Politik mit Musik Chronik einer Krankheit

Corona macht krank, Corona kann töten.

Corona ist schlimm, verändert die Gesellschaft und das Leben. Darüber berichten wir. Geschichten, die Corona schreibt. Geschichten, die es nicht in die Medien schaffen. Wir geben Zahlen einen Namen und eine Seele. Die Serie „Kollateralschaden“ basiert auf Berichten Betroffener der Coronapolitik, damit keiner sagen kann: „Das haben wir nicht gewusst!“

Wir schreiben auf: Johanna Wahlig (Politologin, Journalistin, Unternehmerin) und Frank Wahlig (Historiker und 30 Jahre ARD-Hauptstadtkorrespondent) recherchieren für reitschuster.de. Wer aus seinem beruflichen oder privaten Leben einen „Kollateralschaden“ melden möchte: Vertraulich und persönlich, per E-Mail an [email protected]

Politik mit Musik

Von Johanna und Frank Wahlig

„Rebell“, „Protestler“, „Widerständler“ waren einst eine Art „Ehrentitel“ für Rocklegenden und Songwriter. Von „Love and Peace“ bis „Anti-Atomkraft“. Auf keinem Festival durften sie fehlen. Im Zweifel links, im Zweifel gegen Staat und Obrigkeit. Seit Corona sind die meisten still. Seit Corona ist Kritik riskant. Wer kritisiert wird kritisiert.

Seit Corona keine Konzerte. Die Musiker hoffen auf Staatshilfen. Seit Corona verschwimmen das einstige „Links“ und „Rechts“. Früher „Antifaschist“, jetzt ein „Rechter“? Von der Weltbühne bis in die Region.

„No more lockdown, no more government overreach“, singt Van Morrison im Oktober 2020.

„Ungenießbar, auch musikalisch,“ schreibt der Spiegel. „Musikkritiker rümpften…die Nase“, urteilt die Berliner Zeitung. Jetzt legt „Van the Man“ mit Eric Clapton nach. „Stand and Deliver“ heißt der gemeinsame Song für den „Lockdown Financial Hardship Fund“ zugunsten von Künstlern. Einen Hilfsfond von und für Musiker gibt es hierzulande nicht.

Deutsche Stars wie Grönemeyer oder BAP können sich regierungstreue Haltung buchstäblich leisten. Sie sind „Luxus-Kulturschaffende“, leben von Tantiemen.

Mit „kritischen“ Musikern ist man auch hierzulande nicht gnädig. Das gilt für Superstars wie Nena bis hin zum „bayerischen Rebellen“ und selbsterklärten „Antifaschisten“ Hans Söllner aus Berchtesgaden. Nach seiner Coronakritik distanzierte sich das Plattenlabel „Trikon“ öffentlichkeitswirksam.

AFFLINKS„Wir müssen Konsequenzen fürchten, werden gesellschaftlich geächtet. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz,“ sagt Thorsten Gary, Gitarrist aus Baden-Württemberg. 140 Konzerte gab Thorsten Gary als Duo, mit Band, mit der Philharmonie Leipzig. Jedes Jahr. Im März 2020: Von 140 auf Null.

Unterstützung durch Radio und TV haben regionale Künstler nicht. Die einzige Perspektive: Hartz IV. Arbeitslos sind auch die beiden Mitarbeiterinnen im Büro von Thorsten Gary. Jetzt werden Ersparnisse aufgebraucht. „Mein Beitrag zur Künstlersozialkasse ist 100 EUR höher als mein Hartz IV-Satz“, sagt Thorsten Gary. „Die meisten Künstler wissen nicht, wie sie überleben sollen“, sagt Thorsten. Familien stehen vor dem Aus. „Wissen nicht, wie sie ihre Wohnung bezahlen sollen oder die Kredite.“

Thorsten gibt nicht auf: Er kontaktiert die Politiker seiner Region. Konzerte mit der „Initiative Musik“ sind geplant. Zeit und Mühe für Hygienekonzepte. Streaming-Konzerte für Altenheime. Zwei Tage später der „Lockdown light“. Totalausfall, Berufsverbot!

„Irgendjemand muss durchs Raster fallen“, war die Rückmeldung von Andrea Schwarz (MdL, Grüne) auf seine Nachfrage. Das seien halt jetzt die Künstler. Bei den sonst so kunstaffinen Grünen eine ganz besondere Art von Mitgefühl, findet Thorsten.

