Berliner Runde – Tina Hassels linksgrünes ARD-Klima-Tribunal Bizarre Szenen für Ihre Gebührengelder

Hier mein Video zur Wahl mit den hier beschriebenen Szenen aus der ARD.

Manchmal sagen ein paar Momente mehr über eine Sendung als jede noch so lange Analyse. Darum heute hier zwei Momentaufnahmen aus der Berliner Runde nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Besonders bezeichnend: Corona war kaum Thema. obwohl es Millionen Menschen täglich angeht – dafür stand Klimaschutz im Zentrum.

‘Das ist ja albern‘

Tina Hassel, ARD-Journalistin, der Kritiker eine Nähe zu den Grünen nachsagen, befragt die Teilnehmer im Stile einer Chefanklägerin in Sachen Klimaschutz. Noch einen Zahn zu legt sie, als sie AfD-Fraktionsgeschäftsführer Baumann befragt – da wechselt sie sogar in den Stil eines Inquisitors in den Hexenprozessen: „Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel, sie fordert den deutschen Klimaplan zu zerreißen, sie warnt vor allem dann auch vor einer angeblich internationalen Klimadiktatur und einer Corona-Diktatur. Glauben Sie, dass sie mit dieser Diktatursorge (sie lacht) wirklich durchdringen bei den Menschen?“

Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

Baumann antwortet (mehrfach von Lachern und Stöhnen unterbrochen): „Das ist eine sehr deutsche Debatte, die gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Hier ist eine Art von Klimahysterie entstanden, was sofort klar wird, wenn man nur ganz kurz nachguckt. Der größte Teil des CO2-Ausstoßes ist natürlich bedingt, der menschengemachte CO2-Ausstoß ist weit geringer, und der deutsche Anteil an dem menschengemachten beträgt zwei Prozent oder weniger. Selbst wenn sich alle 80 Millionen Deutsche umbringen würden, und kein CO2 mehr ausstoßen würden, würde das Klima nach allen Rechnungen, Klimarat und Co., um 0,000165 Prozent sich verändern, das hat sogar ein CDU-Abgeordneter letzte Woche veröffentlicht.“

CSU-Generalsekretär Blume unterbricht: „Das sind „Voodoo-Rechnungen.“

Baumann: „In China gibt es jede Woche ein neues Kohlekraftwerk…“

Unterbrechungen: „Die steuern gerade um…“

Baumann: „Jetzt bin ich dran…“

Hassel: „Herr Baumann war lange nicht dran, aber wir müssen über das reden, was ist, wir haben ein Bundesverfassungsgerichts-Urteil, und das fordert klare Klimaziele. In Ihrem Wahlprogramm steht, Klimazielen positiv zu begegnen, Warmzeiten seien immer schon Blütezeiten der Menschheit gewesen. Ist das Ihre Antwort?“

Baumann: „Dass es immer einen Klimawandel gegeben hat, dass da, wo wir jetzt sitzen, mal Eisdecken waren von Kilometern, ist keine Frage. Wir würgen im Moment die deutsche Industrie ab, um zu versuchen, das Weltklima auf deutschem Boden zu retten. Wir schalten unsere Kohle- und Atomkraftwerke ab, in China wird jede Woche ein neues Kohlekraftwerk gebaut, ohne die Filter, die wir haben, und jede Woche ein neues Atomkraftwerk, ohne unsere Standards, das ist ein Wahnwitz, hier hat sich die Diskussion verengt, wie überhaupt das ganze Meinungsklima sich verändert hat, auch hier am Tisch sehen wir das, da sind alle einer Meinung…“

Zwischenruf: „Über den Weg kann ja gestritten werden, aber die Ziele sind vorgegeben…“

Klingbeil (SPD): „Das ist ja albern, was Sie da sagen…“

Baumann: „Man kann die Meinung sagen, man verliert nur den Job danach…“

Zwischenruf: „Man kann die Meinung doch sagen..“

Hassel: „Nein, hier verliert niemand den Job….diese Diskussion…die ist wirklich…. Sie haben das doch gesehen im WDR-Rundfunkrat.“

Zwischenruf: „Ich habe gar nichts gesehen im WDR-Rundfunkrat…“ – sie unterbricht Baumann.

