Querdenken-Gründer: „Auch bei Verbot wird demonstriert“ Michael Ballweg über die Berlin-Demo am 1. August

Von einem möglichen Verbot für die geplante große Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstration in Berlin am 1. August will sich Querdenken-Gründer Michael Ballweg nicht abhalten lassen: Man werde im Falle eines solchen Schrittes von Seiten der Behörden Wege finden, in Berlin zu protestieren, kündigte der Stuttgarter in einem Interview mit mir an (anzusehen hier). Nachdem an diesem Samstag der Christopher-Street-Day in Berlin mit rund 65.000 Teilnehmern stattgefunden habe, wäre ein Verbot der Querdenken-Demo ganz offensichtlich widerrechtlich, weil es dem Gleichheitsgrundsatz widersprechen würde, so Ballweg. Man habe jetzt schon vorsorglich eine Feststellungsklage beim zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht, damit nicht wie bei vielen Demo-Verboten zuvor in höchster Eile geklagt werden müsse.

Nach Ansicht von Ballweg steht die Regierung „mit dem Rücken zur Wand“. Der Rückhalt in der Bevölkerung für die Corona-Maßnahmen bröckele, so der Querdenken-Gründer. Den Umgang mit seiner Bewegung bezeichnete er als „politische Verfolgung“. Die Diffamierung verfange aber in der Mitte der Bevölkerung nicht. Den Eindruck, die Protestbewegung habe an Elan verloren, wies Ballweg zurück: Auch im vergangenen Jahr habe es eine ruhigere Phase gegeben vor der Großdemo in Berlin am 1. August. Sehen sie sich hier das gesamte Interview mit Ballweg an.

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Bild: Boris Reitschuster
Text: red


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