In Axel E. Fischer (MdB, CDU) fand Thorsten Gary einen Abgeordneten, der das anders sieht. Er nahm sich Zeit und besuchte den Künstler in dessen Büro. „Die Schicksale von Menschen, die durch Corona-Maßnahmen verursacht werden, dürfen von der Politik nicht einfach von Tisch gewischt werden.“ Axel E. Fischer hat am 18.11. im Bundestag gegen das Infektionsschutzgesetz gestimmt.

Eine Rückmeldung der Politiker anderer Parteien steht aus. Auf eine Antwort aus Ministerien und dem Gesundheitsamt wartet der Musiker bis heute. „Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich nicht mehr erlaubt“, so die aktuelle Verordnung seiner Landesregierung vom 2.12.2020. Ende offen. Pleite nah.


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Johanna Wahlig ist Politologin, Journalistin und Unternehmerin. Frank Wahlig ist Historiker und war 30 Jahre lang ARD-Hauptstadtkorrespondent.
 
Bild: Holger Schurak
Text: Johanna und Frank Wahlig

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Mehr von Johanna und Frank Wahlig auf reitschuster.de:

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Johannes Schumann
6 Monate zuvor

Ein mir bekannter Mensch war jahrelang ein große Nummer im Bühnenbau. Alle Musiker der Stadt kannten ihn, weil er dafür sorgte, dass Kontrafagotte, Orgeln, Flügel und Kontrabässe an den Ort des Geschehens kamen.  Nun sehe ich gerade, dass es seine Homepage nicht mehr gibt.

Ich verstehe nicht, wie grüne Medien und grüne Partei sich gegen die Menschen im Kulturbetrieb richten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dort besonders viele Menschen grün wählen.

 

Ian C.
Antwort an  Johannes Schumann
6 Monate zuvor

Ich kann mir gut vorstellen, dass dort besonders viele Menschen grün wählen.“ Und dafür bekommen sie jetzt die Quittung. Gottes Mühlen mahlen langsam …

Alexa
6 Monate zuvor

Wir sollten und zuerst mal alle von sozialen Medien wie Facebook, Youtube und Co trennen. Wir selbst sind es, die denen Macht geben. Ebenso betrifft das Amazon. Weg mit dem ganzen Zeug. Es gibt genug Alternativen.
 

NB
Antwort an  Alexa
6 Monate zuvor

Der Normalbürger kennt aber diese Alternativen nicht und Sie nennen ihm leider auch. Aber hier hat er, wenn er sie als wenig politisch interessierter Bürger zufällig findet, wenigstens eine, wo er ehrlich seine Meinung sagen darf.

Barrikadenoma
Antwort an  Alexa
6 Monate zuvor

Habe es bisher vermeiden können, bei Amazon zu bestellen. Bin selbst nicht bei facebook oder den anderen genannten. Froh bin ich, dass ich hierher gefunden habe. Hatte viel nachzulesen …an manchen Tagen war ich so wütend und erledigt, dass ich auch bei B.Reitschuster nicht mehr weiterlesen konnte.

Wie soll mensch sich das vorstellen, Alexa, diese Medien zu vermeiden? Alle Jungen sind doch garantiert da und sehen nicht, was da abgeht.

Bin sonst nur in einem kleinen Gartenforum aktiv, in dem es aber auch Politikfäden gibt und jetzt natürlich auch solche zu Covid 19/ heilige Corona.

Da kriegst du sogar eins übergebraten, wenn du „Södolf“ schreibst, weil damit Millionen Holocaustopfer verhöhnt würden und so Zeugs wie : um 21 Uhr gehe doch sowieso niemand mehr raus … also iss doch o.k. – die Sperre !

H.R.
6 Monate zuvor

Sehr interessante Kommentare! Danke, darum mache ich wohl schon längere Zeit alles richtig und unterstütze den ehrlichen Künstler Uwe Steimle (vom MDR entfernt)

Norbert Brausse
Antwort an  H.R.
6 Monate zuvor

Das Erstaunliche ist ja, dass er viele Jahre auf „Linie“ war, er aber als ehemaliger Ostdeutscher jedoch eher merkte, dass wieder etwas nicht mehr ganz so rund läuft im Lande UND auch den Charakter hatte, da einfach nicht wieder „mitspielen“ zu wollen.

