Peinlicher Versprecher: FDP-Abgeordnete will Viren abfeuern Fauxpas ist keine Ausnahme

Jeder Mensch verspricht sich einmal. Passiert mir selbst auch immer wieder. Aber es ist dennoch erstaunlich, wie oft sich Politiker und Ärzte in der heutigen Zeit versprechen. Und man kommt nicht umhin, dabei immer wieder an Freud zu denken. Als freudscher Versprecher (oder auch Lapsus Linguae) wird ein Versprecher bezeichnet, bei dem vermeintlich ein eigentlicher Gedanke oder eine Intention des Sprechers unwillkürlich und unabsichtlich zutage tritt. Ich würde nicht so weit gehen, den Betroffenen das zu unterstellen. Dennoch sind die Fehlleistungen beachtlich. Zu beachtlich, um sie einfach mit Schweigen zu übergehen.Das jüngste Beispiel: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie sagte im Bayerischen Rundfunk:

„Ich greife jetzt vor, dass die Impfpflicht im April, Mai kommt. Das ist deswegen auch von Bedeutung, weil wir ja die nächste mögliche Welle, wir wissen ja nicht, was es  noch für Viren…Omikron haben wir ja gerade, aber was es möglicherweise noch für andere Viren geben könnte, die wir abfeuern wollen in dieser Phase, dass wir den Winter eben erreichen und dann gut durchgeimpft sind.“

Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Die Aussage ist echt. Sie können Sie sich hier ansehen. Und sicher sollte man sie nicht überbewerten. Aber auch nicht ignorieren. Marie-Agnes Strack-Zimmerman ist Mitglied des FDP-Bundesvorstandes und des Vorstands der FDP-Bundestagsfraktion. Sie wurde sogar für das Amt der Verteidigungsministerin gehandelt, bekam dann aber nicht den Zuschlag. 

Erst im Frühsommer 2021 hatte Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery mit einem doppelten Versprecher innerhalb eines einzigen Satzes für Aufsehen gesorgt: „Es ist illusionär zu glauben, dass die Länder, die mit hohen Investitionsmitteln und auch gedrängt von ihrer Bevölkerung, die Impfstoffe entwickelt und produziert haben, ihre eigene Bevölkerung nicht opfern – äh impfen, sondern aus reinem Altruismus andere Bevölkerungen opfern. Das ist einfach nicht realistisch, so zu denken.“ (anzusehen hier).

WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus verstörte mit einem linguistischen Lapsus, auf den Sigmund Freud vermutlich besonders stolz gewesen wäre: Auf die Frage einer Journalistin zum Thema „Booster-Strategien“ auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das letzte WHO-Medienbriefing 2021 am 20. Dezember antwortete der Äthiopier: „Wenn er (der Booster, Red.) also eingesetzt werden soll, ist es besser, sich auf die Gruppen zu konzentrieren, bei denen das Risiko einer schweren Erkrankung und des Todes besteht, anstatt, wie wir sehen, in einigen Ländern Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, um Kinder zu töten, was nicht richtig ist.“

Der jetzige Bundeskanzler Scholz (SPD) nannte im Wahlkampf die Geimpften „Versuchskaninchen“. Sein Gesundheitsminister Karl Lauterbach sagte im Februar auf der Bundespressekonferenz, es würde ihm „viel ausmachen, wenn wir einen schweren Rückfall im Herbst verhindern könnten“. (anzusehen hier). Österreichs Verfassungsministerin Edtstadler meinte: „Die Impfpflicht ist der einzige Weg raus aus der Demokratie“. SPD-Chefin Saskia Esken sagte im Dezember, der Impfstoff sei an „Milliarden Menschen, sozusagen in einem großen Feldversuch getestet worden.“

So wenig man solche Versprecher überbewerten sollte – sie beweisen doch eines: Wie blank die Nerven liegen!

div

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Bild: Youtube/Screenshot/BR
Text: br

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