Leipzig-Demo: Parallel-Realität in der Bundespressekonferenz Seibert: "Extremisten, Chaoten, gewaltbereite Menschen"

Von welcher Demonstration sprechen die Kollegen hier überhaupt, fragte ich mich heute auf der Bundespressekonferenz immer wieder, als die Journalistinnen und Journalisten von den großen Medien ihre Fragen stellten. Das klang so, als hätte da am Samstag in der sächsischen Stadt eine Bande Rechtsextremer ihr Unwesen getrieben, und die Polizei vor ihnen kapituliert. Der gefühlte Tenor der Fragen an die Regierung: Was kann man tun, um solche Demos in Zukunft zu unterbinden? Und wie kann die Polizei heftiger vorgehen gegen die Demonstranten?

Hätte mir vor 25 Jahren, als ich das journalistische Handwerk erlernte, jemand vorhergesagt, ich würde einmal erleben, dass Journalisten (sowie Grüne und Sozialdemokraten) auf mehr Härte der Polizei drängen und der Regierung – in diesem Fall der Sächsischen – vorwerfen, sie sei zu friedlich und deeskalierend gegenüber Demonstranten, ja dass Journalisten faktisch Einschränkungen des Versammlungsrechts fordern – ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aus den Fragen entstand für mich der Eindruck, dass kaum einer der Kollegen selbst in Leipzig war und sich mit eigenen Augen ein Bild gemacht hat. Das kam etwa durch Fragen nach der „zunehmenden Aggressivität“ zum Ausdruck. 

Offenbar haben viele Kollegen einfach das Framing aus anderen Medien übernommen. Und etwa das ZDF angeschaut. Der Bericht dort heute im Mittagsmagazin stellte das auf den Kopf, was ich in Leipzig gesehen habe. Die Anmoderation: „Nach dem Chaos und den Ausschreitungen am Samstag bei Protesten von Corona-Leugnern und Rechtsextremen fordert Sachsens Linke den Rücktritt von CDU-Landesinnenminister Wöller. Tausende hatten ohne Maske demonstriert, und das, während deutschlandweit die Infektionszahlen steigen.“ Wie dreist! Was für eine Verleumdung! Kritiker der Corona-Maßnahmen als Leugner des Virus zu bezeichnen, ist schlicht Lüge. Ja Hetze. Und was für eine geschichtliche Ironie, dass die umbenannte SED den Rücktritt eines Ministers fordert, weil der eine Demonstration in Leipzig nicht niederknüppeln ließ. Weiter hieß es im ZDF: „Stundenlang, dicht an dicht, stehen die Corona-Leugner zusammen.“ 

Ausgerechnet der Sprecher des Innenministeriums, Steve Alter, rückte auf der Bundespressekonferenz das Zerrbild, das in vielen Fragen zum Ausdruck kam, zumindest ein wenig zurecht: Es handele sich bei den Demonstrationsteilnehmern um eine sehr heterogene Gruppe; Extremisten hätten versucht, die Proteste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, aber obwohl diese zunehmend aktiv geworden seien, sei es ihnen nicht gelungen, die Proteste vollständig zu übernehmen. Auch das ist noch eine Verzerrung, aber wenigstens eine geringere als die ZDF-Schlagzeile „Corona-Leugner und Rechtsextreme“. Ja, es gab Rechtsextreme auf der Demonstration. Aber in sechs Stunden habe ich bis auf eine Situation, wo Gewalttäter möglicherweise der rechtsextremen Szene zuzuordnen waren, keine gesehen. Was zumindest nahe legt, dass sie alles andere als tonangebend waren.  

„In Leipzig wurde nun die Versammlungsfreiheit zum Teil gezielt ausgenutzt“, klagte Merkels Sprecher Steffen Seibert, so als ob das ein Vergehen sei und kein Grundrecht (siehe hier). Weiter sagte Seibert: „Am Ende haben Extremisten, Chaoten, gewaltbereite Menschen sich nach der Auflösung der Versammlung ihren Weg durch Leipzig bereitet.“ Bitte sehen Sie sich hier meine Aufnahmen vom Samstag an – und diejenigen, die Seibert als „Extremisten, Chaoten, gewaltbereite Menschen“ bezeichnet – hier und hier .