Lavinia
6 Monate zuvor

„Irgendjemand muss durchs Raster fallen“ – das ist eine interessante Ansicht. Erklärt uns die Dame von den Grünen vielleicht auch mal, warum das so sein soll? Dachte bisher, gerade in dieser Ecke bildet man sich besonders viel darauf ein, wie „sozial“ unser Staat angeblich ist. Dass Künstler gefälligst auf Regierungslinie zu sein haben, ist aber nicht wirklich neu. Nur haben viele von ihnen, wenn sie ohnehin eher links orientiert sind, das bisher nicht zu spüren bekommen.

분석
Antwort an  Lavinia
6 Monate zuvor

Im Gegensatz zu überbezahlten Politikern. Die sind wohl so „systemrelevant“, da kann man nicht mal das Gehalt kürzen.

Silverager
Antwort an  분석
6 Monate zuvor

Nein, man muss dringen das Gehalt um eine Prämie „wegen Erschwernis durch Corona“ aufstocken.

Bella Vo.
6 Monate zuvor

„Rebell“, „Protestler“, „Widerständler“ waren einst eine Art „Ehrentitel“ für Rocklegenden und Songwriter. Von „Love and Peace“ bis „Anti-Atomkraft“. Auf keinem Festival durften sie fehlen. Im Zweifel links, im Zweifel gegen Staat und Obrigkeit. Seit Corona sind die meisten still. Seit Corona ist Kritik riskant. Wer kritisiert wird kritisiert.

Ich sage mal so: Es ist noch nicht recherchiert und eingehend wissenschaftlich (die Presse kann man sicherlich vergessen, die wird den Antifant/innen der Anti-Atomkraft-Bewegung sicherlich beispringen, nehme ich an) untersucht, erforscht worden, ob die Anti-Atomkraft-Bewegung im Wendland und anderswo in der BRD nicht doch bisschen mit vom Staatsschutz und anderen provozierenden Kräften in der BRD mit finanziert und mit bespaßt wurde.

Dabei spreche ich nicht von den Protestierenden, die im Wendland und anderswo an den Atomklos wohnen und diesen Mist zwangsweise erdulden.

Ich hatte bei dem Verein Kurve e.V., Wustrow (gemeint ist das Dorf Wustrow im Wendland) vor mehr als einem Monat angefragt, ob die sich von der Gates-Stiftung finanziell bespaßen lassen. aber habe keine Antwort erhalten.

Bekannt ist ja, dass das Ehepaar Gates mit seinen nicht versteuerten Geldern alle und jeden finanzieren, um ihre Ziele durchzusetzen und in der Ökobewegung haben sich die Gates (via Entwicklungshilfeministerium) bereits weidlich eingenistet und sie werden offensichtlich in keine Schranken gewiesen.

Da der Protest im Wendland mehr oder weniger in der Gesellschaft erwünscht und gewollt war, auch in der politischen Ebene, waren Künstler/innen, die sich gegen die Atomkraft(industrie) heftig künstlerisch zur Wehr setzten, willkommen.

Da jetzt die Kritik und die Kritiker/innen als Störende in der Gesellschaft (nicht als Gegenpol zu Entwicklungen in der Gesellschaft) gewertet, gesehen und bekämpft werden, werden es Künstler/innen schwer haben, noch ihre Stimme gegen den Beklopptismus des staaats- und gesellschaftsgetragenen Corona-Lügen-Irrsinns zu erheben, ohne hierbei mit finanziellen und anderen Blessuren davonzukommen.

Die „Schlachtschiffe“ der Popmusik, der Liedermacher, die sind still, oder hat jemand mal Grönemeyer sich mehr als laur zu der Corona-Idiotie räuspern hören?

Burt Brennholz
6 Monate zuvor

Viele dieser sogenannten-selbsternannten „Künstler“ haben eine narzistische Persönlichkeitsstörung. Schwer erträglich in ihrer Arroganz und Anmaßung. Haben sich in den letzten 7 Jahren als „Huren“ des system-medialen regierungskonformen Mainstreams verdingt. Schreien nach immer mehr dieser sogenannten „Flüchtlinge“. Love, Peace and Happiness, Sex, Drugs and Rocknroll? Produktiver Mehrwert Null. Vollzeitangestellte im „Handel“ müssen häufig aufstocken. Selbstverwirklichung hat ihren Preis, und den zahlen die jetzt. Schon mal was von der Maslowschen Bedürfnispyramide gehört? Ihr seid nicht systemrelevant! Kunst ist auch nur ein Buisiness.

