Ungeeignete Corona-Schnelltests im Kindergarten 3G für Kleinkinder mit Erwachsenen-Tests

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Am 1. Februar 2022 kontaktierte mich eine besorgte Mutter aus einer deutschen Kleinstadt, deren Kinder, Altersgruppe vier bis sechs Jahre, in einer staatlichen Kindertagesstätte (Kita) untergebracht sind. Dort wurde nach Auskunft einer Erzieherin ein „Covid-Fall“ entdeckt und jetzt herrscht in dieser Einrichtung höchste Alarmstufe.

Ab sofort müssen die Eltern zu Hause ihre Kleinen mit einem vom Kita-Personal bereitgestellten „Antigen-Schnelltest“ untersuchen und nur bei negativem Resultat ist ein weiterer Besuch in der Tagesstätte erlaubt. Die entsetzte Mutter hatte versucht, die komplexen Inhalte des Beipackzettels zum geschenkten Kindergarten-„COVID-19-Antigen-Test“ zu verstehen, aber das war ihr kaum möglich. Ich habe von ihr ein Testkit erhalten, denselben im Eigenversuch ausprobiert und die „Betriebsanleitung“ studiert.

Vorab die folgende Info an alle „Corona-Test-Geplagten“: Am 12.1.2022 hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine „Vergleichende Evaluierung der Sensitivität von SARS-CoV-2-Antigenschnelltests“ publiziert. Dort sind 200 „geeignete“ und 46 „ungeeignete“ Schnelltests beschrieben, die Mehrzahl davon hergestellt in China. Das sei aber nur ein Ausschnitt des Angebots-Spektrums, erfahren wir aus dem PEI-Text.

Daraus folgt, dass sich seit Mitte 2020 ein weltweites Mega-Test-Business entwickelt hat, mit China als führendem Export-Weltmeister. Ein erheblicher Teil der angebotenen „Antikörper-Schnelltests“ ist unbrauchbar, wie das PEI mitteilt. Die betreffenden PEI-Untersuchungen wurden mit „Abstrichen aus dem Nasen- und Mundbereich“ durchgeführt, offensichtlich gewonnen von erwachsenen Personen. Kinder werden im PEI-Artikel nicht erwähnt.

Ein Studium des extrem klein gedruckten Beipackzettels zum oben erwähnten Eltern-Kinder-„Covid-19 Antigen-Schnelltest-Kit (Speichelprobe, d.h. Salvia)“ zeigt, dass diese Vorrichtung zur In-vitro-Diagnostik, angeblich für den Heim- und Selbst-Gebrauch konzipiert, nur für Erwachsene zugelassen ist. Zitat: „… für den Nachweis von SARS-CoV-2-Nucleokapsid-Antigenen in Speichelabstrichen von Personen, bei denen COVID-19-Symptome vermutet werden…ab einem Alter von 18 Jahren“, so steht es im Begleitschreiben für die Eltern.

Kinder ohne Vorerkrankungen, z.B. Krebs, Diabetes oder extreme Fettleibigkeit, erkranken so gut wie nie an der viralen Lungenentzündung „COVID-19“. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein gesundes Kind daran ernsthaft schwer leidet bzw. sogar stirbt, ist geringer als ein Verkehrsunfall-Tod. Unabhängig davon sind diese „Antigen-Schnelltests“, wie oben gesagt, für erwachsene Patienten gedacht, die entweder bereits Symptome zeigen oder einen Ausbruch derselben vermuten.

Die besorgte Mutter war auch sehr verwundert darüber, dass die Kita-Dame, gemeinsam mit dem ausgehändigten Diagnostik-Kit für erwachsene Personen („Bitte damit die Kleinen 2-mal wöchentlich zu Hause testen“), verschließbare Sondermüll-Beutel austeilte. Auf diesen Plastiktütchen steht geschrieben „Biohazard-Specimen Bag“, und darüber ist ein gelbes Zeichen, d.h. ein Gefahrensymbol, abgedruckt. „Was soll denn das bedeuten?“, fragte mich die Mutter, die keine Ausbildung im biomedizinisch-chemischen Fachbereich vorweisen kann.

Im Original-Beipackzettel wird nirgendwo beschrieben, welche Chemikalien die wässrige Flüssigkeit, welche als „Sample Lysis Buffer“ zur Speichelproben-Aufbereitung mitgegeben wird, enthält. Ebenso wird verschwiegen, wo die Eltern einen Labor-Reagenzglasständer hernehmen sollen, wo sie den Test durchführen können (im Heim-Chemielabor?), ob Schutzhandschuhe getragen werden müssen, möglicherweise auch eine Schutzbrille?