Hassel hat sich übrigens um die Intendanz beim ZDF beworben; sie will damit Chefin eines der größten öffentlich-rechtlichen Sender in Europa werden.

(anzusehen hier)


Dürfen Frauen nicht kritisiert werden?

Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt reduziert die Vorwürfe gegen die Kanzlerkandidatin ihrer Partei, Annalena Baerbock, wegen Tricksereien in ihrem Lebenslauf, auf ihr Geschlecht. „Dazu muss ich eine Sache sagen. Natürlich muss alles wahr sein. Aber wenn ich mir anschaue, wie auf die einzige Frau im Rennen gerade draufgehauen wird, wie Vorwürfe weit unter der Gürtellinie auf eine Frau gezogen werden, dann finde ich das nicht nur absurd und unterirdisch, sondern das entmutigt viele andere Frauen auch, überhaupt noch in der Politik eine Rolle spielen zu wollen. Inzwischen melden sich massiv viele Frauen aus anderen Parteien, manche sogar öffentlich, wie aus der SPD beispielsweise, die sagen: Wir wollen nicht, dass so mit Spitzenfrauen in der Politik umgegangen wird“, so die Grünen-Politikerin, die zu DDR-Zeiten ebenso wie Angela Merkel Funktionärin der SED-Nachwuchsorganisation „FDJ“ war.

Statt auf die Vorwürfe einzugehen, nutzt sie die Sendezeit dann für eine Attacke auf die Union und Hans-Georg Maaßen: „Herr Maaßen hat sich an dieser Stelle mit einem Tweet beteiligt, wo ich nur sagen kann, wenn die Brandmauer steht, dann müssen Sie, Herr Ziemiak, heute hier erklären, erstens, da geht bestimmt niemand von der Bundesspitze in den Wahlkampf in Suhl“. Tina Hassel unterbrach, man müsse dazu erklären, was der Tweet sei. Göring-Eckardt fragte weiter, ob Maaßen auch in einer künftigen Unions-Fraktion sitzen werde. In dem Tweet Maaßens stand: „Annalena Charlotte Alma Baerbock = ACAB = All Cops Are Bastards. Zufall oder Chiffre?“

CDU-Generalsekretär Ziemiak geht sofort in die Verteidigungshaltung – und hat damit bereits verloren. Er sagt, der Tweet sei unmöglich und nicht sein Niveau. Das wirkt auf den Zuschauer wie eine Entschuldigung. Mit den Enthüllungen über Baerbock habe die CDU nichts zu tun, sagt Ziemiak weiter sehr defensiv. Darauf, dass Göring-Eckardt faktisch forderte, Kritik an Kanzlerkandidaten sei je nach Geschlecht einzuschränken, geht der Christdemokrat nicht ein. Ein schwaches Bild.

Besser macht es CSU-Generalsekretär Markus Blume, der für die Schwesterpartei zumindest Paroli bietet: „Sie werden doch nicht ernsthaft behaupten, dass die Frage, ob man alles in seinem Lebenslauf korrekt angegeben hat, oder ob man die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß gemeldet hat, dass das eine Frage von Mann oder Frau ist. Da würde ich doch wirklich darum bitten, dass da für alle die gleichen Maßstäbe gelten.“

Phänomenal, dass der CDU-Generalsekretär nicht den eigenen Kandidaten unterstützt, sondern sich distanziert. Und dann auch noch entschuldigend sagt, für die Demontage Baerbocks seien doch die Journalisten verantwortlich, und nicht die CDU. Das wirkt so, als seien die Grünen nicht der politische Gegner, sondern eher der umhätschelte Koalitionspartner in spe.

(anzusehen hier)

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Bild: ARD/Screenshot / Shutterstock
Text: br

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