Mega-Bauchplatscher: Innenministerin lobt islamische Extremisten Blind gegenüber nicht-rechtem Extremismus?

Wäre es Satire, würde man sagen: Das ist überdreht, da ist mit den Autoren der Gaul durchgegangen. Denn so etwas kann man sich wirklich kaum ausmalen. Nancy Faesar, die nach Links-Außen offene, aber über Rechts-Außen twitternde Bundesinnenministerin von der SPD, warb auf Twitter für das Projekt „Verfassungsschüler“. Sie schreibt:

Es ist wichtig, dass junge Menschen sich gesellschaftspolitisch einbringen. Doch Jugendliche müssen einen
Einstieg in das Engagement finden. Darum liegt mir das Projekt der #Verfassungsschüler sehr am Herzen. Es schafft Räume, Begegnungen und Vorbilder um, #Demokratie zu erleben.

Auf seiner Internet-Seite wird das mit Ihren Steuergeldern mitfinanzierte Projekt wie folgt beworben:

Das Projekt „Die Verfassungsschüler“ bestärkt Jugendliche darin, für ihre Rechte selbst einzustehen und sich einzubringen – in der Nachbarschaft, der Schule, einem Verein, einer Partei oder einer Initiative ihrer Wahl. Schulen und Jugendeinrichtungen werden dabei zum Trainingsplatz für Demokratie.

Im Projekt finden Demokratiescouts die Demokratietalente von morgen. Sie bieten Jugendlichen Zeit und Raum, um Demokratie für sich zu entdecken und zu erleben. Sie unterstützen insbesondere Jugendliche, die sich bisher von der Demokratie nicht angesprochen fühlen.

Zu sehen ist dazu ein Bild, auf dem ganz im Sinne von Multi-Kulti auf den ersten Blick nur junge Männer und Frauen (und möglicherweise nach Ansicht der Seitenersteller auch andere Geschlechter) mit Migrationshintergrund zu sehen sind. Viele der jungen Frauen tragen ein Kopftuch.

Blöd nur, dass kritische Beobachter – nach Ansicht von Faeser wohl allesamt Verfassungsfeinde, denn was früher unter dem Namen Regierungskritik fester Bestandteil der Demokratie war, ließ sie ja vom Verfassungsschutz zur „Verächtlichmachung der Demokratie“ umdeuten, kurzum, dass „Verächtlichmacher“ auf dem Bild Islamisten entdeckten, die ihre Gesinnung auch noch ganz offen demonstrierten:

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Die „Grauen Wölfe“ gelten als ultranationalistisch und faschistisch. Ihr Feindbild sind Armenier, Kurden und Griechen. In Frankreich ist die Organisation verboten.

Merkwürdig, dass die extremistischen Gesten im Ministerium offenbar niemandem auffielen:

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Nach einem Shitstorm auf Twitter bemüht sich Faeser nun um Schadensbegrenzung. Und auch die misslingt ihr. So distanzierte sie sich erst von den Grüßen, und zwar in einem Tweet, in dem sie den Ursprungstweet verlinkte. Erst später ließ sie diesen löschen – so dass ihre

Distanzierung nun etwas merkwürdig daherkommt:

Tatsächlich zeigt der Fall exemplarisch: Während Faeser und ihre Genossen hinter jeder Eiche einen Rechtsextremisten wittern und Regierungskritik generell für verdächtig halten, sind sie gegenüber religiös motiviertem (und auch linkem) Extremismus Couleur blind, ja nicht einmal in der Lage, diesen zu erkennen. Und fördern ihn wie in diesem Projekt mit Steuergelder.

Rosige Aussichten.

Hier mein aktuelles Video:

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David
Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!


Bild: photocosmos1/Shutterstock
Text: br

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