„Über den Umgang mit Skeptikern und Leugnern“ Ketzerverfolgung unter Medizinern?

„Andersdenkende Ärzte sollten nicht ausgegrenzt (…) werden“, schreibt die Ärztekammer Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung von Anfang November, die mir jetzt ein Leser – ein Arzt –  zuschickte. Ein paar Zeilen weiter droht die Kammer dann noch mit viel mehr als dem „Ausgrenzen“, wie mir der Arzt schrieb, in Reaktion auf meinen Bericht über Durchsuchungsaktionen in den Praxen Bayerischer Ärzte, die Masken-Befreiungsatteste ausstellten: 

Zur Einschüchterung passt die Presseerklärung der Ärztekammer, die Kritikern der Coronapolitik durch Herauswurf die Existenz nehmen will.

Da ich die Pressemitteilung, in der auch durch die Blume zur Denunziation kritischer Ärzte aufgefordert wird, für ein Dokument der Zeitgeschichte halte, dokumentiere ich sie hier in voller Länge. Allein die Überschrift erinnert mich an eher unaufgeklärte Zeiten in unserer Geschichte. Schon das „kritische Gegenüberstehen“ in Bezug auf staatliche Maßnahmen – für eine Demokratie eine Selbstverständlichkeit – wird in dem Schriftstück gebrandmarkt.

AUF EINER LINIE

ÜBER DEN UMGANG MIT SKEPTIKERN UND LEUGNERN IN DEN EIGENEN REIHEN

Bad Segeberg – Masken bringen nichts, Impfen sowieso nicht und eine Pandemie gibt es gar nicht – Meinungen, die nicht nur gewisse Bürgerinnen und Bürger dieser Tage laut vertreten. Auch einzelne Ärztinnen und Ärzte stehen den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüber oder leugnen gar die Pandemie. Bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) stößt das auf Unverständnis. Fest steht: andersdenkende Ärzte sollten nicht ausgegrenzt, gefährliches ärztliches Handeln aber nicht toleriert werden. Um gemeinsame Lösungen im Umgang mit Skeptikern und Leugnern zu finden, brachte die ÄKSH Vertreter anderer ärztlicher Institutionen und der Wissenschaft in Bad Segeberg unter Einhaltung der Hygienevorschriften an einen Tisch.

Besondere Rolle des Arztes

„Ärztinnen und Ärzte sind freie Bürgerinnen und Bürger, wie Sie und ich. Sie dürfen daher ihre Meinung frei äußern und vertreten“, so Prof. Henrik Herrmann, Präsident der ÄKSH. „Im Patientenkontakt in der Praxis wie im Krankenhaus hat die persönliche Meinung allerdings nichts verloren. Hier muss das ärztliche Handeln auf wissenschaftliche Erfahrung gestützt sein“, so Herrmann. Die Verknüpfung von persönlicher Anschauung und ärztlicher Tätigkeit kann gefährlich sein.

Zwischen Verständnislosigkeit und Besorgnis

„Die besondere, vertrauensvolle Position des Arztes, die im Gespräch so wichtig ist und dem Patienten viel Kraft schenken kann, wird durch die unhaltbaren Äußerungen eines verschwindend kleinen Teils der Ärzteschaft nachhaltig gestört“, so der Kammerpräsident aus Schleswig-Holstein. Zudem tragen einzelne Ärzte nicht nur aktiv dazu bei, die Bevölkerung zu verunsichern, sondern können mit Falschaussagen auch die Gesundheit von Menschen aufs Spiel setzen. „Diese Handvoll Ärzte fällt zudem denjenigen Kolleginnen und Kollegen in den Rücken, die täglich im direkten Patientenkontakt versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten und das Schlimmste zu verhindern. Das treibt den allergrößten Anteil der Ärzte in Schleswig-Holstein um“, bringt Herrmann seine Verständnislosigkeit zum Ausdruck.

