Til Schweiger findet Impfen von Kindern „entsetzlich“ Neuer Protestfilm von Promis gegen Corona-Maßnahmen

Von Alexander Wallasch

Was für ein Outing! Nachdem Til Schweiger zuletzt kein Blatt vor den Mund genommen hatte, ein großer Freund von reitschuster.de zu sein, geht Schweiger jetzt noch weiter in die Offensive. Offensichtlich ist dem Filmemacher beim Thema ‚Impfen von Kindern‘ endgültig der Kragen geplatzt.

Aber dazu gleich mehr, beginnen wir zunächst mit dem, was vorher war:

Unter dem Hashtag #allesdichtmachen versammelten sich im Frühjahr diesen Jahres prominente Schauspieler und Filmemacher, um ihrem großen Unmut über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Raum zu geben. Die polit-mediale Diffamierung dieser Aktion überraschte die kritischen Künstler aber nach der Veröffentlichung der Videos – einige von ihnen fürchteten um ihre Jobs und ihr Ansehen und distanzierten sich anschließend zähneknirschend von der Aktion und also von sich selbst.

Beteiligt waren damals Künstler wie Ulrich Tukur, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller, Heike Makatsch und Jan Josef Liefers. In den Folgemonaten ist viel passiert, die Diffamierung der Kritiker der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung ging sogar soweit, missliebige Akteure und oppositionelle Gruppen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen oder sie mittels diverser Fake-Faktenfinder und staatlich geförderter Internet-Löschorgien in den sozialen Medien mundtot zu machen.

Umso erstaunlicher, dass es einen – zaghafteren zwar – aber doch weiteren Anlauf von Filmschaffenden gibt, an die Aktion #allesdichtmachen anzuknüpfen. Mit einer neuen Direktheit ausgestattet, wird jetzt auch nicht mehr um die Ecke herum gedacht, sondern mit der Kritik insbesondere am Versuch der Bundesregierung, die Impfkampagne auf Kinder auszudehnen, nicht mehr gespart.

Veröffentlicht wurde von Patricia Josefine Marchart und Georg Sabransky eine Dokumentation unter dem Label „Schutzfilm“, in der sich erneut Filmschaffende zu Wort melden.

Sabransky ist Kameramann und Cutter und ist beispielsweise bereits anlässlich eines Corona-Volksbegehrens in Erscheinung getreten, und Patricia Josefine Marchart hat unter anderem vielbeachtete Projekte mit autistischen Kindern ins Leben gerufen.

Zunächst besonders aufmerksamkeitsstark ist besagter Auftritt von Til Schweiger in diesem Video. Weitere engagierte Menschen aus Kunst und Kultur sind dabei: Nina Proll macht mit, Miriam Stein, Nina Adlon, Felix Adlon, Eva Herzig, Christine Sommer, Dietrich Brüggemann, Leo Himmelbauer, Jess Oberbeil und Helmuth Thoma.
Aber auch eine Reihe von Ärzten und Wissenschaftlern äußern sich persönlich betroffen.

Das Filmprojekt heißt „Eine andere Freiheit“ und beginnt mit weißer Schrift auf schwarzem Grund:

„Die Überlebensrate bei Covid-19 von Kindern unter 18 Jahren beträgt ohne medikamentöse Behandlung 99,9998%
Quelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC)“

Wo es langgehen soll, ist also von Anbeginn an klar. Und Til Schweiger sagt es mit ernster Miene und unmissverständlich:

Für Kinder ist dieser Virus absolut harmlos. Und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht erforscht hat, ist ungleich höher als der Virus selber. Deswegen halte ich das persönlich für entsetzlich. Entsetzlich finde ich das. Das andere Schlimme ist die Gesetzesänderung, die praktisch unser Grundgesetz mehr oder weniger außer Kraft gesetzt hat. Und damit werden jetzt die Leute praktisch erpresst oder verführt, indem man sagt, ja, wir geben euch einen Teil Eurer Grundrechte… die wir ja eigentlich auf Grund der Verfassung, die kann man uns eigentlich nicht nehmen.. aber.. dann können die wieder reisen, dann können die Kinder wieder zur Oma gehen, ohne Angst.

Ein Junge sagt im Film:

Ich will, dass es einfach vorbei ist. Und deswegen lasse ich mich impfen.

Später ruft er: Freiheit!

