Ist die saisonale Grippe für Kinder tödlicher als COVID-19? Eine aktuelle US-Studie des Medizinprofessors Dr. Marty Makary legt diesen Schluss nahe

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Wäre vor zwei Jahren außerhalb der Karnevalszeit eine erwachsene Person mit einer umgeschnallten FFP2-Maske – die ich als „Freiland-CO2-Selbstbegaser & Schadmikroben-Inkubator“ bezeichnen möchte – durch eine deutsche Innenstadt gelaufen, wäre das wohl ein Fall für den Psychiater gewesen. Der Mann oder die Frau leide wohl an geistiger „Ich-bin-der-verkannt-geniale-Chefchirurg“-Verwirrung, hätte eine mögliche Ferndiagnose gelautet. Heute gehört es zum Stadtbild, medizinische Laien, als maskierte „Heilkundige“ getarnt, beobachten zu müssen.

Diese Männer und Frauen zeigen nicht mehr ihr „wahres Gesicht“, sondern verkleiden sich draußen gerne auch mal als „Professor(in) Sauerbruch“, könnte man – ironisch! – vermuten.

Diese humorvolle Einleitung führt mich zum Thema dieses Beitrags. Solange es noch gesetzlich erlaubt ist, kann sich jeder Erwachsene freiwillig draußen maskieren, das ist sein gutes Recht, aber bei unseren Kindern hört dieser „Corona-Spaß“ auf. Diverse Studien belegen, dass Masken im Freiland nutzlos – ja schädlich – sind, insbesondere für die agil-atmungsaktiven Kinder. Sind die Heranwachsenden durch die über offene Grenzen importierten Wuhan-SARS-CoV-2-Viren derart gefährdet, dass eine Masken- und Impfpflicht in Betracht gezogen werden sollte?

Eine neue US-Studie des hierzulande weitgehend unbekannten Prof. Marty Makary (Johns Hopkins School of Medicine, Baltimore, USA) belegt, dass das Sterberisiko für unter 18 Jahre alte Jungen und Mädchen noch erheblich geringer ist, als bisher in allen Studien angenommen wurde. Wie dieser Mediziner im „Wall Street Journal“ dargelegt hat, ist die in den USA kontrovers diskutierte „Zahl 335“ zu hoch (Makary, M.: The flimsy evidence behind the CDCs push to vaccinate children. WSJ July 19,1–4; 2021).

Was steht hinter dieser „magischen Nummer“? Die Zahl 335 gibt die Kinder an, welche seit Beginn der Corona-Pandemie in den USA – registriert vom Center for Disease Control and Prevention (CDC) — mit oder an Corona gestorben sind. Bei ca. 75 Millionen unter 18-Jährigen ist das ein Anteil von rund 0,0004 %, hochgerechnet auf die an COVID-19 erkrankten Kinder etwa 0,004 %. Jeder Todesfall eines Kindes ist ein menschliches Drama und sollte daher keinesfalls relativiert werden.

Prof. Makary zweifelt aber diese Zahl an und verweist auf eigene Analysen. So konnte er unter etwa 48.000 Kindern unter 18 Jahren, die mit Covid-19 diagnostiziert waren, bei jenen „kleinen Patienten“ ohne Vorerkrankungen (wie z.B. Leukämie) kein einziges Todesopfer finden. Er schlussfolgert daraus, dass unter den 335 „an COVID-19“ verstorbenen Kindern ein erheblicher Anteil vorerkrankt war und daher die SARS-CoV-2-Virusattacke nicht überlebt hat. Im April 2021 haben zwei deutsche Fachgesellschaften (DGPI und DGKH) ähnlich geringe Sterblichkeitsraten für Kinder bekanntgegeben.

Unter Heranziehung öffentlich verfügbarer CDC-Daten kann aus diesen Zahlen geschlussfolgert werden, dass die Sterbewahrscheinlichkeit während saisonaler Grippewellen für Kinder deutlich höher liegt als jene, die bei COVID-19-Erkrankungen zu beklagen ist. Ebenso ist das Risiko für Kinder, bei Verkehrsunfällen oder beim Schwimmen umzukommen, statistisch betrachtet höher – auch ein Tod durch Blitzschlag wird wohl häufiger eintreten (s. Gould, G.: Age, weight and covid risk. WSJ July 27,1–2; 2021).

Aus diesen Fakten und Daten ergibt sich die moralische Verpflichtung, hierzulande unsere Kinder nicht weiterhin mit sinnlosen, Körper wie Seele schädigenden Masken zu quälen, und die Diskussion einer möglichen Kinderimpfung gegen SARS-CoV-2-Viren sollte damit erledigt sein.

Weiterführende Infos zum Themenkomplex „Corona, Humanevolution, Massenzuwanderung, Psyche & Kriminalverhalten verschiedener Menschengruppen, Bildungsverfall und Klima-CO2-Hysterie sind im Fachbuch „Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien. Auflage, Tredition, Hamburg 2021“ nachlesbar, siehe hier.

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Prof. Dr. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Evolutionsbiologe und Physiologe. Als Autor von über 300 wissenschaftlichen Publikationen und 14 Fachbüchern verfügt er über ein breites Spektrum experimenteller Erfahrungen, auch zum Thema „Sexual- und Humanbiologie“, siehe www.evolutionsbiologen.de.
Bild: Shutterstock
Text: Gast
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