Gerald Winkler
6 Monate zuvor

Ich selbst war bis Anfang 2019 beruflich in der „Kultur“ tätig – schon damals für Techniker und Technik-Dienstleiter eine zunehmend prekäre Branche.  Diese Branche lernt gerade, daß auch ostentative Linientreue in solch (Corona-) Ausnahmesituationen nicht vor dem Untergang schützt, wenn man eben nicht in der Lage ist, deutsche Abgeordneten im Rahmen nachgelagerter Korruption mit entsprechenden Pöstchen und/oder „Beraterverträgen“ zu „motivieren“. Die Zuerkennung einer Systemrelevanz scheint doch enger mit persönlichen Vorteilen für Vertreter der Legislative zusammen zuhängen, als offen zugegeben wird. Grundsätzlich dürfte sich die Kulturlandschaft nachhaltiger verändern als es zumindest denjenigen Künstlern lieb sein kann, deren Kreativität und Talent sich im Diffamieren der AFD und derer Wähler erschöpft. Die wirklich guten Künstler und die „Großen“ in der Branche werden es überleben, wenn gleich einer von diesen wohl nirgendwo so treffend charakterisiert worden ist, wie vom derzeit etwas faulen aber doch genialen Klonovsky:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1207-19-september-2019

Ian C.
6 Monate zuvor
  • „Irgendjemand muss durchs Raster fallen“, war die Rückmeldung von Andrea Schwarz (MdL, Grüne) auf seine Nachfrage. Das seien halt jetzt die Künstler. Bei den sonst so kunstaffinen Grünen eine ganz besondere Art von Mitgefühl, findet Thorsten.“
  • Ich schrieb es bereits andernorts und auch öfter – wer links-grüne für soziale und bessere Menschen hält, dem werden jetzt die Augen geöffnet.
  • Es ist und bleibt von Anfang an eine autoritäre Kaste und Sekte, der es ausschließlich um sich selbst geht. Vielleicht bedenkt der hier beschriebene Künstler das bei seinen nächsten Wahlentscheidungen.
  • Und zu dem dröhnenden Schweigen der Großen der Branche erübrigt sich jeder Kommentar.
Mo
6 Monate zuvor

Hans Söllner kommt aus Bad Reichenhall, nicht aus Berchtesgaden ????

Anke Zimmermann
6 Monate zuvor

„Immer ein offenes Ohr haben und einen engen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern pflegen, das ist mir als Landtagsabgeordnete besonders wichtig. Ich möchte, dass unser Land eine Gesellschaft ermöglicht und unterstützt, die geprägt ist von Toleranz und Zusammenhalt.“ Das schreibt  Andrea Schwarz  für ihre Wähler, gemeint ist aber „Irgendjemand muss durchs Raster fallen“. Jetzt interessiert mich nur noch, wer und wie entscheidet darüber und warum?

Liz
Antwort an  Anke Zimmermann
6 Monate zuvor

Am besten sollte zuerst sie selbst durch dieses Raster fallen. Klingt fies, ist es auch. Aber ihre Wort noch viel mehr.

Jens
6 Monate zuvor

Um Künstler tut es mir nicht leid. Zu lange war da nichts über die Schieflache hier in unserem Land zu hören. Jetzt wo sie selbst betroffen sind, wird geheult.

Katharina
Antwort an  Jens
6 Monate zuvor

Das ist zu einfach, weil es trifft oft auch die Verkehrten

Bernard
6 Monate zuvor

Das Problem ist, dass es viel zu wenig Proteste gibt. Besonders die JUNGEN Menschen tun nichts und lassen sich alles gefallen. Warum?

Ian C.
Antwort an  Bernard
6 Monate zuvor

„Besonders die JUNGEN Menschen tun nichts und lassen sich alles gefallen. Warum?“ – 20 Jahre Gehirnwäsche und sinkendes Bildungsniveau hinterlassen eben ihre Spuren.

