Politiker dürfen beleidigen – Bürger nicht Zweierlei Maß beim Umgang mit bösen Wörtern

Ein Gastbeitrag von Steffen Meltzer

Viele Mitmenschen beklagen sich über Tendenzen zunehmender Rücksichtlosigkeiten in unserer Gesellschaft, die keineswegs nur subjektiv empfunden werden. Besonders pikant wird es, wenn Politiker, die sich gern über den Verfall der guten Sitten, inklusive Sexismus beklagen, davon sprechen, dass andere Personen »Pack«, »Mischpoke«, »Rattenfänger«, oder »kleine Halbneger« wären. Auch untereinander beleidigen sich Politiker im Bundestag besonders gern. Die Liste ist lang, mit einer gewissen Vorliebe sind folgende Bezeichnungen zu vernehmen:

  • Idiot“ (114 x),
  • „Dummkopf“ (64 x),
  • außerdem „Bastard“, „Arsch“, „Arschlöcher“ bzw. „Arschloch“ und „Drecksau“
  • eine gewisse Beliebtheit stellten auch die Bezeichnungen „Hurensohn“ ebenso wie „Dreckschwein“ oder „Dreckschweine“ dar.

Die Empörung kocht schnell über, wenn dieselben Politiker aus dem Volk mit einem ähnlichen Vokabular bedacht werden. Dann kann die Empfindlichkeit nicht groß genug sein.

Auch die stellvertretende Bundestagspräsidentin Claudia Roth hat ihre Sorgen, sie beklagt sich in der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Frauen werden demonstrativ missachtet“. Wenn eine Abgeordnete redet, egal aus welcher Fraktion, „drehen sich viele Männer um, quatschen, hören nicht mehr zu, der Lärmpegel steigt.“

Nun ja, eine Frage der subjektiven Wahrnehmung. Vor allen aus den Fraktionen der Linken, und Grünen ist ein deutlich hörbar hysterisches Gekreische zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit lautstark zu vernehmen, wenn ein „falscher“ Mann das „Falsche“ am Rednerpult verlautbaren lässt.

Was unter „Sexismus“ verstanden wird, nimmt dabei unfreiwillig comic-hafte Züge an. So jammert Roth, dass die Linke Petra Pau und sie selbst, bei Sitzungsleitungen des Bundestages durch verschiedene Redner nicht ehrfürchtig begrüßt werden. Der Gipfel der sexistischen Umtriebe scheint für die grüne Politikerin die Tatsache darzustellen, dass verschiedene  Abgeordnete die führende Parlamentspräsidentin mit der männlichen Anredeform „Präsident“ begrüßen.

Mir ist besonders der Satz des Grünen Joschka Fischer in der Erinnerung geblieben: „Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!”

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Steffen Meltzer hat als Polizeitrainer 15 Jahre lang Polizeibeamte fortgebildet (zum Beispiel im Schießtraining, für Amoklagen und anderes). Ich habe seine Texte immer sehr geschätzt, und seit dem Kennenlernen schätze ich ihn auch menschlich sehr. Seine Bücher sind durch die Bank sehr empfehlenswert, und gerade in diesen Zeiten lege ich sie jedem sehr ans Herz. Etwa dieses: „Mobbing: Ursachen, Schutz und Abhilfe“. Eine Übersicht über alle Bücher von Steffen Meltzer finden Sie hier auf seiner Homepage im Internet. Unterstützung finden Sie hier.

 

 


Bild: Kittyfly/Shutterstock
Text: Gast


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