Deutschland nach der Wahl – eine Dystopie Der Wahlsieger steht bereits fest: Die grüne Ideologie

Von Alexander Wallasch

Was passiert eigentlich mit Deutschland, wenn das Unvermeidliche geschehen ist? Möglicherweise macht es vor der endgültigen Wahlentscheidung noch Sinn, in die Glaskugel zu schauen, um eine Idee von der Arbeit einer künftigen rot-rot-grünen oder rot-grün-gelben Bundesregierung zu bekommen.

Aber wo sollte man da anfangen, frage ich leicht verzweifelt Boris Reitschuster, der die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und u.a. meint, das würde vollkommen ausufern, wo ich denn da beginnen und wo enden wolle, wir hätten doch noch so viele wichtige Themen auf dem Tisch, einige davon auch angeregt von aufmerksamen Lesern, deren großes Engagement man nicht enttäuschen dürfe.

Das sehe ich ein. Wende mich aber gerade deshalb explizit an die Leser von Reitschuster.de, mich hier zu unterstützen bei diesem Projekt, dass ich gerne noch vor der Wahl veröffentlichen will, ohne zu viel unserer wenigen redaktionellen Zeit zu binden, welche wir für anderes ebenfalls dringend benötigen:

Bitte helfen Sie mir deshalb in den Kommentaren, wenn Ihnen aufgefallen ist, was ich im Folgenden vergessen und was unbedingt noch mit auf die Liste der mutmaßlichen Vorhaben gehört, welche eine der genannten Regierungskoalitionen in Deutschland verwirklichen wird.

Die Leser von Reitschuster.de bitte ich, diese Kommentare als Teil dieses Artikels zu verstehen, welche den folgenden Versuch der Abbildung einer kommenden Dystopie mit ergänzt bzw. ausgemalt haben.

Hyper-Zuwanderung beginnt jetzt

Sie mögen es mir nachsehen, aber da ich mich viele Jahre auch intensiv mit den Verwerfungen rund um die Massenzuwanderung ab 2015 befasst habe, will ich damit gleich beginnen: Die Vernetzungen und massive Verstrickungen gleich einer ganzen Reihe von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit den Grünen und auch der SPD und den Gewerkschaften haben eine Bringschuld verursacht, für die jetzt nach der Bundestagswahl Zahltag sein wird.

Zum einen werden die privaten sogenannten Seenotrettungsorganisationen staatlich autorisiert und finanziert werden. Und zum anderen werden erstmals auch Städte und Kommunen eigenständig illegale Migranten legalisieren und aufnehmen, ohne dass das Bundesinnenministerium hier noch sein Veto einlegt. Die teils linksradikale Vereinigung Seebrücke wird den Zuzug von Migranten für diese mehr als zweihundertfünfzig bereitwilligen Orte zügig organisieren.

Wenn jede dieser über 250 Städte und Kommunen 500 Personen aufnimmt, sind das 125.000 Zuwanderer; passiert das mehrfach im Jahr, verdoppelt und verdreifacht sich diese Zahl. Weil aber die Mittelmeer-Anrainerstaaten auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, wird die neue Bundesregierung Garantien übernehmen, diese in Spanien, Italien und anderswo Ankommenden aufzunehmen. Auch dafür werden massiv Gelder in die Hand genommen, um diese Staaten zu überzeugen.

Das Gleiche wird auf den allermeisten weiteren Migrationsrouten nach Europa passieren. Und diese deutsche Einladungspolitik wird eine Sogwirkung auf die arabische und afrikanische Welt haben, der gegenüber Merkels Massenzuwanderung rückblickend wie eine kleine Generalprobe wirkt. Die neuen Zuwanderer kommen dann nicht mehr nur mit der Antifa zur See nach Deutschland, viel mehr noch werden mit Passagiermaschinen, organisiert von jetzt staatlich dauerhaft subventionierten NGOs, nach Deutschland eingeflogen.

‘Glück‘ der Massenzuwanderung für Scholz eine ‘Tatsache‘

Der Bundeskanzler in spe Olaf Scholz teilte gerade im Wahlkampf mit, dass er Einwanderung als „großes Glück“ für Deutschland verstehe. Einwanderung hätte einen wesentlichen Beitrag zum deutschen Wohlstand geleistet. Das müssten die Deutschen jetzt auch als „Tatsache“ akzeptieren. Also auch hier wird es demnächst Sprechverbote geben – jedenfalls wird, wer etwas anderes behauptet, riskieren, dann die üblichen Zuweisungen von Rassist bis Nazi und Volksverhetzer zu ernten – mit entsprechenden empfindlichen Folgesanktionen.

