusler ist laut Wikipedia wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf und „beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Islamfeindlichkeit und Rechtspopulismus“. Zudem ist er  Mitherausgeber der wissenschaftlichen Reihe Edition Rechtsextremismus.

Wie bitte genau der wissenschaftliche Mitarbeiter (ob an Hochschule oder Fachhochschule sei dahingestellt) diese Bewegung „feststellen“ konnte, erfährt der Zuschauer nicht. Weiter sagt Häusler über die Bewegung der Corona-Kritiker: „Mittlerweile ist sie zum Bezugspunkt von allen rechtsradikalen Szenen geworden“. Und wieder kein Beleg, nicht einmal ein Anhaltspunkt. Sodann wird in dem Beitrag behauptet, die „Corona-Leugner“ von Querdenken hätten geplant, unwirksame Masken an Kinder zu verteilen. Querdenken bestreitet dies. Leicht abgewandelt das gute alte Motiv vom Rattenfänger. Verfängt immer, weil es um Kinder geht. Der Sprecher des Beitrags spricht das Wort „Corona-Leugner“ immer derart verächtlich aus, als spräche er von Kinderschändern.

Aufmerksam gemacht auf den Beitrag hatte mich einer meiner Gastautoren. Er schrieb mir eine SMS: „ZDF-MiMa anschauen! Die linke Randale in Leipzig wird den „Coronaleugnern“ zugerechnet. IRRE!“ Auf Nachfrage erläuterte er: „Vom Augustusplatz (bei Tageslicht) ging es nahtlos zu Bildern mit Feuern hinter Absperrungen in Connewitz. Wie wenn die gelegten Feuer von den Coronademonstranten gelegt worden wären. Das Wort Connewitz kam nicht vor.“ Etwas später kam die dritte SMS: „Die ärgerliche Sequenz, mit der die Corona-Demo nahtlos mit den Auswüchsen in Connewitz assoziiert wurde, ist nicht mehr da. Jetzt um 17.20 wurden im ZDF die Connewitzbilder richtig benannt.“

Der Autor hat sich offenbar geirrt – ich nehme einmal an, er sah den Beitrag in einem anderen Sender. Denn das ZDF antwortete auf meine Presseanfrage: „Die Redaktion Tagesmagazine Berlin verantwortet bei uns im Haus das Mittagsmagazin. Auf Nachfrage bei der Redaktion wurde uns mitgeteilt, dass Sie eine andere Sendung gesehen haben müssen. Weder im Nachrichtenblock „heute express“, der in das ZDF-Mittagsmagazin integriert ist, noch im bebilderten Themenüberblick am Anfang der Sendung und auch nicht im eigentlichen Stück fanden sich besagte Feuer-Bilder. Aus diesem Grund kann davon natürlich auch nichts in der Mediathek sein.“

In der gleichen Preisklasse wie die beiden oben erwähnten Stücke ist ein Kommentar im Deutschlandfunk, den mir ein Leser zuschickte (anzuhören für Leser mit starken Nerven hier). Zitat: „Die Polizei hätte mehr tun müssen.“ Da wird tatsächlich behauptet, „Durchschnittsbürger“ hätten beim Fotografen-Prügeln mitgemacht und Pfefferspray auf die Polizei gesprüht.

Interessant ist, dass die massiven Gewalttaten der linken Szene in Leipzig am selben Tag entweder kaum Aufmerksamkeit in den Medien bekamen – oder teilweise tatsächlich so präsentiert wurden, als seien sie der Corona-Demo zuzuordnen, wie hier bei Focus-Online:

In dem Deutschlandfunk-Kommentar heißt es gar vorwurfsvoll, offenbar habe die Polizei „den Aktionen einiger Linksextremer in Connewitz ein größeres Gefahrenpotential zugemessen als den ebenfalls erwartbaren Ausschreitungen Rechtsextremer.“ Ja, das hat sie wohl und völlig zu Recht. In Connewitz liefern Linksextreme seit Jahren der Polizei Schlachten, fast regelmäßig werden Beamte verletzt. Sodann wirft der Kommentator den Behörden vor, sie seien in Connewitz mit Wasserwerfern vorgegangen, bei den Rechten aber nicht: „Dass die Polizei der Melange aus Querdenkern und Rechtsextremen kaum etwas entgegensetzte, während sie wenig später in Connewitz mit Wasserwerfern brennende Mülltonnen löschte, bestärkt linksgerichtete Menschen in Sachsen in ihrer Überzeugung, dass die Polizei hier mit zweierlei Maß messe.“ Der Kommentator schließt da wohl auch sich selbst mit ein. Was für eine Parallelrealität. Die Gleichsetzung der gewalttätigen Linksextremen mit der Demo im Zentrum, bei der bis auf ein paar Hooligans alles äußert friedlich war, ist eine infame Umdrehung der Tatsachen und pure Agitation.

Eigentlich wäre es ehrlicher, das ZDF umzubenennen. In Zweite Deutsche Framing-Anstalt. Denn wer würde den ersten Platz der ARD streitig machen? Die könnte dann als „Arbeitsgemeinschaft für regierungskonformes Denken“ figurieren.

