Prostituierten-Gate von Präsident Biden Mitten im Satz das falsche Wort

„Oops!… I Did It Again“, sang einst die US-Sängerin Britney Spears. Auch US-Präsident Joe Biden könnte das von sich behaupten – wenn man ihm unterstellt, dass er zu so viel Selbstreflexion überhaupt noch in der Lage ist. Böse Zungen mit historischem Grundwissen vergleichen den greisen Staatsmann inzwischen bereits mit Sowjet-Führer Leonid Breschnew – dessen Siechtum im Amt zu zahllosen Versprechern und noch mehr Witzen darüber führte.

Der neueste Fauxpas des US-Präsidenten – den die meisten deutschen Medien wie üblich verschweigen, während sie bei Biden-Vorgänger Donald Trump jeden Mückenstich zur Staatsaffäre aufbliesen: Mitten im Satz sagte er jetzt das Wort „Prostitute“, also „Prostituierte“. Völlig unvermittelt, ohne dass es in irgendeinem Zusammenhang zum Rest seiner Rede gestanden hätte. In der Rede forderte er seine Landsleute auf, sich ein Szenario vorzustellen, in dem die Tabakindustrie „immun gegen Prostituierte vor Klagen“ gewesen sei. Die mögliche Erklärung: Er könnte das Wort „anklagen“ (prosecute) mit „Prostituierte“ verwechselt haben.

Beweis für den Versprecher ist ein offizielles Video. Im offiziellen Transkript seiner Rede wird der Versprecher ausgebügelt, das Wort „Prostituierte“ nicht ausgeschrieben: „Stellen Sie sich vor, die Tabakindustrie wäre immun gegen Prost- verklagt zu werden.“ Der Sender Sky News Australia brachte auf Youtube einen Ausschnitt der Rede, mit dem Titel: „Kognitiv beeinträchtigter Biden wird nach Tabakindustrie-Fauxpas zum Gespött.“

Das reiht sich in eine ganze Reihe ähnlicher Fehler ein. Biden schaffte es etwa, über „Geisterwaffen“ auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington zu sprechen, und verwechselte schon einmal das Bureau of Alcohol, Tobacco, and Firearms (Amt für Alkohol, Tabak und Waffen) mit der American Federation of Teachers (Amerikanischem Lehrerverband), also eine Behörde mit einer Gewerkschaft.

Im Juli 2021 wandte er sich via CNN an die Öffentlichkeit, in einem Bürgerdialog, den seine Kritiker als „uneingeschränkte Katastrophe“ verspotteten. „Viele von Joes Antworten waren völlig unverständlich“, sagte etwa Fox-News-Kommentator Sean Hannity: „Manchmal schien niemand zu wissen, wovon zum Teufel Joe überhaupt sprach. Nicht einmal Don Lemon, nicht das Publikum, nicht einmal Joe selbst.“

Auch im Ukraine-Krieg sorgt Biden immer wieder mit seinen Formulierungen für Aufregung. An US-Soldaten gewandt sagte er, sie würden „das Rückgrat der Ukraine sehen“, wenn sie dort seien. Schon Donald Trump hatte den 79-Jährigen regelmäßig als „senilen Mann“ bezeichnet. Dieser Eindruck verfestigt sich jetzt immer mehr bei den Wählern. Einer aktuellen Umfrage zufolge, die die Washington Post und der Sender ABC News in Auftrag gegeben haben, glauben 54 Prozent der Befragten nicht mehr, dass Biden, der schon mal Obama mit Trump verwechselte, die Geistesschärfe besitzt, die für eine wirkungsvolle Ausübung des Präsidentschaftsamtes nötig ist. Mit anderen Worten – sie halten ihn für senil.

Tatsächlich ist die immer offensichtlicher werdende Senilität des mächtigsten Mannes der Welt in so aufregenden Kriegszeiten noch beunruhigender, als sie es ohnehin schon wäre.

PS: Kaum habe ich diesen Artikel fertig geschrieben, schon kam die nächste Biden-Panne – nach einer Rede streckt er seine Hand einem nicht vorhandenen Gesprächspartner hin und suchte diesen orientierungslos. Wäre zum Lachen, wenn der Mann nicht am Atomknopf sitzen würde.

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Bild: privat/Twitter
Text: br

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