Was Sie über die Zulassungsstudie des BioNTech-Impfstoffes wissen sollten … … und Ihnen die regierungstreuen Medien verschweigen

Von Kai Rebmann

Das Interview von Boris Reitschuster mit Prof. Dr. Andreas Sönnichsen über die möglichen Hintergründe der aktuellen Übersterblichkeit hat für heftige Reaktionen gesorgt. Der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin spricht sich mit deutlichen Worten gegen die Impfung von Kindern aus und kritisiert die Umstände der Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe, insbesondere des Vakzins aus dem Hause Pfizer/BioNTech. Als Grundlage für die bedingte Zulassung dieses sogenannten „Impfstoffs“ diente den dafür zuständigen Behörden – etwa der FDA in den USA oder der EMA in der EU – diese Studie mit dem Titel „Sicherheit und Wirksamkeit des BNT162b2-mRNA-Covid-19-Impfstoffs“. Eine besonders interessante Zuschrift erreichte unsere Redaktion aus dem hohen Norden, in der Dr. Thomas Plebuch auf einige weitere Ungereimtheiten bei dieser Studie hinweist. Der Wissenschaftler hat im Laufe seiner jahrzehntelangen universitären Berufserfahrung einen Riecher für derartige Mogeleien entwickelt, wenngleich sein Kompetenzbereich nicht in der Medizin oder Immunologie liegt.

An besagter Studie, die den Weg für das größte und womöglich folgenschwerste Medizinexperiment der Menschheitsgeschichte frei machte, haben insgesamt 29 Autoren mitgewirkt. Das klingt erst einmal beeindruckend, denn eine so große Zahl von Experten wird sich ja schließlich nicht irren können, oder? Problem: Um derartige Studien in halbwegs seriösen Fachzeitschriften publizieren zu können, müssen die daran beteiligten Autoren angeben, ob ihrerseits mögliche Interessenskonflikte bestehen. Mögliche Gründe dafür können im vorliegenden Fall zum Beispiel sein, dass es sich bei den Autoren um Mitarbeiter von Pfizer (oder BioNTech) handelt oder sie Aktien der betreffenden Unternehmen besitzen. In der sogenannten „Disclosure of Potential Conflicts of Interest“ räumten 21 Autoren ein, dass solche Interessenskonflikte nicht ausgeschlossen werden können. So weit, so transparent, auch wenn selbst diese Information nur in den wenigsten Medien zu finden war und ist.

Jetzt kommt aber der eigentliche Hammer! Unter den acht verbliebenen Autoren der Zulassungsstudie für den „Impfstoff“ von Pfizer/BioNTech befinden sich unter anderem Prof. Dr. Uğur Şahin und dessen Ehefrau Prof. Dr. Özlem Türeci. Richtig, diese beiden Herrschaften sind Mitgründer der Firma BioNTech. Im Anhang zu oben genannter Studie haben sowohl Şahin als auch Türeci schriftlich verneint, dass bei ihnen ein Interessenskonflikt aus mindestens einem der folgenden Gründe bestehen könnte:

1. „Zahlungen oder Dienstleistungen von Dritten erhalten (z. B. Regierung)“

2. „Finanzielle Beziehung zu den beteiligten Unternehmen innerhalb der letzten 36 Monate vor der Veröffentlichung (durch Regierungen, kommerzielle Sponsoren usw.)“

3. „Beteiligung an Patenten, die von weitgehender Relevanz für die Studie sind“

4. „Beziehungen oder Aktivitäten, von denen Dritte annehmen könnten, dass sie … die eingereichte Arbeit beeinflusst haben könnten“

Offensichtliche Interessenskonflikte werden ignoriert

Schon allein die Tatsache, dass das komplette Studiendesign für die Untersuchung des „BNT162b2-mRNA-Covid-19-Impfstoffs“ komplett von Pfizer entworfen wurde, hätte sowohl bei Behörden wie der FDA oder EMA als auch – und erst recht – bei den darüber berichtenden Medien für einen medialen Aufschrei der Empörung und Widerspruch aus der Fachwelt sorgen müssen. Doch nichts dergleichen ist geschehen. Und wenn doch jemand wagte, seine Stimme dagegen zu erheben, wie etwa Prof. Dr. Sönnichsen, wurde er als wissenschaftlicher Ketzer verfolgt. Dabei sind gerade die Interessenskonflikte des Ehepaars Şahin/Türeci für jeden klar Denkenden mehr als offensichtlich. Falls es zur Beweisführung aber trotzdem noch harter Fakten bedarf, so können auch diese geliefert werden. Mit Bezug auf die oben genannten Punkte lässt sich feststellen:

1. BioNTech hat “bis zu 375 Millionen Euro” von der Bundesregierung (Forschungsministerium) gezielt für die Entwicklung dieses Impfstoffs erhalten. Darüber hinaus floss eine “Fremdkapitalfinanzierung von bis zu 100 Millionen Euro für BioNTechs COVID-19-Impfstoffprogramm BNT162” von der Europäischen Investitionsbank nach Mainz, insgesamt also knapp eine halbe Milliarde Euro an Steuergeldern.

