Zensur am laufenden Band – Facebook/Bertelsmann schlägt wieder zu Warum nach der Sperrung heute vor der Sperrung ist

Ausschluss aus der Bundespressekonferenz unter fadenscheinigem Vorwand, Zensur in der Dauerschleife, Besuch von der Polizei, Stopps an der Grenze, Kündigung von Bankkonten, selbst bei den Kindern, Vorladungen, Hetze und Mobbings – wer als Journalist in Deutschland gegen den linksgrünrosa Strom schwimmt, muss mit Schikanen und Psychoterror rechnen.

Ganz vorne dabei beim Psychoterror ist Facebook bzw. seine deutschen Zensoren im Löschzentrum vom Bertelsmann-Konzern, der schon im Dritten Reich eine ungute Rolle spielte, was aber hier nichts zur Sache tut. Zum Konzern gehören auch RTL, Stern, Capital und GEO. Mit seiner Stiftung mischt sich Bertelsmann regelmäßig und massiv in die Politik ein. Konzern-Übermutter Liz Mohn ist eng mit Angela Merkel verbunden. Entsprechend scheint auch die Lösch-Politik im Internet ganz auf Kurs von Merkel, Scholz & Co.

Meine jüngste Sperrung war wie in einem Kafka-Roman. Diesen Post von mir löschte Facebook bzw. die dort mit der Zensur beauftragen Löschtruppen aus dem Bertelsmann-Konzern am 24. Februar:

„Russlands Präsident Wladimir Putin will durch militärische Aggression die Landkarte neu zeichnen. Seine eigentliche Stärke ist die Dummheit in Deutschland.“ Starker Text von Roland Tichy über unsere Naivität und Blauäugigkeit gegenüber Putin.

Nach einer Beschwerde wurde der Post wieder freigeschaltet, doch als ich über diese Freischaltung berichtete, gab es dafür wieder 30 Tage. Diesmal wies Facebook/Bertelsmann meine Beschwerde zurück. Damit war klar: Hier sind nicht irgendwelche Algorithmen am Werk, sondern hier zensieren gezielt Mitarbeiter. Auch Roland Tichy wurde für einen ähnlichen Post zensiert und gesperrt.

Besonders fatal: Manche meiner mehr als 100.000 Abonnenten kamen so zu dem Schluss, ich würde mich wegducken und den Krieg nicht kommentieren. Dabei schreibe ich die ganze Zeit über ihn.
Ich schaltete einen Anwalt ein, der eine Abmahnung an Facebook schickte und gerichtliche Schritte androhte. Das ist zwar kostspielig und für die meisten Facebook-Nutzer deswegen wohl leider keine Option. Aber es funktionierte.

Sofort kam die nächste Schikane – meine Reichweite wurde gedrosselt.

Und nun, drei Tage später, eine neue Sperrung: Wegen eines Posts über einen Beitrag von Prof. Dr. Rießinger zur Impfpflicht. Offenbar ist es nach Ansicht von Facebook/Bertelsmann illegal, diese in Frage zu stellen.

PS: Wie ich jetzt weiter mit Facebook umgehen werde, muss ich mir gründlich überlegen. Ich habe mein Konto erst einmal deaktiviert – damit niemand meint, ich würde einfach nur schweigen. Meine Lust, dieses Zensurspiel mitzumachen, ist minimal. A Ich empfehle noch einmal allen, mit mir ins zensurfreie Netzwerk GETTR zu wechseln (Link hier). Und ich danke ganz herzlich für Ihre Unterstützung, die es mir ermöglicht, mich zu wehren (via Paypal oder Überweisung).

PPS: In den Kommentaren heißt es immer wieder, ich solle doch ganz auf Facebook verzichten. Würde ich liebend gerne. Aber von den weit mehr  als 100.000 Abonnenten auf Facebook sind eben viele nicht so technikaffin. Und auch wenn das manche Kommentatoren partout nicht wahrhaben wollen – gerade für viele ältere Leser stellt der Umstieg auf eine andere Plattform ein unüberwindliches Hindernis dar. Ich bekomme Zuschriften wie diese – die mir das Herz zerreißen:

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Bild: Sergei Elagin/Shutterstock
Text: br

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