Was eine Deutschland-Karte über die Impfung verrät Inzidenzen zeigen Grenze zwischen alten und neuen Bundesländern

Von Kai Rebmann

Geschichte und Geografie scheinen in der Schule die Lieblingsfächer des Coronavirus gewesen zu sein. Der Blick auf eine Deutschland-Karte, auf der die aktuellen Inzidenzen farblich dargestellt werden, lässt die Grenze zwischen den alten und neuen Bundesländern sofort erkennen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist die ehemalige DDR frei von roten Markierungen, tief dunkelrot eingefärbte Punkte gibt es überhaupt nicht. Lediglich in der Region südlich von Berlin und in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns lag die 7-Tage-Inzidenz zu Beginn dieser Woche zwischen 500 und 1.000. Dazu sei angemerkt, dass Mecklenburg-Vorpommern unter den fünf neuen Bundesländern jenes mit der höchsten Impf- bzw. Booster-Quote ist. Über den offensichtlichen Zusammenhang zwischen hoher Booster-Quote und hohen Inzidenzen wurde an dieser Stelle bereits in der vergangenen Woche berichtet.

Quelle: RKI Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019, 4.7.22

Die hier abgebildete Grafik stammt aus dem „Täglichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-2019)“ und zeigt für jeden beliebigen Tag ein fast identisches Bild. Ein Leser hat unsere Redaktion darauf aufmerksam gemacht, dass diese deutsche Besonderheit inzwischen auch einem prominenten Wissenschaftler in den USA aufgefallen ist. Dr. Paul Alexander, ehemaliges Mitglied der Trump-Administration und ein Verfechter der natürlichen Durchseuchung, hat am 28. Juni 2022 einen Essay über die negativen Auswirkungen der Impfung und insbesondere des Boosters auf das menschliche Immunsystem veröffentlicht.

Ein Bekannter aus Deutschland habe ihm erklärt, so schreibt Alexander, weshalb sich vergleichsweise wenig Ostdeutsche haben impfen lassen. Der Widerstand im Osten der Bundesrepublik sei vor allem deshalb so groß, weil ein Großteil der dort lebenden Bürger schon einmal in Zeiten gelebt habe, in denen Unterdrückung und Verbreitung von Propaganda durch den Staat an der Tagesordnung waren. Diese schlechten Erinnerungen an das Leben unter kommunistischer Herrschaft in einem Staat des Ostblocks hätten nun dazu beigetragen, die mit außergewöhnlicher Vehemenz propagierte Impfkampagne der Bundesregierung mehr als nur einmal zu hinterfragen.

Verweis auf Studie über potenzielle Risiken einer Massenimpfung

Nach dieser einführenden Beleuchtung des historischen Hintergrundes, die Dr. Alexander in erster Linie an seine amerikanischen Leser adressiert hatte, ging der Wissenschaftler auf die Ursachen für die negative Schutzwirkung der häufigen Impfungen ein, die insbesondere bei der Ausbreitung der Omikron-Variante immer mehr ins Auge fällt. Demnach werden bei Ungeimpften die Antikörper im Immunsystem, insbesondere die sogenannten „natürlichen Killerzellen“ (NK-Zellen) bei jedem Kontakt mit Viren (unter anderem Corona) auf natürliche Weise trainiert. Hierdurch entwickeln sie eine natürliche Exposition und erwerben eine adaptive Immunität, so dass das Immunsystem besser auf Infektionen mit den aktuellen Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 reagieren kann. Vereinfacht ausgedrückt, vergleicht Alexander das Ganze also mit einer Art Wettrüsten zwischen dem Virus und seinen Varianten einerseits sowie dem natürlichen Immunsystem andererseits.

Da die Corona-Impfstoffe nachweislich nicht zu einer sterilen Immunität führen, „Geimpfte“ sich also selbst anstecken und das Virus auch weitergeben, bewirkt die „Immunisierung“ mit diesen Stoffen einen gegenteiligen Effekt. Die darin enthaltenen Antikörper stammen noch aus der Wuhan-Urvariante und sind offensichtlich nicht in der Lage, das Spikeprotein der Omikron-Varianten zu neutralisieren und damit das Andocken des Virus an die Wirtszelle zu unterbinden. Gleichzeitig behindern diese künstlich ins Immunsystem eingebrachten Antikörper aber die natürliche Anpassung der NK-Zellen an sich ständig verändernde Varianten. Etwas salopp formuliert, könnte man sagen, die NK-Zellen haben sich daran gewöhnt, dass ihnen die Arbeit abgenommen wird. „Dieser suboptimale Immundruck und die Bindung durch die nicht-neutralisierenden Impfantikörper ermöglicht eine erhöhte Infektiosität des Virus für die geimpfte Person oder Population“, schreibt Dr. Alexander und verweist dazu auf eine Studie über die potenziellen Risiken einer Massenimpfung.

Aktuelle Daten aus England, Schottland, Dänemark und vielen weiteren Ländern rund um den Globus zeigten, dass Geimpfte sich nicht nur deutlich häufiger infizieren, sondern inzwischen auch anfälliger für schwere Verläufe seien und auch ein erhöhtes Sterberisiko hätten, wie Dr. Alexander betont. In der Tat fällt es schwer, dem kanadischen Wissenschaftler zu widersprechen, ein Blick auf die vom RKI veröffentlichte Deutschland-Karte der Corona-Inzidenzen sagt dabei mehr als tausend Worte.

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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Screenshot RKI
Text: kr

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