Analphabeten als Fachkräfte Österreich: 70 Prozent der Asylberechtigten können weder lesen noch schreiben

Von Daniel Weinmann

Wie die Bundesrepublik leidet auch Österreich immer stärker unter dem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Ebenso wie hierzulande setzt man auf Unterstützung aus dem Ausland, um die Lücke zu schließen. Eine weitere Parallele: Die Zuwanderer tragen nicht zur Lösung bei, sondern verschärfen das Problem.

Eine Studie schildert unverblümt den Ernst der Lage. 70 Prozent der Asylberechtigten in der Alpenrepublik haben weder lesen noch schreiben gelernt – 50 Prozent mehr als im Jahr 2019. Dies ist das Ergebnis einer Analyse zum Thema Flüchtlinge und Arbeitsmigranten, die das Wiener Institut für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies – im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds erstellt hat.

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Demnach ist es immer schwieriger, die Neuankömmlinge auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen. Beispiel Syrien: Zu Beginn eines Krieges fliehen in der Regel die Menschen mit höherer Bildung. Danach sinkt das Bildungsniveau. „Das gesellschaftliche Bild des syrischen Ingenieurs oder Arztes, mit dem Österreich den Fachkräftemangel bekämpfen kann, ist endgültig überholt“, sagte Studien-Co-Autor Hermann Kuschej der Tageszeitung „Presse“. Noch prekärer ist die Situation bei den Afghanen, die mehrheitlich über keine abgeschlossene Schulbildung verfügen. Hält man sich vor Augen, dass in Afghanistan seit Jahrzehnten Krieg herrscht, vermag dies kaum zu verwundern.

Nur jeder Dritte schafft die Intergrationsprüfung

Ein schnell zunehmender Anteil der Einwanderer benötigt eine so genannte primäre Alphabetisierung. Diese wird notwendig, wenn die Menschen auch in ihrer Muttersprache nie schreiben gelernt haben. Entsprechend langsam kommen diese Personen beim Erwerb der deutschen Sprache voran. Laut dem Österreichischen Integrationsfonds schafft nur jeder dritte Migrant mit Alphabetisierungsbedarf die Integrationsprüfung.

Entsprechend niedrig ist die Zahl derer, die ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren können. Ruud Koopmans, Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, nannte kürzlich die entsprechenden Zahlen für Deutschland: „Von denen, die seit 2015 zu uns kamen, haben bisher ein Drittel einen Job, von dem sie sich selbst und ihre Familie unterhalten können“, so der frühere links-grüne Aktivist (Reitschuster.de berichtete).

Banger Blick in die Zukunft

Fast identisch präsentiert sich die Lage bei unseren Nachbarn. „Bei den Flüchtlingen, die 2016 nach Österreich kamen und noch in Österreich leben, standen nur rund 28 Prozent im Kalenderjahr nach dem Ende der Grundversorgung dem Arbeitsmarkt zur Verfügung“, heißt es in der Analyse des Instituts für Höhere Studien. Dabei seien Frauen mit Fluchthintergrund im Schnitt deutlich seltener erwerbstätig als Männer gleicher Herkunft.

Der Blick in die Zukunft verheißt wenig Gutes: Solange sich die Politik kontinuierlich mit immer üppigeren Willkommens-Wohltaten selbst überbietet, wird sich die Situation nicht nur in Österreich, sondern auch hierzulande weiter verschärfen. Von einer Lösung des Fachkräftemangels durch Zuwanderer scheinen beide Staaten Lichtjahre entfernt.

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