Zum Umgang mit Skeptikern und Leugnern

Gesprächsbereite Skeptiker ließen sich durch wissenschaftliche Argumente überzeugen, so Herrmann, wie aber mit Leugnern umgehen? Hier bleiben ein öffentlicher Widerspruch zu Falschinformationen und berufsrechtliche Prüfungen in bestimmten Fällen. „Wir dürfen nicht müde werden, Fehlinformationen durch Evidenz zu entkräften“, mahnt Herrmann. Berufsrechtsverstöße würden zudem von der Ärztekammer geahndet, sobald ihr konkrete Sachverhalte mitgeteilt werden.

Eine Allianz gegen Corona-Leugner

Auf Einladung der ÄKSH trafen sich die Spitzen der ärztlichen Selbstverwaltung und Vertreter der Wissenschaft an einem Runden Tisch in Bad Segeberg. „Nur gemeinsam können wir diesen Kraftakt leisten und den Pandemieverlauf positiv beeinflussen. Als Ärzteschaft und als Bürgerinnen und Bürger“, fasst Herrmann den Grundtenor des Treffens zusammen. „Lassen Sie uns gemeinsam Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmasken tragen, die Corona-Warn-App nutzen sowie regelmäßig lüften.“ Neben dem Ärztekammerpräsidenten, Prof. Henrik Herrmann, der Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Dr. Monika Schliffke und dem Vorsitzenden des Hausärzteverbandes, Dr. Thomas Maurer, nahmen auch der Virologe Prof. Helmut Fickenscher (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und der Infektiologe Prof. Jan Rupp (Universität zu Lübeck) an dem Treffen teil.

Die „Allianz gegen Corona-Leugner“ ist Titelthema der Novemberausgabe des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes (Erscheinungsdatum: 15. November 2020). Der Artikel ist bereits auf unserer Homepage unter dem folgenden Link zu finden: https://www.aeksh.de/allianz-gegen-corona-leugner

In einer neuen Folge des Ärzteblatt-Podcasts sprechen Prof. Henrik Herrmann und Dr. Carsten Leffmann zusammen mit Dirk Schnack über das Treffen von Vertretern ärztlicher Institutionen und Wissenschaft in der Ärztekammer in Bad Segeberg.
Hören Sie rein: https://www.aeksh.de/schleswig-holsteinisches-aerzteblattpage1image50528256

Ärztekammer Schleswig-Holstein, KdöR, Bismarckallee 8-12, 23795 Bad Segeberg, Telefon 04551 803 0, Fax 04551 803 101, [email protected], www.aeksh.de

Schon die Überschrift des Schreibens – „Über den Umgang mit Skeptikern und Leugnern“ klingt in meinen Ohren nach nach Mittelalter und totalitären Regimen.
Skepsis ist DIE Errungenschaft der Aufklärung.
Ohne Skepsis kein Fortschritt und Freiheit.
Skeptiker als Leugner zu diffamieren ist totalitär.

Bild:
Text: red

 

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Bernd
3 Monate zuvor

Auf der Website von Dr. Wodarg

https://www.wodarg.com/impfen/

habe ich in einem ärztlichen Leserbrief im British Medical Journal folgenden Satz gefunden:

The Number Needed To Vaccine (NNTV) = 256 (1/0,0039), was bedeutet, dass zur Vorbeugung von nur einem Covid-19-Fall 256 Personen geimpft werden müssen; die anderen 255 Personen haben keinen Nutzen, sind aber den unerwünschten Wirkungen des Impfstoffs ausgesetzt, wie auch immer diese sein mögen und wann immer wir von ihnen erfahren…...

Ich werde keiner der 255 „Dummen“ sein…..

Eispickel
3 Monate zuvor

„Ohne die Politik hätte sich die Wissenschaft vielleicht bis heute nicht zu einer Empfehlung für Masken durchgerungen“, gab Fickenscher zu bedenken.

Diesen vielsagenden Satz aus der Mobilmachung gegen skeptische Ärzte, sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Köhnke
Antwort an  Eispickel
3 Monate zuvor

Der Arzt von dem die Rede ist,der keine Maske tragen will(kann) bin ich.
Vielleicht interessiert Sie die Geschichte?