Mit Til Schweiger melden sich im Film weitere prominente Stimmen zu Wort:

Reinhold Kerbl (Prim. Univ.-Prof. Dr., Generalsekretär Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde ÖGKJ):

Wenn Sie mich fragen, ob ich Ihrem 16-jährigen Sohn eine Covid-Impfung empfehlen würde, dann würde ich „Ja“ sagen und hinzufügen, dass ich Sie sehr gut beraten würde. Und Ihnen alles sage, was damit in Zusammenhang wichtig ist. Dass es Nebenwirkungen geben kann, dass Covid bei 16-Jährigen in der Regel leicht verläuft. Ich würde aber deswegen „Ja“ sagen, weil ich diesem 16-Jährigen ein möglichst normales Leben wünschen würde. Dass er normal in die Schule gehen kann, dass er zum Schul-Ski-Kurs mitfahren fahren kann, dass er in die Diskothek gehen kann, dass er im Restaurant sitzen kann und dass er nach Amerika fahren kann.

Miriam Stein (Schauspielerin):

Gesungen: „Komm wir woll’n uns impfen…“ – da hab ich mir gedacht, wieso braucht eine Impfung, die effektiv ist, und die vor einer gefährlichen Krankheit schützt, so eine Werbe-Kampagne? Weil: Wenn ich jetzt als Gegenbeispiel in einem abstürzenden Flugzeug mich befinde, dann brauche ich keinen, der da herumhüpft und sagt: „Willst du einen Fallschirm, oder willst du keinen?“

David Martin (Univ.-Prof. Dr. med., Facharzt für Pädiatrie, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Diabetologie und Endokrinologie):

In den USA wurden in den ersten zwei Wochen nach Zulassung dieser Impfung 2,5 Millionen Kinder geimpft. Man kann sagen: Oh super – es sind wenig schwere Nebenwirkungen gemeldet worden, vielleicht ist die Impfung ziemlich sicher. Ich glaube auch, dass sie ziemlich sicher ist, aber ich weiß nicht, wie sicher. Weil auch dort die Pharmakovigilanz nicht so herrscht, dass man wirklich einen Eins-zu-Eins-Vergleich hat mit den Nicht-Geimpften. Und das fehlt uns, und das führt dazu, dass man bestimmte Nebenwirkungen, an die man vielleicht gar nicht denken würde, nicht … äh sozusagen herausfindet oder sehr spät herausfindet.

Ulrike Guérot (Univ. Prof. Dr., Leitung Department für Europapolitik und Demokratieforschung):

Wir sind ja auch in dieser schieren Benutzung dieser Sprachformulierung.. „die Impfunwilligen, die jetzt noch mobilisiert werden müssen“ – so heißt es ja schon, ja – gibt ja schon ein Papier im Gesundheitsministerium darüber, wie ich jetzt ‚“Impfunwillige mobilisiere“.

Nina Proll (Schauspielerin):

Ich bin der Meinung, ich habe als Mutter die Verantwortung dafür, mein Kind vor Aktionismus der Politik, um eine Scheinsicherheit zu gewährleisten, zu schützen. Ich bin nicht bereit, mein Kind für dieses Experiment zur Verfügung zu stellen.

Reinhold Kerbl (Prim. Univ. -Prof. Dr., Generalsekretär ÖGKJ):

Es war, wie gesagt, bisher bei Impfungen sehr, sehr selten der Fall, dass späte, schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind. In den letzten Jahren war es eigentlich nur die eine Influenza-Impfung Pandemrix, die die Narkolepsie bedingt hat. Ausschließen kann man es nicht. Aber ich hoffe, dass es auch bei der Covid-19-Impfung eben nicht so sein wird. Das Versprechen kann ich nicht geben.

Katrin Skala (Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr., Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychatrie):

Man sollte endlich die Kinder in Ruhe lassen. Sie spielen keine Rolle oder keine relevante Rolle in diesem ganzen Thema. Und wir müssen uns jetzt wirklich endlich fragen, wie weit wir noch gehen wollen. Wir haben jetzt ein Jahr lang die Bedürfnisse der Kinder an allerletzte Stelle gereiht. Komplett konträr zu unserem Auftrag als Erwachsene in dieser Gesellschaft. Nämlich die Schutzbefohlenen zu schützen.

Nina Adlon (Mag., Opernsängerin und Gesangsprofessorin):

Und es braucht starke Eltern, die auch wirklich mal sagen: „Nein.“ Ich erlaube, ich erlaube der Regierung nicht, der Politik nicht, ich erlaube dem Schulsystem nicht, dass meine Kinder in so was hineingebracht werden.

PS: Der 80 minütige Dokumentarfilm erscheint demnächst.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann) schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“. Dieser Artikel erschien zuerst auf seiner Seite  alexander-wallasch.de

Bild: Screenshot Video
Text: wal

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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