Stiko-Chef Mertens: Impfung schützt nicht lange vor Infektion Kommission gegen allgemeine Empfehlung von vierter Impfung

Es war das wichtigste Mantra für die Diskriminierung von Ungeimpften, etwa durch 2G-Regeln: Die These, dass eine Impfung vor Ansteckung schützt. Ohne diese Annahme wären die gesamten Einschränkungen für Menschen, die über ihren Körper selbst entscheiden wollen und sich gegen die Impfung entschieden haben, allzu offensichtlich verfassungswidrig gewesen – was sie in meinen Augen auch so waren, aber das ist ein Thema für sich.

Die These vom Schutz vor Ansteckung, die unter anderem Karl Lauterbach gebetsmühlenartig vor sich her trug, zerplatzt inzwischen wie eine Seifenblase, sobald sie auf Realität in Form eines harten Gegenstandes trifft: Eine Corona-Impfung schütze nicht lange vor einer Infektion, sagte nun kein geringerer als der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens. Der jeder „Corona-Ketzerei“ unverdächtig ist. Eben wegen dieses fehlenden Schutzes bringt es nach seiner Ansicht auch nichts, die breite Öffentlichkeit regelmäßig zu impfen – und die derzeitige Empfehlung auf eine vierte Impfung auszuweiten, so der Ulmer Virologe laut n-tv.

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Eine zweite Corona-Boosterimpfung will die Stiko deshalb wie bisher nur Menschen empfehlen, die älter als 60 Jahre sind oder an Vorerkrankungen leiden. Die Stiko stellt sich damit offen gegen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der keinen Hehl daraus macht, dass er große Stücke auf die vierte Impfung hält und sich auch eine entsprechende Empfehlung der Stiko gewünscht hätte. Eine solche Ausweitung der bestehenden Corona-Impfempfehlungen sei aber nicht geplant, sagte Mertens laut n-tv jetzt explizit.

Für einen solchen Schritt gebe es keinen Anlass, so der Stiko-Vorsitzende dem Bericht zufolge: Eben weil die Impfung keinen längerfristigen Schutz biete, sei es nicht denkbar, die breite Öffentlichkeit regelmäßig impfen zu lassen, um Infektionen zu vermeiden: Jeder werde sich absehbar immer mal wieder infizieren.

Obwohl es keine Stiko-Empfehlung gebe, wollten „einige Jüngere trotzdem die Auffrischung“, hieß es am 22. Oktober in einem Vorspann zu einem Bericht im ZDF. Der Sender zitiert eine nur mit Vornamen genannte 29-Jährige, die sich zum vierten Mal impfen ließ: „Um mich herum haben sich in letzter Zeit wieder viele Menschen mit Corona angesteckt. Mit dem angepassten Impfstoff habe ich mich sicherer gefühlt.“

‘Verschwendung von Steuergeldern

Millionen Menschen in Deutschland hatten kürzlich Post von Lauterbach bekommen. Der Minister schrieb in seinem Brief: „Dass Sie selbst und wir alle gut durch den Herbst und Winter kommen, ist mir ein besonderes Anliegen.“ Sodann warb er massiv dafür, sich ein viertes Mal impfen zu lassen. „Es kann bei Ihnen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen noch lange nach der eigentlichen Erkrankung kommen“, warnte der Minister – ohne auf die Gefahren von Nebenwirkungen näher einzugehen. Kritiker sehen seinen Brief als Verschwendung von Steuergeldern und Bevormundung.

Dass die Stiko wenigstens bei der Viert-Impfung hart bleibt und sich gegen den Minister stellt, ist zumindest ein Hoffnungszeichen. Und diese Absetzbewegung ist ein Signal dafür, dass es langsam aber sicher immer einsamer wird um den Sozialdemokraten, der Deutschland mit seinem Festhalten an einer harten Corona-Politik zum Geisterfahrer gemacht hat.

 

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