Catwoman
3 Monate zuvor

… wie hier ja schon, als sich die Uni Kiel von Prof. Dr. Karina Reiss distanzierte: https://www.uni-kiel.de/fileadmin/user_upload/universitaet/newsportal/corona/Stellungnahme_Fachschaft.pdf

Leon
Antwort an  Catwoman
3 Monate zuvor

Die Distanzierung mag es geben, auch weil diese medial erzwungen wurde, aber dieses Buch ist nicht einfach eine runtergeschriebene Meinung, sondern enthält über 200 Quellenangaben, sowohl wissenschaftliche Publikationen als auch Texte von Fachinstituten und aus der Presse. In der Stellungname der Uni Kiel wird Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen, aber auf keinen einzigen inhaltlichen Punkt des Buches eingagen. Einfach zu sagen, Reiß und Bhakdi liegen falsch ist einfach, man muss aber auch zeigen, wo sie sich irren, sonst ist das einfach eine haltlose Behauptung. Man muss den Interpretationen der Autoren auch nicht zustimmen, aber die Daten, auf denen das Buch basiert, sind real und lassen sich nicht einfach wegdiskutieren.

Catwoman
Antwort an  Leon
3 Monate zuvor

richtig, das sage ich damit ja.

sny
3 Monate zuvor

Sind sie ein Mensch, der guten, leicht überprüfbaren Argumenten gegenüber offen ist?

Mich hat lange die Frage beschäftigt, inwiefern Covid19 anders zu beurteilen und behandeln ist als Grippe. Egal ob Politiker oder selbsternannte Experten – jeder schien mir nur die eigene Überzeugung vermitteln zu wollen. Daher habe ich mich selbst nach nüchternen Informationen gemacht.

Betrachtet man die kleinen Zahlen aus Deutschland, kann man leicht den Eindruck bekommen, die Maßnahmen seien übertrieben.

Lassen Sie uns daher doch einfach mal in andere Regionen schauen:

Hier ein Beispiel aus einer Stadt, in der man sich zu Beginn nicht an Abstands- und Maskenregeln gehalten hat:

In absoluten Zahlen: In 8 Wochen im Frühjahr sind in New York City mit 8 Millionen Einwohnern 25.000 Menschen an und mit COVID19 gestorben.

In normalen Jahren starben dort rund 8.000 im gleichen Zeitraum.

Fällt Ihnen etwas auf…?

In 2020 starben in zwei Monaten 33.000 statt sonst nur 8.000! Das erklärt dann auch die dramatischen Bilder von Massengräbern und von Staus von Kühllastern mit Leichen!

Noch einmal zu Ihrem Grippebeispiel: Im starken Grippejahr 2017/18 waren in New York die Sterbezahlen statistisch kaum messbar erhöht.

Vergleichen Sie das bitte einmal einem Anstieg von Verstorbenenrate von 8.000 auf 33.000.

In der Zeit ist in NYC nur jeder 4. Tote an etwas anderem gestorben als „an oder mit COVID19“.

3 von 4 Toten waren Corona-Tote!

Zu Ihrer Eingangsfrage, ob ich ein Troll sei – entscheiden Sie selbst. Ich bemühe mich stets um freundlichen Respekt und um Höflichkeit. Einige Menschen folgen bekanntlich gern Verschwörungstheorien und öffnen sich nur den dazu passenden Informationsquellen. Sollten Sie sich ernsthaft mit COVID 19 auseinandersetzen wollen, empfehle ich einen Blick in die Übersterblichkeitsstatistiken von Ländern, in denen COVID 19 durch die Behörden verharmlost wurde oder wird. In Großbritannien und USA haben sich die Sterbezahlen in einer Größenordnung nach oben entwickelt wie in keinem Grippejahr der letzten Jahrzehnte. COVID 19 hat die Anzahl der Todesfälle in manchen Gebieten in manchen Wochen im Frühjahr verdoppelt bis versiebenfacht(!). Siebenmal so viele Beerdigungen wie in einem Grippewinter.

Und jetzt kommt’s: Nur wenige Tage bevor in New York Woche für Woche 4 mal so viele Tote zu beklagen waren wie in den Jahren zuvor TROTZ GRIPPE, waren die Zahlen noch so niedrig wie in Deutschland.