Gonzo
Antwort an  Bernard
6 Monate zuvor
@Bernard. Wieso? Gerade junge Menschen protestieren doch: Ihr Auto wollen die Ihnen wegnehmen, da CO2. Atomkraft, billig und für jeden erschwinglich: Atomkraft ist böse. Sagen Sie nicht, die tun nichts…. im Gegenteil, gerade DIE, welche rein gar nichts für unser Land beitragen ausser in die Schule gehen (mal von Freitagsschwänzen abgesehen), wollen arbeitende Menschen für deren eigenes Wohlergehen (von dem auch gerade DIE leben) bemängeln…
Charlott
6 Monate zuvor

Kunstaffin/kuturaffin + islamaffin schließen sich gegenseitig aus. Kulturverbote, insb. Musik, Verhüllung z.B. durch MNS, Sittenpolizei, Überwachung und Denunziation sind keine Ausschlusskriterien, sondern passend.

Gonzo
6 Monate zuvor

Kunst war schon immer ein brotloses Gewerbe…. wenn man nicht gerade berühmt ist. Andere Künstler haben ihre Schäfchen im trockenen, wie z.B. Gröhlemeier, der lieber in England lebt als in Deutschland, aber sich über deutsche gerne negativ auslässt, bis hin zum Diktatorwunsch („….müssen WIR Diktieren, wer….“), falls er nicht gerade mal Journalisten verprügelt die ihn Fotographieren. Es zeigt sich aber auch: Der alte Spruch „Handwerk hat Boden“ bewahrheitet sich immer wieder, in jeder Lebenslage. Künstler halten sich ja stets für etwas besonderes, ich pers. sehe das eher als Hobby (mag der eine oder andere das gerne anders sehen). Ich selbst habe 2 Berufe erlernt, die mir stets ein Ein- und Auskommen gesichert haben. Künstler? Klar, womöglich studiert, aber anscheinend das falsche. Ich selbst habe noch nie einen Kredit gebraucht, hatte stets Geld, da ich nie bei einer Bank zu Kreuze kriechen wollte. Wer mit seinem Geld nicht haushalten kann, hat schon im vorraus verloren. Wenn ein Künstler von „der Hand in den Mund“ leben muss, sollte er vielleicht in Betracht ziehen, sich einen Job neben diesem „Hobby“ zuzulegen. In den USA haben Studenten nicht selten mehrere Jobs um über die Runden zu kommen, deutschlands Studenten bekommen eine Fast-Rundumversorgung. Letztendlich: Jeder ist von diesem „Lockdown“ betroffen, nicht nur Künstler.

Norbert Brausse
Antwort an  Gonzo
6 Monate zuvor

In den USA gibt es einen unkonventionelleren Zugang zum Arbeitsmarkt. Das hat den Vorteil, dass man „eher selbst laufen lernt“, aber auch den Nachteil, dass man keine so gute Berufsausbildung bekommt.

Thiemo Faulhaber
Antwort an  Gonzo
6 Monate zuvor

Lieber Gonzo,

grundsätzlich gebe ich Ihnen vollkommen recht. Dennoch muss mann anerkennen, dass die Geschmäcker verschieden sind und sollte es dem Publikum überlassen wessen Kunst wie gut ist. Wenn sich aber keiner findet, ist es in der Tat logisch, dass man sich eine Tätigkeit sucht, die das eigene Einkommen sichert.

So ist es bei jedem Selbstständigen und so sollte es auch bei Künstlern sein.

Lena
Antwort an  Gonzo
6 Monate zuvor

Da bin ich etwas anderer Meinung. Kunst und Kultur sind essentiell wichtig für eine Gesellschaft. Und manch eine(r) kämpft mit den Waffen der Kunst gegen diesen Irrsinn… Zwei Beispile:

https://m.youtube.com/watch?v=68bR0tr718E

https://m.youtube.com/watch?v=mGZuCyw1QCU

Liz
Antwort an  Lena
6 Monate zuvor

Ich bin auch der Meinung, dass Kunst mehr ist als nur ein Hobby. Was für eine furchtbar herablassende Sichtweise!