Der überproportional große Anteil der Migranten unter Hartz-4-Empfängern fällt bei Scholz selbstredend ebenso unter den Tisch, wie es für den Sozialdemokraten keine Rolle spielen wird, dass bereits die Teilnahme an einem Sprachkurs dafür sorgt, dass Zuwanderer nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.

Die Medien werden zukünftig lernen müssen, was ab morgen vorrangig nicht mehr zu berichten ist. Jedenfalls dann, wenn sie auf einen Anteil staatlicher Förderung hoffen. Denn auch das wird unter der neuen Regierung und unter verschleiernden Begrifflichkeiten wie „digitale Transformation“ zu einer ganzen Reihe von semi-öffentlich-rechtlichen Presseerzeugnissen führen, die zuvor noch in privater Hand waren.

Diese Zeitungen sind dann unabhängiger von ihren Lesern, die sinkenden Leserzahlen interessieren die Blattmacher so noch weniger. Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung sind schon seit 2014 Teil eines Rechercheverbundes mit den von Zwangsgebühren finanzierten Sendern NDR und WDR. Leiter dieses Hybrids ist der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo. Der Focus nannte das schon zu Beginn dieser unheilvollen Melange eine „höchst bedenkliche Zusammenarbeit“. Wie wenig sich dieses Blatt dann gegen weitere Zuwendungen wehren wird, wird zu beobachten sein.

Wahlprogramm der Grünen ist maßgeblich

Aus Mangel an einem profilierten SPD-Wahlprogramm 2021 wird jenes der Grünen maßgeblichen Einfluss bekommen. Viele werden sich noch an das schmunzelnde Gesicht erinnern, als sich Olaf Scholz damals zum Kanzlerkandidaten hatte aufstellen lassen. Jedem war damals klar: Er glaubte selbst am wenigsten an seine Chance. Und so gering wie der Wille war, Kanzler zu werden, so wenig Wert wird er als Überraschungskanzler auf Inhalte legen.

Wer sich die Werbeveranstaltungen der drei Kanzlerkandidaten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen angeschaut hat („Triells“), der sah Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) darum ringend, wer am besten aus dem Wahlprogramm der Grünen zitieren kann.

Keiner der beiden hatte überhaupt eine überzeugende Idee davon, wie Deutschland zukünftig zu regieren sei. Oder man wollte nicht darüber reden – die öffentliche Meinung war nämlich schon auf eine Weise synchronisiert mit den Inhalten einer grünen Ideologie, dass Abweichlern hier unweigerlich ein Shitstorm drohte.

Abweisende Mechanismen, wie sie sich unter einer Kanzlerschaft Merkel etabliert haben. Die Ideen- und Profillosigkeit dieser Kanzlerschaft stand am Anfang dieses Niedergangs konservativer politischer Positionen. Angela Merkel wurde in ihren sechzehn Jahren Amtszeit immer anfälliger für ideologische Positionen und die Grünen und Linken haben ihr fleißig zugeliefert. Gleichzeitig hatte sich die Bundeskanzlerin gleich ganz frei gemacht von ernstzunehmendem Widerspruch aus den eigenen Reihen.

Der letzte Innenminister der DDR, Peter-Michael Diestel, hatte Merkel in einem bemerkenswerten Interview in etwa so erklärt: Helmut Kohl hätte sich gern mit Mitstreitern umgeben, die ihm etwas entgegenzusetzen hatten, Merkel hätte das Gegenteil getan und nach und nach jeden Widerspruch entsorgt. Entsprechend immer weniger gut aufgestellt waren ihre wechselnden Regierungstruppen.

Die Grünen wollen und werden diese Macht zukünftig nicht mehr aus den Händen geben. Die Kanzlerkandidatin der Partei hatte es unumwoben mehrfach so formuliert, niemand kann also später sagen, davon nichts gewusst zu haben: Die Grünen wollen eine Notstandsregierung. Sie nennt es freilich nicht so, bei Baerbock heißt es „Klimaregierung“, ausgestattet mit entsprechenden Notstandsgesetzen, sie werden nur nicht so heißen.

Auch hier darf man gespannt sein, wie diese zukünftig aussehen und ob 2025 überhaupt noch die Bedingungen und der Wille vorhanden sein werden, diesen etablierten Wahnsinn wieder abzuwählen.