Sowohl Seibert als auch Seehofer-Sprecher Alter hatten darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer in Leipzig die Vorschriften ignoriert hätten. Das bezog sich insbesondere auf die Maskenpflicht. Auf meine Frage, ob den Behörden Erkenntnisse vorlägen, wie viele Teilnehmer von der Maskenpflicht befreit wären, oder ob einfach pauschal eine Verletzung der Vorschriften unterstellt werde, antwortete Alter ausweichend. Offenbar liegen keine Erkenntnisse vor. Nachdem die Kollegen in ihren Fragen massive Behinderungen von Journalisten beklagten, berichtete ich von der einzigen Behinderung am Berichten, die ich erlebt habe – durch die Bundespolizei. Auch hier antwortete Alter ausweichend (siehe hier). Er meinte, das könne ja zum Schutz des Journalisten geschehen. Mit dieser Begründung könnte man die Presse regelmäßig aussperren. Vom konkreten Fall wollte Alter nichts wissen; die Frage, ob er ihm nachgehen werde, beantwortete er nicht. Hier können Sie die Szene sehen und beurteilen, ob ich in Gefahr war

Dem Wesen nach nicht beantwortet wurde meine Frage an das Gesundheitsministerium nach der Auskunft des Berliner Senats, wonach ein PCR-Test keine Erkenntnisse darüber liefere, ob ein Corona-Erreger vermehrbar oder infektiös sei (siehe hier). Dies ist aber laut Infektionsschutzgesetz Voraussetzung dafür, dass ein Erreger vorliegt. Die Aussage von Spahns Sprecher dazu habe ich mir mehrmals angehört, konnte dabei aber nicht verstehen, wie sie meine Frage beantworten könnte. Das Gesetz ist klar: § 2 Nr. 1 IfSG besagt, wenn der Erreger nicht vermehrungsfähig ist, ist er kein Krankheitserreger. Darauf geht der Sprecher nicht ein. Vielleicht können Sie, liebe Leserinnen und Leser, mir hier weiterhelfen und seine Antwort vor diesem Hintergrund erklären. Hier können Sie sie sich anhören. Auch mit einer Nachfrage biss ich erneut auf Granit. 

Zuvor war auch schon Steffen Seibert mir eine Antwort schuldig geblieben. Nachdem dieser – in meinen Augen völlig zu Recht – ausführlich den Mut der Menschen in Weißrussland lobte, die am Wochenende wieder auf die Straße gegangen waren, fragte ich ihn, wie er denn dazu stehe, dass die meisten von diesen Demonstranten keine Mund- und Nasenbedeckung trugen. Seibert vermied während meiner Fragestellung jeden Augenkontakt und blickte stattdessen lange in seine Unterlagen. Dann sagte er: „Lassen Sie uns die Situation in beiden Ländern, die grundsätzlich anders ist, auseinanderhalten. Ich habe gesagt, dass uns der Mut des belorussischen Volkes beeindruckt. In Deutschland haben wir eine grundsätzlich andere Situation, ich halte es nicht für sinnvoll, hier Verbindungen zu ziehen.“ (anzusehen hier). Da hat er Recht. Aber genauso gut hätte er zu Recht sagen können, dass das Wetter draußen schlecht ist. Auch wahr. Hat aber mit meiner Frage nichts zu tun. Deshalb fragte ich nach: „Ich ziehe keine Verbindungen, ich fragte nur, wie Sie es einschätzen, dass dort Mund- und Nasenschutz nicht getragen wird.“ Dazu Seibert: „Darüber können wir gerne im Zusammenhang mit Veranstaltungen in Deutschland sprechen.“ Punkt. Sodann blickte Merkels Sprecher gequält zur Seite. Der Moderator fragte: „Weitere Fragen dazu? Sehe ich nicht.“ Keiner der Kollegen wollte nachhaken.

Die Einladung Seiberts, „darüber können wir gerne im Zusammenhang mit Veranstaltungen in Deutschland sprechen“, nehme ich gerne an. Ich bin zu so einem Dialog mit Vergnügen bereit. Was Ort und Zeit eines solchen Gesprächs angeht, richte ich mich ganz nach ihm.

