Uniklinik Basel: Booster schädigt Herz häufiger als erwartet Das Narrativ der heilsbringenden Impfung bröckelt weiter

Von Daniel Weinmann

Dass eine Corona-Impfung zu Herzmuskelentzündungen führen kann, bestreiten mittlerweile nicht einmal die „Faktenchecker“ der gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien. Derartige Nebenwirkungen seien „sehr selten“, so das offizielle Narrativ. Zugleich wird – ohne wissenschaftliche Evidenz – behauptet, es gebe viel mehr Myokarditis-Fälle nach einer Corona-Erkrankung als nach einer Impfung. Dabei zeigte eine US-Studie schon im September vergangenen Jahres, dass bei gesunden männlichen Jugendlichen das Risiko einer Myokarditis nach der Impfung rund fünfmal höher ist als das Risiko einer Covid-Krankenhauseinweisung.

Bislang gab es fast ausschließlich Daten von schweren Fällen, insbesondere bei jungen Männern, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oder hunderte Profisportler, die seit Beginn der Impfkampagne an Herzstillstand oder Herzinfarkt gestorben sind. Forscher der Universität Basel wollten mehr wissen und gingen der Frage nach, wie häufig Schäden an Herzmuskelzellen nach dem Booster tatsächlich vorkommen.

Grundlage der Studie ist das im Blutplasma enthaltene „kardiale Troponin T“, mit dem sich Herzerkrankungen bereits in einem frühen Stadium erkennen lassen. Studienleiter Christian Müller zufolge ist dies ein Protein, das nur im Herzen vorkommt. „Ist es im Blut in höherer Konzentration messbar, ist das ein Hinweis auf eine Herzmuskel-Zellschädigung. Je höher der Wert im Blut, desto höher auch die Schädigung“, erläutert der Kardiologe.

»Der Herzmuskel kann sich gemäß heutigem Wissen nicht oder allenfalls minimal regenerieren«

Genau 777 Mitarbeiter des Uniklinikums Basel führten den Bluttest am dritten Tag nach ihrer Booster-Impfung durch. Das Ergebnis der noch nicht peer-reviewten Studie: Bei knapp drei von 100 Teilnehmenden zeigte der Test erhöhte Werte an. „Wir haben eine Herzmuskel-Zellschädigung bei mehr Personen erkannt, als wir es erwartet hatten“, bekennt Müller. Doch schränkt er ein, dass es „sehr kleine Veränderungen“ seien:

„Es ist ein vorübergehendes Phänomen. Das Ausmaß ist geringer, als man es bei anderen akuten Herzerkrankungen sonst sieht.“ Man solle das nicht überbewerten, aber auch nicht ignorieren. „Die Symptome können Kurzatmigkeit, Müdigkeit, vielleicht auch Druck auf der Brust sein, aber wie gesagt eher mild und unspezifisch“, so Müller.

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Aber: „Der Herzmuskel kann sich gemäß heutigem Wissen nicht oder allenfalls minimal regenerieren“, gibt der Fachmann zu bedenken. Daher müsse man die Effekte in der Risiko-Nutzen-Abwägung gerade für jüngere Menschen berücksichtigen, was aber anhand der derzeitigen Datenlage schwierig sei. Daher hält er es für möglich, „dass jährliche Impfungen milde Schädigungen nach sich ziehen“. Ob sie wirklich „mild“ sind, vermag Müller nicht zu sagen. Denn er gesteht ein, den Mechanismus noch nicht zu kennen, wie genau die Booster-Impfung die Herzmuskelzellen schädigt.

»Bei jüngeren Kindern weiß man es einfach noch nicht«

Eine „harte Evidenz“ sieht er derweil für die Annahme, dass eine Corona-Erkrankung zu stärkeren schädlichen Effekten am Herzen führt. Dass der Baseler Universitätsprofessor grundsätzlich von den Wohltaten der Impfung überzeugt ist, zeigt auch seine These, dass die Vakzine Millionen Menschenleben gerettet hätten. „Ohne diese Entwicklung wäre der Schaden durch die Pandemie um mehrere Größenordnungen höher gewesen“, meint Müller.

Ungleich besorgniserregender ist seine Einschätzung mit Blick auf Kinder. Eine thailändische Studie habe den Effekt der Booster-Impfung auf den Herzmuskel bei Jugendlichen untersucht und sei zu ähnlichen Ergebnissen gekommen wie sein Team bei Erwachsenen. Was Müller dann sagt, zeigt, wie verantwortungslos die gebetsmühlenartigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und insbesondere von Gesundheitsminister Lauterbach sind: „Bei jüngeren Kindern weiß man es einfach noch nicht. Weder was die Impfung noch, was die Erkrankung mit deren Herzmuskelzellen macht.“

 

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Daniel Weinmann arbeitete viele Jahre als Redakteur bei einem der bekanntesten deutschen Medien. Er schreibt hier unter Pseudonym.

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