Was lernen wir daraus?

Leon
Antwort an  sny
3 Monate zuvor

Sie erwähnen Übersterblichkeits-Statistiken und das Beispiel von New York. Die Vorgänge dort wren chaotisch und teils wurden auch massive Behandlungsfehler begangen wie eine viel zu leichtsinnige Beatmung. Die Lage in einer Großstadt ist niemals auf ein ganzes Land übertragbar. Wenn Sie sich die Sterblichkeit in den USA im bisherigen Jahr 2020 ansehen und mit den letzten Jahren vergleichen, werden sie feststellen, dass es keine Übersterblichkeit in den USA gab. In Europa gab es in Österreich, Zypern, Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Luxemburg, Malta, Norwegen, Portugal (praktisch), Slowenien überall keine Übersterblichkeit. Eine Übersterblichkeit in Europa gab es in Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien und UK, außerdem leicht in Irland, Schweden und Schweiz. Auffällig ist, dass es gerade in den Ländern mit besonders strengen Maßnahmen, z.B. Frankreich, Italien und Belgien eine hohe Übersterblichkeit auftrat und ggf. sollte man auch den Gedanken wagen, dass nicht oder nicht nur Corona, sondern die Maßnahmen selbst dafür mitverantwortlich sind.
Wer gerne Diagramme anschaut, dem empfehle ich dieses (Datenstand Juli): github.com/tolex3/share/blob/master/20200727/lockdown_index_dead_per_M.jpg
Hier ist die Intensität der Maßnahmen gegen die Todesfälle aufgetragen. Und wie Sie sehen, sehen sie nichts. Würde die Welt so funktionieren, wie es sich die Politik ausmalt, sollte es weniger Todesfälle geben, je stärker eingegriffen wird und umgekehrt, aber Fehlanzeige. Es gibt keine Korrelation, keinen Zusammenhang zwischen Todesfällen und Maßnahmen.

sny
Antwort an  Leon
3 Monate zuvor

Sie schreiben, es habe keine Übersterblichkeit in USA gegeben.
Die Darstellung der CDC sagt etwas anderes:
https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm
Die Grafik macht den dramatischen Unterschied zwischen der Mega-Grippe 17/18 und COVID 19 deutlich und zeigt die erhebliche Übersterblichkeit durch letzteres.
Wenn USA insgesamt schon beeindruckend ist, so sind NYC Zahlen schockierend.
Selbst wenn laut Ihrer Aussage nach die Medizin eine Mitschuld treffen sollte – die intelligentere Lösung ist und bleibt andere und sich selbst zu schützen.
Wenn das ach so schreckliche Maskentragen so dramatisch schädlicht sein sollte, müsste ja wohl daraus eine Übersterblichkeit folgern.
Schaut man sich die Entwicklung in NYC an, sind die Zahlen erst nach Einführung der Maßnahmen zurückgegangen.
Wie sonst könnte man den Übersterblichkeitsverlauf interpretieren?
Ich bin für alernative Lesarten offen.

sny
Antwort an  sny
3 Monate zuvor

Ergänzend:
Europa:
– Massiver Anstieg Übersterblichkeit COVID 19
– Erheblich geringere Auswirkungen Grippe

https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

sny
Antwort an  Leon
3 Monate zuvor

Bitte nennen Sie Ihre Quellen für Ihre Darstellungen.

Laut den mir gesammelten Informationen gibt es Länder, in denen es keine Übersterblichkeit gibt.
Dies scheint auf besonnenes Verhalten der Bevölkerung und geeignete Maßnahmen zurückzuführen zu sein. Dort, wo das nicht gilt, sind die Zahlen dramatisch.
Es gibt ein Europa 13 (!) Länder, in denen während der ersten Welle massiv mehr Menschen gestorben sind als in normalen Jahren. Darunter auch von Ihnen genannte. In Spanien z.B. bis zu achtmal!

In allen Ländern gilt jedoch: Die schlimme Grippe 17/18 hat nicht im Entferntesten so viele Leben gekostet wie COVID 19.

https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps#z-scores-by-country

Insofern scheinen mir Sanktionen gegen Ärzte gerechtfertigt, die Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Das ist keine Skepsis sondern könnte potentiell gefährliche Verharmlosung sein.

