Warum viele Ex-Dissidenten heute schweigen
Ein Tweet „gegen rechts“, von einem alten DDR-Bürgerrechtler. Ich kenne ihn, ich schätze ihn – und war trotzdem erschrocken. Denn seine Blindheit ist kein Einzelfall. Sie hat System.
Ein Tweet „gegen rechts“, von einem alten DDR-Bürgerrechtler. Ich kenne ihn, ich schätze ihn – und war trotzdem erschrocken. Denn seine Blindheit ist kein Einzelfall. Sie hat System.
Bestellt – und dann Funkstille. Vier Wochen „nicht versandt“, Chat-Versprechen, Tickets, „ich verfolge das persönlich“. Gelöst wurde das Problem am Ende nicht von Amazon, sondern vom Kunden.
Der Fall Consorsbank hat mich aufgewühlt. Nicht wegen der Konto-Kündigung. Sondern wegen der Mechanik dahinter. Kein Druck. Kein Befehl. Kein Zwang. Nur stiller Gehorsam. Genau der macht heute möglich, was man einst Diktaturen zuschrieb.
Brzezicha wirft dem Kanzler vor, was er nie gesagt hat – und zieht eine radikale Parallele zur NS-Zeit. Deutlicher kann man die Verbrechen des Nationalsozialismus kaum verharmlosen – auch wenn man es selbst nicht begreift. Von Thomas Rießinger.
Ein Tweet reicht, um ins Visier der Staatsmacht zu geraten. Dahinter steckt mehr als eine Justiz außer Rand und Band: Wer Kritik übt, wird juristisch eingeschüchtert – zur Warnung für alle anderen. Unter CDU-Aufsicht.
Weil er eine Parole der taz parodierte, durchsuchte die Polizei das Zuhause von Professor Bolz. Es geht nicht mehr um Strafen – sondern um Angst. Man braucht keinen Gulag mehr. Ein Wink mit dem Zaunpfahl genügt.
Beleidigungen, Diffamierungen und symbolische Herabwürdigungen politischer Gegner oder kritischer Stimmen sind nicht bloß rhetorische Entgleisungen. Sie sind eine Methode, deren Wurzeln tief in Ideologien und Propaganda reichen. Eine Analyse von Ekaterina Quehl.
Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter der Demokratie. Das gilt im „besten Deutschland aller Zeiten“ aber offenbar nur, wenn es um die „richtige“ Meinung bzw. Haltung geht – wie ein Schreiben aus dem Innenministerium nahelegt. Von Kai Rebmann.
Das Beispiel von mutigen Frauen aus der DDR 1987 zeigt: Man muss nicht den Mund halten. Wenn wir jetzt den „woken“ Ideologen nicht die Stirn bieten, werden wir es bald nicht mehr können.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen