Transfrau schwängert im Frauengefängnis zwei Mithäftlinge Totschläger(in) klagt danach über Diskriminierung

Wenn es nach dem Willen der rotgrüngelben Bundesregierung geht, dann soll bald jedermann in Deutschland ab dem 14. Lebensjahr sein Geschlecht wechseln können – einmal jährlich. Was zunächst wie ein April-Scherz klingt, soll dann bitterer Ernst werden. Mit Folgen, die durchaus handfest sind – die von den Ideologen in unserer Regierung aber offenbar ausgeblendet werden.

Wohin die Neuregelung führen kann – und wohl auch wird – zeigt jetzt eine Nachricht aus den USA. Ich gebe sie im Originaltext der „Bild“ weiter: „Eigentlich sitzen ausschließlich weibliche Knackis im „Edna Mahan“-Gefängnis für Frauen ein – doch jetzt sind zwei von ihnen schwanger! Wie geht denn so was? Kurioser Fall im US-Bundesstaat New Jersey. Die wegen Totschlags verurteilte Demi Minor (27) ist eine Transfrau, hat aber noch männliche Fortpflanzungsorgane. Untergebracht wurde sie aber in einem Gefängnis für Frauen.“

Wie es zur Einweisung von Insassen mit männlichen Geschlechtsorganen in Frauengefängnisse in dem US-Bundesstaat kommt, das beschreibt die „Bild“ fast schon satirereif: „Dies ist aufgrund eines 2021 in New Jersey erlassenen Gesetzes für Transgender-Personen möglich, sofern sich Verurteilte einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen.“

Was für eine Formulierung! Dass auch normale männliche Insassen sich einfach als Frau deklarieren könnten, um in ein Frauengefängnis zu kommen – dieser Gedanke ist für die Bild-Redakteure offenbar tabu. Obwohl er doch mehr als naheliegend ist.

Aber was nicht sein darf, kann nicht sein.

Immerhin heißt es in dem Bericht: „Weil Minor zwei ihrer Mithäftlinge schwängerte, wurde sie nun in ein anderes Gefängnis gebracht. Dort ist sie jetzt die einzige Frau.“

Merkwürdig, dass die „Bild“ hier „Mithäftlinge“ nicht gendert. Aber in dem Zusammenhang wäre es wohl nicht passend. Und auch der letzte Satz ist bemerkenswert.

Ob die schwängernde Transfrau Minor bereits vor der Neuregelung, wonach in New Jersey Häftlinge in den Frauenknast dürfen, die sich als Frau fühlen, ihre weibliche Identität bemerkte, teilt die „Bild“ ihren Lesern nicht mit. Nur der aufmerksame Leser erfährt aus einer Bildunterschrift, dass er/sie noch als Mann verurteilt wurde.

Zudem schreibt die „Bild“ auch nicht, dass Transfrau Minor sich jetzt diskriminiert fühlt, weil sie in ein Männergefängnis zurück geschickt wurde, und dass sie den Wärtern vorwirft, sie sexuell belästigt zu haben: „Ich habe es nicht verdient, so behandelt zu werden“, postete sie in Twitter (zu dem Gefangene offenbar neuerdings Zugang haben).

Die Nachricht zeigt, welche absurde Früchte es trägt, wenn Ideologie statt Realität die Politik bestimmt. Und wenn sich Journalisten fürchten, genau das beim Namen zu nennen und politisch korrekt um den heißen Brei herum reden.

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Bild: Twitter/Screenshoot
Text: br

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