Breaking News: „Geimpfte übertragen Delta-Variante so leicht wie Ungeimpfte“ US-Gesundheitsbehörde: Ansteckender als Ebola

Wäre es eine andere Quelle, hätten sich die sogenannten Faktenchecker sicher längst darauf gestürzt, Pappkameraden dazu aufgebaut und diese dann kunstvoll umgestoßen. So aber fällt es auch den Claqueuren unserer Regierung und ihres harten Corona-Kurses schwer, alles als „Fake“ hinzumanipulieren. Also übt man sich lieber in Verschweigen und/oder Verstecken. Die New York Times ist die Quelle der Nachricht. Und sie tituliert sie als „Breaking News“:

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Auf gut Deutsch: Geimpfte übertragen Delta-Variante so leicht wie Ungeimpfte. Die New York Times, in Corona-Fragen, und nicht nur da, stramm auf Linie und von Kritikern als konsequent links gescholten, beruft sich auf interne Papiere der US-Gesundheitsbehörde CDC, dem US-amerikanischen Pendant des Robert Koch-Instituts.

Sollte sich der Bericht bewahrheiten, wäre die gesamte Strategie der Bundesregierung, bei den Grundrechten zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterscheiden, für die Katz.

Wörtlich schreibt die New York Times in ihrem Beitrag – auch wenn es eine Wiederholung ist, aber die Nachricht ist so unglaublich, dass man sie geradezu wiederholen muss: „Infektionen bei geimpften Amerikanern können auch genauso übertragbar sein wie bei ungeimpften Menschen, heißt es in dem Dokument, und häufiger zu schweren Erkrankungen führen.“

Das Blatt schreibt weiter: „Die Delta-Variante ist viel ansteckender, durchbricht eher den Schutz der Impfstoffe und kann schwerere Krankheiten verursachen als alle anderen bekannten Versionen des Virus, so eine interne Präsentation, die innerhalb der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten verbreitet wird.“

Dr. Rochelle P. Walensky, die Direktorin der CDC, hatte bereits am Dienstag eingeräumt, dass geimpfte Personen mit sogenannten Durchbruchsinfektionen der Delta-Variante genauso viel Virus in Nase und Rachen tragen wie ungeimpfte Personen und diese ebenso leicht verbreiten können, wenn auch seltener (siehe meinen Bericht hier). Schon diese Nachricht war in den großen deutschen Medien eher schwer zu finden – obwohl sie eigentlich ein Thema des Tages hätte sein müssen.

„Die Delta-Variante ist übertragbarer als die Viren, die MERS, SARS, Ebola, die Erkältung, die saisonale Grippe und die Pocken verursachen“, schreibt die New York Times unter Berufung auf das Dokument, das ihr in Kopie vorliegt: „Sie ist so ansteckend wie Windpocken.“

Der unmittelbare nächste Schritt für die Agentur bestehe nun darin, „zu erkennen, dass sich der Krieg verändert hat“, heißt es in dem Papier. Der Inhalt wurde zuvor bereits in der ebenfalls stramm auf Linie befindlichen Washington Post gemeldet (Service-Hinweis für die „Faktenchecker“).

Der Ton des Dokuments spiegele die Beunruhigung der Wissenschaftler in der US-Gesundheitsbehörde über die Verbreitung von Delta im ganzen Land wieder, soll ein Bundesbeamter nach Durchsicht des Papiers gesagt haben, so die New York Times. Ihr Coronavirus-Tracker: Wir senden Ihnen täglich die neuesten Daten zu Orten, die Ihnen wichtig sind.

Delta erfordere jetzt neue Maßnahmen, sagte der Beamte dem Bericht zufolge. Dort heißt es weiter: „In den USA gab es bis Donnerstag durchschnittlich 71.000 neue Fälle pro Tag. Die neuen Daten deuten darauf hin, dass geimpfte Menschen das Virus verbreiten und zu diesen Zahlen beitragen – wenn auch wahrscheinlich in weit geringerem Maße als Ungeimpfte.“

Die Sonderrechte, um die sich in Deutschland die politische Diskussion dreht, wären damit zumindest äußerst kritisch zu hinterfragen. Ebenso wie die gesamte Impfstrategie: Es werden ja auch Gruppen geimpft, die keinem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind, mit dem Ziel, die Verbreitung zu verhindern. Wenn das aber nicht gewährleistet ist, müsste die gesamte Nutzen-Risiko-Abwägung der Impfung auf den Prüfstand.

Behördenchefin Walensky hat die Übertragung durch geimpfte Menschen laut New York Times als seltenes Ereignis bezeichnet, „aber andere Wissenschaftler haben vorgeschlagen, dass es häufiger vorkommt, als bisher angenommen.“ (Achtung, Faktenchecker: Originalzitat aus der New York Times. Ist die jetzt auch eine „Fake-News-Schleuder“ oder ein „Schwurbelmedium“?)

