Kritik an Pommes-Verzicht bei IKEA empört „woke“ Blase Ex-SED-Blatt tobt wie dreijähriges Kind

Bescheidenheit und Demut finde ich immer wichtig, vor allem bei Journalisten. Wo sie besonders selten vorkommt. Aber dennoch gibt es Momente, in denen man sich einmal auf die Schulter klopfen darf. Und wenn man mit einem einzigen Tweet massive Hyperventilation in der Blase der rotgrün-woken „Kulturkämpfer“ auslösen kann und das Hetzblatt „Berliner Kurier“ – früher in SED-Besitz, heute in dem von einem ehemaligen Stasi-IM – einem einen eigenen Artikel widmet, dann ist das in meinen Augen Grund, ein bisschen stolz zu sein. Selbst der WDR widmete meinem Tweet einen Beitrag – mit Ihrem Gebührengeld! Wie sonst könnte einem der polit-mediale Komplex mehr Relevanz bestätigen? Davon träumt jeder Journalist, dass er derart selbst Themen setzen kann! Was für ein Ritterschlag.

Auslöser für das Beben in der Champagner-linken Blase ist folgender Kurztext von mir in verschiedenen sozialen Netzwerken, der sich auf ein Foto stützt, das mir ein Leser geschickt hat:

Der Berliner Kurier schreibt dazu einen ganzen Artikel mit der Überschrift: „Ikea verzichtet für das Klima auf Pommes: Klima-Leugner laufen Sturm – und ernten dafür reichlich Spott“. Weiter heißt es in dem Beitrag zu meinem Tweet: „Es scheint sich also um die Entscheidung einer Filiale gehandelt zu haben, zum Thema auf Twitter wurde sie durch einen Tweet des rechten Bloggers Boris Reitschuster, der in der Vergangenheit als Leugner der Klimakrise und der Corona-Pandemie auftrat.“

Wow! Ich bin als alter Sozialdemokrat nicht nur „rechts“ (im woken Leutsprech gleich Nazi), sondern leugne auch noch Corona und die Klimakrise.

Wer würde Klima-Veränderungen leugnen

Das ist so putzig, dass ich wirklich lachen musste. Fehlt nur noch, dass ich kleine Kinder fresse. Ich leugne weder Corona noch kenne ich Menschen, die es leugnen. Genauso ist es mit dem Klimawandel. Der ist offensichtlich. Nur finde ich, dass man zum Umgang damit diskutieren darf, ja muss, statt Dogmen zu verbreiten (sehr nahe ist mir dazu die Position von Prof. Dr. Ulrich Kutschera, siehe hier).

Das Schüren von derartigem Hass und so eine Hetze durch plumpe Verleumdung sind für mich eine ultimative intellektuelle Bankrotterklärung. Weil man nicht mehr weiter kommt mit Argumenten und eine argumentative Auseinandersetzung scheut, fällt man zurück auf das Verhalten eines Dreijährigen und schreit laut, mit Zeigefinger auf denjenigen, den man als Bedrohung ausgemacht hat: „Bäh!“

Gott sei Dank umstritten!

Der WDR unterlässt wenigstens solche Hetze. Dort bin ich nur „der umstrittene Autor und Blogger“. Was als „Framing“ gemeint ist, fasse ich als Kompliment auf: Wer als Journalist nicht umstritten ist, kann kein guter, kritischer Journalist sein – sondern eher ein Bauchpinsler.

Aber nicht nur die Ex-SED Zeitung hyperventilierte, die kürzlich beim Hetzen gegen mich ein unglaubliches Eigentor leistete und mir ein Buch andichtete, das ich nie geschrieben habe (siehe hier).

Auch die übrigen Kulturkämpfer, die im Namen des selbst erklärten Kampfes gegen Hass und Hetze genau diese Hass und Hetze verbreiten, und im Namen von Vielfalt und Buntheit genau diese bekämpfen, reagierten mit Schaum vor dem Mund:

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Ein intellektuelles Niveau, das nicht weiter zu kommentieren ist. Nicht einmal was „Cancel-Culture“ ist, hat die Dame begriffen. Wobei bei ihr, die sich selbst als „Model, Autorin und Influencerin“ bezeichnet und regelmäßig für das Qualitätsmedium „web.de“ schreibt, vielleicht die Emotionen überkochen. Sie verfolgt meine Arbeit seit langem mit so viel Inbrunst und Energie, dass man sich fast fragen muss, ob so viel Hass in Wirklichkeit im Innersten nicht dem gegenteiligen Gefühl entspringt. Journalistisch ist die Dame dadurch aufgefallen, dass sie bei „Bild“ erzählt, „was ein Kaninchen und Bananen mit Sex zu tun haben“ (anzusehen hier).

Besonders erbaulich: Statt etwa auf die Doppelmoral von IKEA hinzuweisen, das mit Diktaturen zusammenarbeitet und durch enorme Transportwege und etwa die Abholzung der letzten Urwälder im russischen Karelien zu den großen Umweltsündern gehört – die Liste ließe sich lange fortsetzen – hetzen Bessermenschen wie die eifrige Twitterin gegen denjenigen, der IKEA auf seine Doppelmoral aufmerksam macht.

Bei der Gelegenheit kann ich nur meinen Lieblingsspruch meines Lieblingsjournalisten, des großen Karl Kraus, wiederholen: „Was trifft, trifft zu“.

Die Aufregung ist wohl deshalb so groß, weil Verbote, Bevormundung und Gängelung des bösen, politisch unbelehrbaren „Pöbel“ – also von uns – für die Kulturkrieger, die in Medien und Politik den Ton angeben, ihr wichtigstes Werkzeug im Kampf für einen „Great Reset“, also eine neue Welt mit besseren Menschen, sind. Und wehe, jemand versucht, dieses Werkzeug zu unterlaufen oder gar lächerlich zu machen.

Ich bin stolz auf den Zorn, den ich mir von Seiten der Ideologen zugezogen habe. Und werde mich den Bevormundern und Belehrern weiter entgegenstellen. Das verspreche ich.

PS: Auch IKEA reagierte inzwischen auf die Geschichte. Die Pressestelle teilte mit:

Es gibt in Deutschland derzeit keine Pläne, Pommes Frites aus dem Sortiment zu nehmen. Jedoch sind Pommes Frites kein fester Bestandteil unseres nationalen Angebots, sodass es unseren lokalen Standorten obliegt, ob Pommes Frites Teil des Angebots vor Ort sind.G rundsätzlich möchten wir bei IKEA unsere Kundinnen und Kunden bei einer gesünderen und nachhaltigeren Lebensweise unterstützen – und das schließt auch die Speisen und Lebensmittel ein, die wir ihnen bei IKEA anbieten.

PS: Interessant ist die Abstimmung mit den Füßen – hier die Auflagenentwicklung des Berliner Kuriers laut Wikipedia:

David gegen Goliath
Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Bild: Shutterstock
Text: br

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