Lachen über missbrauchte Mädchen – im Bundestag Wenn Kinderschutz vor Migrantengewalt kapituliert

Ich will es nur kurz anmerken. 

Katrin Fey ist seit 2025 Bundestagsabgeordnete der SED, die sich heute als „Die Linke“ bezeichnet.* Erstaunlicherweise kann sie eine respektable Erwerbsbiographie vorweisen: Von 1995 bis 1998 war sie als Sozialpädagogin Angestellte der Krankenhäuser des Märkischen Kreises in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, von 1998 bis 2025 dagegen in der DRK Kinderklinik Siegen beschäftigt, und zwar in der psychosomatischen Station für Kinder und Jugendliche. Sie ist Mitglied im Ausschuss für humanitäre Hilfe und für Menschenrechte sowie im Innenausschuss. 

Man könnte vermuten, dass ihr beruflicher Hintergrund für eine gewisse Sensibilität im Hinblick auf Kinder- und Jugendliche geführt hat, zumindest wäre das zu hoffen. Und genau diese Sensibilität hat sie am 11. Juni während einer Rede von Alice Weidel im Bundestag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Weidel kam dabei nach einem Bericht der „Welt“ „auf einen schockierenden aktuellen Fall aus Bayern zu sprechen. Junge Männer aus Syrien, Irak, Pakistan und nordafrikanischen Ländern sollen am Nürnberger Hauptbahnhof Mädchen zwischen etwa 13 und 18 Jahren aus prekären Verhältnissen in die Drogenabhängigkeit getrieben haben, um sie in die Prostitution zu zwingen.“ In Weidels Worten: „Am Hauptbahnhof von Nürnberg, der Heimat des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, machen Migrantenbanden minderjährige, deutsche Mädchen mit Drogen gefügig, um sie als Sexsklaven zu missbrauchen.“

Das war zu viel für die wackere Sozialpädagogin mit besonderem Interesse an Menschenrechten. Sie lachte. Das Protokoll hat es vermerkt. Katrin Fey fand es erheiternd, belustigend, amüsant, als Weidel darüber sprach, dass minderjährige deutsche Mädchen von jungen Männern „aus Syrien, Irak, Pakistan und nordafrikanischen Ländern mit Drogen gefügig gemacht und dann zur Prostitution gezwungen worden sind.“ Ist das der Humor, den man im Frauenbündnis „Alles außer rechts“ pflegt, dem die Dame angehört? Neigt man zu derartigen Heiterkeitsausbrüchen im Bündnis „Recht zu bleiben“, das sich ebenfalls ihrer Mitgliedschaft erfreuen darf und in dem man sich eher weniger um das Recht minderjähriger Mädchen kümmern dürfte, vor Missbrauch geschützt zu werden? Oder sollte hier ein Beispiel des Humorverständnisses der SED vorliegen, der Fey seit 2017 angehört?

Die ausgebildete Sozialarbeiterin mit mehr als dreißigjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lacht, wenn über weibliche Kinder und Jugendliche gesprochen wird, die unter Drogen gesetzt und zur Prostitution gezwungen wurden. Und zwar nicht von AfD-Mitgliedern, sondern von Männern „aus Syrien, Irak, Pakistan und nordafrikanischen Ländern“ – für die setzt sich Fey fraglos voller Begeisterung ein, die Mädchen sind ihr weniger wichtig. 

Auf Ihrer Homepage zitiert Katrin Fey Sophie Scholl mit den Worten: „Man darf nicht nur dagegen sein, man muss etwas tun.“ 

Das stimmt. 

Man muss etwas tun gegen die Art von Vielfalt, die in Nürnberg praktiziert wurde und die Katrin Fey so belustigend fand. 

Und der Name „Katrin Fey“ sollte in die Geschichte der ungebremsten Heiterkeit eingehen. 

Aber nicht als gutes Beispiel.  

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Mehr zum Thema „Linke“  von Thomas Rießinger:

*) Anmerkung von Boris Reitschuster: Die  „Linke“ hat selbst rechtsverbindlich vor Gericht erklärt, dass sie rechtsidentisch ist mit der SED (wohl um ans Parteivermögen zu kommen). Nachzulesen hier.

Der Autor:

Thomas Rießinger ist promovierter Mathematiker und ehemaliger Professor für Mathematik und Informatik. Er publiziert Fachbücher, philosophische Aufsätze und Beiträge zur Unterhaltungsmathematik. Sein Buch „Wahrheit oder Spiel“ finden Sie hier, „Umgang mit Formeln“ über diesen Link. Hier seine Homepage.

Bild: IMAGO / Anadolu Agency

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