PS: Sehr interessant finde ich, dass nach meiner Wahrnehmung keiner der anwesenden Journalisten bei der Stellung seiner Frage die Maske abnahm – obwohl das zumindest seit meinem Artikel hier über die Ungleichbehandlung von Regierungssprechern und Journalisten offiziell für die Zeit des Redens gestattet ist. Ich finde, in einer Kommunikation ist Gleichwertigkeit wichtig, und dazu gehört, dass beide Seiten auch ihre Mimik einsetzen können. Der freiwillige Verzicht darauf von Seiten der Kollegen ist für mich offen gestanden nur schwer nachvollziehbar.

[themoneytizer id=“57085-1″]Hier meine Reportage von der Demo in Leipzig:
[themoneytizer id=“57085-2″]
Und hier meine Bilanz der Demo und der Berichterstattung im Livestream:

 
Bild: Boris Reitschuster 
Text: br
 
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Udo Grabowy
8 Monate zuvor

Offensichtlich gibt es Parallelwelten, die nichts voneinander wissen.
Die vollständige Ausblendung der Realität.
Was nicht sein darf ist auch nicht.
Können sich die Regierungstypen eigentlich noch im Spiegel anschauen?
Was für ein übles Leben die jetzt führen müssen.

M. Marut
Antwort an  Udo Grabowy
8 Monate zuvor

AYN RAND: „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren“.

André Frost
8 Monate zuvor

Und die Medien und Regierung wundern sich noch ernsthaft darüber,dass sie Lügenbolde und Lückenpresse genannt werden?  Wenn ich die Larve vom  Seibert schon sehe,fühle ich mich unwiederruflich an einen Feuermelder erinnert…reinschlagen bis es klingelt!

Chrissie
8 Monate zuvor

Der Preis für die schönste Mund-Nasenbedeckung, die gleichzeitig in hervorragender subversiver und subtiler Weise die bestehende Gesetzgebung und die Herde der nichthinterfragenden obrigkeitshörigen Maskenträger persifliert und kritisiert, geht eindeutig an Boris Reitschuster. Klasse und Stil.

Heute habe ich ein Video gesehen wo Anwälte der Klagepaten dargelegt haben wie sie soeben Milliardenschadensersatzklagen weltweit eingereicht haben (über RA Füllmich), weil das Maskentragen gegen die Arbeitsschutzgesetze verstösst (sie habens schwarz auf weiss von der Behörde). Damit sind ab sofort Schulleiter, die Maskentragen durchsetzen für Gesundheitsschäden haftbar. Mehrere haben schon angekündigt, deshalb die Maskenpflicht sofort aufzuheben.

(https://kenfm.de/deutsche-gesetzliche-unfallversicherung-bestaetigt-maske-tragen-verstoesst-gegen-arbeitsschutzvorschriften/ )

Ralf
8 Monate zuvor

Sehen wir es mal positiv: offenbar ist den Vertretern der Regierung in der Bundespressekonferenz das eigene Verhalten teilweise doch persönlich peinlich, zumindest verstehe ich die beschriebene Mimik und Gestik so. Herr Seibert und Kollegen sind also keine uneinsichtigen Fanatiker, sondern einfach nur klassisch obrigkeitshörige Deutsche die (evtl. sogar gegen besseres Wissen) Befehle ausführen.

Das war auch in der DDR der Anfang vom Ende, als die lokalen Verantwortlichen die offizielle Linie in Angesicht der Probleme vor Ort einfach persönlich nicht mehr vertreten konnten. Danke Herr Reitschuster für Ihre Arbeit, bitte bleiben Sie dran!

Alois Fuchs
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Man könnte geschickter antworten, wenn man könnte ????. In Deutschland wird aber schon seit Jahren die Regel evident, dass sich fähige Manager mit fähigen Mitarbeitern umgeben, unfähige mit unfähigen. Im ersten Fall gewinnen alle, im zweiten gewinnt der Unfähige und alle anderen verlieren. Fängt bei uns ganz oben an.

Andreas Donath
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Ich könnte denen in vielen Fällen buchstäblich vorformulieren – auch spontan, wie sich manches parieren ließe. Aber offenbar ist diese Fähigkeit eingeschlafen – wie bei einem Torwart, der nie Schüsse aufs Tor bekommt.

Sensationell guter, treffender Vergleich! Ich frage mich nämlich auch immer wieder, wieso die so miserabel und unkreativ lügen und weshalb sie fortlaufend meine Intelligenz beleidigen.