2. Uğur Şahin kassierte im Jahr 2020 als CEO von BioNTech insgesamt gut 16,5 Millionen Euro Gehalt und hielt im September 2019 einen Aktienanteil in Höhe von 17,25 Prozent an dem Unternehmen. Außerdem war bzw. ist Şahin Geschäftsführer mehrerer weiterer Unternehmen, die indirekt an der Entwicklung des untersuchten „Impfstoffs“ beteiligt waren, darunter BioNTech Innovation, Medine und BioNTech Delivery Technologies. Özlem Türeci ist Mitgründerin von BioNTech und war im fraglichen Zeitraum als CMO (Chief Medical Officer) in dem Unternehmen angestellt.

3. Das Ehepaar hält mehrere Patente, die für die bedingte Zulassung von BNT162 relevant waren. Dies geht aus entsprechenden Einträgen im Europäischen Patentregister hervor. Um diese Patente auf Anhieb zu finden, geben Sie bitte folgenden Suchbefehl (genau so) ein: (ia all „SAHIN UGUR“ OR ia all „BioNTech“ OR ia all „TUERECI OEZLEM“) AND (ctxt any „RNA“ OR ctxt any „mRNA“ OR ctxt any „vaccine“)

4. Şahin und Türeci haben also einen wissenschaftlichen Beitrag mitverfasst, der ihren eigenen Impfstoff bewertet und als „sicher und wirksam“ einstuft, und zugleich jegliche Interessenkonflikte schriftlich abgestritten.

100 Prozent Wirksamkeit bei 12- bis 15-Jährigen?

Wie in einem bekannten Kinderlied werden es also auch bei den Autoren der Studie zum „BNT162b2-mRNA-Covid-19-Impfstoff“ immer weniger, bei denen kein möglicher Interessenskonflikt besteht – da waren’s nur noch sechs. Und weil Pfizer/BioNTech bei der Bewertung seines eigenen „Impfstoffs“ wirklich nichts dem Zufall überlassen wollte, standen bzw. stehen auch diese sechs Autoren auf der Gehaltsliste des Unternehmens. Unseren Informationen zufolge waren bzw. sind auch Dr. Robert Frenck, Dr. Edson Duarte Moreira, Dr. Haylene Nell, Dr. Axel Schaefer, Dr. Serhat Unal und Dr. Cristiano Zerbini für Pfizer/BioNTech tätig, unter anderem als lokale Versuchsleiter.

Vor diesem Hintergrund erklärt sich wohl auch, wie zum Beispiel eine von Dr. Robert Frenck geleitete und am 27. Mai 2021 im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie zu folgendem imposantem Ergebnis kommen konnte: „Die beobachtete Impfstoffwirksamkeit in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen betrug 100 Prozent. Bei Jugendlichen ohne Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion wurden bei den BNT162b2-Empfängern keine COVID-19-Fälle mit einem Beginn von sieben oder mehr Tagen nach Dosis 2 festgestellt. Bei Placebo-Empfängern traten jedoch 16 Fälle von COVID auf.“

Damals, im Mai 2021, herrschte tatsächlich noch das Narrativ von der „wirksamen und sicheren Impfung“ vor. Es waren eben solche „Studien“ von vermeintlich unabhängigen Wissenschaftlern, die diesen – wie wir heute wissen – fatalen Irrglauben in den Köpfen der Menschen verankert haben. Selbst ein Karl Lauterbach wagt es heute nicht mehr, von einer „nebenwirkungsfreien Impfung“ geschweige denn einem „100-prozentigen Schutz“ zu sprechen. Wer wissen will, wie eine Studie mit dem Titel „Sicherheit und Wirksamkeit des BNT162b2-mRNA-Covid-19-Impfstoffs“ im Dezember 2020 aber dennoch zu ganz anderen Schlüssen kam, der muss nur einen Blick auf die daran beteiligten Autoren und ihre Biografie werfen.

DAVID
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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Shutterstock
Text: kr

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