Skepsis nehme ich z.B. für mich in Anspruch: Basierend auf den von mir gesammelten Daten erkenne ich auf beiden Seiten, dass man den jeweiligen Fangruppen bewusst oder aus Ignoranz Informationen vorenthält. Viele Maßnahmen-Kritiker, zu denen ich mich teilweise ebenfalls zähle, neigen zur bewussten Verharmlosung wie z.B. „nicht schlimmer als Grippe“. Das ist nachweislich Unsinn. Gegen Grippe gibt es halbwegs bewährte Impfstoffe und -Therapien und die o.g. Zahlen zeichnen ein dramatische Bild mit Zehntausenden Toten und unzähligen für lange Zeit massiv Geschädigten.

Leon
3 Monate zuvor

Diesen Absatz fand ich amüsant:

„Gesprächsbereite Skeptiker ließen sich durch wissenschaftliche Argumente überzeugen, so Herrmann, […] „Wir dürfen nicht müde werden, Fehlinformationen durch Evidenz zu entkräften“, mahnt Herrmann. […]“

Es gibt mittlerweile dutzende Studien und Daten, die zeigen, dass Maßnahmen wie Masken tragen in der Öffentlichkeit oder Schließungen von Geschäften oder Gastronomie im Grunde völlig nutzlos sind. Dass Länder mit besonders strengen Maßnahmen teils schlechtere Zahlen haben als Länder, die wenig machen und der Verlauf der Wellen überall fast identisch ist. (Siehe Deutschland, Österreich oder auch Belgien vs. Schweiz und Schweden.) Dass die Auslastung der Intensivstationen in Deutschland seit Monaten ziemlich exakt gleich ist und sich nur die Verteilung mit/ohne Corona ändert. Dass die Sterblichkeit an Corona ständig nach unten korrigiert wird und mittlerweile bei ca. 0,1-0,2% liegt, für Personen unter 70 unter 0,04%. Dass von 22 von Euromomo erhobenen Ländern 13 im Frühjahr keine Übersterblichkeit hatten, jetzt im Herbst noch weitere. Dass über 90% der PCR-positiv getesteten Personen weder krank noch infektiös sind. Dass (je nach Studie) 50-80% der Bevölkerung eine Grundimmunität gegen Corona hat, die nicht schlechter als das Ergebnis hypothetischen Impfung ist. Dass bei der aktuell zusammengewurstelten Impfung keinerlei Daten zum tatsächlichen Schutz gegen eine Infektion oder Langzeitfolgen verfügbar sind. Und viele weitere Dinge.
Die „wissenschaftlichen Argumente“ bzw. „Evidenz“, dass diese ganzen Daten allesamt falsch sind, möchte ich gerne sehen. Ich habe das Gefühl, dass hierbei mit „Wissenschaft“ wie üblich nur wieder ein Sammelsurium an dogmatischen Todschlagargumenten gemeint ist, in der Form von „Aber es sterben Menschen.“ oder „Das RKI hat gesagt…“, was mit „echter“ Wissenschaft so ziemlich gar nichts gemein hat.

Mario Rocko
3 Monate zuvor

Freunde, ich glaube, hier braut sich mit Freaks wie Klaus Schwab und anderen, etwas ganz ungeheuerliches zusammen !!! Habe von seinen geistigen Ergüssen auch schon gelesen. Wenn es solche KAPUTTEN anders sind Die nicht zu bezeichnen, schaffen, die Menschheit so aufzumischen das wir nur noch Material für die sind, dann Gnade uns Gott !!! Und wenn man mitverfolgt, was für GESINDEL da mit dabei ist …, sage nur UN-Generalsekretär und Andere. Da sind die Bilderberger noch das geringste Übel !!! Was denkt Ihr, warum so viel Geld jetzt wieder in den ominösen ,, KAMPF GEGEN RECHTS “ gesteckt wird – richtig, weil man damit jede bürgerliche Opposition und jeden bürgerlichen Widerstand stigmatisieren kann. Denn es darf ja nicht sein, was nicht sein darf !!! Wie sollte sich das auch anhören: ,, Frau KAHANE arbeitslos, da keine Rechten mehr, …“ Und genauso perfide wird staatlich mit Corona-Skeptikern verfahren. Lächerlich machen, denunzieren und als Nazi, oder Verschwörungstheoretiker stigmatisieren. Leute, wenn der Michel nicht endlich aus seiner verdammten Lethargie aufwacht, wirds bald zappen – duster im Lande werden.