Markward
8 Monate zuvor

Herr Reitschuster, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen. Sie gehören zu den wenigen verbliebenen ehrlichen Berichterstattern. (Das Wort Journalist würde ich auf Sie nicht anwenden wollen, es hat mittlerweile einen so unangenehmen Beigeschmack). Bleiben Sie standhaft, Ihre Anhängerschaft wird immer größer. Mit aufrichtigem Dank für Ihre Arbeit

UN Hermann
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Der Rechte einzel Daumen „nachuntenda“ da,ist das der „Bundessprecher“ Beauftrage der sicherstellen soll das es ein/zwei „un_gläubige“ gibt? Die Armen, selbst wenn Sie Herr Reitschuster morgen in Rente gehen würden(der Allmächtige Schriftsetzer sei davor),die Macht der Groko_Kanzler & anderer_innen ist an_erschüttert .Bitte weiter erschüttern,weg mit Angela_ge_Schurbelter Politik ,so macht lesen wieder Spaß  :-)!

Chrissie
8 Monate zuvor

So irrsinnig interessant zu sehen dass das Gesundheitsministerium die Chebli-Kopie-Pressesprecherin schon aus dem Verkehr gezogen hat! Denen geht die Muffe.

Der Pressesprecher sagte, die Formulierung sei:
„Die Aufnahme eines Krankheitserregers und dessen Vermehrung im menschlichen Organismus“
„Damit ist der Tatsache Rechnung getragen dass dieses nicht in jedem Fall zu einer Krankheit führen muss“
„Damit ist der pcr-Test sehr wohl gedeckt durch das Infektionsschutzgesetz“

Es bedeutet, dass die 100 Jahre lang geltende Krankheitserreger-Definition von Robert Koch (die Koch’schen Postulate) 2020 auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen wurde. Im Infektionsschutzgesetz 2020 schreibt man einfach nur wie oben formuliert, und ob es eine Krankheit gibt, ob jemand überhaupt ansteckend ist oder je sein könnte, spielt keine Rolle mehr (weil die wissen dass sie das nie nachweisen können, und dass sie nichts andres zur Verfügung haben als die pcr-Tests).

Es existiert aber immer noch die Lücke, dass der pcr-Test nichts drüber aussagt, ob der nachgewiesene Genschnipsel vermehrungsfähig ist. Meines Wissens gibt es inzwischen wissenschaftliche Studien darüber, die zeigen dass ab 30 ct-Zyklen gar nienand krank wird, also zu wenig Virus dafür im Körper hat. Und Mediziner sagen dass wer keine Symptome hat auch nie Überträger sein wird (auch das wird von den Coronagläubigen bestritten).

Chrissie
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Übrigens ja unfassbar interessant dass das „Infektionsschutzgesetz“ damit also keinerlei Infektiosität zur Grundvoraussetzung seines Inkrafttretens macht.
Und der Pressesprecher ist selbstverständlich total happy damit, Ihnen das mitteilen zu können (weil es in den Spahn’schen Hinterzimmern genau so zurechtgebogen wurde).
Es ist perfekt wie eine Episode aus den Simpsons. Tolle Unterhaltung, das muss man schon sagen.

Chrissie
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Im Grunde ziehen die sich mit dem aktuellen Infektionsschutzgesetz auf die Position zurück, dass es keine Rolle spielt ob die pcr-getestete Person jemals krank oder ansteckend ist. Bedeutend sei nur dass diese Person irgendwie ein Virusschnipsel mal abbekommen haben muss, und das sei schon so beängstigend, dass man deswegen die Grundfesten unserer Gesellschaft zerstören und Millionen in die Arbeitslosigkeit drängen muss.

Fragolin
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Der PCR-Test kann nicht eindeutig beweisen, dass nach der Aufnahme des Krankheitserregers auch eine Vermehrung stattgefunden hat, wenn die CT-Zahl missachtet wird. Bei geringer CT-Zahl, also nur wenigen Verdoppelungszyklen, und hoher detektierbarer Menge an mehreren Gensequenzen des Virus kann man von einer Vermehrung und damit aktiven Infektion und Infektiosität ausgehen, bei hoher CT-Zahl, also vielen Verdoppelungszyklen, können auch Virus-Gensequenzen nachgewiesen werden, die in nur geringer Anzahl als Artefakte abgestorbener Viren vorliegen, die vom Immunsystem sofort vernichtet wurden oder sogar schon als nicht vermehrungsfähiges (totes) Artefakt aufgenommen wurden.

