PCR-Test: Kritiker unter Beschuss Nächtliche Anrufe bei Verwandten und Drohung mit Rausschmiss

Ein Gastbeitrag von Alexander Peitz 

Die US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Naomi Wolf hat auf Twitter von massiven Einschüchterungsversuchen gegen Wissenschaftler berichtet, die sich in der Öffentlichkeit kritisch mit der Verwendung des PCR-Tests auseinandersetzen. Weltweit dient der Test mittlerweile als politische Entscheidungsgrundlage für Lockdowns und weitere einschneidende Maßnahmen.

Der Versuch eines Interviews mit Simon Goddek, einem Postdoktoranden in Biotechnologie, sei von Seiten seiner niederländischen Universität unterbunden worden, da ihm „dringend geraten wurde, Stillschweigen zu bewahren und sich nicht öffentlich zu äußern“, wie Naomi Wolf in ihrem mehrteiligen Tweet erklärt:

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Goddek hatte öffentlich darauf hingewiesen, dass die Corman-Drosten-Studie innerhalb nur eines Tages das Peer-Review-Verfahren bestanden habe. Dieses Verfahren ist in der wissenschaftlichen Praxis üblich, um Studien von unabhängigen Wissenschaftlern auf ihre Validität überprüfen zu lassen. Auch www.reitschuster.de berichtete bereits über die massiven Interessenskonflikte einiger Wissenschaftler im Review-Prozess (siehe hier).

Während die Drosten-Studie also innerhalb von nur einem Tag überprüft und durchgewunken wurde, läge der Durchschnitt für die Überprüfung von wissenschaftlichen Studien beim gleichen Journal im Jahr 2019 bei 172 Tagen, teilt Wolf auf Twitter mit. 

Wir in totalitären Gesellschaften

Wissenschaftler, die sich dem Papier, das sich kritisch mit der Corman-Drosten-Studie auseinandersetzte, (https://cormandrostenreview.com/report/) anschlossen, seien mit Angriffen bombardiert, Verwandte nachts angerufen und die zugehörigen Universitäten angegriffen worden, so Wolf. „Einigen droht der Verlust des Arbeitsplatzes“, teilt Wolf auf Twitter weiter mit. Für Wolf, die in ihrem Buch „Wie zerstört man eine Demokratie“ bereits Symptome eines Aufstiegs des Faschismus benannt hat, sei das ein eindeutiges Zeichen davon, wie „Wissenschaftler in Polizeistaaten und totalitären Gesellschaften behandelt werden.“

Einen Tag nachdem Wolf ihren mehrteiligen Tweet abgesetzt hatte und rund 800.000 Menschen erreicht hatte, sei sie von einem Redakteur der britischen Tageszeitung The Guardian kontaktiert worden, der sie wissen ließ, dass auf sie ebenfalls ein publizistischer Angriff vorbereitet werde.


 


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Alexander Peitz (ehemals Millauer) begann seine journalistische Karriere als freier Mitarbeiter für ein Lokalblatt der Augsburger Allgemeinen. Dort begann er schließlich auch ein redaktionelles Volontariat. Heute lebt und arbeitet er als freier Journalist in Berlin.


Bild: Daisy Daisy/Shutterstock
Text: ap


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