Die am Dienstag in den USA eingeführten neuen Maskenregeln der CDC für Geimpfte basieren auf den Informationen, die auch in dem Dokument stehen. Die CDC empfiehlt jetzt auch Geimpften in öffentlichen Gebäuden mit hoher Virusübertragung in Innenräumen Masken. „Das interne Dokument weist jedoch darauf hin, dass selbst diese Empfehlung möglicherweise nicht weit genug geht. ‘Angesichts der höheren Übertragbarkeit und des aktuellen Impfschutzes ist eine universelle Maskierung unerlässlich‘, heißt es in dem Dokument, schreibt die New York Times.

Laut CDC gibt es bei 162 Millionen geimpften Amerikanern etwa 35.000 symptomatische Infektionen pro Woche. Die Agentur verfolgt jedoch nicht alle leichten oder asymptomatischen Infektionen, sodass die tatsächliche Inzidenz höher sein kann. Dem Bericht zufolge produziert eine  Infektion mit der Delta-Variante Virusmengen in den Atemwegen, die zehnmal höher sind als bei Menschen, die mit der Alpha-Variante infiziert sind, die ebenfalls hochansteckend ist, heißt es in dem Dokument, so die Zeitung. Im Vergleich mit Menschen, die mit der ursprünglichen Version des Virus infiziert sind, sei die Virenlast sogar tausendfach höher. Die Zeitung schreibt: „Eine detaillierte Analyse zeigte, dass mit Delta infizierte Menschen unabhängig vom Impfstatus enorme Mengen an Viren in Nase und Rachen tragen.“

Eine Infektion mit der Delta-Variante könne mit größerer Wahrscheinlichkeit zu schweren Erkrankungen führen, heißt es in dem Dokument. Studien aus Kanada und Schottland ergaben demnach, dass Menschen mit Delta-Infektion häufiger ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zahlen aus Singapur würden zeigen, dass sie öfter eine künstliche Beatmung benötigen.

Sodann betreibt das Blatt aus den USA in dem Beitrag Werbung für die Impfung: „Dennoch zeigen die Zahlen der CDC, dass die Impfstoffe hochwirksam sind, um schwere Krankheiten, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bei geimpften Menschen zu verhindern, sagten Experten.“ Es zitiert John Moore, Virologe bei Weill Cornell Medicine in New York: „Insgesamt ist Delta die beunruhigende Variante, wie wir ja bereits wussten. Aber der Himmel fällt nicht und die Impfung schützt immer noch stark vor den schlimmsten Folgen.“

Erstaunlich ist, dass die Zeitung mit keinem Wort auf Zahlen und Daten eingeht, die zumindest den Verdacht nahelegen, dass die Delta-Variante zwar ansteckender, aber weitaus weniger tödlich ist als die bisherigen.

Noch im Juni hatte der regierungsnahe Virologe Alexander Kekulé den Angst-Strategen in Politik und Medien einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Mutationen von SARS-CoV-2 sind besonders ansteckend. Doch solange die Immunität der Bevölkerung zunimmt, sind sie weniger gefährlich als ihre Vorgänger. Am Ende wird sich auch die Delta-Variante zu einem hochinfektiösen, aber harmlosen Erreger entwickeln“, schrieb der Virologe (siehe hier). Weiter schrieb Kekulé: „Je häufiger der Erreger auf immune Individuen trifft, desto effektiver muss er sich ausbreiten, damit die Epidemie nicht ins Stocken gerät. Das bedeutet aber auch: Solange die Immunität der betroffenen Population und die Ansteckungsfähigkeit des Virus parallel zunehmen, sind neue Varianten zwar ansteckender, aber dafür weniger gefährlich als ihre Vorgänger.“

Betreibt die New York Times also Panikmache, oder sind die Warnungen berechtigt? Ich bin Journalist und kein Mediziner und muss dieses Urteil Ihnen überlassen. Fakt scheint aber zu sein, und deshalb halte ich die neuen Erkenntnisse für so wichtig: Auch die Impfung bringt zumindest angesichts von Delta einen nicht so guten Schutz vor Übertragungen, wie das die Behörden bisher behaupteten. Die gesamte Strategie der Regierung der Unterteilung der Menschen in zwei Klassen, Geimpfte und Ungeimpfte, ist damit in Frage gestellt. Wenn es Regierung und Medien um die Gesundheit der Menschen geht – müssten die Sonderrechte dann nicht dringendst auf Eis gelegt werden, solange die neuen Verdachtsmoment nicht widerlegt sind?

Beachtlich ist, dass die „Breaking News“ aus der New York Times in den deutschen Medien nur wenig bzw. versteckten Widerhall findet. Zumindest, wenn man der News-Suche von Google vertraut. Die Suchworte „CDC“ und „Windpocken“ bringen dort nur drei Treffer als eigenständige Meldungen – der Rest ist in News-Tickern mehr oder weniger dezent versteckt. (Stand: 30.7.21, 13.27 Uhr). Dabei sollte so etwas eigentlich ein Aufmacher sein. Will man die Regierung nicht in die Bredouille bringen mit ihrer Impfstrategie?

+++ Aktualisierung 30.7.21, 18.58 Uhr +++

Inzwischen berichten zahlreiche Medien über das CDC-Papier. Aufmacher ist aber mehrheitlich, dass Delta so ansteckend sei wir Windpocken, deutlich seltener dagegen, dass auch Geimpfte ansteckend sein können.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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