Reitschuster Ultras
8 Monate zuvor

Meinen allergrößten Respekt für Ihre Arbeit. Eine wahrer Journalist mit Rückgrat und Chuzpe!
Nach Kündigung meines Spiegel-Abo, wird Herr Reitschuster zukünftig von mir supportet werden!
 

Ete
8 Monate zuvor

Sehr gut, wie Sie diese Schwindler mit ihren Fragen bloß stellen und als das entlarven was sie sind, –  Heuchler.

Paul J. Meier
8 Monate zuvor

Wenn man systemtheoretische Positionen zu Rate zieht  dann kann man ganz klar eine Tendenz erkennen. Wie man aus sozioevolutionären Erkenntnissen weiß, sind es die Einzelnen, welche ein System ändern, nicht die große Zahl. Hier kann man geradezu ein Paradebeispiel dafür beobachten. Reitschuster wird Vorbild für zukünftige mediale Berichterstattung, die großen Meinungsmanipulatoren werden untergehen oder sich anpassen müssen. Irgendwann geht es auch um Themen, deren Wahrheitsgehalt auch den durchschnittlichen Mainstreamkonsomenten wichtig sind, dann werden sie fremdgehen. Klasse!

Silke
8 Monate zuvor

Sie bringen die Pressesprecher zum Schwitzen. Es ist schon beachtlich, dass sie meist keine richtige oder nur ausweichende Antworten bekommen. Danke!

Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Ich bekomme immer mal wieder vorgeworfen, ich würde mich verhalten wie Don Quichotte. Ich bin froh, dass es hier von Don Quichottes nur so wimmelt. Ich habe fast 40 Jahre lang in einer Gesellschaft gelebt, wo die Mehrheit die Wahrheit auf unerträglicher Weise weggelogen hat. Jetzt wiederholt sich diese Erfahrung. Wenn die Lüge als Wahrheit bezeichnet wird, muss man auch gegen Windmühlen kämpfen.

Fragolin
Antwort an  Hans-Hasso Stamer
8 Monate zuvor

Don Quichotte wurde dafür verlacht, dass er gegen Windmühlen kämpfte und sich einbildete, das wären Riesen. Heute wird man als Don Quichotte verlacht, wenn man gegen Riesen kämpft, von denen sich die anderen einbilden, sie wären doch nur Windmühlen.

AW
8 Monate zuvor

Danke! Ich habe einen robusten Magen und auch Omeprazol. Aber da wird sogar mir übel.
Man bräuchte etwas Einschneidendes. Ein aufrüttelndes Attentat vielleicht, was natürlich nicht geht. Jedenfalls muss es mal knallen, so dass die Mitte aufwacht und sich erhebt.

Barbara Blume
Antwort an  AW
8 Monate zuvor

@AW – prinzipiell gebe ich Ihnen Recht , aber, ich fürchte die Schafe haben einen sehr robusten Schlaf – sozusagen „Dauertiefschlaf“ … bis die aufwachen…  🙁

altersblond
Antwort an  Barbara Blume
8 Monate zuvor

So eine Schafherde ist was tolles, eine(r) rennt vorneweg, alle anderen dackeln blind hinterher. Und das schönste, ausser dem Spitzentier folgt jede(r) immer mindestens einem Arschloch.

Sibylle
Antwort an  AW
8 Monate zuvor

@AW: Das Omeprazol sollten Sie absetzen!
Eins von vielen Medikamenten, die mehr schaden als nutzen. Eine Bekannte hatte davon einen Magenriss bekommen.
Aber es verkauft sich wohl sehr gut.

Gabi Lichtenstern
8 Monate zuvor

Herzlichen Dank, Herr Reitschuster, Sie sind ein Journalist, der die Berufsbezeichnung ernst nimmt, recherchiert und gekonnt hinterfragt. Das ist in der heutigen Zeit leider alles andere als selbstverständlich. Ich freue mich jeden Tag auf Ihre Artikel. Was wäre die Welt nur ohne Sie und Ihresgleichen. ????????