Da ich diesen Text erst mitten in der Nacht zu Ende brachte (aber nicht einschlafen wollte, bevor ich mir das von der Seele geschrieben hatte), bitte ich Flüchtigkeitsfehler zu verzeihen und danke sehr für Korrekturhinweise (an [email protected]). Verzeihen Sie mir bitte auch die Flapsigkeit, wenn nicht Flachheit des letzten Satzes mit den Abkürzungen. Aber das ist ein Versuch der journalistischen Notwehr zur Bewahrung der geistigen Hygiene. 

Bild: Screenshots ARD/ZDF
Text: br

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Werner Gajewi
24 Tage zuvor

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sieht kein Problem darin, an Straßendemonstrationen teilzunehmen, bei denen auch Extremisten mitlaufen.
Das sagte er im Rahmen der Fragestunde der Plenardebatte im Abgeordnetenhaus mit Blick auf die „Unteilbar“-Demo vom vergangenen Sonnabend (10/2018). „Wenn ich als Demokrat gefordert bin, gehe ich auf die Straße“, sagte Geisel. „Und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Ex­tremisten die Möglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu sagen.“

 

Tja… so unterschiedlich geht man inzwischen mit Meinungen um…  Totalitarismus…

HUH
2 Monate zuvor

Nennen wir das Kind beim Namen: das was in den Staatsmedien rauskommt ist nichts anderes als Propaganda. Und davon gab es vor ca. 75 Jahren genug.

Kampenwand
3 Monate zuvor

Inhaltlich stehe ich der Querdenken-Bewegung nicht nahe, Trotzdem sehe ich auch die Hetze gegen

diese. Hier noch der omnipräsente Extremismusexperte Olaf Sundermeyer im MDR zum Thema

https://odmdr-a.akamaihd.net/mp4dyn2/0/FCMS-069219d0-3f9e-4fee-87ed-ad00ccb389e3-730aae549c28_06.mp4

Am 9.11. wurde er auch in Phoenix – Der Tag zum Thema interviewt.

 

Oliver Blunck
3 Monate zuvor

Hallo Herr Reitschuster, tolle journalistische Arbeit, auch bei der BPK.

Ein wichtiger Tipp: Wenn möglich sollten Sie die PAYPAL-Unterstützung für Sie so ändern wie z.B. bei klagepaten.eu, damit man Sie PER PAYPAL-DAUERAUFTRAG unterstützen kann. (Bisher geht nur einmalige Geldsendung. Das ist suboptimal.) Ich hoffe, Ihre Kopfverletzung von der Leipzig-Demo ist wieder ok.

Vielen Dank und weiterhin viel MUT!!!

Anymonus
3 Monate zuvor

Lieber Herr Reitschuster,

.

ich mache es kurz:

Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren.Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen:

„Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen […] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. […] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“

Genau darum geht es im 8. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel „Wie der Kommunismus Chaos in der Welt verursacht“. Hier mehr zum Buch.

Exakt das läuft vor unser aller Augen ab. Das ist kein Journalismus, das ist Agitation mit Kampfansage, und zwar knallhart, beinhart, eisenhart. Streng genommen sind das Todesdrohungen. Das ist Terrorismus. Diese Leute wollen das demokratische System vernichten. Die Würde des Menschen existiert für diese Subjekte nicht, denn ihre Gegener/Gegenüber werden nicht als Menschen wahrgenonmmen. Wie im Krieg feuert man blindlings auf Objekte – man sieht weder ihre Gesichter, noch kennt man ihre Geschichte.

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Die Corona-Show wird gebraucht, um vor diesem Hintergrund all das ab- und durchzuziehen. Der Corona-Hoax ist nichts als eine Projektionsfläche von Menschenfeinden, die ihre eigene Agenda auf diese Weise ihren Oppponenten unterjubeln. Psychologische Kriegsführung par excellence.

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Die immer gleichen Floskeln, das permanente Herabsetzen und Herabwürdigen, die Weigerung sich argumentativ zu verständigen, alles das hat in weiten Teilen der deutschen Leidmedien wie eine Pest, wie die Seuche um sich gegriffen. Wie begegnet man einer Seuche? Man rottet sie aus!

Sich.-Ing . Jörg Hensel
3 Monate zuvor
Li-Guld
3 Monate zuvor

Och Leute. Macht Euch doch nichts vor. Die amüsieren sich doch über diese harmlosen Demos.

Daran ist für die Politiker nicht das geringste „furchteinflößend“… es wird ja nichtmal eine konkrete Forderung an die Politik gestellt, auf die sie reagieren müßte.

Interessiert die doch nicht wirklich… die machen ungestört weiter wie man ja sieht.

Die Politik macht munter weiter und weiß genau das ihr von Seiten der Bevölkerung keinerlei Gefahr droht.

Solange kein wirklicher Gegendruck aufgestellt wird (z.B. Generalstreik der Bevölkerung) sind die Politiker froh über diese harmlosen Demos.

