Tausende gehen in München gegen Impfpflicht auf die Straße Massives Polizeiaufgebot riegelt Straßen ab – Framing in sozialen Medien

Die Menschen riefen unter anderem „Alle zusammen für unsere Freiheit“ und forderten auf Spruchbändern eine „evidenzbasierte Corona-Politik“ und die Verhinderung der Impfpflicht. Unter den Demonstranten waren laut Augenzeugenberichten Pflegekräfte. Diesen Berichten zufolge war die Menge der Demonstranten sehr vielfältig. Auch linke Gruppen hätten zu der Demo aufgerufen, die von dem Bündnis „München steht auf“ organisiert wurde. Medienberichten zufolge sollen auch vereinzelt Reichsbürger gesichtet worden sein. Die Veranstalter hätten sich jedoch umgehend von diesen wenigen einzelnen Personen distanziert. Die Veranstalter haben demnach darauf hingewiesen, Menschen mit rechten Symbolen anzusprechen und sie zu bitten, diese einzupacken. 

Die Großen Medien hindert es nicht, ein Framing zu betreiben, dass man nicht mehr anders denn als Propaganda bezeichnen kann. Die „BILD“ etwa titelte: „18 ANZEIGEN UND 28 FESTNAHMEN –„Querdenker“-Demo in München eskaliert.“

Hier ein Überblick über die Berichte in den sozialen Medien. Interessant ist, wie selbsternannte „Kämpfer gegen Rechts“ (neudeutsch für Bekämpfung von Regierungskritikern) versuchten, entgegen des auf den Bildern offensichtlichen großen Zulaufs den Eindruck zu erwecken, es seien immer weniger Menschen, die an dem Protest teilnehmen. Regelrecht hilflos wirken Versuche, die friedlichen Proteste aus der Mitte der Gesellschaft in einen Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus zu stellen – und ohne jeden Beleg „Hitlergrüße“ auszumachen, wo es sich einfach um unglückliche Handbewegungen handeln könnte. 

Zum Vergleich: Nach der Logik solcher regierungstreuer Bekämpfer von Kritik wäre auch Angela Merkel des Hitlergrußes schuldig:

   

 

 

 

Bild: Screenshot twitter
Text: br

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