Jörg
8 Monate zuvor

„… ja dass Journalisten faktisch Einschränkungen des Versammlungsrechts fordern …“
Junge junge, wo sind wir hier in Deutschland bloß gelandet?

AW
Antwort an  Jörg
8 Monate zuvor

Mittelgebildete Jung-Zwanziger ohne Demokratie-Verständnis lassen mal ihre heimlichen faschistischen Ideen los. That’s live/life now.

Tobi
8 Monate zuvor

Mit dem ekelhaften Framing der Leipzig-Demo haben sich die Medien, allen voran der MDR (Chefin ist eine glühende Ex-SED-Genossin), selbst ins Knie geschossen. Jetzt dürfte auch bald der letzte Skeptiker überzeugt sein, dass wir wieder in der „guten alten“ sozialistischen Propagandazeit angekommen sind. Und dass jetzt der Kopf vom sächsischen Innenminister gefordert wird, war abzusehen. Diese Politik räumt jeden gnadenlos zur Seite, der auch nur einen Millimeter vom Weg abweicht.

Ralf G
Antwort an  Tobi
8 Monate zuvor

Leider bin ich davon nicht überzeugt, dass dieses Framing durch die Engstirnigkeit vieler Menschen wahrgenommen wird. Erst kürzlich wurde ich von einem gebildeten, studierten, jungen Mann darüber aufgeklärt, wie gut das ZDF berichtet. Seine Frau hat Medienwissenschaft studiert und könne Manipulationen erkennen… Mir wurde schlecht dabei 🙁

Hans-Hasso Stamer
Antwort an  Tobi
8 Monate zuvor

Das Framing der ARD ging heute weiter, bei einem anderen Thema:

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Fällt jemand etwas auf? EIN GANZ WICHTIGES THEMA FEHLT!

https://aktuellezeitkultur.wordpress.com/2020/11/09/heute-vor-31-jahren/

Alois Fuchs
8 Monate zuvor

Respekt und Hochachtung dafür, in so einer offen feindseligen Umgebung nicht klein beizugeben ????

altersblond
Antwort an  Alois Fuchs
8 Monate zuvor

Ich denke, ab einer gewissen Qualitätsstufe des Verarschtwerdens macht so eine BPK richtig Spaß. Weil die Seiberts dieser Welt dann nur noch rumeiern, wenn man ihnen unangenehme Fragen stellt und sie immer wieder ausweichen müssen. Und sie kommen aus der Nummer nicht raus, egal was auch immer sie äussern. Lügner müssen ein 100%iges, gut trainiertes Gedächtnis haben, wahrheitsliebende Menschen brauchen diesen Luxus nicht.

Bettina
Antwort an  altersblond
8 Monate zuvor

Danke auch für das Einstellen von Schäbli 2.0. Seibert ist ja schon der Gipfel an Inkompetenz, aber angesichts dieser Sprechpuppe schämt man sich nur noch fremd für diese „Regierung“.

Unterird. Püppi-Gehabe, Augenrollen, als wäre sie gerade frisch aus einem nordafrikan. Gral importiert (da gibt es Stämme, die so kommunizieren), dazu eine ganz schlecht operierte Barbiepuppen-Nase – und all das ist nebensächlich angesichts der ultimativen Inkompetenz u Ahnungslosigkeit.

Aber Hauptsache „bunt“, „weiblich“ und irgendwie – dank Augenrollen-Tick – „divers“. Dio mio.

PS: Was kostet den Steuerzahler wohl so eine bunte Barbienasen-Puppe pro Monat?

Chrissie
8 Monate zuvor

Pressesprecher Alter sagte, die Polizei wollte den Journalisten vielleicht nur vor Angriffen schützen, indem sie ihn weggeschickt hat. Mit dem Argument kann man das Presserecht permanent jederzeit aushebeln. Clever!

Boris Reitschuster
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Guter Punkt, das füge ich noch ein. Zumal Alter ja gar nicht nach der konkreten Situation fragte, oder zumindest nach dem Video. Ich fragte ja, ob er dem nachgehen werde. Das hat er nicht beantwortet. Gefahr war da in fünf Meilen Umkreis nicht zu erkennen, es ging um Schikane. Das Video belegt das klar (https://youtu.be/6ai1NEiGyd0?t=1727

Montem
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Herr Reitschuster, haben sie keine Angst? Es wird Zeit für einen Personenschützer, wenn sie noch keinen haben!
 