Die jetzigen Demos sind nicht mehr als Meinungsbekundungen – danach muß sich keiner richten.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich plädiere ausschließlich für friedliche Maßnahmen.

Aber wenn schon Maßnahmen, dann auch mal endlich welche die wirklich Sinn machen.

Zeit dazu verbleibt nicht mehr viel.

 

 

Feliks
3 Monate zuvor

Ich überlege, wie es wäre, wenn sich die Querdenker richtigerweise Klardenker nennen würden.  Dann müßte Rainald Becker Klardenker verunglimpfen. Dazu müßte er das Wort Klardenker in den Mund nehmen. Und das wäre doch anhörens- und sehenswert.

Nici
3 Monate zuvor

Schon am 20.02.2020 fiel ARD-Chefredakteur Rainald Becker durch einen Tagesthemen-Kommentar auf, den man nur als Hass und Hetze bezeichnen kann. Unter der Überschrift „Gesicht zeigen gegen Demokratie-Feinde“ stellte er den FDP-Politiker Kemmerich, den ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen, die Werte-Union und die AfD auf dieselbe Stufe mit dem Mörder von Hanau. Und dann beklagte er sich, dass „Grenzen immer häufiger überschritten“ würden und „das Klima in diesem Land vergiftet“ sei. Am Ende forderte er: „Es wird Zeit, aufzustehen, Gesicht zu zeigen, alle gemeinsam – gegen die Spalter, Hetzer und Feinde der Demokratie.“ Dass er selbst ein Spalter, Hetzer und Feind der Demokratie ist (man denke an seine Forderung nach einem Verbot unliebsamer Demonstrationen) und mit seinen Kommentaren das tut, was er anderen vorwirft, auf diesen Gedanken kommt er in seiner radikalen Verblendung nicht.

https://www.tagesschau.de/kommentar/hanau-115.html

In seinem Tagesthemen-Kommentar vom 6.5.2020 bezeichnete er Menschen, die eine Rückkehr zur Normalität wollen, als „Corona-Kritiker“ (was auch immer das sein soll), „Spinner“ und „Wirrköpfe“. Dann schwingt sich Becker auf, im Basta-Ton zu verkünden: „Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher.“

https://www.reitschuster.de/post/ard-gebuhrenzahler-als-wirrkopfe-und-spinner/

Nici
Antwort an  Nici
3 Monate zuvor

Sorry für die Dopplung. Nachdem ich den Kommentar zum ersten Mal abgeschickt hatte, wurde auf meinem PC nichts mehr angezeigt, so dass ich dachte, er sei nicht angekommen, deshalb habe ich ihn noch einmal hinterher geschickt.

Nici
3 Monate zuvor

Schon am 20.02.2020 fiel ARD-Chefredakteur Rainald Becker durch einen Tagesthemen-Kommentar auf, den man nur als Hass und Hetze bezeichnen kann. Unter der Überschrift „Gesicht zeigen gegen Demokratie-Feinde“ stellte er den FDP-Politiker Kemmerich, den ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen, die Werte-Union und die AfD auf dieselbe Stufe mit dem Mörder von Hanau. Und dann beklagte er sich, dass „Grenzen immer häufiger überschritten“ würden und „das Klima in diesem Land vergiftet“ sei. Am Ende forderte er: „Es wird Zeit, aufzustehen, Gesicht zu zeigen, alle gemeinsam – gegen die Spalter, Hetzer und Feinde der Demokratie.“ Dass er selbst ein Spalter, Hetzer und Feind der Demokratie ist (man denke an seine Forderung nach einem Verbot unliebsamer Demonstrationen) und mit seinen Kommentaren das tut, was er anderen vorwirft, auf diesen Gedanken kommt er in seiner radikalen Verblendung nicht.

https://www.tagesschau.de/kommentar/hanau-115.html

Auf demselben „Niveau“  bewegt sich sein Kommentar vom 6.5.2020, als er „Corona-Kritiker“ (was auch immer das sein soll) als „Wirrköpfe“ und „Spinner“ diffamierte.

https://www.reitschuster.de/post/ard-gebuhrenzahler-als-wirrkopfe-und-spinner/

Anymonus
Antwort an  Nici
3 Monate zuvor

Dass er selbst ein Spalter, Hetzer und Feind der Demokratie ist (man denke an seine Forderung nach einem Verbot unliebsamer Demonstrationen) und mit seinen Kommentaren das tut, was er anderen vorwirft, auf diesen Gedanken kommt er in seiner radikalen Verblendung nicht.

Falsch! Das weiß er ganz genau, so klar wie reinstes Quellwasser. Diese Leute haben allerdings kein Problem mit menschenfeindlicher Rhetorik, weil ihre Einstellung und Haltung menschenfeindlich ist. Erschreckend ist maximal, dass die ÖR-Medien allesamt unterwandert ud durchsetzt sind, so dass wir diese Schmierenkomödie überall um Augen und Ohren geknallt bekommen. Im Moment plärren sie in TV und Print, morgen aber leiten sie ein KZ. Das ist die große Gefahr.