Bin übrigens mit einem Künstler befreundet, der immer gut verdient hat (im Gegensatz übrigens z. B. zur freien Journalisterei, wo Auftraggeber gern immer mehr an Honorar und Nebenkosten herumknausern) – bis im Frühjahr der Irrsinn begann. Irgendwann gingen dann auch die Ersparnisse aus…

Silke Bäuerle
Antwort an  Lena
6 Monate zuvor

Kunst und Kultur sind „essentiell wichtig“??? NEIN SIND SIE NICHT!!! Das kann nur jemand sagen der wohlstandsverwöhnt aufgewachsen ist, der noch nie gehungert hat, nie gefroren, nie ohne Obdach war! Frag mal arme Menschen was sie für „essentiell wichtig“ erachten, „Kunst und Kultur“ wird es nicht sein!

T. Merkens
Antwort an  Silke Bäuerle
6 Monate zuvor

Hallo Frau Bäuerle,

vielleicht sollten Sie den ersten Absatz des folgenden Artikels aus der Welt von 2015 einmal lesen. Es geht darin um ein in einem deutschen KZ von einem Gefangenen komponiertes und dort aufgeführtes Werk (!):

https://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article137359810/Leid-kann-einen-Ort-heiligen.html

Ich vermute zwar, dass Sie das nicht weiter beeindruckt, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

PS: weitere Info gibts für Interessierte bei wiki – https://de.wikipedia.org/wiki/Olivier_Messiaen

Silke Bäuerle
Antwort an  T. Merkens
6 Monate zuvor

Nein, ich lese mir den Artikel nicht durch, weil ich nicht mich länger linksgrün verblöden lasse von Leuten, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als aus einem x ein u zu machen. Auch kein KZ-Häftling hat „Kunst und Kultur“ für „essentiell wichtig“ erachtet, als er sich täglich fragte, ob er heute den Hungertod sterben würde, ihn die Gaskammer erwartete oder ein Wärter ihn aus irgendeinem Grund über den Haufen schießt.

Ruud Jarstein
Antwort an  Gonzo
6 Monate zuvor

Genau diese Haltung, die sie hier zeigen, hat dazu geführt , dass die Konservativen immer mehr zurück gedrängt werden, dass die Narren die Brücke entern konnten , dass die Spinnern nun in den Fernsehanstalten und Zeitungsredaktionen setzen. Denn die „Vernünftigen“ rümpften ja immer die Nase über Künstler, duldeten maximal unpolitische klassische Musik. Sie überliessen dieses Feld kampflos ihren Gegnern, und jetzt sitzen wir deswegen gehörig in der Sch…

Silke Bäuerle
Antwort an  Ruud Jarstein
6 Monate zuvor

Also das sehe ich aber komplett anders!!! Die Künstler waren schon immer linksgrün, sie haben über ihre Kunst die Leute linksgrün umerzogen. Alles was nicht linksgrün mithüpfte haben sie als Nazis bespuckt. Das geht schon seit Jahrzehnten so. Jetzt leben wir in einer Zeit wo diese Gehirnwäsche Früchte trägt und die linksgrün erzogenen überall in allen Positionen sitzen. Ich kann dir sagen, warum die Künstler unserer Regierung den Speichel leckt: ES SIND IHRE LEUTE!!!

Daniel
6 Monate zuvor

Schikane wo hin man auch sieht.
Der Bürger ist nicht mehr sicher trotz Einhaltung von fragwürdigen Regel.
Polizeiwillkür um Einschüchterungen bis zum Erbrechen durchzuführen.
Und wieder das Spielchen, Dienstnummer gibt es nicht.
Dienstnummer bekommen sie beim Einsatzleiter ….
https://www.youtube.com/watch?v=rDH86WU99NQ

Der Frage hierbei, auch wenn es ausführende „Beamte“ sind mit eigener Entscheidungsleistung.
Wer sind die, die dies alles veranlassen. Das macht doch keiner von denen zum Spaß an der Freude, weil sie alle nur menschenverachtende Sadisten sind ?

Sylvia
6 Monate zuvor

NUR was sich „sozial“ in der Öffentlichkeit gut verkaufen lässt und man „gut“ dasteht ist on Vogue und In !
Alles andere was man eh gerade nicht sieht ist störend!