Boris Reitschuster
Antwort an  Montem
8 Monate zuvor

Wie meine Oma immer sagte, wenn man sie fragte, wie es ihr geht: „Unkraut vergeht nicht“. Das gilt auch für mich 🙂 

Linde67
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Passen Sie trotzdem gut auf sich auf! 
Ich möchte Ihnen außerdem für ihre professionelle Berichterstattung danken. Ich bin manchmal erschüttert, was die Mainstreammedien so abliefern. 

u.h.te.
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Mächtige „Gegner“ haben Leute die nicht Schlafen in Schicht_Rytmus,wir möchten bitte noch Jahre IHRE Arbeit geniesen.Jeden Tag freue ich mich nun auf die Abendlektüre, wie man sieht jeden Tag noch viele mehr.Darauf können wir uns freuen.

Dieter Fuss
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Herr Reitschuster guten Abend.
Ich habe meinen Schutzengel beauftragt immer und überall über Ihnen zu schweben , leider konnte er die Flasche am Samstag nicht abfangen, tut ihm leid.

elke
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Wenigstens sind bei den Querdenken-Veranstaltungen immer jede Menge Ärzte und Anwälte dabei – für den leider wahrscheinlichen Fall, daß Polizisten und Sanitäter nicht mehr helfen wollen …

Janet Bialowons
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Mit den Bildern die erzeugt wurden von den öffentlichen rechtlichen kann man sogar das Demonstrationsrecht aushebeln. Indem man Demonstrationen auf Grund dieser Bilder, welche Ereignisse nachweisen sollen in Bild und Ton, einfach kurzer Hand verbietet. Punkt. Aus. Ende. Der Demokratie.

Kai Greger
8 Monate zuvor

Hallo Herr Reitschuster, die unverschämte Antwort des Regierungssprechers habe ich heute live auf Phoenix gesehen. Unfassbar. Danke dennoch für Ihre mutige Berichterstattung. 

D.F.
Antwort an  Kai Greger
8 Monate zuvor

Herr Greger guten Abend ,ebenso an Herrn Reitschuster.
Habe eben die gesamte PK auf Phönix gesehen.
Ich habe aber nur einen Journalisten gesehen und gehört , alle anderen waren keine, ich ordne sie eher als Büttel der Regierung ein. Diejenigen die die Fragen beantworten reitzten mich zum????

u.h.te.
Antwort an  Kai Greger
8 Monate zuvor

bei den nächsten Wahlen müssen wir weit werben die „Phantasten_Grü_ groko_ Bande“ unbezahlt im Paralell_Universum zulassen. Um die lange Auflösung der drastischen alternativlosen Unheilsbringer bis in die ÖRR ++ ! zu geniesen. Freuen wir uns darauf..!
 

M.H.
8 Monate zuvor

Danke, Herr Reitschuster, für diese Klarstellungen !!

Chrissie
8 Monate zuvor

Reitschuster gefällt mir immer besser.

AntonL
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

 mir auch, und ich wette, Seibert hat schon beim Betreten des Saales weiche Knie, wenn er Reitschuster nur sieht  ..
Bravissimo Herr Reitschuster, Sie entlarvern alles!

Janet Bialowons
Antwort an  AntonL
8 Monate zuvor

Seibert kennt das gar nicht – weiche Knie – ist nicht in seiner entwickelten Persönlichkeit verankert.

Max Kayser
Antwort an  Janet Bialowons
8 Monate zuvor

Ich würde auch eher eine Weichheit in der Rückengegend vermuten 😉

Robin Grünfink
Antwort an  Chrissie
8 Monate zuvor

Da das Merkelregime keine anderen Meinungen und schon gar keine Kritik ertragen kann, wird man vermutlich schon an einem Plan basteln, Herrn Reitschuster möglichst bald auszuschalten, nicht unbedingt physisch, aber doch in Bezug auf seine mediale Reichweite, seine Teilnahme an öffentlichen Versammlungen und natürlich insbesondre seine Teilnahme an der Bundespressekonferenz.

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