DAK meldet ungewöhnlich hohen Krankenstand „Viel Husten und Schnupfen, aber wenig Corona“

Von Kai Rebmann

Die DAK zählt mehr als 2,2 Millionen versicherte Arbeitnehmer. Dementsprechend belastbar sind die Zahlen, die eine der größten Krankenkassen in Deutschland jetzt zum Krankenstand im dritten Quartal vorgelegt hat. Das Wichtigste vorweg: Die Corona-„Pandemie“, sofern es sie je gegeben hat, ist endgültig vorbei. Im Zeitraum von Juli bis September gab es zwar eine starke Sommer-Welle mit einer signifikant hohen Anzahl an „normalen“ Atemwegserkrankungen, Corona taucht in den Statistiken aber kaum noch als nennenswerter Faktor auf. Die DAK spricht im Vergleich zu den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit von einem „ungewöhnlich hohen Krankenstand“ für ein drittes Quartal, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Fehlzeiten wegen einer Corona-Infektion um die Hälfte zurückgegangen seien. In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt das, dass nur 3,1 Prozent der Krankmeldungen auf diese Diagnose zurückzuführen waren.

Deutlich häufiger fehlten die bei der DAK Versicherten wegen Muskel-Skelett-Problemen (z. B. Rückenschmerzen), psychischen Erkrankungen oder klassischen Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Bronchitis. In diesem Bereich stieg die Quote im Vergleich zum 2. Quartal um rund 34 Prozent an. Über die Ursachen dieser außergewöhnlich starken Sommer-Welle wurde auf dieser Seite schon mehrfach berichtet. Corona-Maßnahmen wie die Maske oder das Abstandhalten konnten zwar die Ausbreitung des neuartigen Wuhan-Virus und seiner Nachfolger nicht stoppen, sorgen aber dafür, dass das allgemeine Immunsystem geschwächt wurde. Die Aufhebung dieser Maßnahmen führte schließlich dazu, dass Viren und Bakterien aller Art vergleichsweise leichtes Spiel hatten.

Corona hat seinen Schrecken verloren

Die Zahlen der DAK widerlegen auch das Narrativ, dass Corona für den Personalnotstand in zahlreichen Bereichen der kritischen Infrastruktur verantwortlich sei. Zumindest waren und sind es nicht die Infektionen an sich, die in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen für Ausfallquoten von bis zu 50 Prozent gesorgt haben. Vielmehr ist die Schuld bei den Isolationsvorschriften zu suchen, die von Politkern für das gemeine Volk verhängt wurden, für sie selbst aber nicht galten. Die Statistik der DAK sagt nichts anderes aus, als dass von 100 Fehltagen am Arbeitsplatz nur ganze 3,1 Tage auf eine Corona-Infektion zurückzuführen sind. Dass dieser Faktor überhaupt noch als Einzelposten in dem Zahlenwerk aufgeführt wird, und nicht unter „Sonstiges“ mitläuft, dürfte einzig und allein dem Umstand geschuldet sein, dass es eben Corona ist.

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Zum Vergleich: Je 100 Beschäftigte entfielen auf Muskel-Skelett-Probleme durchschnittlich 81 Fehltage. Bei den psychischen Erkrankungen summierten sich die Fehlzeiten auf 70 Tage. Zusammen mit den „normalen“ Atemwegserkrankungen (also ohne Corona) zeichneten alleine diese drei Gruppen für über die Hälfte aller Fehltage der in Deutschland bei der DAK versicherten Arbeitnehmer verantwortlich. Die Krankenkasse stellt in ihrer Pressemitteilung daher treffend fest, dass es im dritten Quartal „viel Husten und Schnupfen, aber wenig Corona“ gab.

Hoher Krankenstand vor allem bei jungen Arbeitnehmern

Und noch etwas fällt auf: Es waren zwischen Juli und September vor allem die jungen Versicherten, auf deren Arbeitskraft die Chefs in Deutschland verzichten mussten. Fast jeder Dritte aller Erwerbstätigen bis 19 Jahre war im Laufe des dritten Quartals mindestens einmal krank. Noch etwas höher lag die Quote bei den weiblichen Beschäftigten zwischen 20 und 24 Jahren. In dieser Altersgruppe meldeten sich 35,6 Prozent mindestens einmal krank. Damit lag die Quote bei den jungen Menschen spürbar höher als im Gesamtbild aller DAK-Versicherten (27,5 Prozent). Fast schon die einzig erwartbare Tendenz, die die DAK-Daten lieferten, bezog sich im dritten Quartal auf die Ausfallzeit der Arbeitnehmer. Die jüngeren Generationen fehlten pro Krankschreibung nur sechs bis sieben Tage am Arbeitsplatz, die 50-jährigen rund 15 Tage und die über 60-jährigen ganze 22 Tage.

Als wichtigste Erkenntnis bleibt wohl festzuhalten, dass Corona-Infektionen in den Statistiken der Krankenkassen kaum noch eine relevante Größe aufweisen, wenn es um die Fehlzeiten am Arbeitsplatz geht. Darüber hinaus fällt auf, dass insbesondere junge Arbeitnehmer zwar nicht länger, dafür aber häufiger (Anzahl der Krankmeldungen) zu Hause bleiben mussten. Warum das so ist, muss im Bereich der Spekulation bleiben, da die DAK-Zahlen hier keine belastbaren Hinweise hergeben. Gesichert ist hingegen die Tatsache, dass die sogenannte „Impfung“ vor allem bei der Generation U40 sehr häufig zu starken Nebenwirkungen führt, die durchaus mit einer mehrtägigen Arbeitsunfähigkeit pro Einzelfall einhergehen können.

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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

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