Studie zeigt: Rot-Grüne besonders aktiv beim Schmutzkübeln Alle 11 Minuten zieht ein selbsternannter "Guter" über seine Gegner her

Das Stereotyp wird jeden Tag in den großen Medien geschürt: Die böse AfD schürt Hass und Hetze und die anderen Parteien sind die Opfer.

Und jetzt das.

Jasmin Riedl, Professorin für Politikwissenschaft an der Bundeswehr Universität München, hat mit einem Team Twitter-Daten vor Landtagswahlen in Echtzeit analysiert. Für das Projekt mit dem Namen „Sparta“  werden Tweets der Partei- und Fraktionsaccounts der Spitzenkandidaten oder des Vorstandes ausgewertet.

Das Ergebnis hat es in sich – und widerlegt das sorgsam geprägte Stereotyp. „Alle 11 Minuten schmutzkübelt ein Sozialdemokrat über Twitter“ – so der Titel des „Cicero“ in einem Bericht über das Projekt: Die „Studie wirft ein Schlaglicht auf die politische Diskursfähigkeit von SPD und Grünen in Bayern. Demnach betreiben die Parteien deutlich mehr Negative Campaigning rund um die anstehende Landtagswahl als die Konkurrenz.“

Aber es verwundert auch nicht wirklich in Zeiten, in denen die stramm im rot-grünen Stechschritt marschierende Georgine Kellermann vom WDR öffentlich in den Raum stellt, man müsse die Demokratie auch mit undemokratischen Mitteln verteidigen.

Mein Lesetipp

Eine Aussage, die in sich geradezu pervers ist.

Denn eine echte Demokratie kann nicht mit undemokratischen Mitteln verteidigt werden – sonst ist sie keine mehr.

Aber nach den Ergebnissen der Studie zu urteilen, steht Kellermann nicht alleine da – sondern hat viele Gesinnungsgenossen in der SPD und bei den Grünen.

In der Studie wurde auch das „Negative Campaigning“ ausgewertet. Also Aktionen, bei denen man den politischen Gegner schlecht dastehen lassen will. Das ist laut „Cicero“ das, was man im Österreichischen  „Schmutzkübelkampagnen“ nennt.

Nur vordergründig ‘tolerant und vielfaltsaffin‘

Riedl und ihr Team haben dem Magazin zufolge herausgefunden, dass bayerische Politiker von SPD (36 Prozent der ausgewerteten Tweets) und Grünen (32 Prozent) besonders gerne Negative Campaigning im Rahmen des Vorwahlkampfes auf Twitter betreiben. „Erst mit ordentlich Abstand folgen Politiker der AfD (20 Prozent), der CSU (18 Prozent), der Freien Wähler (16 Prozent) und der FDP (11 Prozent)“, so der „Cicero“: „Ergo: Jene, die von sich glauben und gerne behaupten, besonders demokratisch, tolerant und vielfaltsaffin zu sein, tun sich offenkundig schwer damit, die sachliche Ebene im politischen Streit nicht zu verlassen.“

Mit der Studie ist nun mit Fakten und harten Zahlen belegt, was man empirisch jeden Tag erlebt in den sozialen Netzwerken: Dass gerade die angeblichen „Vorkämpfer gegen Hass und Hetze“ aus der rot-grünen Ecke bevorzugt zu genau diesem Hass und dieser Hetze greifen.

Fatale Entwicklung

Sie fühlen sich dazu berechtigt, weil sie ja fest glauben, sie seien die Guten. Und dürften deshalb alles.

Dass alle verhängnisvollen Kräfte, die immer wieder politische Katastrophen anrichteten, sich für die „Guten“ hielten und glaubten, sie würden ja nur gegen die vermeintlich „Bösen“ kämpfen – diese grundlegende Erkenntnis ist den meisten rot-grünen Vorkämpfern fremd.

Dabei wäre gerade sie die wichtigste Erkenntnis aus unserer Geschichte.

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