 

else legne
3 Monate zuvor

Im Volksmund betitelte man die Ärzte früher als „Götter in Weiss“  heute gibt es zwei Götter, die Guten und die Bösen,

Frage: ist es eigentlich von unserer Regierung gewünscht oder will man  unliebsame kritische Bürgern mundtot machen? Werden willige Ärzte als Gehilfen benutzt, um die staatlich angeordneten Maßnahmen durch zusetzen?  Gleichzeitig verbreiten die GUTEN Ärzte Angst und Schrecken, die „Andersdenkenden Ärzte“ werden als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.  In den Grippe Jahren 15/16/17/18/19 gestaltete sich die Dramatik der Grippewelle ähnlich. Aber einen Aufschrei in der Bundesregierung vermisse ich .  Hier einen Link zum Thema:  https://www.tagesspiegel.de/politik/25-100-tote-und-kaum-aufmerksamkeit-auch-bei-der-grippewelle-2017-haetten-die-medien-alarm-schlagen-muessen/25798658.html         https://www.pharma-fakten.de/news/details/102-influenza-robert-koch-institut-zaehlt-auergewoehnlich-viele-tote-nach-grippesaison-2012-13/

Weitere Artikel kann man leicht unter der dem Thema , Grippe, Krankenhäuser Notstand  der vergangenen Jahre finden

Hannes
3 Monate zuvor

Ärzte sind eine Art von Beamten. Einmal Arzt, immer Arzt. Schlechte Ärzte, von denen es ja viele gibt, werden nicht aussortiert, wie es in der Wirtschaft sonst fast automatisch passiert. Das ganze berufliche Umfeld der Ärzte ist wie bei Beamten mit Anleitungen und Vorschriften exakt geregelt. Selbst die Bezahlung ist wie bei Beamten geregelt. Jedes Jahr, wenn das große Budget der Krankenkassen neu verteilt wird, erhalten die Ärzte ihren stets steigenden Anteil davon. Ärzte sind Teil des jeweiligen politischen Systems. Deshalb gilt auch hier der Spruch: „Wes Brot ich ess des Lied ich sing.

G.W.
3 Monate zuvor


Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat am 27. November ein externes Gutachten bei der Publikation Eurosurveillance eingebracht und veröffentlicht, in dem der Rückzug der Corman-Drosten-Studie gefordert wird, die die Grundlage für den PCR Test ist, der auf Empfehlung der WHO weltweit Verwendung findet. Die wissenschaftlichen Fehler haben gravierende Auswirkungen auf Menschen und die Gesellschaft, insbesondere, weil der PCR-Test einen hohen Prozentsatz von falsch positiven Tests zu Folge hat.
Siehe:

https://tkp.at/2020/12/01/die-folgen-des-unzuverlaessigen-pcr-tests-in-der-gesellschaft/

Susanne Bloetz
3 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Reitschuster, der Artikel ist gut geschrieben und er ist auch wichtig. Was mir aber aufstößt ist der Begriff Corona Leugner oder Leugner. Die Übernahme dieser Begriffe von den ÖR ist Ihrer eigentlich nicht würdig. Ich kenne keinen Arzt der Corona leugnet und auch sonst ist mir niemand bekannt der Coronaviren leugnet. Es sind ausschließlich Maßnahmen Kritiker. Ganz besonders unter den Ärzten. Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens die unabhängigen Journalisten den Begriff Corona Leugner mit Maßnahmen Kritiker ersetzen würden, um das unsägliche Framing der ÖR wieder ins rechte Licht zu rücken.