Peter Tanner
6 Monate zuvor

Künstler waren in der deutschen Gesellschaft zum Größten Teil noch nie besonders angesehen. „Lotterleben“, „Taugenichtse“, usw. es war schon immer Ziel totalitärer Regime das zu minimieren bzw. nur das was dem Regime taugt zuzulassen. Selbst ich habe noch so Sprüche aus der 68er Generation gehört wie: „Künstler, die liegen dem Staat nur auf der Tasche, das machen wir nicht, lern‘ was gescheits“. Musikalische Früherziehung wurde auch maximal geduldet als verschwurbelte Spielerei von Kindern die sich auswächst. Tja, da kommen dann auch so Leute wie unser Pseudo-Philosoph und Speichellecker Richard David Precht dazu zu sagen dass Musik unnötiger quatsch ist. Wen wundert es, dass er nun einer der Einpeitscher des neues Totalitarismus ist. Dieses Land hat fertig.

Liz
Antwort an  Peter Tanner
6 Monate zuvor

Ach du heiliger Bimbam was für eine anmaßende Frechheit, zu behaupten, Musik sei unnötiger Unsinn! ???? Musik ist seelenrelevant (um einen dieser furchtbaren neuen Ausdrücke zu verbiegen). Vielleicht sollte ich mir sein Geschreibsel (Buch) sparen, das hier noch auf Lektüre wartet. Oder nur streng unter literaturwissenschaftlich kritischen Aspekten lesen.

Katharina
6 Monate zuvor

Ist Parler gesperrt? Anmeldung nicht möglich

Chris
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Ich konnte mich gestern noch anmelden.

Silverager
Antwort an  Chris
6 Monate zuvor

@ Cris: ja. gestern noch …

P.M
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Komnmentar von „Lena“:  Amazon hat Parler von seinen Servern verbannt

https://reitschuster.de//post/der-digitale-putsch/

P.M
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Brot und Spiele waren mal. Bald gibt es nur noch Brot und dies auch nur unter gewissen Bedingungen? Die Vernichtung von Arbeit und Einkommen verläuft weltweit und ist höchst ansteckend und führt zur schwächung der Volksgesundheit. Ausgenommen sind Personen die „Immunität“ geniessen und deren Umfeld.

Charlott
Antwort an  P.M
6 Monate zuvor

Focus-online, Und der bayerische Zahnarzt will seinem impfverweigernden Personal das Gehalt nicht mehr weiterzahlen.

Daniel
Antwort an  Charlott
6 Monate zuvor

Charlott
Antwort an  Daniel
6 Monate zuvor

Wahnsinn!!! Kann man dem Typen nicht mal verklickern, dass gerade die geimpften Beschäftigten eine Gesundheitsgefahr darstellen, da sie aufgrund des vektorbasierten Impfstoffes vermutlich sogar lebenslänglich zu Dauerproduzenten und -ausscheidern von SARS-CoV-19/20/21/etc.-Viren geworden sind.

Karl
Antwort an  Charlott
6 Monate zuvor

Mal sehen, wenn alle nein sagen. Dann steht er alleine da. Hoffentlich hält das Personal zusammen, dann kann er nichts machen.

Lena
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Ja,ist von Amazon gesperrt. Sie suchen einen neuen Provider.

Andre Roehl
6 Monate zuvor

Kollateralschaden ist die schöne Umschreibung von ganz öffentlicher Zerstörung von Existensen bzw. öffentliche Hinrichtung und alle die es nicht betrifft ducken sich weg. Erbärmlich sind da die Durchhalteparolen der Regierung und nicht Betroffene während sie zuschauen wie die Leute vor ihren Augen ertrinken.

Diana
Antwort an  Andre Roehl
6 Monate zuvor

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.

Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller (1892-1984)

Katharina
6 Monate zuvor

„Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich nicht mehr erlaubt“

Das ist eine Begründung, islamkonform,für uns eigentlich nicht hinnehmbar. Nicht mal der Straßenmusiker vorm Einkaufsmarkt ?

Diana
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Ich würde eher von ÖkoMoral-Sozialismuskonform sprechen.

Ruud
Antwort an  Katharina
6 Monate zuvor

Warum spielt die Bundesliga noch? Warum produzieren die GEZ – Sender immer noch Unterhaltungsformate?

Silverager
Antwort an  Ruud
6 Monate zuvor

Müssten die Bundesliga-Spieler nicht mit Maske hinter ihrem Ball herlaufen?
Müssen die Tatort-Schauspieler nicht ebenfalls alle maskiert spielen?

Oder gilt die „Maskenpflicht“ nur für treudoofe Schafe?