Heimliches Hoffen auf den Atomstrom der Nachbarn

Die neue Bundesregierung wird massiv in den Ausbau der Windenergie investieren. Für Annalena Baerbock ist es unabdingbar, „Planungen und Genehmigungen durch vereinfachte Verfahren und mehr Personal zu beschleunigen“. Die Branche ist sich allerdings längst einig darüber, dass der Windkraft-Ausbau nicht für die ambitionierten grünen Klimaziele taugt. Aber anstatt nach Alternativen zu suchen, sollen nur die Genehmigungswege vereinfacht werden.

Insgeheim mag es sein, dass die zukünftige Regierung darauf hofft, die brutalsten Energieengpässe dann aus dem Ausland decken zu können, der Ausbau der Atomkraft in Anrainerstaaten ist dafür nur ein Indiz. Dann wird der Strom eben zugekauft.

Ich frage Sie als Leser: Wo soll man anfangen, wo enden bei dieser dystopischen Spurensuche?

Bildung ist ein weiteres Thema. Hier allerdings ist die Ideologisierung der Kinder und Jugendlichen schon am weitesten fortgeschritten. Sie haben es in den letzten Jahren bei ihren Freitagsausflügen – Fridays for Future – gelernt. Das entsprechende Personal unterrichtet diese Ideologie an den Schulen.

Hier wäre einmal unter dem Lehrpersonal eine ähnliche Umfrage interessant, wie sie bei den Öffentlich-Rechtlichen stattgefunden hatte, als man so feststellte, dass die Volontäre von den Universitäten zu über neunzig Prozent Sympathisanten der Grünen und Linken sind.

Und da sind wir noch gar nicht bei der Sicherheitsarchitektur angekommen. Hier wäre schon wegen der massiven Verwerfungen der kommenden Hyper-Zuwanderung ein Ausbau der Polizei in allen Ländern und auf Bundesebene notwendig. Aber beispielsweise die grüne Jugend forderte bereits einen Abbau der Polizei zugunsten von mehr Sanitätern und Sozialarbeitern
Dass diese Sanitäter und Sozialarbeiter allerdings im öffentlichen Raum eine Gruppe der Hauptbetroffenen sind, was Übergriffe von Zuwanderern angeht, interessiert bei den Grünen niemanden.

Gewünschter Zusammenbruch der Sicherheitsarchitektur

Der Zusammenbruch der Sicherheitsarchitektur ist vorprogrammiert. Gleichzeitig werden selbsternannte Antifaschisten staatsfinanziert werden und ihre paramilitärischen Verbände weiter ausbauen. Die Grüne Renate Künast hat im Bundestag bereits eine dauerhafte Finanzierung der Antifa gefordert, die Grünen sind von dieser Forderung nie mehr abgewichen.

Liebe Leser: Eingangs bat ich Sie darum, in den Kommentaren zu ergänzen, was bei mir aus Platzmangel fehlen wird. Viele Punkte konnte ich noch gar nicht ansprechen, einiges mag mir ganz entgangen sein. Aber deshalb wird es nicht weniger stattfinden. Die grüne Ideologie wird die der kommenden Bundesregierung sein, ganz gleich, welcher Kanzlerkandidat am Ende das Rennen macht.

Die längst sichtbar gewordene große Gelassenheit der Grünen im Endspurt des Wahlkampfes belegt das eindrucksvoll: Eine Ideologie ist am Ziel angekommen, der Wähler muss den Wahnsinn nur noch pro forma absegnen und er wird es tun.

Das ganz Land muss durch ein tiefes Tal, jeder für sich wird die schmerzhaften Entbehrungen spüren, welche der kommende Wohlstandsverlust mit sich bringen wird. Und weil eine neue Armut für viele eben so massiv ausfallen wird, werden sich immer mehr Menschen in staatliche Abhängigkeit begeben müssen. Die aber ist gewollt und wird von Redeverboten und weiteren Diffamierungen und Denunziationen begleitet sein.

Bitte helfen Sie gerne in den Kommentaren, wenn Ihnen etwas aufgefallen ist, was ich vergessen habe und was noch mit auf die Liste der mutmaßlichen Vorhaben gehört, welche eine der genannten Regierungskoalitionen in Deutschland verwirklichen wird.

Wir wollen wenigstens erahnen, was auf uns zukommt. Danke.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann) schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“.

Bild: Shutterstock
Text: wal

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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