Eine umständliche, langwierige Suche im Internet ergab dann das, was die „Biohazard“-Warnung auf den mit ausgeteiltem Plastikbeutel versprach. Es handelt sich vermutlich teilweise um gesundheitsgefährdende Substanzen, die eine allergische Hautreaktion verursachen können, bei Augenkontakt von einem Arzt entfernt werden sollten und für das Leben der Tiere in Gewässern lang andauernde negative Folgen mit sich bringen – liest man bei verschiedenen Testkit-Herstellern bezüglich des „Lysis Sample Buffers“. Dieser “ Safety Data Sheet“ ist gut versteckt in der Hersteller-Info zu finden und nur für studierte Biologen bzw. Chemiker voll verständlich. Der nach dem Testen generierte toxische Bio-Sondermüll soll dann von den Eltern vorsichtig in den Giftmüll-Beutel geschoben und fachmännisch entsorgt werden – so sieht es die Biogefährdungs-Richtlinie vor. Wer nimmt den Eltern diese zweimal wöchentlich produzierten Biohazard-Müllbeutelchen ab?

Der Hersteller der für Kitas gedachten „Kits“ empfiehlt, den gesundheits- und umweltschädlichen Bio-Sondermüll ganz einfach über die häusliche Restmülltonne zu entsorgen. Wie gehen Grundschüler mit diesen Problemen um? Die oben erwähnte Mutter erzählte mir, ein 7 Jahre alter Junge aus ihrer Nachbarschaft, der, eigens mit „Schutzmaske“ versehen, eine Grundschule besucht, müsse sich derzeit täglich einmal im Klassenzimmer selbst testen – die Lehrerin würde dann die Resultate in sein „Testheft“ eintragen, das er immer dabei haben muss. Er berichtete, dass (anstelle ordentlicher Laborständer) Wäscheklammern benutzt werden, um die Röhrchen mit dem „Sample Lysis Buffer“ aufrecht zu stellen. Dann muss vom Kind selbst ein Plastikstab-Tupfer in die eigene Nase gesteckt, der Schleim im „Lysis Buffer“ aufgelöst, die Probe in die Kassette geschüttet und gewartet werden – alles ohne Handschuhe! Händewaschen nach dem Chemie-Experiment im Klassenraum? Fehlanzeige! Entsorgung des Biohazard-Sondermülls? Das wird alles in den Restmüll gegeben, wo auch Dosen usw. eingeworfen werden, wurde vom siebenjährigen Grundschüler berichtet. In über 99,9 % aller Fälle sind diese Tests bei Kindern negativ. Seltene Falsch-Positive Resultate müssen, als sogenannter „COVID-19“-Fall, gemeldet werden und haben massive negative Konsequenzen für das verunsicherte „Corona-Kind“.

 Ich habe dieses Experiment unter Gebrauch eines von der besorgten Mutter ausgeliehenen Antigen-Schnelltest-Kits im Privatlabor ausprobiert und kann hier das Folgende berichten: Wäscheklammern können keinen soliden Labor-Reagenzglasständer ersetzen, das Röhrchen mit dem gesundheitsgefährdenden „Lysis Sample Buffer“ kann leicht umfallen und dann fließt diese problematische Flüssigkeit über den Tisch. Ich vermute, dass das auch im Klassenzimmer immer wieder passiert, kann das aber nicht beweisen. Es bleibt nach diesem Eigenversuch (Resultat bei mir – negativ) eine Menge chemisch-biologisch kontaminierter Plasik-Sondermüll übrig und der gefüllte Biohazard-Beutel liegt jetzt bei mir herum. Wohin damit, ohne direkten Kontakt zu einem Chemie-Labor? Den Stadtreinigern, früher „Müllabfuhr-Männer“ genannt, möchte ich diesen Sondermüll nicht zumuten, obwohl diese sorglose Entsorgungsart offensichtlich erlaubt ist.

Bedenken wir, dass hunderttausende Schüler und Eltern von Kita-Kindern diese nutzlosen Tests täglich oder zweimal wöchentlich durchführen müssen, so wird deutlich, welche umwelt- und gesundheitsgefährdenden Berge an bio-chemischem Sondermüll derzeit generiert werden.

Gäbe es in Deutschland eine Umweltpartei, wäre das ein Skandal. Die sogenannten „Grünen“ kümmern sich aber lieber um die Verbreitung der kinderfeindlichen Gender-Ideologie als um den Erhalt unserer Gewässer, Wälder und Felder. Von den Gefahren für Eltern und Klein- bzw. Grundschulkindern beim „Corona-Testen“ mit dem „Sample Lysis Buffer“ wie auch den biologisch verunreinigten Nasenschleim-Proben möchte ich gar nicht mehr reden! Die Mutter war über meine Aufklärung entsetzt und konnte das kaum glauben, aber ich habe ihr nur nüchterne Fakten mitgeteilt.

Ich bitte die Leser dieses Beitrages, in Kommentaren ihre Erfahrungen beim Testen im Kita- und Schulbereich mitzuteilen, um ein umfassend-objektives Bild dieses Skandals zu erstellen.

Prof. Dr. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Evolutionsbiologe und Physiologe. Als Autor von über 300 wissenschaftlichen Publikationen und 14 Fachbüchern verfügt er über ein breites Spektrum experimenteller Erfahrungen, auch zum Thema „Sexual- und Humanbiologie“, siehe www.evolutionsbiologen.de.

Bild: Holger Kleine/Shutterstock
Text: Gast

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